Orbea Rallon RS im ersten Test: Die Zukunft des (E-)Mountainbikes?

Endlich mal wieder was los hier 😂

@Orbea kann man am Rallon RS Team auch den Akku nach unten entnehmen und zb nur mit Rangeextender fahren? Und ich gehe davon aus dass man die Unterstützung auch auf die Eigenen Bedürfnisse anpassen kann? Oder gibts da Grenzen bezüglich der Abstimmung...

Danke
 
Fahre ein Yeti MTE. Das Bike hat ca 1000km auf dem Tacho, sieht aus wie mein Biobike mit 5000km... Ich glaube ich habe keine Stelle die nicht mitgenommen ist... bei den ganzen Kabeln wäre das für mich ein Bike das mehr defekt ist als auf dem Trail.
 
Die damalige Entscheidung zur Trennung in gelbes und blauem Forum spiegelt m.Mn. in keinster Weise die derzeitige Realität da. Im MTB Verein sind die beiden Gattungen schon lang organisiert, das geht Hand in
Fährt doch längst alles E-MTB, und ich würde sagen, auch in diesem Forum dürfte die E-Bike-Dichte verdammt hoch sein – über die Gravel-Dichte will ich gar nicht erst spekulieren.

Ich kann mich noch gut an ein Bike Festival in Riva erinnern: Kumpel und ich haben wie seit ca. 20 Jahren im Benaco eingecheckt und sind dann „schnell" den Brione hoch. Wie immer halt.
Nur wurden wir unterwegs von wer weiß wie vielen Gruppen E-MTBlern überholt, die alle mit Highspeed und teilweise auf dem Hinterrad den Berg hochgeballert sind …
Und das war vor 4 oder 5 Jahren.

Warum die beiden Foren nicht zusammengelegt werden? Liegt wohl daran, dass einige Leute immer noch extrem getriggert werfen. Sind dann auch immer lustige Reaktionen, wenn ich – wie vor ein, zwei Wochen – schreibe, dass in ein paar Jahren zwischen Bio und E-MTB quasi kein oder nur noch ein minimaler Unterschied bestehen wird.

Und zack, sind wir auch schon da: In ein paar Jahren hat das Orbea dann doppelt so viel Akkukapazität und einen leistungsfähigeren Motor.

Technologisch sind wir sogar schon fast - oder auch schon ganz da: Man nehme den Maxon Air S, kombiniere ihn mit einem Solid-State-Akku (400 Wh bei ~1,1 kg statt 1,8 kg). Jetzt sagen viele, dass der Feststoff Akku von Donut Fake ist - aber der Donut Motor des Motorrads funktioniert - man muss es abwarten, was dran ist.

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Ich bin echt gespannt, ob der Donut Akku dann auch funktioniert - ich würde es uns wünschen, die Chinesen flippen jetzt schon aus und rufen Fake, Fake!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses Rad, wird meiner Einschätzung nach, kein (wirtschaftlicher) Erfolg.
Was für ein schräges Konzept. Bei so wenig Leistung brauche ich kein E-MTB.

Das sage ich als jemand, der vom klassischen MTB kommt und das Mondraker Neat damals getestet hat.
Selbst ohne Vergleich zum 85 Nm E-MTB habe ich mir damals gedacht "Für Rückenwind gebe ich keine 8.000€ aufwärts aus."

Jetzt fahre ich ein Amflow und mein 5 Jahre altes Hardtail.
 
Habe echt lang überlegt ob ich zu dem Bike was schreiben soll. Es kann jeder natürlich fahren und kaufen was er will ich find es eigentlich geil wenns für jeden das passende Bike gibt. Und es gibt ja sicher genug Leute die sich das Ding kaufen werden! Also alles was ich jetzt sage ist wirklich komplett subjektiv und unnötig aber so is es halt in Foren. ;)

Ich fahre seit 2001 aktiv MTB und habe einiges kommen und gehen gesehen. Ich war immer grosser Fan von 26 Zoll. Dann kam 29 und ich fands richtig kacke. Aber mittlerweile hab ich auch 2 Full 29er Räder. Es kam das "Endurofahren" was ich nie verstanden habe da wir seit Jahren einfach MTB fahren warum muss das jetzt Enduro heissen. Naja was soll ich sagen natürlich hatte ich dann irgendwann ein Enduro und fuhr sogar ein paar Rennen. Irgendwann kamen die E Bikes natürlich hab ich auch immer gesagt dass ich das nicht brauche.. Naja was soll ich sagen in meinem Keller steht jetzt ein zwar günstigeres E Bike aber ja auch das hab ich mir geholt. Was will ich eigentlich sagen: Bei dem Orbea Rad ist für mich persönlich Schluss! Das reizt mich nicht mehr das mag ich nicht haben. Je weiter die Technik fortschreitet desto mehr Spass hab ich am Dirtbike oder am Stahl Enduro Hardtail. Eine komische Einstellung aber es ist so. Elektrische Schaltung kommt mir auch nicht ins Haus. Und ganz ehrlich ein elektronischer , smarter Dämpfer? Nope. Ich mag einfach draussen sein und eine gute Zeit haben und das hab ich auch mit günstigen einfachen Bikes. Verstehe wie gesagt Leute die sich das holen und geil auf die Technik sind aber wenn das wirklich die Zukunft des MTB Sports ist dann bin ich raus.
 
kann ich nicht verstehen das man orbea anlastet das bike sei zu übervertechnisiert. gerade wenn das von jemanden kommt der ein ebike im keller hat.
das bike hat versucht wie kein anderes die technik im hintergrund zu halten. du setzt dich drauf und bekommst von allem was es macht wahrscheinlich gar nix mit.
also sicher nicht mehr als bei jedem anderen ebike.

