Gorewear geht: Bike-Fashion kills Radfunktionskleidung

Unabhängig vom Thema: kuckt eigentlich jemand mit Deutschkenntnissen über die Texte?
Der Beitrag ist teilweise schwer zu lesen.
Ein Beispiel.: Zusammenhängende Begriffe getrennt und großgeschrieben: "außer aus Ressourcen Sicht".
Wenn man das schon nicht zusammenschreiben kann/will, hätte man sich wenigstens einen Bindestrich gönnen sollen.
So was unterbricht den Lesefluß, weil man hängen bleibt und überlegen muß, was nun gemeint ist.
Halbwegs nachvollziehbar bei einer schnell runtergehackten Mail oder einem Tweet - aber bei einem richtigen Artikel?

Immerhin aber mit Punkt und Komma und Satztrennung und so - anders als in manchen Forumsbeiträgen 😉
 
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Wie ist das zu verstehen? Vergleichst du hier eine Gore-Hardshell mit eine Sportful-Softshell in Sachen Schwitzigkeit?
Einfach eine Lösung gegen (sporadischen Niesel-)Regen, Wind und Winterkälte. Gore behauptet, sie können das. Meiner Meinung nach eben nicht (ohne Saunefeeling).
Und der Unterschied zu den üblichen reinen Softshell-Jacken hat meine diese NoRain-Teile. Vllt gibt es die so nicht mehr, denn meine hat optisch viel eindeutiger die unterschiedlichen Materialien.
Es wäre an sich komplett einfach eine solche Jacke auf Basis von Softshell zu machen. Windichte Brust, Arme und Schulter NoRain und der Rest atmungsaktiv.
 
Einfach eine Lösung gegen (sporadischen Niesel-)Regen, Wind und Winterkälte. Gore behauptet, sie können das. Meiner Meinung nach eben nicht (ohne Saunefeeling).
Und der Unterschied zu den üblichen reinen Softshell-Jacken hat meine diese NoRain-Teile. Vllt gibt es die so nicht mehr, denn meine hat optisch viel eindeutiger die unterschiedlichen Materialien.
Es wäre an sich komplett einfach eine solche Jacke auf Basis von Softshell zu machen. Windichte Brust, Arme und Schulter NoRain und der Rest atmungsaktiv.
Mit welcher Jacke hast du schlechte Erfahrung gemacht?

Meine alte C5-Infinium-Jacke hält leichtem Regen länger Stand und bei Kälte kann man nach intensiver Fahrt außen auf der Rückseite den abgeführten Schweiß als Kondensat sehen. Der Schweiß wird also nach außen getrieben, und was man in der Rückentasche verstaut hat, ist entsprechend auch naß. Aber der Rücken bleibt dabei warm, ohne Saunafeeling.
 
Windichte Brust, Arme und Schulter NoRain und der Rest atmungsaktiv.
Einen nassen Rücken stelle ich mir nicht so schön vor. Gegen Nieselregen funktionieren manche nur winddichte Jacken ziemlich gut. Übrigens hatte Gore Wear genau solche Jacke Lupra 1.0 im Angebot.
 
Zuletzt bearbeitet:
sloop habe ich eh schon blockiert aber ja ich weiß was Du meinst und wollte das auch nicht aus Querdenker Sicht erläutern. So ein paar Maßnahmen, gerade wegen dem Fast Fashion würde ich schon gutheißen.
Was hat nun Fast Fashion mit gorewear zu tun?
Die Leute haben aus Gründen nichts mehr von Gore gekauft. Die werden jetzt aber kaum auf Temu kaufen, das ist eine andere Käuferschicht. Qualitativ gute Hersteller gibt es reichlich und Auswahl ist weiterhin da. Ich vermisse Gore nicht, kaufe aber auch keine Aliexpress Klamotten.


Warum trägst du deine Blockliste wie eine Monstranz vor dir her?
 
Einfach eine Lösung gegen (sporadischen Niesel-)Regen, Wind und Winterkälte. Gore behauptet, sie können das. Meiner Meinung nach eben nicht (ohne Saunefeeling).
Damit bist du nicht alleine. Rainlegs wurden ja nicht umsonst erfunden.

Ich gehe bei einer Regenjacke davon aus dass diese dicht ist. Und spätestens wenn der Stoff nass ist, ist die auch dicht. Da diffundiert nix mehr.

Ich halte Membrane nicht für unnütz, im Gegenteil. Alltagsjacken die auch mal zum Einkaufen auf dem Rad genutzt werden sind genial wenn sie wirklich dicht sind. Auf dem Rennrad oder MTB kommt das bei mir aber nur zum Einsatz, wenn es wirklich nass und kalt wird. Dann eben mit Saunafeeling aber nicht unterkühlt.
 
