Wer hat Erfahrung mit Haftung und Verkehrssicherungspflicht bei Mountainbike-Unfällen?

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Was ein Bullshit, mein Rad ist absolut in Ordnung, und genau dafür gemacht. Hab ja nie was auf mein Raf geschoben. Das ist jetzt dchon sehr weit hergeholt. Und naja was kann ich dafür, bzw. Was hötte ich denn deines erachtens besser machen können wenn nach ner Kurve eine Wurzel auftaucht, die halb in den Trail steht? Es reichen 10 kmh für ne tiefe Fleischwunde. Und selbst bei 10 kmh bei nem 10 grad gefälle bin ich bei nem Bremsweg von mind. 6 Metern und so ne kleine Wurzel neben den ganzen Felsen am Wegesrand auf der entfernung zu endecken und dann auch noch rechzeitig zu bremsen oder in nem Rockgarden auszuweichen ohne einen anderen Sturz zu riskieren, wäre ne Meisterleistung...
War richtige Geschwindigkeit wählen schon? Bei uns würdest du nicht lange leben mit deiner Fahrweise!
 
Trailnutzung ist nicht Teil des Tickets
Ach komm schon. Dass Bergbahnbetreiber eine Pflicht zur Pistensicherung haben ist eines der beliebtesten Beispiele im Jura-Studium im DACH-Raum und es ist nicht ersichtlich warum die im Winter umfassende Pflichten für die Wege haben und im Sommer davon befreit sein sollen.
Etwas komplexer ist hier am Ende vor allem die Frage, welche konkreten Sorgfaltspflichten bestehen und ob diese verletzt wurden. Hier spricht m.E. einiges dafür, dass man bei einem relativ naturbelassenen Trail mit Hindernissen wie Wurzeln zu rechnen hat und entsprechend die Geschwindigkeit und Linienwahl anpasst, z.B. nicht am äussersten Rand fährt, weil da typischerweise Steine, Wurzeln oder Äste sind, an denen man hängen bleiben könnte...
 
Dass Bergbahnbetreiber eine Pflicht zur Pistensicherung haben ist eines der beliebtesten Beispiele im Jura-Studium im DACH-Raum und es ist nicht ersichtlich warum die im Winter umfassende Pflichten für die Wege Pisten haben und im Sommer für Wege davon befreit sein sollen.
Aber der Unterschied zwischen einer präparierten Skipiste und einem Weg ist schon klar, oder?
 
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem!


Ich empfehle deswegen, den Thread noch in allen anderen Unterforen zu eröffnen, um wirklich jede Meinung mitzunehmen. Es muss doch irgendwo noch jemanden geben, der Dir nicht widerspricht. Vielleicht ist der ja auch zufällig Anwalt. Das Internet schreibt immer die besten Geschichten! :love:
 
Ach komm schon. Dass Bergbahnbetreiber eine Pflicht zur Pistensicherung haben ist eines der beliebtesten Beispiele im Jura-Studium im DACH-Raum und es ist nicht ersichtlich warum die im Winter umfassende Pflichten für die Wege haben und im Sommer davon befreit sein sollen.
Etwas komplexer ist hier am Ende vor allem die Frage, welche konkreten Sorgfaltspflichten bestehen und ob diese verletzt wurden. Hier spricht m.E. einiges dafür, dass man bei einem relativ naturbelassenen Trail mit Hindernissen wie Wurzeln zu rechnen hat und entsprechend die Geschwindigkeit und Linienwahl anpasst, z.B. nicht am äussersten Rand fährt, weil da typischerweise Steine, Wurzeln oder Äste sind, an denen man hängen bleiben könnte...
Das hast du recht, aber es kommt m.E. auch stark drauf an, was war davor. In dem Fall war ein steiles Steinfeld. Als erfahrener Fahrer würde ich mal behaupten, vollbremsung nix gut, wegen Rutschgefahr und damit verbundenen möglichen Verletzungen (meines Erchtens Eigenverschulden). Zu langsam, auch nix gut, weil ich sollst aufgrund des Rollwiderstandes einen Highsider mache.(meines Erchtens Eigenverschulden)
Und wenn ich mir so die youtube PoV anschaue, fahren 99% der fahrer aufgrund der Linienfürung am rechten Rand. Dann bin ich skeptisch, dass es nur auf mein falsche Fahrverhalten zurückzuführen ist...würd eich mal behaupten. Und zu schnell war ich auch nicht. Rechnerisch reichen 9kmh bei 95 kg Körpergewicht + 16 kg Bike bei einer 2 cm Spitze Gewebe zu durchdringen. Für knochen brauchts schon ca. 57 kmh. Und selbst wenn ich die Wurzel erkannt hätte und auf der falschen Seite bin, wäre mein Bremsweg im besten Fall bei 9kmh und 20% Steigung bei mind. 6 m und auf 6m Distanz eine paar cm dicke Wurzel, welche die gleiche Farbe hat wie der Boden zu erkennen, vor allem wenn ich gleichzeitig ein typisches Hindernis im Vorfeld überwinden muss. Entsprechend zu reagieren, erscheint mir über den Maßen schwierig für einen roten Trail.
 