jetzt bin ich wahrscheinlich einer der wenigen der jemals einen dämpfer remote am enduro hatte und eine Feder die den wheelflop ausgleicht und da wurde auch ein irres fass aufgemacht. uh ah, lenkeingriff, hundert hebel und kabel, wer braucht das.
und dann liest du dir beiträge von endurofahrern durch die erstmal alles zum tuner schicken und sich dann zwei oder drei klicks mehr auf irgendeiner highspeed zugstufe wünschen oder sich darüber unterhalten wie schräg sie das rad legen müssen weil der reifen einen profilkanal hat der bei 1,467 bar erst dann greift abhängig von der aussentemperatur.
was ich damit sagen will, jeder spinnt halt anders. mit dem orbea kannst nach einem grundsetup wie bei jedem anderen rad wahrscheinlich einfach fahren bis du keinen bock mehr hast.
bevor ich zwei ebikes kaufe hätte ich mehr bock auf das orbea.
 
kann ich nicht verstehen das man orbea anlastet das bike sei zu übervertechnisiert. gerade wenn das von jemanden kommt der ein ebike im keller hat.
das bike hat versucht wie kein anderes die technik im hintergrund zu halten. du setzt dich drauf und bekommst von allem was es macht wahrscheinlich gar nix mit.
also sicher nicht mehr als bei jedem anderen ebike.

jetzt bin ich wahrscheinlich einer der wenigen der jemals einen dämpfer remote am enduro hatte und eine Feder die den wheelflop ausgleicht und da wurde auch ein irres fass aufgemacht. uh ah, lenkeingriff, hundert hebel und kabel, wer braucht das.
und dann liest du dir beiträge von endurofahrern durch die erstmal alles zum tuner schicken und sich dann zwei oder drei klicks mehr auf irgendeiner highspeed zugstufe wünschen oder sich darüber unterhalten wie schräg sie das rad legen müssen weil der reifen einen profilkanal hat der bei 1,467 bar erst dann greift abhängig von der aussentemperatur.
was ich damit sagen will, jeder spinnt halt anders. mit dem orbea kannst nach einem grundsetup wie bei jedem anderen rad wahrscheinlich einfach fahren bis du keinen bock mehr hast.
bevor ich zwei ebikes kaufe hätte ich mehr bock auf das orbea.
jo jeder ist da ein bissl anders das stimmt! Aber ein Radl wo bis auf den Motor alles mechanisch ist kann ich halt bis auf den Motor trotzdem recht easy alles selber machen. Kommt mir beim Orbea nicht so vor. Aber wie gesagt es zieht mich gar nicht so zum E Bike obwohl ich eines hab.
 
ich kann bei bremsen, dämpfer, dropper und federgabel nicht alles selber machen. ich speich auch keine laufräder ein. von daher ist bei mir der Unterschied nicht so stark zum orbea. ich musste die letzten 4000km am rad aber auch nix machen.
(ausser Bremsbeläge und reifen)
 
Ich mag deine Naivität. Beim Auto werden deine Stoßdämpfer als Zukaufteil auch nicht zusätzlich geprüft, mit Glück gibt es eine Stichprobenprüfung. Wie stellst du dir eine Endabnahme bei Orbea vor, frisch zusammengesteckt und dann über einen Rumpelparcour durch die Werkshalle?
Ich mag Deinige mehr. Der Autodaempferhersteller wird mehrmals im Jahr von unabhaengigen Stellen sowie vom OEM bzgl seiner QA-Prozesse auditiert und hat Strafzahlungen im Vertrag stehen, falls das Ergebnis nicht passt, bei deren Faelligkeit er eventuell zusperren kann.
 
spricht ja auch für das hochtechnische rad wenn bei einem dauertest das eigentlich bewährteste aller komponenten thema ist und der rest unauffällig um hintergrund läuft.
 
Schwerer als das Orbea bei weniger DH tauglicher Ausstattung.

Was gesucht wird ist doch vielmehr ein Trail/AM im Bereich 16kg. Jedenfalls interpretiere ich den Post von @VanToff so.

Also quasi sowas wie ein Orbea Occam RS
Na ja, 200g schwerer, dafür einige Tausender günstiger. Da könnte man das Gewicht mit etwas Invest sicherlich noch optimieren.
Er schreibt übrigens: "Genau so etwas mit 140/150mm", nix von 2 Kg leichter (was technisch zurzeit auch kaum möglich sein dürfte).
Weil die Nachfrage nach Light Emtb sehr gering ist, egal ob TQ, Bosch SX oder sonst was...

Sieht man auch an den Angeboten, Trek Fuel Exe -72%, Levo Sl -50/60% usw...
Die Nachfrage ist gering, das stimmt.
Daher würde ich solche Räder bei bspw. Cube falsch platziert finden, da die als Massenhersteller auch größeren Absatz generieren müssen.

Bei kleineren Herstellern, wie bspw. Stevens, kann so ein Modell schon Sinn machen, weil die (gemutmaßt) anvisierten geringeren Stückzahlen (im Vergleich zu Cube) mit der geringeren Nachfrage zusammenpassen.
Stevens hat sicherlich nicht umsonst das AM im Programm behalten und das ED rausgeschmissen.

Für Trail-Biker mit größerem Tourenanteil ist die Kombination kleinerer Motor/Akku mit geringem Gewicht im Vergleich zum FP ja durchaus eine Alternative, wenn eben nicht nur möglichst viele Downhills und/oder nur Turbo im Mittelpunkt stehen.
Bei Enduro, mit mehr Focus auf Downhill, passt das (Rallon RS bspw.) für mich nicht so gut.
 
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