SRAM Eagle – German Engineered: Ingenieurskunst made in Schweinfurt

12 Gänge, eine riesige Kassette und Ideen made in Schweinfurt: Mit "German Engineered" betitelt SRAM nicht nur diesen Film über die Top-Schaltung der Firma – die Schaltung ist auch wirklich "german engineered". Wie die Schaltung entwickelt wurde, erklären euch die SRAM-Ingenieure.


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Vor allem ist die bevorzugte Trittfrequenz und Geschwindigkeit einfach Geschmackssache. Für den einen sind 24v/32h am 29er auch in den Alpen "bequem" zu treten und andere kurbeln lieber mit höhere Trittfrequenz und langsamer Geschwindigkeit. Da sollte man einfach mal die Scheuklappen abnehmen und sich nicht dem Trugschluss hingeben, dass die eigenen Ansprüche der Nabel der Welt und "alternativlos" sind!
 
Meine Frau fährt am 29er vorne 34/20 in einem 2x10 Setup. Ist für den Preis recht leicht, mit entsprechender Kassette, bei gleicher Funktionalität (benötigte Bandbreite und Abstufung). Im Vgl zu kleineren Laufrädern verliert man/frau ja auch noch einen Gang beim 29er.

Ihr taugt die Kombi, war eine bewusste Entscheidung. Das Gewicht war ihr sehr wichtig, deswegen dann auch kein 2x11. 1x11 war für sie zu einschränkend (Bandbreite und Abstufung) und 1x12 zu teuer bzw. damals beim Aufbau gab es 1x12 noch gar nicht zu kaufen.
 
Vor allen Dingen reden wir hier auch von unterschiedlichen Leistungsvermögen, da kann man nicht einfach beliebig vergleichen. Hier fährt alles rum, vom Gelegenheitsradler bis zum Amateursportler. Dazu kommt der Unterschied Mittelgebirge oder Alpen.
Ich habe früher am 2x10 38/28 gefahren, bin bei 1x11 auf 34 gewechselt und fahre bei 1x11 36er Kettenblatt und habe damit oben wie unten eine Ausweitung meiner Möglichkeiten zu 1x11 34. In den Alpen bin ich 1x11 mit einem 30er unterwegs. Bei 1x12 würde ich ein 32 montieren.
 
Vor allem ist die bevorzugte Trittfrequenz und Geschwindigkeit einfach Geschmackssache. Für den einen sind 24v/32h am 29er auch in den Alpen "bequem" zu treten und andere kurbeln lieber mit höhere Trittfrequenz und langsamer Geschwindigkeit. Da sollte man einfach mal die Scheuklappen abnehmen und sich nicht dem Trugschluss hingeben, dass die eigenen Ansprüche der Nabel der Welt und "alternativlos" sind!
Ganz deiner Meinung. Ich denke, vielen Leuten ist einfach nicht bewusst, dass Menschen sehr unterschiedlich veranlagt sind und auch unterschiedliche Ansprüche haben. Muskel ist nicht gleich Muskel, selbst wenn Masse und Umfang gleich. Körpergewicht spielt gerade beim Mountainbiken eine extrem wichtige Rolle. Leute die nebenher Rennrad fahren, Langstreckenfahrer, und allgemein Vielfahrer bevorzugen tendenziell höhere Trittfrequenzen. Sprinter und Kraftmenschen fahren tendenziell niedrigere Trittfrequenzen.

Ich unterstelle hier auch mal frech und ohne jegliche Beweise, dass vielen Leuten gar nicht bewusst ist, was sie sich mit zu hohen Übersetzungen antun, obwohl sie das fahren. Ich mein damit nicht nur die kaputten Knie, die dann nach ein paar Jahren Radfahrerkarriere rauskommen, sondern auch wesentlich kurzfristiger: Zu hohe Übersetzungen machen langsam, weil der Muskelwirkungsgrad absinkt. Zu hohe Übersetzungen lassen den Muskel vorschnell ermüden, sodass die Touren automatisch kürzer werden.

Und zuletzt: obwohl ich von der Fitness her ohne Probleme 15 Minuten lang eine 20%ige Steigung mit 34/32 hochdrücken kann (am Rennrad) ist das nicht unbedingt etwas das mir Spass macht. Ganz im Gegenteil: das fühlt sich einfach kacke an.
 