Mit welcher Jacke hast du schlechte Erfahrung gemacht?
Berechtigte Frage. Ich weiß es nicht mehr. Ist schon ne Weile her. Ich hoffe, dass ich es nicht falsch im Kopf habe und Gore auch noch unrecht tue. Ich weiß nur, dass ich echt lange gesucht und probiert hatte bis ich mit der Fiandre die Lösung gefunden hatte.
Ich bin dennoch der Überzeugung, dass nur unterschiedliche Materialien pro Zone funktionieren.
Einen nassen Rücken stelle ich mir nicht so schön vor.
War bisher nie ein Problem. Während Schultern und Unterarme nach oben zeigen und "stehendes Wasser" immer eindringt, läuft es am Rücken noch halbwegs ab. So zumindest meine Erfahrung. Strömendem Regen gehe ich sowieso aus dem Weg; fahre nicht los oder mache eine Pause.
 
In den vergangenen Jahren gab es immer mehr Marken, die schickere Klamotten machten, als GoreWear. Qualitativ war GoreWear aber aus meiner Sicht immer top. Gekauft habe ich aber meist anderes, weil es mir besser gefiel. Vor etwa 15 Jahren habe ich mir mal einen Softshell Jacke von GoreWear gekauft im Angebot. Hat damals 100€ gekostet. Eine wirklich sehr gute Jacke, die super funktioniert. Habe ich heute noch. Keine Ahnung, ob es mittlerweile was besseres gibt. Diese Art Softshell gibt es jedenfalls nicht mehr. Deshalb hat sich das Geschäft wahrscheinlich nicht mehr rentiert, wenn sich die Kunden nur alle 20 Jahre mal eine neue Jacke kaufen müssen, ist das geschäftsschädigend. Kurz nach dieser Jacke habe ich mir eine Regenjacke von Sugoi gekauft. Die hat mich nie zufriedengestellt. Ich hätte sie auch nicht gebraucht, weil man in dem Ding eh immer nass war, trotz riesigen Lüftungsreißverschlüssen. Vor einem viertel Jahr habe ich mir wieder eine Regenjacke von GoreWear gekauft. Die hat keine Belüftungsreißverschlüsse unter den Achseln oder wie die Sugoi neben der Brust und dennoch schwitze ich darin nicht so stark wie in der Sugoi. Wurden Regenjacken getestet, war GoreWear immer vorne dabei. Schade, dass es das dann nicht mehr gibt. Mir kann es egal sein. Ich habe ja gerade erst eine Regenjacke von denen gekauft. Wer weiß, ob ich in 20 Jahren noch MTB fahren kann, um das Bedürfnis nach einer neuen Regenjacke zu haben, dann bin ich 77.

Dirtley wurde weiter oben gelobt. Ich habe eine Half & Half Hose. Nach drei Wäschen waren alle Nahtdichtungen ab. Lässiger Schnitt, aber auch nicht wirklich durchdacht und qualitativ sehr enttäuschend. Hält nicht einmal auf der Rückseite dicht. Schade ums Geld.
 
Irgendwann um 2000 sind meine (heutige) Frau und ich ambitioniert MTB gefahren und natürlich gehörten Gore Hose (v.a. im Winter) und Jacken dazu wie die Jack Wolfskin Jacken für "hinterher". Nachdem die Kinder dann irgendwas 15 Jahre später erst gezogen wurden und später selber fuhren, wurden die Klamotten noch mal rausgeholt - funktionieren, auch wenn die Passform schon nicht mehr modern war. Aber im neuen Programm hat uns leider nichts mehr angesprochen und so fahren wir nun Vereinskleidung (BioRacer, vorher Prolog) und Castelli.

Glaube Castelli ist das neue Gore: gehobenes Preissegment, nicht übermäßig sexy aber okay, funktionell und eben eine recht sichere Bank wenn man keine Lust hat zig Sachen auszuprobieren.
 
so atmungsfähig kann gar keine Membran sein gegen das was ich nach 10km bergauf rausschwitze.
Deshalb fahre ich auch komplett ohne Funktionsgedöns. Es gibt da nix! Selbst bei ner 400€ Castelli Jacke ist mir die Brühe aus den Ärmeln gelaufen...

Gore Hosen und Pants bin ich im Winter allerdings gerne auf der Straßenrunde gefahren. Die eine hat im Dauereinsatz 18 Jahre gehalten. Obenrum haben die sich allerdings optisch von Honeckers Schneider inspirieren lassen... :/
 
Deshalb fahre ich auch komplett ohne Funktionsgedöns. Es gibt da nix! Selbst bei ner 400€ Castelli Jacke ist mir die Brühe aus den Ärmeln gelaufen...
Ich vermuet auch bei dir wird es nur mit Materialmix funktionieren.
  • Bauch wird bei den meisten kaum/keinen Windschutz brauchen
  • Brustbereich windgeschützt
  • Schulter und oberer Rücken wasserabweisend
  • unterer Rücken reicht wahrscheinlich windschutz weil das gewöhnlich ja auch Wasser leicht abperlen lässt
  • Arm vorderseite wasserabweisend
  • Arm rückseitig atmungsaktiv
  • Temperatursteuerung über Anzahl und Dicke der Lagen darunter
Das hat sich bei mir als (noch) funktionierend die bereits erwähnte Sportful Fiandre herausgestellt, die dem oben beschriebenen recht nahe kommt.
Bei mir ist speziell, dass der Deltoideus übermäßig temperaturempfindlich ist. Deswegen habe ich mir auch eine Windweste mit Armelansatz über den Deltoideus selbst genäht.

