XC Fully vs. Hardtail (Preisbereich bis 3.500€)

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… zählt halt die Ausdauer und Kraft, manchmal auch ein bisschen die Fahrtechnik.
Fehlende Fahrtechnik kann nur ansatzweise mit Kraft und Ausdauer kompensiert werden - um vorne mitzufahren geht es nicht ohne. Für Podiumsplätze muss sie nicht nur vorhanden :rolleyes: sondern sehr gut sein.
Ob am Rad XTR oder SLX (wahlweise auch XX oder GX ;)) verbaut ist, hat da wesentlich weniger Einfluss.
 
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Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Jeder Biker ist anders. Also kann ich nur von mir aus gehen. Ich bin einige Jahre ein Carbon Race HT gefahren. Renn bzw. Marathongewicht lag bei echten gewogenen 8,5 KG. Das Ding ging schon (für mich) gut voran. Durch einen unverschuldeten Unfall 2020 wurde es geschrottet. Nach dem Unfall hatte ich dann die Möglichkeit ein Orbe Ama Team zu bekommen. Dieses Rad kam aber nicht mehr. Dann bekam ich die Möglichkeit ein ORBEA Oiz LTD XC 100 mm bestellen zu können, was ich auch getan habe. Als ich es dann im April 21 bekommen habe, war ich einfach nur gefläscht. Meine Skepsis, die ich etwas hatte, war im Nu verflogen. Kurz um, ich war vorher nie so ein geiles MTB gefahren. Egal ob Bergauf oder runter. Bei Trails bergauf, wo ich mit dem HT manchmal Schlupf am Hinterrad hatte, bügelt das Oiz einfach nur so rauf. Und Bergab fahre ich Trails runter wo ich mich mit dem HT sehr schwehr getan habe. Rennfertig wiegt es 9,3 KG. Über den LRS könnte ich noch etwas abspecken, aber irgendwann ist genug. Immerhin stehen da jetzt fast 10.000 Euro für die Freizeit. Fazit ist, ich möchte kein HT mehr fahren.
 
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Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Jeder Biker ist anders. Also kann ich nur von mir aus gehen. Ich bin einige Jahre ein Carbon Race HT gefahren. Renn bzw. Marathongewicht lag bei echten gewogenen 8,5 KG. Das Ding ging schon (für mich) gut voran. Durch einen unverschuldeten Unfall 2020 wurde es geschrottet. Nach dem Unfall hatte ich dann die Möglichkeit ein Orbe Ama Team zu bekommen. Dieses Rad kam aber nicht mehr. Dann bekam ich die Möglichkeit ein ORBEA Oiz LTD XC 100 mm bestellen zu können, was ich auch getan habe. Als ich es dann im April 21 bekommen habe, war ich einfach nur gefläscht. Meine Skepsis, die ich etwas hatte, war im Nu verflogen. Kurz um, ich war vorher nie so ein geiles MTB gefahren. Egal ob Bergauf oder runter. Bei Trails bergauf, wo ich mit dem HT manchmal Schlupf am Hinterrad hatte, bügelt das Oiz einfach nur so rauf. Und Bergab fahre ich Trails runter wo ich mich mit dem HT sehr schwehr getan habe. Rennfertig wiegt es 9,3 KG. Über den LRS könnte ich noch etwas abspecken, aber irgendwann ist genug. Immerhin stehen da jetzt fast 10.000 Euro für die Freizeit. Fazit ist, ich möchte kein HT mehr fahren.
Ich bin komplett bei dir! ich hätte gerne dein Rad, hab aber leider als Student (und ohne Sponsoring) keine 10k Euro rumliegen. Ich denke das mischt die Karten schon ein wenig neu, oder?

Einem Golf Fahrer dürfte auch bewusst sein, dass ein Porsche schneller ist, oder? :)
 
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Nimm' das schöne Scalpel HT, das in passender Größe beim Händler zur Verfügung steht, tausche die Laufräder z.B. gegen die XR 1700, mache ein bisschen Milch rein und fertig. Das passt doch auch gut in das vorgegebene Budget, oder? Und nach und nach kannst du bei Bedarf das eine oder andere etwas aufrüsten...