Grösstes Manko nur das sehr exponierte und lange Schaltwerk.

So groß das es für ernsthaften Einsatz im Gelände nicht geeignet ist. Ich hoffe jedenfalls nicht das die GX auch irgendwann ein 50er Ritzel hat. Und so schmale Ketten sind in der Preisklasse eh unsinnig weil die viel zu schnell kaputt gehen und dann noch Kassette/Kettenblatt mit Hops nehmen.

Warum wird das ganze jetzt eigentlich nochmal aufgebrüht? Verkauft sich das doch nicht so wie gewünscht?
 
[QUOTE="xrated, post: 14317639, member: 474"
Warum wird das ganze jetzt eigentlich nochmal aufgebrüht? Verkauft sich das doch nicht so wie gewünscht?[/QUOTE]
Ja und weil Trump es so wollte... make Eagle great again;)
 
1195 239 € ( 1 x 228,- = 228,- )
5x PC-X1 125 € ( 5 x 21,- = 105,- )

Bei 2-fach Shimano 1x Kassette 3x Kette ca. 3500km, also grob mal 3

9x HG95 180 € ( 9 x 19,- = 171,- )
3x CS-M771 135 € ( 3 x 40,- = 120,- )

Sind dann 364 € zu 315 € ( 333,- zu 291,- ).
Irgendwo hattest du dich arg um 90,- EUR verrechnet, denn drei CS-771 gibts nicht für 45,- EUR. Ich hab's mal in Rot mit aktuell ermittelten Preisen korrigiert. So sinkt der Preisvorteil, den Shimano 2x hier bietet von 49,- EUR je 10.000 km auf 42,- EUR je 10.000 km. Bei 10.000 km Fahrleistung kaufen sich die meisten hier doch ein neues Rad, oder?
 
Irgendwo hattest du dich arg um 90,- EUR verrechnet, denn drei CS-771 gibts nicht für 45,- EUR. Ich hab's mal in Rot mit aktuell ermittelten Preisen korrigiert. So sinkt der Preisvorteil, den Shimano 2x hier bietet von 49,- EUR je 10.000 km auf 42,- EUR je 10.000 km. Bei 10.000 km Fahrleistung kaufen sich die meisten hier doch ein neues Rad, oder?
War mir auch schon aufgefallen. Anderseits sind die 3500km / Kassette bei Shimano pessimistisch gerechnet, die 10000km bei der 1195 eher optimistisch, so dass der Abstand wieder ein bißchen wächst. Was halt wirklich fehlt ist ein ordentlicher Vergleichstest, wie schonmal angesprochen. Als Community könnten wir natürlich die Daten auch Crowd-Sourcen. Vll. gibts dann neben gewichte.mtb-news.de auch mal ein laufleistung.mtb-news.de ;-)
 
Bei all der wahnsinnig unnötigen Rechnerei zu Gunsten der einen oder anderen Schaltung, bleibt es am Ende wie die Diskussion um Fully/Hardtail, Laufradgrößen, Federweg, Plus-Reifen etc. doch Geschmacksache. Und über Geschmack lässt es sich doch eben mal wieder am Besten streiten. Was mit diesem Thread wieder eindeutig bewiesen wäre.:D

Was mich bewegt, bzw mir komisch vorkommt sind die Kettenblätter die die verschiedenen Hersteller mit der Eagel an ihren bikes ausliefern.
Wieso brauche ich ein 30er oder 32er Kettenblatt bei nem 50er Ritzel? Das verstehe ich nicht.
Sinnvoll wäre doch 34er, 36er, oder 38er. Je nach Einsatzgebiet des bikes.
Gerade an den aktuellen Racebikes (bis 100 mm Federweg) wundern mich diese kleinen Kettenblätter.
Denn dann hab ich doch wieder nichts gewonnen gegenüber 11fach?
Wie sieht ihr das? Hat da wer ne plausible Antwort?
 
Richtig. Ich wüßte nicht, was ich mit einer Untersetzung 20/36 ... anfangen soll.
Aber es soll ja Leute geben, die wollen alles fahren, auch wenn man besser schieben könnte.

