Der Last Bikes-Thread

Ohne Reifen oder Laufradtausch macht der Wechsel wenig Sinn. Prinzipiell funktioniert dein Vorhaben aber und mit dem Rahmen hast du die geeignete Basis dafür.
Es wird lediglich bezweifelt das man regelmäßig Lust auf den Umbau hat, weil man in der Zeit auch einfach was anderes machen könnte. Wenn 2 fahrbereite Räder dastehen ist das einfach viel flexibler. Davon abgesehen macht ein Alpx sicher auch mit dem Coal Spass. Kannst ja vorher die Reifen tauschen.
 

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Re: Der Last Bikes-Thread
selbst wenn es eine stunde ist dann ist das dennoch egal weil es nicht im verhältnis zu der zeit steht die man auf einem aplencross verbringt. Da will ich ja einfach ein sauber vorbereitetes Rad.

Habe mich nur auf tausch des links und federgabel bezogen wenn man das häufiger macht ist das mMn dann auch nicht sonderlich kompliziert

Der Beitrag zur Werkstattzeit trägt dennoch nicht wirklich zu meiner vorangegangenen Frage bei.
Naja, am Anfang hast du von schnellen Runden auf den Hometrails geschrieben, und das Rad dann immer umbauen zu wollen, und hast gefragt ob das sinnig wäre? Meine kurze Einschätzung zur Frage: nein, ist nicht sinnig. Begründung: übertriebener Zeitaufwand in der Werkstatt.

Klar, für einen AX kann man so eine Aktion schon bringen. Wenn du viele hundert Euro in Teile investieren möchtest, die du dann nur 1-2 Wochen im Jahr einsetzt. Also auch wenn es dann doch nur um einen AX geht, meine Einschätzung zur Sinnhaftigkeit: nein, eigentlich nicht sinnvoll. Begründung: zu viel Invest, zu wenig Nutzung desselben.

Ich glaub auch nicht, dass Hersteller solche in mehreren Kategorien aufbaubaren Rahmen-Plattformen anbieten, mit dem Hingergedanke, dass die Kunden das dann ständig hin und her bauen werden. Das dürfte hauptsächlich betriebswirtschaftliche Gründe haben, da man so mit überschaubarem Aufwand bei Lagerhaltung, Werkzeugen, Rohstoffen, viele verschiedene Bikekategorien abdecken kann. Und für die Kunden hat es den Mehrwert, dass man mal (im Sinn einer Einmalaktion) umbauen kann, wenn man Bock auf ein "anderes" Rad hat.

Eigentlich würd ich für einen AX einfach, wenn überhaupt, nur besser rollende Reifen aufziehen und ein bisschen mehr Luft in die Federelemente pumpen. Die Reifen machen eh einen Hauptteil der Fahreigenschaften aus. Oder einfach mehr Trails in den AX einbauen, damit sich die grobe Endurobereifung eh lohnt ;)
Hingegen ein Trailbike nur für einen AX... naja, wenn du das nur für ein singuläres Event so fährst, bist du nicht an das Fahrverhalten mit den steileren Winkeln, längerem Reach etc gewöhnt, und das kann dann auch nach hinten losgehen.
Ein Trailbike ist dann eine coole und sinnvolle Sache, wenn man es ständig/zwischendurch auf den Hometrails nutzen kann, wo ein Enduro overdressed ist, wie du ja anfangs eh meintest. Aber dann baust du halt doch ständig hin und her, und ob du dauerhaft Bock dazu hast.... naja, ich würd's bezweifeln, außer du schraubst lieber als zu fahren. Ich hab halt den Eindruck, du hast bezüglich der Umbau-Aktion und was da alles involviert ist, damit sie wirklich Sinn macht, nicht besonders realistische Vorstellungen. Musst du wohl ausprobieren, im Endeffekt kannst du die anderen Federelemente und Laufräder ja dann immer noch in ein Zweit-Bike schrauben ;)
 
Alpencross mit nem Coal funktioniert zu 100%. Sogar einen Tag schneller als geplant, trotz „Enduro-Reifen“. Hätte mit nem Glen oder Clay aber mit Sicherheit keinen (oder kaum meßbaren) Unterschied im Spaßfaktor gemacht, die Tatsache dass es ein X war, war schon begeisternd genug, in Verbindung mit einem LAST!
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Gruß,
Martin
 
Naja, am Anfang hast du von schnellen Runden auf den Hometrails geschrieben, und das Rad dann immer umbauen zu wollen, und hast gefragt ob das sinnig wäre? Meine kurze Einschätzung zur Frage: nein, ist nicht sinnig. Begründung: übertriebener Zeitaufwand in der Werkstatt.

Klar, für einen AX kann man so eine Aktion schon bringen. Wenn du viele hundert Euro in Teile investieren möchtest, die du dann nur 1-2 Wochen im Jahr einsetzt. Also auch wenn es dann doch nur um einen AX geht, meine Einschätzung zur Sinnhaftigkeit: nein, eigentlich nicht sinnvoll. Begründung: zu viel Invest, zu wenig Nutzung desselben.