2022-Cannondale-Scalpel-HT-First-Look-08259-2000x1333.jpg
 
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www.cannondale.com

2021-Scalpel HT Carbon 3

A whole new breed of XC Hardtail, purpose built to hurt ‘em on the ups, drop ‘em on the downs and propel you straight to the top step. www.cannondale.com
Finde ich top für dich.
67 -68 Lenkwinkel wäre mein Wunsch dazu moderat steilen Sitzwinkel um die 75 Grad. Und da fällt es perfekt rein.
Das neue 2022 wáre mir evtl fast zu slack, aber das müsste man testen.

Würde es an deiner Stelle nehmen, gucken ob noch was am Preis zu machen ist, wegen Vorjahresmodell und dann zuschlagen.

Dann haste bischen Geld noch fürs Tuning und imho das wettbewerbsfähigste Gesamtpaket.
 
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Hole dir für das Budget ein geiles HT mit moderner Geo ! Das macht schon sau viel aus.
Ich habe ein BMC TE01 (HT mit Federelement MTT), was 2017 State of the art war...jetzt bin ich ausversehen das 2020er Epic HT gefahren, das ist auf dem Trail 1-2 klassen besser, da brauch ich mit guter Fahrtechnik echt kein (kaum) Fully mehr :)
Bin auch das Trek Supercaliber (ok, das hatte 12 kg, mein BMC wiegt 9,5) gefahren, ist zwar bequem, aber deutlich träger als die beiden HT....zumindest meine Erfahrung....

Mein nächstes wird wohl ein Epic Ht oder das BMC Twostoke...das BMC bin ich aber noch nicht gefahren...
 
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Trek Supercaliber
Aber da drauf wirst du Weltmeister und Olympiasieger. Auch ohne Training :D

Hast schon recht, mag etwas Träger sein wenn man von einem sub 10kg HT kommt. War dann bestimmt das 9.7. Durfte ich auch mal 4 Tage testen. Finde aber schon, das es super nach vorne geht. Und mit dem zusätzlichen Komfort für mich das HT mit i-Tüpfelchen. Vielleicht wird das Supercaliber mal mein Procaliber ersetzen. Der Rücken wird ja auch nicht jünger und belastbarer.😅

das BMC Twostoke...das BMC bin ich aber noch nicht gefahren...
Das wurde hier jetzt bereits mehrmals erwähnt. Finde ich auch super spannend von der Geo her. Durfte mal ein L kurz auf dem Hof anrollen. Würde ich gerne mal im Gelände testen.
Auch wenn es recht mager ausgestattet ist und dadurchbetwas schwerer, besitzt es sehr viel Potenzial. Hier mal ein Video vom Umbau eines L Rahmen.
 
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Habe ich mir April letzten Jahres gegönnt,relativ günstig Online neu bekommen,LRS und die schweren bezahlbaren Teile getauscht,nun bin ich bei fahrfertigen 8,75kg mit Schläuchen und noch in deinem Budget.
Wird aber ohne Startnummer bewegt!
 
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Habe ich mir April letzten Jahres gegönnt,relativ günstig Online neu bekommen,LRS und die schweren bezahlbaren Teile getauscht,nun bin ich bei fahrfertigen 8,75kg mit Schläuchen und noch in deinem Budget.
Wird aber ohne Startnummer bewegt!
Ja, das gute Backfire. Ich habe es geliebt. Ging so wie ich es hatte richtig gut voran. Nur um auf das Gewicht zu kommen muß man schon einige Euros in die Hand nehmen.
 
