Änderung des Betretungsrechts in Baden-Württemberg

Legale Trails könnten - mit etwas seitlichem Abstand - durchaus attraktiv parallel zu Schotterpisten verlaufen.
Nein, eben nicht wirklich. Die Schotterwege werden möglichst flach angelegt, damit sie gut befahrbar sind. Die Trails sollen in der Regel möglichst steil sein, damit sie Spaß machen. Das ergibt dann rein geometrisch eher 90° als parallel.
 
Das müsste aber so nicht sein
1. es gibt auch recht steile Forstwege (Hochächz ;))
2. Man kann auch flach attraktiv machen
3. Edit: zudem könnte man mit flachen Komponenten auch steile Segmente schön(er) verbinden

Ausschießlich ist es keine Lösung, aber als zusätzliches Angebot wäre es sicherlich hilfreich.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Pfullingen hat der dortige SV-Ortsverein vor ein paar Jahren noch das Angebot des Mountainbike-Vereins explizit abgelehnt. Mit "denen" wollten sie nicht gemeinsam Wege pflegen.
Trotz Überalterung und sinkenden Mitgliederzahlen.
Die Mountainbiker hätten ja sonst daraus ein Recht ableiten können, die Wanderwege auch zu befahren....

Wäre schön, wenn sich in den Köpfen etwas ändern würde.
Wie's anders gehen kann, zeigen bspw. die Japaner:

Kurzzeitig keimte in mir die Hoffnung, daß, ähnlich wie überkommene Theorien in der Wissenschaft, diese Verbohrtheit aussterben könnte und die nachrückenden Generationen neue Ideen mitbringen. Den Äußerungen hier nach zu schließen war mein Optimismus wohl verfrüht...
 
Den Äußerungen hier nach zu schließen war mein Optimismus wohl verfrüht...
Neben den lokalen Negativ-Beispiele gibt es ja auch lokale Positiv-Beispiele für gemeinsame Trailpflege mit dem Schwarzwaldverein oder auch von DIMB IGs mit dem SAV. Das ist von Ort zu Ort sehr unterschiedlich und oft eine Frage der Individuen vor Ort samt Nasenfaktor.

Und falls das jemand oben überlesen hat: Auch in der SAV Zentrale scheint sich ja was zu bewegen!
Also mal nicht alles ganz so negativ sehen, bitte. :)
 
Anbei von heute einer der sog. "Hauptwanderwege" des Schwäb. Albvereins. Im einen Abschnitt hat der Waldbesetzer den Wanderweg zugeschmissen und was mit dem Rest passiert ist dürfte klar sein. Da kommt richtig Freude auf!

EDIT: Dateiupload von MTB News streikt gerade. Ich probier's nachher nochmal.
 

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no comment.
Ich wusste bereits, dass dort heute Jagd war und hatte eine andere Strecke gewählt.
 

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"Bei Zuwiderhandlungen haften Sie selber."
Gut, dass das geklärt ist. :rolleyes:

Bei uns hängen große Banner und sperren die wichtigsten Wege ab, wie bei den Baumfällungen.
Auch immer super ist, wenn die Banner dann - so letztens wieder erlebt - plötzlich mitten im Wald auftauchen und der letzte Abzweig, an dem man noch rechtzeitig hätte reagieren und halbwegs sinnvoll umfahren können, ewig weit zurückliegt. Ich für meinen Teil habe da manchmal das Gefühl, dass sich die Verantwortlichen wirklich überhaupt gar nichts denken.
 
Auch immer super ist, wenn die Banner dann - so letztens wieder erlebt - plötzlich mitten im Wald auftauchen und der letzte Abzweig, an dem man noch rechtzeitig hätte reagieren und halbwegs sinnvoll umfahren können, ewig weit zurückliegt. Ich für meinen Teil habe da manchmal das Gefühl, dass sich die Verantwortlichen wirklich überhaupt gar nichts denken.
Die denken nur an motorisierten Verkehr.
 
Das Schild steht direkt neben einem Weg.
Wenn man etwas weniger spitzfindig sein will, weiß vermutlich jeder, was gemeint und somit zu meiden ist.
Dann sag doch mal, ob das Schild nur den Weg, nur den Bereich hinter den gelagerten Stämmen, nur den Bereich gegenüber den gelagerten Stämmen, oder eine Kombination davon meint.
Ich kann das so nicht beurteilen.
Und genau wegen solch dilettantischer "Absperrungen" interessiert es viele halt nicht mehr, was auf einem Schild steht.
 