Ich glaub auch nicht, dass Hersteller solche in mehreren Kategorien aufbaubaren Rahmen-Plattformen anbieten, mit dem Hingergedanke, dass die Kunden das dann ständig hin und her bauen werden. Das dürfte hauptsächlich betriebswirtschaftliche Gründe haben, da man so mit überschaubarem Aufwand bei Lagerhaltung, Werkzeugen, Rohstoffen, viele verschiedene Bikekategorien abdecken kann. Und für die Kunden hat es den Mehrwert, dass man mal (im Sinn einer Einmalaktion) umbauen kann, wenn man Bock auf ein "anderes" Rad hat.

Eigentlich würd ich für einen AX einfach, wenn überhaupt, nur besser rollende Reifen aufziehen und ein bisschen mehr Luft in die Federelemente pumpen. Die Reifen machen eh einen Hauptteil der Fahreigenschaften aus. Oder einfach mehr Trails in den AX einbauen, damit sich die grobe Endurobereifung eh lohnt ;)
Hingegen ein Trailbike nur für einen AX... naja, wenn du das nur für ein singuläres Event so fährst, bist du nicht an das Fahrverhalten mit den steileren Winkeln, längerem Reach etc gewöhnt, und das kann dann auch nach hinten losgehen.
Ein Trailbike ist dann eine coole und sinnvolle Sache, wenn man es ständig/zwischendurch auf den Hometrails nutzen kann, wo ein Enduro overdressed ist, wie du ja anfangs eh meintest. Aber dann baust du halt doch ständig hin und her, und ob du dauerhaft Bock dazu hast.... naja, ich würd's bezweifeln, außer du schraubst lieber als zu fahren. Ich hab halt den Eindruck, du hast bezüglich der Umbau-Aktion und was da alles involviert ist, damit sie wirklich Sinn macht, nicht besonders realistische Vorstellungen. Musst du wohl ausprobieren, im Endeffekt kannst du die anderen Federelemente und Laufräder ja dann immer noch in ein Zweit-Bike schrauben ;)
Also ich baue mein Kavenz um zwar eher zwischen DH und Enduro. Hab aber auch schon als VPH12 genutzt.
Wenn man darin geübt ist, dann schafft man es auch in einer guten halben Stunde und je nachdem wo man ist, macht auch deine oder andere mehr Sinn zu fahren…

Beim Last werde ich es auch machen, aber dann eher zwischen Clay und Coal.

Und warum ganz einfach für meine Hometrails im Deister/Harz und zu Hause reicht ein Trailbike und macht auch mehr spaß, aber in den Alpen wäre es mir zu wenig.

Und von mehr Luft in Gabel und Dämpfer halte ich wenig, da lieber zwei Sätze Gabel und Dämpfer haben die vernünftig auf die jeweilige Gegebenheit abgestimmt sind und nicht ein unsensibles Enduro/Allmountain als Trailbike fahren.

Außerdem ist es leichter Platz für Gabel/ Dämpfer und Laufräder zu finden als für ein weiteres ganzes Fahrrad…
 
Welches ist jetzt die richtige Körnung vom Schleifvlies ? Habe ein braunes (grob) und ein Weintrauben rotes (etwas feiner) . Matt wird der Rahmen mit beiden , aber glänzt trotzdem zu sehr.
 
Am Heiligabend angekommen:
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Vielen Dank an Last für die beste Weihnachtsüberraschung aller Zeiten.
:daumen::anbet::D
Frohe Weihnachten
Gruß 78
Zu Weihnachten fing das neue Pojekt Last Coal V4 an.
So gings weiter:
Last_Coal_V4_Puzzel.jpg

3D-Puzzel für Erwachsene :D
Leider hat sich der Aufbau sehr lange hingezogen, mehrere Male kam etwas unvorhergesehenes.
Ist nicht mein erster Komplettaufbau, aber der letzte Bikekomplettaufbau ist schon eine Weile her, bei den letzten Bikes waren es in der Regel nur Umbauten.
Fast verzweifelt bin ich an den innen verlegten Zügen, insbesodere am Hinterbau, der Zug wird beim Durchschieben extrem verkratzt. Habe dann mit einer kleinen Feile die Ein-und Ausgänge glattgefeilt und zusätzlich den Zug mit Schrumpfschlauch geschützt. Auch die Zugverlegung der Sattelstütze hat unten im Sattelrohr durch den Knick eine scharfe Kante. Die Gummietülle am Ausgang Hauptrahmen unten ist schon genial, aber ohne Löcher, die muss man selbst reinmachen.🙄
Ansonsten ist Schaltzug und die Bremsleitung am Hinterbau sehr gut gelöst:daumen:, da sich durch das Einfedern nichts längt oder verschiebt. Oben am Ausgang muss man auch aufpassen, dass der Zug und die Leitung nicht verkratzt wird, bis man die Klemmung anbaut. Die Klemmung klemmt allerdings die Züge und die Bremsleitung nicht, das bewegt sich noch und ggf. kann Wasser eindringen, würde das schon irgendwie festklemmen oder abdichten wollen, wie habt Ihr das gelöst?