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Aber da drauf wirst du Weltmeister und Olympiasieger. Auch ohne Training :D

Hast schon recht, mag etwas Träger sein wenn man von einem sub 10kg HT kommt. War dann bestimmt das 9.7. Durfte ich auch mal 4 Tage testen. Finde aber schon, das es super nach vorne geht. Und mit dem zusätzlichen Komfort für mich das HT mit i-Tüpfelchen. Vielleicht wird das Supercaliber mal mein Procaliber ersetzen. Der Rücken wird ja auch nicht jünger und belastbarer.😅


Das wurde hier jetzt bereits mehrmals erwähnt. Finde ich auch super spannend von der Geo her. Durfte mal ein L kurz auf dem Hof anrollen. Würde ich gerne mal im Gelände testen.
Auch wenn es recht mager ausgestattet ist und dadurchbetwas schwerer, besitzt es sehr viel Potenzial. Hier mal ein Video vom Umbau eines L Rahmen.
Unfassbar schönes Rad, aber auch sehr viele teure teile nochmal drangebaut :)
 
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Man muss das mit der "modernen" Geometrie auch nicht übertreiben. Was bringt es wirklich? Am Ende bügelt das Ding durch Länge und Lenkwinkel etwas stabiler bei höheren Geschwindigkeiten bergab. Du möchtest Marathon fahren. Somit ist bergab auch nur ein Teil vom Kuchen. Die Räder mit "alter" Geo sind doch kein Stück schlechter geworden. Sie sind einfach etwas anderes und haben auch Vorteile, wo "Lang" Nachteile hat. Es werden auch heute noch Rennen von Fahrern auf bewehrter Geo gewonnen. (Marathon Weltmeister - Canyon) Das Rad ist für die gute Platzierung nicht verantwortlich.
Somit nicht verrückt machen lassen. Jedes leichte Rad wird dich nur schneller machen. Wenn die Rennen doch recht ruppig sind, ist ein Fully von Vorteil. Ansonsten geht ein Hardtail wunderbar.

Ich habe auch nur ein Versender Fully und der Hardtail Rahmen kommt aus China. Sinnvoller Leichtbau an den Laufrädern und gut ist. Somit sind die Räder recht günstig gewesen aber bringen im Rennen jede Menge SPaß.
 
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Die Idee ein modernes HT á la Scalpel oder Epic zu nehmen finde ich gut :daumen:

Was bringt es wirklich?
bügelt das Ding durch Länge und Lenkwinkel etwas stabiler bei höheren Geschwindigkeiten bergab.
genau das. Und zwar spürbar, zumindest wenn's nicht nur über Forststraßen und Schotterpisten geht. Ich wüsste nicht, weshalb man die Vorteile, die sich daraus ergeben, nicht mitnehmen sollte.
 
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Frage mich immer was ihr so für Marathons und auf welchem Level alle hier fahren. :confused: Plötzlich ghet es nur noch mit 68° und Dropper... Steigendes VR hatte ich seit dem Umstieg auf 29" nicht mehr. Limit ist nur noch die Übersetzung und die Kraft. Rest ist Fahrtechnik ;-)
 
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... Thema Dropper ... Für XC-lastige Normalfahrer völlig überbewertet. :)
Die meisten wissen, dass es ohne geht ;) , auch schnell - aber beim beschriebenen Szenario jenseits von Forststraßen (u.ä.), also wenn es gröber steinig und / oder wurzelig und / oder stufig wird, und es dazu schnell ist/wird, schafft ein abgesenkter Sattel einen nicht zu unterschätzenden Sicherheitsgewinn :daumen: ... und heutzutage ist er auf Knopfdruck wieder oben :) , um den nächsten Anstieg zu "bezwingen".
 
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Tatsächlich brauche ich die Dropper bei meinen bekannten Ausfahrten rund um das Zuhause gar nicht. Auch bei den Marathons hier im Sauerland ist sie nicht wirklich nötig. Aber bei größeren Touren mit Freunden auf unbekannten Strecken kann die Dropper so manchen kniffligen und kurzen Trail total entschärfen. Ich fühle mich damit einfach sicherer aufgestellt.
 

Tillus

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Ich finde es sehr schwer, jetzt schon ein künftiges Renngerät zu ermitteln.
Es lässt sich nicht generalisieren, ob das Fully oder das HT schneller ist. Was von beiden schneller ist hängt stark vom Untergrund ab: je ruppiger desto eher lohnt sich ein Fully (wobei ich bis jetzt noch keinen wirklich flexiblen Carbon Hinterbau a la Softtail hatte).

