Pinion Erfahrungsberichte

Meines ist jetzt im 13. Jahr im Einsatz. Hat viel im Dreckswetter gedient und auch mehrfach Tage in Bikeparks erlebt. Zweimal war es zum Service. Einmal direkt nach Kauf, weil es in den kleinen Gängen lautstark klackerte, wie ein Schiffdiesel. Das zweite Mal vor etwa sechs Jahren, wo es hin und wieder im Leerlauf zwischen zwei Stufen gefallen ist.
In beiden Fällen kostenfreie Reparatur innerhalb weniger Tage. Produkt und Service von Pinion sind auf höchstem Niveau.
Von daher empfehle ich das Getriebe grds. allen,die mehr Zeit zum biken suchen und weniger Zeit für die Pflege des Geräts investieren wollen. Speed- und Effizienzfreaks würde ich es nur mit Kette oder eher nicht empfehlen.
Gruss
Holland.
Kann ich nur bestätigen. Ich fahre das P1.18 seit 2012 und seit 2022 oder so noch das C1.12. Beide waren noch nie zum Service und laufen einfach. Ölwechsel natürlich jährlich oder manchmal halbjährlich, je nach dem. Beide sind auch im Schnee im Winter im Einsatz. Nie wieder Kettenschaltung. Nie wieder Schaltungsröllchen und Schräubchen im Buschwerk suchen. :D
 
Falls das Zweitgetriebe keinen Rahmen findet … ich habe noch einen antriebslosen Nicolai Argon AM 26“ im Bestand.
Gruss
Holland
 
Bisher rund 300 km gefahren - macht Freude!

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Moin mal wieder,

ist stehe aktuell noch nicht vor der Aufgabe und hoffe es dauert noch Jahrzehnte, aber wie bekomme ich eigentlich bei einem Pinion Antrieb mit Riemen die Verschlussmutter auf der Hinterradnabe wieder auf? Für Kettenantriebe gibt es ja die Klassischen Kettenpeitschen.
Wie sieht es denn bei den Zahnscheiben aus?

Ich habe so einen Riemenöffner womit das sicherlich irgendwie geht aber kennt ihr elegantere Möglichkeiten?
 
Servus! Ich habe heute die erste Ausfahrt auf meinem selbst aufgebauten Zerode mit C1.12 absolviert. Schon sehr nett! Jetzt habe ich keine Erfahrung mit Pinion-Getrieben und kann daher folgendes nicht einordnen: Insbesondere in der dritten 4er-Gruppe (Gänge 9-12) ruckt das Getriebe leicht, wenn ich vom freien Rollen oder noch klarer vom Rückwärtstreten wieder Fahrt aufnehmen möchte. Auch wenn ich den Druck auf die Pedale ganz behutsam aufbaue. Schwer zu beschreiben. Als ob da erst ein Zahnrad eingreifen müsste: Rückwärts treten, behutsam vorwärts treten - "Schlupp!" (nicht hörbar, aber fühlbar), los geht's. Ist das normal / unbedenklich, oder habe ich beim Aufbau was ruiniert? ;)
 
Ich bin davon ausgegangen, dass dies eine Eigenschaft des Freilaufs im Pinion-System ist und dass in höheren Gängen das Übersetzungsverhältnis eine ruckartigere Bewegung erzeugt, sodass man die Sperrklinken oder was auch immer sich darin befindet, beim Einrasten spürt. Möglicherweise weiß aber jemand anderes mehr darüber.
 
Hi, ich muss leider die alten Beiträge wieder ausgraben:
Die ersten Modelle der Singlespeed Nabe Pinion H2R hatten technische Probleme.

