Der Fall dürfte juristisch komplex sein. Ohne einen mit solchen Fällen sachkundigen Anwalt, der sich mit dem Recht in Österreich auskennt, wirst Du nicht weit kommen. Der Betreiber des Trails wird vermutlich eine Gewerberechtsschutzversicherung o.Ä. haben und eine evtl. Klage über alle Instanzen hinweg abzuwehren versuchen. Die Kosten für Anwalt, Gericht und Gutachter können schnell den Gegenwert eines
S-Works Stumpjumper 15 deutlich übersteigen, wenn Du keine Rechtsschutzversicherung hast, die bereit ist, die Kosten für den Rechtsstreit zu übernehmen.
Wenn Deine Krankenversicherung ein Fremdverschulden vermutet, dann wird diese selbst wahrscheinlich versuchen, die Behandlungskosten einzuklagen. Frage einfach bei Deiner KV mal nach, ob die entsprechende Schritte eingeleitet haben, oder nicht.
Ich war nicht dabei und maße mir deshalb nicht an, zu beurteilen, wer da nun welchen Mist gebaut hat, oder ob der Unfall einfach nur unvermeidlich war.
Wenn es außer der Narbe hoffentlich keinen bleibenden Schaden gibt, dann überlege Dir gut, da rechtlich nachzulegen, zudem der Ausgang nach den bisherigen Darstellungen sehr ungewiss sein dürfte.
Ansonsten: Gute Besserung und lasse Dir dadurch nicht den Spaß am MTB verderben.