Nie schneller fahren, als man stehen bleiben kann.
WIe soll dass allgemein fuktionieren auf einem Trail? Wenn ich mittrn in einem Steinfeld bei 20% Gefälle fahre kann ich doch nicht einfach stehen bleiben. Dann schafffe ich ja noch mindestens 3 weitere Gefahren für einen Sturz
 
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Ach komm schon. Dass Bergbahnbetreiber eine Pflicht zur Pistensicherung haben ist eines der beliebtesten Beispiele im Jura-Studium im DACH-Raum und es ist nicht ersichtlich warum die im Winter umfassende Pflichten für die Wege haben und im Sommer davon befreit sein sollen.
Etwas komplexer ist hier am Ende vor allem die Frage, welche konkreten Sorgfaltspflichten bestehen und ob diese verletzt wurden. Hier spricht m.E. einiges dafür, dass man bei einem relativ naturbelassenen Trail mit Hindernissen wie Wurzeln zu rechnen hat und entsprechend die Geschwindigkeit und Linienwahl anpasst, z.B. nicht am äussersten Rand fährt, weil da typischerweise Steine, Wurzeln oder Äste sind, an denen man hängen bleiben könnte...
Dann reden wir hier wenn überhaupt sowieso nur über maximal einreihig gestelckte Routen in deinem Wintervergleich, denn:

Sicherheitshinweise​

Diese "Trails" sind unbeaufsichtigte Freeride-Strecken. Die Befahrung erfolgt auf eigene Gefahr. Entlang der Strecke gibt es keine besondere Gefahrensicherung. Auf sämtlichen von dem Tourismusverband und den Bergbahnen ausgewiesenen Mountainbike-Strecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO)!
Wir wissen ja bis jetzt noch nichtmal ob Bergbahnen oder Tourismusverband oder vielleicht Alois Hasenauer höchstpersönlich verantwortlich ist.

Hast du ihn eigentlich schon dazu befragt?
 
Dann reden wir hier wenn überhaupt sowieso nur über maximal einreihig gestelckte Routen in deinem Wintervergleich, denn:


Wir wissen ja bis jetzt noch nichtmal ob Bergbahnen oder Tourismusverband oder vielleicht Alois Hasenauer höchstpersönlich verantwortlich ist.

Hast du ihn eigentlich schon dazu befragt?
Dann frage ich mich aber warum mich der Betreiber, bei meines Scahdenersatzforderung auf direktem weg an seine Versicherung weitergeleitet hat, wenn er nicht wüsste, dass er im Fall des Falles haftbar ist.
 
Dann frage ich mich aber warum mich der Betreiber, bei meines Scahdenersatzforderung auf direktem weg an seine Versicherung weitergeleitet hat, wenn er nicht wüsste, dass er im Fall des Falles haftbar ist.
Warum sollte der Betreiber das nicht machen. Jede Schadensforderung geht an den Versicherer, egal ob begründet oder nicht. Warum sollte man sich versichern, dafür Geld zahlen, aber dann die Arbeit selbst machen?

Deine logischen Schlussfolgerungen sind schon äußerst "interessant".
 
Klar Liftbetreiber. Klar klären die sowas, aber wieso sollten sie dann überhaupt eine Haftplficht haben für solche, wenn wenn sie nicht haftbar wären?
Jetzt machst dich aber lächerlich.
Genau so wie jeder Privatmensch hat auch jedes Unternehmen eine Haftpflichtversicherung der noch normal bei Verstand ist.
Was denkst du wer aufkommt bei einem Unfall im Lift ?

Außerdem muss der Betreiber sich nicht mit so banalen Sachen wie hier umtreiben.
Die Versicherungen haben Anwälte und die führen dann den Rechtsstreit für dich und schmettern unsinnige anfragen in kürzester Zeit ab.
 