Wichtig ist also auch die Frage, was dir am meisten Spaß macht, weil sich daran die Wahl der Rennen orientieren wird. Und wo der Trend bei Marathons hingeht: Ich sehe in Zukunft anspruchsvollere Strecken kommen. Sobald es wilder wird, gibt es gute Kritiken. In Sachsen wurde deswegen der Greifenstein abgeändert und der Dunkelwaldmarathon eingeführt.

Ich steige nach 1,5 Jahren Pause hoffentlich bald wieder in Marathon fahren ein, jedoch bin ich nicht so sehr ehrgeizig und bei mir steht der Spaß deutlich vor dem Erfolg. Ginge es nur um die Geschwindigkeit oder die Platzierung, wäre auf den von mir bevorzugten, traillastigeren Strecken ein Race Fully schneller. Ich habe mir gestern trotzdem ein Lector Universal SF bestellt. Des Preises und der Einfachheit eine HT wegen.

Weswegen würde ich an deiner Stelle noch warten mit dem Kauf? Ich habe einige Leute erlebt, die mich bergauf so dermaßen weggezogen sind, die ich bergab wieder eingeholt habe. Um von diesem Punkt wegzukommen, würde ich mit dem bestehenden Bike (inklusive Dropper) möglichst viele Trails fahren und vielleicht auch ein paar technikkurse machen. Das kostet dich meiner Vermutung nach (auf anspruchsvolleren Strecken) mehr Zeit als das Mehrgewicht.
 
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Ich finde es sehr schwer, jetzt schon ein künftiges Renngerät zu ermitteln. …
Dem stimme ich zu - "wir" können sowieso nur beraten ;)

Hier allerdings nicht:
Ich habe einige Leute erlebt, die mich bergauf so dermaßen weggezogen sind, die ich bergab wieder eingeholt habe. Um von diesem Punkt wegzukommen, würde ich mit dem bestehenden Bike (inklusive Dropper) möglichst viele Trails fahren und vielleicht auch ein paar technikkurse machen. Das kostet dich meiner Vermutung nach (auf anspruchsvolleren Strecken) mehr Zeit als das Mehrgewicht.
Im Rennen (ebenso auf Touren) geht es rd. 3/4 der Zeit bergauf - da wird die Zeit "gemacht" !
Es gibt nur wenige "Ausnahmefahrer", die bergab (technisch) so überlegen (mutig, halsbrecherisch :oops: …) sind, dass sie die schnelleren Bergfahrer wieder ein-/überholen können.
Die meisten, die schnell bergauf sind, lassen auch bergab "nichts anbrennen".
 

Edged

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Mitten im Land.
...

Weswegen würde ich an deiner Stelle noch warten mit dem Kauf? Ich habe einige Leute erlebt, die mich bergauf so dermaßen weggezogen sind, die ich bergab wieder eingeholt habe. Um von diesem Punkt wegzukommen, ...
Das ist aber auch abhängig vom Fahrertyp. Der druckstarke Rennradfahrer auf dem MTB ist bergauf immer schneller. Erfahrungsgemäß hat dieser Fahrertyp i.d.R. aber keine Vorteile mehr, wenn es (bergab) ruppig wird. Steigt dann ab und nimmt das Rad in die Hand. Oft erlebt.
 

Tillus

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@Jonashe__ hat derzeit zwei Stellen mit Optimierungspotential; Das Bike und Technik im Downhill. Ich würde erst letzteren Punkt angreifen und dann ersteren. Auf nem Downcountry kommt man schneller von der Angst auf abfahrten weg als auf der bockharten Rennfeile. Zumal es ja noch gar keine wirkliche Präferenzen bei der Materialwahl gibt.

Zudem Studiert der Kollege noch und schafft n Dauerpuls von 190 - Er ist somit noch viel zu jung, um es aufs Material zu schieben.
 
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