Dann sag doch mal, ob das Schild nur den Weg, nur den Bereich hinter den gelagerten Stämmen, nur den Bereich gegenüber den gelagerten Stämmen, oder eine Kombination davon meint.
Ich kann das so nicht beurteilen.
Und genau wegen solch dilettantischer "Absperrungen" interessiert es viele halt nicht mehr, was auf einem Schild steht.
Was Du Dich da alles fragst???

Wenn ich auf einem Weg "daherkomme" und so ein Schild an der Seite sehe, dann nutze ich weder den Weg daneben, noch gehe ich ins Gelände/das Waldstück dahinter.
Da mache ich dann einen großen Bogen drum (und ärgere mich ggfs., dass der Hinweis nicht viel früher, bei der letzten sinnvollen Abzweigung kam).
Für mich ist das aber ansonsten eindeutig.

Wenn ich quer durch die Pampa auf ein Waldstück zukomme, in dem gejagt wird und wo die Absperrung 100m links oder rechts davon am Weg angebracht wurde und ich sie deshalb nicht sehe, habe ich Pech gehabt.
Alles kann man eben nicht absichern.

Im Hinblick auf das oben gepostete Schild mache ich mir aber keine Sorgen.
 
hatte genau zu diesem Schild letzte Woche ein interessantes Gespräch mit Waldarbeitern, weil ich auch nach einiger Strecke und Höhenmetern vor dem Schild stand von wegen Waldarbeiten und Durchfahrt verboten.
Habe die Waldarbeiter gefragt, warum sie denn nicht schon an der letzten Wegegabelung das Schild aufstellen könnten, um nicht den unnötigen Weg bis zur eigentlichen Sperrstelle zurücklegen zu müssen. Das würde Akzeptanz und Verständnis fördern.
Die Antwort: hatten wir auch schon gemacht. Dann wurden die Schilder an dieser letzten Wegegabelung von "netten Zeitgenossen" entfernt, ohne dass sie darüber wachen konnten und dann standen die Leute direkt im Holzeinschlag. Dann lieber direkt an der Einschlagstelle aufstellen und sie können direkt kontrollieren.
Der Standpunkt der Waldarbeiter ist, so gesehen, auch nachvollziehbar.
Wir hatten ein gutes freundliches Gespräch, ich durfte dann auch durchfahren und musste keinen Umweg fahren.
 
Dann sag doch mal, ob das Schild nur den Weg, nur den Bereich hinter den gelagerten Stämmen, nur den Bereich gegenüber den gelagerten Stämmen, oder eine Kombination davon meint.
Ich kann das so nicht beurteilen.
Und genau wegen solch dilettantischer "Absperrungen" interessiert es viele halt nicht mehr, was auf einem Schild steht.
1. sinnvolle Beschilderung und 2. gesunder Menschenverstand würde uns so manche Über-Regulierung ersparen. Aber eben schon auch 2. ! ;)

Mich ärgert mehr, dass solche Beschilderungen auch gerne mal hängen bleiben, wenn schon wochenlang kein Holzeinschlag mehr war und auch nicht mehr stattfindet. DAS schadet definitiv der Wirksamkeit/Beachtung solcher - grundsätzlich ja sinnvollen - Schilder und Absperrungen.
 
hatte genau zu diesem Schild letzte Woche ein interessantes Gespräch mit Waldarbeitern, weil ich auch nach einiger Strecke und Höhenmetern vor dem Schild stand von wegen Waldarbeiten und Durchfahrt verboten.
Habe die Waldarbeiter gefragt, warum sie denn nicht schon an der letzten Wegegabelung das Schild aufstellen könnten, um nicht den unnötigen Weg bis zur eigentlichen Sperrstelle zurücklegen zu müssen. Das würde Akzeptanz und Verständnis fördern.
Die Antwort: hatten wir auch schon gemacht. Dann wurden die Schilder an dieser letzten Wegegabelung von "netten Zeitgenossen" entfernt, ohne dass sie darüber wachen konnten und dann standen die Leute direkt im Holzeinschlag. Dann lieber direkt an der Einschlagstelle aufstellen und sie können direkt kontrollieren.
Der Standpunkt der Waldarbeiter ist, so gesehen, auch nachvollziehbar.
Wir hatten ein gutes freundliches Gespräch, ich durfte dann auch durchfahren und musste keinen Umweg fahren.
Kann ich durchaus nachvollziehen und oftmals passt es ja mit den Abzweigungen.