Der Fall dürfte juristisch komplex sein. Ohne einen mit solchen Fällen sachkundigen Anwalt, der sich mit dem Recht in Österreich auskennt, wirst Du nicht weit kommen. Der Betreiber des Trails wird vermutlich eine Gewerberechtsschutzversicherung o.Ä. haben und eine evtl. Klage über alle Instanzen hinweg abzuwehren versuchen. Die Kosten für Anwalt, Gericht und Gutachter können schnell den Gegenwert eines S-Works Stumpjumper 15 deutlich übersteigen, wenn Du keine Rechtsschutzversicherung hast, die bereit ist, die Kosten für den Rechtsstreit zu übernehmen.

Wenn Deine Krankenversicherung ein Fremdverschulden vermutet, dann wird diese selbst wahrscheinlich versuchen, die Behandlungskosten einzuklagen. Frage einfach bei Deiner KV mal nach, ob die entsprechende Schritte eingeleitet haben, oder nicht.

Ich war nicht dabei und maße mir deshalb nicht an, zu beurteilen, wer da nun welchen Mist gebaut hat, oder ob der Unfall einfach nur unvermeidlich war.

Wenn es außer der Narbe hoffentlich keinen bleibenden Schaden gibt, dann überlege Dir gut, da rechtlich nachzulegen, zudem der Ausgang nach den bisherigen Darstellungen sehr ungewiss sein dürfte.

Ansonsten: Gute Besserung und lasse Dir dadurch nicht den Spaß am MTB verderben.
 
Rechnerisch reichen 9kmh bei 95 kg Körpergewicht + 16 kg Bike bei einer 2 cm Spitze Gewebe zu durchdringen. Für knochen brauchts schon ca. 57 kmh. Und selbst wenn ich die Wurzel erkannt hätte und auf der falschen Seite bin, wäre mein Bremsweg im besten Fall bei 9kmh und 20% Steigung bei mind. 6 m und auf 6m Distanz eine paar cm dicke Wurzel, welche die gleiche Farbe hat wie der Boden zu erkennen, vor allem wenn ich gleichzeitig ein typisches Hindernis im Vorfeld überwinden muss. Entsprechend zu reagieren, erscheint mir über den Maßen schwierig für einen roten Trail.
Alter Alter... :spinner:
 
Und wenn ich mir so die youtube PoV anschaue, fahren 99% der fahrer aufgrund der Linienfürung am rechten Rand.
Die einen wissen was sie machen, die... ach egal. Ausserdem Herr Richter: Auf YouTube fahren die aber immer so ... :D
Und zu schnell war ich auch nicht. Rechnerisch reichen 9kmh bei 95 kg Körpergewicht + 16 kg Bike bei einer 2 cm Spitze Gewebe zu durchdringen. Für knochen brauchts schon ca. 57 kmh. Und selbst wenn ich die Wurzel erkannt hätte und auf der falschen Seite bin, wäre mein Bremsweg im besten Fall bei 9kmh und 20% Steigung bei mind. 6 m und auf 6m Distanz eine paar cm dicke Wurzel, welche die gleiche Farbe hat wie der Boden zu erkennen, vor allem wenn ich gleichzeitig ein typisches Hindernis im Vorfeld überwinden muss.
Das ist ein ganz kluger Schachzug von dir, hättest du diese geniale Berechnung bereits im ersten Beitrag gebracht, hättest du jetzt fast alle auf deiner Seite und der ganze Mob würde mit Mistgabeln und Fackeln den Park stürmen und den elenden Bikepark einfach
🔥

Welche Knochendichte liegt deiner Berechnung eigentlich zugrunde?
 
Der Thread hier erinnert mich irgendwie an den Typen, der die Straße oder den Kuhfladen verklagen wollte, weil er sich in einer Kurve versteuert hatte und sich dabei sein Höschen zerrissen hat.
Anders ist hier allerdings die Variante mit dem Zweitaccount, von dem man bald nie wieder was hören wird.
 
Der Thread hier erinnert mich irgendwie an den Typen, der die Straße oder den Kuhfladen verklagen wollte, weil er sich in einer Kurve versteuert hatte und sich dabei sein Höschen zerrissen hat.
Anders ist hier allerdings die Variante mit dem Zweitaccount, von dem man bald nie wieder was hören wird.
jetzt bitte nicht unsachlich werden!






das wären Pferdeäpfel :awesome:
 
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