Ich finde, es gibt tatsächlich zu wenig "smarte" Jacken, die unterschiedliche Materialien sinnvoll kombinieren. Wie schon erwähnt, vermute ich, dass z.B. Gore zu sehr an die Magie ihres Materials glauben/ geglaubt haben.
 
Ich finde, es gibt tatsächlich zu wenig "smarte" Jacken, die unterschiedliche Materialien sinnvoll kombinieren. Wie schon erwähnt, vermute ich, dass z.B. Gore zu sehr an die Magie ihres Materials glauben/ geglaubt haben.
https://www.ion-products.com/de/products/ion-jacket-shelter-3l-hybrid-unisex-2023-47230-5488

Schau dir die mal an.
Die Hose dazu ist an sich auch smart gemacht, hat mir nur leider nicht gut gepasst.
@hellmono kann mit ersten Erfahrungen zur Hose weiterhelfen. Aber Jacke ist ja gleicher Materialmix
grau ist dicht, braun ist softshell
1763108517488.png
 
Ja, das ist tasächlich der Ansatz, den ich meine. Aber ich habe ja meine ziemlich perfekte Jacke gefunden. Ist halt RR-Style und ich mus mit der altersentsprechenden Zunahme des Bauchumfangs aufpassen.
Dein Bild passt aber sehr schön zum Thema des Artikel: sie sieht in nicht-schwarz schon ziemlich ... aus.
Es gibt halt recht wenig Asuwahlt und "absolut wasserdicht" könnte schon too much sein. Das würde ja aufgrund der Luftsperre einen sehr hohen Temp Gradienten zwischen Arm vorne und hinten bedeuten, der dann zu Feuchtigkeit im Zugbereich führt.
Deswegen fand ich die Fiandre (von vor ein paar Jahren) ja so genial. Die gibt es in unterschiedlich warmen Versionen. Ich hatte damals im Shop nur eine Variante zur Auswahl (vllt gabe es vor ein paat Jahren einfach nicht mehr) und hatte Glück, dass ich die richtige getroffen hatte.
 
Ich finde, es gibt tatsächlich zu wenig "smarte" Jacken, die unterschiedliche Materialien sinnvoll kombinieren. Wie schon erwähnt, vermute ich, dass z.B. Gore zu sehr an die Magie ihres Materials glauben/ geglaubt haben.
Es gab mal sogenannte "Hybridjacken" die teilweise aus Gore Tex, Windstopper bzw. Softshell ohne Membran bestanden. Gab es z.B. von von den üblichen Premiummarken wie Arxteryx. Anscheinend war der Werbeslogan "Guaranteed to keep you dry" der auf dem Etikett aller Produkte mit Gore Tex klebt ein Problem. Die entsprechenden Kleidungsstück haben das Versprechen natürlich nicht erfüllt. Somit sind sie vom Markt verschwunden...
 
Ich bin tatsächlich durch eine Fleece-Jacke von Trek aus den 90ern mit einer Lage Windschutz vorne auf den Plan gekommen. Mit dem Reissverschluss vorne war die Klimaanlage an Bord. Ich habe über 20y nach Ersatz gesucht.
Fuck, ne simple Fleece mit Windschutz vorne. Leute, es ist so einfach.
😭
Edit: gut man könnte Fleece mit einseitger weste kombinieren.
 
Mit was fährst dann?
Ich vermuet auch bei dir wird es nur mit Materialmix funktionieren.
Letzendlich ist es so, dass meine Kamotten immer nassgeschwitzt sind - egal was ich anhabe. Es muss nur trotz Nässe "angenehm" zu tragen sein. Ich stapel - je nach Temperatur - mehrere Baselayershirts und habe eine hauchdünne Windstopperweste drüber.

Wenn ich zu Hause auf der Rolle trainiere, dann muss ich Handschuhe tragen, weil ich mich sonst am Lenker nicht mehr festhalten kann. Nach 20min sind auch die so durchgenässt, dass es von den jedem einzelnen Finger tropft. Der Boden voller Handtücher. Ventilator ist auf Vollgas. Klatschnass als käme ich frisch aus der Dusche.
 
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Ich stapel - je nach Temperatur - mehrere Baselayershirts
2 davon, 1x Mesh + 1x normales Gewebe ist auch mein Ansatz für den Winter
und habe eine hauchdünne Windstopperweste drüber.
1. ist das
Funktionsgedöns.
und
2. hält das halt nichtmals Niesel fern, speziel am Arm, wo du ja normales Trikot hast

Will dich aber nicht belehren. Ich weiß, dass individuell und kompliziert ist.
 
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