Tout Terrain mit C1.12 von 2019, Gates Riemen und Pinion H2, ca. 20.000km

Da sich der Antrieb meines Tout Terrain zunehmend „unrund“ angefühlt hat und der Freilauf immer wieder Geräusche erzeugte sowie gelegentlich nicht sofort griff, habe ich den Freilauf ausgebaut. Dabei stellte ich fest, dass die in anderen Beiträgen erwähnte Distanzhülse statt der vorgesehenen 11,5 mm nur noch 10,8 mm misst und sich zudem Riefen auf der Achse gebildet haben.
Mein Händler hat nach Rücksprache mit Pinion die Auskunft erhalten, dass es für die H2-Nabe – abgesehen vom Freilauf – keine Ersatzteile mehr gibt.
Vorübergehend habe ich eine Passscheibe eingesetzt. Damit läuft die Nabe zwar wieder rund, allerdings rastet der Freilauf weiterhin gelegentlich nicht sauber ein. Einen Bruch an den eingelaufenen Stellen der Achse halte ich zwar für eher unwahrscheinlich, aber mit Gepäck möchte ich damit keine Touren mehr fahren.
Damit bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als eine neue Nabe bzw. ein neues Laufrad zu kaufen.
Ich hoffe mal das es für das Getriebe länger Ersatzteile gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tout Terrain mit C1.12 von 2019, Gates Riemen und Pinion H2, ca. 20.000km
... da kann man jetzt nur mal rückwärts checken, wie die Belastung war. Also welche Ketten-/Riemenräder sind im Einsatz und welches Systemgewicht wird so durch die Gegend bewegt? Ich habe mal vor inzwischen ewigen Zeiten eine H2-Nabe zerlegt, die mWn vor allem an Korrosion gestorben war. Ob auch durch Überlastung früher oder später, keine Ahnung mehr.
 
Übersetzung 39/34, Systemgewicht 90 kg mit Gepäck max 110, keine Korrosion
ich vermute das ich noch eine minderwertige Distanzbuchse erwischt habe.
Was mich hier wundert/stört ist das es keine Ersatzteile mehr gibt. Die H2 wurde ja wohl bis 2022 verkauft.
.... damit sollte es eigentlich keine Überlastung geben. Habe die Details zum Aufbau der H2R nicht mehr im Kopf. Ist die Distanzhülse gestaucht worden? Rest der Nabe noch ok? Einfache Hülse nachdrehen ginge noch, z.B. auf so einer Proxxon PD400.
 
Servus! Ich habe heute die erste Ausfahrt auf meinem selbst aufgebauten Zerode mit C1.12 absolviert. Schon sehr nett! Jetzt habe ich keine Erfahrung mit Pinion-Getrieben und kann daher folgendes nicht einordnen: Insbesondere in der dritten 4er-Gruppe (Gänge 9-12) ruckt das Getriebe leicht, wenn ich vom freien Rollen oder noch klarer vom Rückwärtstreten wieder Fahrt aufnehmen möchte. Auch wenn ich den Druck auf die Pedale ganz behutsam aufbaue. Schwer zu beschreiben. Als ob da erst ein Zahnrad eingreifen müsste: Rückwärts treten, behutsam vorwärts treten - "Schlupp!" (nicht hörbar, aber fühlbar), los geht's. Ist das normal / unbedenklich, oder habe ich beim Aufbau was ruiniert? ;)
Moin, eben auf der Radlrunde konnte ich das von dir beschriebene Phänomen bei meiner Schaltung ebenso feststellen. Bisher ist‘s mir nicht aufgefallen, schalte wg. fehlender Gefälle selten in diese Gänge. Scheinst also nix ruiniert zu haben ;)

Gruß und frohes Fest!
Speedskater06
 
Ich habe jetzt zum zweiten Mal den Deckel für die Schaltzugeingangsdingensabdeckung verloren. Vermutlich trete ich da beim Biken gegen und kicke die in die Botanik.

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Von der Botanik hat sich aber auch ein bitzli was angesammelt. Hab bei Zerode eine neue Endkappe - so heißen die Dinger - erworben. Gesäubert, neu gefettet, Deckel drauf. Gleichzeitig wollte ich mich dem inzwischen doch recht losen Sitz des selbstgedruckten Gehäusebashguards widmen ...

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Und was muss ich da feststellen ...

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Er tut, was er soll, leidet aber ordentlich ...

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Egal, besser als ein zerstörtes Gehäuse. Also habe ich auch hier die Oberflächen gereinigt und den defekten Guard neu angeklebt. Ersatzdrucke sind bereits in Auftrag gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man die ganzen Einschläge betrachtet, mußt Du Dich nicht wundern, wenn Teil brechen oder verloren gehen.
Der Deckel dürfte sich eher bei einem Einschlag verabschiedet haben, die Macke an der Kurbel spricht dafür.
Evtl. findest Du für den auch noch einen Schutz.
 
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