YT Capra MKIII ab 2022-2025

Danke für euer Feedback.
Nach der zweiten Ausfahrt ist mir gestern allerdings aufgefallen, dass das Knarzen wohl doch aus der Region Tratlager / Kurbel kommt. Eigentlich „nur“ wenn ich einen Anstieg hab.
Also Kurbel abziehen und…? 😃

Schon mal an Verbindung / Reibfläche Sattelstütze zu Sitzrohr gedacht?
Gerade, wenn es "nur im Anstieg" ist. Da ist ja die Belastung auf der Sattelstütze anders.
Hatte bei mir auch mal für eine ähnliche Suchaktion gesorgt.
 

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Re: YT Capra MKIII ab 2022-2025
Yes. Die Fidlock 750 Compact passt in den Capra Rahmen. Man kann sie rein und raus nehmen. Nicht so locker wie ohne Strebe aber es funktioniert. 3/4 Liter an Board ist schon fein im Sommer.
An der Strebe liegt oder schlägt es auch nicht an? Ist die Flasche auch so weich? Kannst du schon was zur Geräuschentwicklung sagen?
 
Wäre denkbar
Also Carbon Paste anbringen?

Ja und Nein. 8-) :D

Also bei mir war´s so, dass der Reibungspunkt ganz unten am Ende der Sattelstütze lag. (siehe Foto).
Meine Lösung war dann relativ einfach. Ich habe die Sattelstütze am unteren Rand ein wenig abgeschliffen, und auch zusätzlich noch etwas Fett ran gemacht.
Die Carbon-Paste habe ich tatsächlich nur am oberen Rand angebracht, da es bei mir eh ein Alu-Rahmen ist.
 

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Ja und Nein. 8-) :D

Also bei mir war´s so, dass der Reibungspunkt ganz unten am Ende der Sattelstütze lag. (siehe Foto).
Meine Lösung war dann relativ einfach. Ich habe die Sattelstütze am unteren Rand ein wenig abgeschliffen, und auch zusätzlich noch etwas Fett ran gemacht.
Die Carbon-Paste habe ich tatsächlich nur am oberen Rand angebracht, da es bei mir eh ein Alu-Rahmen ist.
Ah ok guter Hinweis und auch das Bild.
Top!
 
Carbonpaste brauchst nur bei Kontaktfläche Carbon - Carbon. Wenn du Carbon - Alu hast (z.B. Dropper Post aus Alu im Carbonrahmen), dann brauchst du Fett, damit die Verbindung mit der Zeit nicht unzertrennlich wird.
 
Carbonpaste brauchst nur bei Kontaktfläche Carbon - Carbon. Wenn du Carbon - Alu hast (z.B. Dropper Post aus Alu im Carbonrahmen), dann brauchst du Fett, damit die Verbindung mit der Zeit nicht unzertrennlich wird.
Das ist völlig falsch. Bei Carbon braucht man bzw. sollte man IMMER Carbon-Paste benutzen. Genau bei bei sowas wie eine Dropper (die in der Regel aus Alu ist) in einen Carbon-Rahmen muss man Carbon-Paste benutzen!
 
Carbonpaste brauchst nur bei Kontaktfläche Carbon - Carbon. Wenn du Carbon - Alu hast (z.B. Dropper Post aus Alu im Carbonrahmen), dann brauchst du Fett, damit die Verbindung mit der Zeit nicht unzertrennlich wird.
Fett macht dich absolut kein Sinn.
Man nutzt Carbon um die Reibung zu erhöhen damit das vorgeschriebene Drehmoment ausreicht um die Klemmung zu gewährleisten.
Fett reduziert die Reibung was zur Folge hat, dass das Drehmoment nicht ausreicht und das Rohr nach unten sackt.
 
@saint20, @Boogeyman1301: dachte ich bis vor ca. 1J auch so und auf den ersten Blick scheint es auch logisch zu sein, ist es aber nicht. Mindestens nicht, wenn die Aluoberfläche nicht hochglanzpoliert ist, sondern minimal rau ist. Wer mir nicht glaubt, sollt die Anleitung von Bikeyoke Revive genau lesen. Ausserdem die Threads im entsprechenden Forum nach Erfahrungen mit festgebackenen Dropperpost lesen.
Carbonpaste hat kleine Scheleifpartikel drin, die dazu führen, dass die Eloxalschickt schnell weg ist. In Kombination mit Feuchtigkeit (entweder draussen während der Fahrt oder im Keller) führt das dazu, dass zw. Alu und Carbon Kontaktkorrosion (bei Carbon - Alu vllt doch ein anderer Begriff???) entsteht. Wenn man das Bike nach der letzten Fahrt im Herbst bis im Frühling im Keller liegen lässt, dann hat man grosse Chancen, dass die Sattelstütze für immer drin bleibt.
Deswegen Fett, wie bei Schrauben, damit diese nicht miteinander festbacken. Die (wohgemerkt Innen-)Fläche des Sattelrohrs und die Aussenfläche der Stütze sind rau genug, dass Fett die Reibung nicht zu viel reduziert.
Bei Bremshebel am Lenker ist etwas anderes. Da ist noch eine dicke Lackschickt + Eloxal (oder nochmal Lack) zw. Carbon und Alu.
 