Der Ritzelrechner sagt, das ich bei 20/36 und TF70 schneller als 5 km/h bin. Dort, wo ich das brauche, bin ich zu Fuß garantiert langsamer unterwegs.

Mit nem 26/46 bin ich exakt 0,03 schlechter als 20/36.
Bloß behaupten die Bandbreite reicht nicht, ist dann halt Quatsch.

Mit 26/11 (ca. 30 km/h bei TF90) fehlen mir im Vergleich zu 32/11 sogar zwei Gänge obenraus. Ob das in der Praxis reicht, müsste ich probieren.

Aber egal, ich versuche es jetzt erstmal mit 28/11-46. Der Rahmen bietet zu Glück die Möglichkeit der Umwerfermontage, falls ich für 1x11 nicht Mann genug bin.
 
Also sowohl SRAM 1x11 X01, NX wie auch die Eagle fahren wir privat wie im Dauertest bislang schon weit über 500 km. Ohne Probleme bislang.
ja ja..... aber nach spätestens 1500km ist das zeug lebensgefährlich da es durchrutscht. grad das 10er ritzel und die beschissenen narrow blätter vorne.
bin den winter drei monate die gx gefahren um zu schauen ob es wirklich so eine offenbarung ist ohne umwerfer zu fahren.
ich verstehe das geheule wegen dem umwerfer immer noch nicht!!
der verschleiß von der gx ist schon ne frechheit! 1346km und das ding ist schrott! ich bin jetzt wieder auf zweifach bei meinem winterrad und definitiv weg von günstigen sram kassetten.
 
ja ja..... aber nach spätestens 1500km ist das zeug lebensgefährlich da es durchrutscht. grad das 10er ritzel und die beschissenen narrow blätter vorne.
bin den winter drei monate die gx gefahren um zu schauen ob es wirklich so eine offenbarung ist ohne umwerfer zu fahren.
ich verstehe das geheule wegen dem umwerfer immer noch nicht!!
der verschleiß von der gx ist schon ne frechheit! 1346km und das ding ist schrott! ich bin jetzt wieder auf zweifach bei meinem winterrad und definitiv weg von günstigen sram kassetten.
Kann ich generell so nicht bestätigen. Ich bin meine alte X01-Kassette definitiv über 1500 Kilometer gefahren, keine Probleme. Ketten sind mir insgesamt 2mal abgefallen, durchgerutscht ist mir allerdings noch nie etwas. Was den Verschleiß der Kettenblätter angeht, sehe ich einen Neukauf nicht so eng - dann kauft man halt was neu. Die Stahlblätter sind etwas schwerer, kosten dafür allerdings auch nur 15-20 €.

Zugegeben: Die GX fahre ich an keinem Bike und kann die Dauerhaltbarkeit der Stahlkassette daher nicht bestätigen.
 
Bei der 1x Schaltung ist es mMn wichtiger die Kette auf Längung zu prüfen und sich nach den Angaben des Herstellers zum Wechsel zu halten. Ging mir jetzt mal mit nem 42er auf ner 1195er Kassette so und ist dann tatsächlich durchgerutscht (nach dem Kettenwechsel), habe das 42er hinten jetzt gewechselt auf ein 44t von OneUp.
 
Ich frage mich gerade, was für Touren Ihr mit der 1x12 unternehmt?
Ich habe das Gefühl beim Mitlesen, dass hier viele mitreden, die die Schaltung noch live gesehen haben, geschweige jemals länger wie ne Hofrunde gefahren sind.
Im xc, Touren und Endurobereich fehlen mir mindestens drei Gänge!
Entweder ich komme den Berg hoch, dann fehlt mir der Spaß beim runter fahren, oder ich komme flott voran in der Ebene, dann wird es knackig beim Hochfahren.
Die Technik soll sich dem Menschen anpassen, nicht der Mensch an die Technik!
Nur weil Sram es nicht schafft, Shimanos Umwerfer das Wasser zu reichen, wird der Umwerfer für tot erklärt?
Das super Marketing funktioniert und alle rennen hinterher...
Über die weite Spreizung der Gänge und die billige Haptik der Premiumschaltung will ich gar nicht reden.
In der Summe bietet mir die 8000 Schaltung von Shimano deutlich mehr Gegenwert fürs Geld.
Ich werde mich nicht wieder für die Sram entscheiden...
 
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