Vor ein paar Monaten hatte ich allerdings eine Absperrung die war mitten im Wald, ca. 1,2 Km von der letzten Abzweigung entfernt.
Mit dem Rad ist das ja nicht so das Problem.

Für Wanderer ist das aber ein deutlicher Unterschied (fast 2,5 km "umsonst"). Insbesondere, wenn es bspw. auf den Abend zugeht, oder keine Ortskenntnis vorherrscht, wie es dann, zurück an der Abzweigung, richtig weiter geht. Da wird man doch ziemlich allein gelassen.

Glücklicherweise haben dann doch die meisten Leute ein Smartphone dabei und können (hoffentlich) mit einer entsprechenden App den passenden Weg finden.
 
Mich ärgert mehr, dass solche Beschilderungen auch gerne mal hängen bleiben, wenn schon wochenlang kein Holzeinschlag mehr war und auch nicht mehr stattfindet.
Ja, leider auch schon erlebt und jedes Mal furchtbar darüber aufgeregt. Gut zu wissen ist, dass Sperrungen, die länger als drei Monate dauern, in BaWü wenigstens genehmigungspflichtig sind. Soweit ich mich da jetzt richtig erinnere. D. h. ginge eine länger und wäre nicht genehmigt worden, hat man als Waldbesucher vielleicht eine Chance.
 
Ja, leider auch schon erlebt und jedes Mal furchtbar darüber aufgeregt. Gut zu wissen ist, dass Sperrungen, die länger als drei Monate dauern, in BaWü wenigstens genehmigungspflichtig sind. Soweit ich mich da jetzt richtig erinnere. D. h. ginge eine länger und wäre nicht genehmigt worden, hat man als Waldbesucher vielleicht eine Chance.
Bleibt die Frage, ob Du entsprechend Buch führst, ab wann so ein Ding hängt.

Wenn ich bei mir mal wieder ausgebremst wurde, fahre ich die nächsten 2-3 Wochen anderswo. Maximal komme ich dann zufällig dort vorbei und sehe, dass da wieder offen/noch zu ist (falls das Schild gut einsehbar hängt).
Aber ich merke mir nicht, dass das seit Tag X gesperrt ist und ich dann nach 3 Monaten zum Forstamt rennen könnte um zu reklamieren.

Von daher:
Wenn offen - gut.
Wenn zu - doof, Tour ändern.
 
Für Wanderer ist das aber ein deutlicher Unterschied (fast 2,5 km "umsonst"). Insbesondere, wenn es bspw. auf den Abend zugeht, oder keine Ortskenntnis vorherrscht, wie es dann, zurück an der Abzweigung, richtig weiter geht. Da wird man doch ziemlich allein gelassen.
Genau dazu hatte ich Waldarbeiter auch schon angesprochen. Da haben sie leider nur mit den Schultern gezuckt, haben die Problematik gar nicht erkannt, ich können mich ja bei "ihrem" Förster" melden.
Bei dem Förster habe ich mich dann auch telefonisch gemeldet. Interessant war, dass die Waldarbeiter ihm schon von mir berichtet hatten, dass sich da jemand "beschwert" hätte.
Ich hatte dem Förster genau diese Situation geschildert, dass Ortsunkundige auf einmal vor der Sperrung stehen und dann doch durch den gesperrten Bereich durchlaufen/-fahren mangels Alternative. Gerade für Wanderer sehr ärgerlich. Eine frühzeitige Ankündigung an der letzten Wegegabelung und eine ausgeschilderte Umleitung würde die Akzeptanz der Sperrung deutlich erhöhen. Die Argumente hat er gehört, hat aber argumentiert, dass der Aufwand für Umleitungsbeschilderung zu hoch sei und der Forst eh unter Kostendruck sei. Es gab leider kein Entgegenkommen seinerseits.
Interessant an dem Fall war, dass nur der breite Forstweg gesperrt war, aber nicht der parallel und dicht verlaufende Pfad, den ich aufgrund von Nässe und Matsch nicht gefahren bin...
Man könnte den Eindruck erlangen, dass gar kein Interesse von Seiten des Forsts besteht, auf die Interessen der Waldbesucher einzugehen. Es gilt nur die Wirtschaftlichkeit im Wald, evtl noch etwas der Naturschutz, aber die 3te gleichberechtigte Waldfunktion Erholung wird leider ausgeklammert.
 
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