@saint20, @Boogeyman1301: dachte ich bis vor ca. 1J auch so und auf den ersten Blick scheint es auch logisch zu sein, ist es aber nicht. Mindestens nicht, wenn die Aluoberfläche nicht hochglanzpoliert ist, sondern minimal rau ist. Wer mir nicht glaubt, sollt die Anleitung von Bikeyoke Revive genau lesen. Ausserdem die Thread im entsprechenden Forum nach Erfahrungen mit festgebackenen Dropperpost lesen.
Carbonpaste hat kleine Scheleifpartikel drin, die dazu führen, dass die Eloxalschickt schnell weg ist. In Kombination mit Feuchtigkeit (entweder draussen während der Fahrt oder im Keller) führt das dazu, dass zw. Alu und Carbon Kontaktkorrosion (bei Carbon - Alu vllt doch ein anderer Begriff???) entsteht. Wenn man das Bike nach der letzten Fahrt im Herbst bis im Frühling im Keller liegen lässt, dann hat man grosse Chancen, dass die Sattelstütze für immer drin bleibt.
Deswegen Fett, wie bei Schrauben, damit diese nicht miteinander festbacken. Die (wohgemerkt Innen-)Fläche des Sattelrohrs und die Aussenfläche der Stütze sind rau genug, dass Fett die Reibung nicht zu viel reduziert.
Bei Bremshebel am Lenker ist etwas anderes. Da ist noch eine dicke Lackschickt + Eloxal (oder nochmal Lack) zw. Carbon und Alu.
I call bullshit on that. Sorry aber ist totaler Quatsch. Habe noch nie Fett benutzt und noch nie auch nur annähernd ein von dir hier geschildertes Problem gehabt. Fett gehört an Gewinde von Pedalen oder Innenlager weil die mit 40 Nm und mehr angezogen werden. Auf keine andere Schraube im MTB-Bereich gehört Fett! Genau so wenig wie Fett an ne Sattelstütze gehört. Bei meinem letzten Downhill-Bike musste die Sattelstütze mit maximal 3Nm festgezogen werden…was glaubst du wird passieren, wenn man da noch Fett benutzt und sich schwungvoll auf die Sattelstütze schmeißt? Warum sollten die Schleifpartikel überhaupt die Eloxalschicht entfernen? Du ziehst die Sattelklemme an und die Sattelstütze ist fest. Da bewegt sich dann nichts.
 
@saint20, @Boogeyman1301: dachte ich bis vor ca. 1J auch so und auf den ersten Blick scheint es auch logisch zu sein, ist es aber nicht. Mindestens nicht, wenn die Aluoberfläche nicht hochglanzpoliert ist, sondern minimal rau ist. Wer mir nicht glaubt, sollt die Anleitung von Bikeyoke Revive genau lesen. Ausserdem die Threads im entsprechenden Forum nach Erfahrungen mit festgebackenen Dropperpost lesen.
Carbonpaste hat kleine Scheleifpartikel drin, die dazu führen, dass die Eloxalschickt schnell weg ist. In Kombination mit Feuchtigkeit (entweder draussen während der Fahrt oder im Keller) führt das dazu, dass zw. Alu und Carbon Kontaktkorrosion (bei Carbon - Alu vllt doch ein anderer Begriff???) entsteht. Wenn man das Bike nach der letzten Fahrt im Herbst bis im Frühling im Keller liegen lässt, dann hat man grosse Chancen, dass die Sattelstütze für immer drin bleibt.
Deswegen Fett, wie bei Schrauben, damit diese nicht miteinander festbacken. Die (wohgemerkt Innen-)Fläche des Sattelrohrs und die Aussenfläche der Stütze sind rau genug, dass Fett die Reibung nicht zu viel reduziert.
Bei Bremshebel am Lenker ist etwas anderes. Da ist noch eine dicke Lackschickt + Eloxal (oder nochmal Lack) zw. Carbon und Alu.

Die Carbonpaste enthält aber neben Schleifpartikeln ebenso Fett um zu verhindern, dass sich nichts festsetzen kann. Der einzige Unterschied zwischen normaler Montagepaste wie Shimano Anti Seize, was ja Anti klemmen/feststecken heisst und spezieller Carbon Paste ist nur, dass bei Carbon Montagepaste eben keine Stoffe enthalten sind die dem Kleber, also dem Epoxidharz mit dem das Carbon laminiert ist, schaden können. Was bei Paste die nicht ausdrücklich für Carbon geeignet ist eben nicht garantiert werden kann.
 
Die Carbonpaste enthält aber neben Schleifpartikeln ebenso Fett um zu verhindern, dass sich nichts festsetzen kann.

Was im von mir erwähnten Fall genau benutzt wurde, kann ich nicht (mehr) sagen. Steht ziemlich sicher im Thread, wenn man danach sucht. Ich bezweifle auch nicht, dass es Produkte (Carbopaste) gibt, die unbedenklich bzgl. Carbon - Alu sind. Z.B. das von Motorex. Es gibt auch Carbonpasten bei denen etwas ganz anderes drauf steht. Z.B. von Finish Line. Die würde ich definitiv nur für Carbon - Carbon nehmen.
Deswegen finde ich die allgemeine Empfehlung, auf alle Fälle Carbonpaste zu verwendet, etwas zu pauschal. Fett hingegen schadet sicher nicht.
Deswegen wird Fett auch explizit von manchen Sattelstützenherstellern empfohlen. Oder mind. von einem. Ist viel einfacher, als eine Liste von ”erlaubten” oder ”verbotenen” Carbonpasten zu führen.
 
Noch eine andere Frage:
Kann man beim Core 1 Capra mit HG Freilauf (Laufrad: Crankbrothers Synthesis Ednuro Alloy) auf XD Freilauf Umrüsten?
Hintergrund wäre ein Upgrade der Kassette auf 10-52, sowie GX Schaltwerk.
 
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