Probleme hatte ich auch mit der Kettenführung inkl. Bashguard. Die Oneup V2 hat nicht gepasst, die alte V1 ging, allerdings mit Modifizierung, weil die sonst an den Kettenstrebenschutz kommt. Der ist leider an dieser Stelle auch nicht so gut verklebt und leicht locker, wird hoffentlich kein Problem sein.
Das wird hoffentlich auch kein Problem:
Last_Coal_V4_Bremse.jpg


Fast fertig, auf dem Hausberg in der Abendsonne:
Last_Coal_V4_Abendsonne.jpg


Fährt sich schon sehr geil, sofern hat sich der Streß beim Aufbau gelohnt. Ein geiles Bike zum Ballern und Trailspielen.
Mullet, flacher Lenkwinkel und MM radial US fährt sich im steillen Gelände bergab deutlich sicherer.
Meine Sorge, dass es als Eingelenker vielleicht störend wippen könnte, hatte sich ja schon bei der Testfahrt in Dortmund nicht bestätigt, auch das Tretlager ist schön hoch. Der Hinterbau sackt auch beim Überfahren von Hindernissen nicht weg, Hängenbleiben mit Bashguard beim quer liegenden Baum Fehlanzeige, keine Ahnung wie das funktioniert, aber genial.
Konnte leider noch nicht so viel fahren, aber damit bin ich bergab deutlich schneller unterwegs und habe ein deutlich sicheres Gefühl, außerdem sehr viel Popp, Drops und Sprünge gehen damit quasi von allein, muss man aufpassen, dass man nicht so viel zieht, wie sonst. Darüber bin ich wirklich überrascht, da die Front (Fox 38er anstatt 36er, 29er anstatt 27,5 und fette MM radial anstatt MM normal) mindestens 600g mehr wiegt als mein altes Bike. Beim Gewicht bin ich daher wahrscheinlich auch etwas schwerer als gedacht (15,9kg inkl. Pedale) und ggü. dem alten Bike, aber es geht trotzdem deutlich besser bergauf, viel mehr Grip und Kontrolle.:oops:

Bei der Dämpfereinstellung bin ich noch nicht ganz glücklich, könnte etwas satter liegen (mehr Sofagefühl). Habe beim RS Superdeluxe Ultimate die Highspeeddruckhstufe komplett rausgedreht, so ist es etwas besser, aber noch nicht optimal, vielleicht muss ich den Luftkammerspacer noch ausbauen, bin mit 77kg fahrfertig ja nicht so schwer. Aber vielleicht ist das auch der Kompromiss, den man eingehen muss, dass der Hinterbau so genial dem Boden folgt und quasi zum Ballern einläd. Bei der Fox 38 GripX2 dachte ich am Anfang, dass die Defekt ist, weil sich beim Verstellen der Zugstufen und Druckstufen auf dem ersten Blick nicht viel tut und auch nicht komplett gelockt wird beim Zudrehen der Druckstufen. Soll aber so richtig sein, passt vom Fahrgefühl zum Hinterbau, muss man aktiv fahren, aber man hat immer Bodenkontakt, wenns soll. VR und HR kleben quasi am Boden und erzeugen extrem viel Grip und Sicherheit. Freue mich schon auf die Ballertrails am Deister.

Vorletztes Problemchen neben der Zugklemmung ist noch die knackende Sattelstütze. Mit Shimano-Montage-Fett ließ sie sich verdrehen, trotz maximalem Drehmoment an der Sattelklemme. Mit Motorex Carbon Paste verdreht sie sich nicht, aber knackt nach einer Weile. Aufgrund der Länge (210er) scheint sie sich im Sattelrohr bei Belastung minimal zu bewegen, was wahrscheinlich auch für das Knacken relevant ist. Unten habe ich deshalb etwas Packband rumgeklebt, damit da nicht so viel Spiel ist, aber leider ohne Erfolg. Ich würde als nächstes zähes Fett probieren. Hat jemand einen guten Tipp?

Gruß 78
 
Zuletzt bearbeitet:
klasse teil.

Innenverlegt kann echt nen krampf sein

Hab etwas bierdosenblech um meine stütze herumgetan.....gebastel nervt mich zwa auch ein bisschen aber hält....

Oder etwas felgenabziehlack auf stütze drauf 🤷‍♂️
 
... ich liebe es auch. Endlich fertig mit Aufbau. Letzte Wochen noch Feintuning (Gabel-/Dämpfereinstellungen, Züge kürzen, Griffe aussuchen ...). Fährt sich super; mit der modernisierten ZEB bin ich voll zufrieden, Vivid Coil bügelt auch gut; meine LWS macht keine Probleme mehr ;-)
PXL_20260327_132926664.jpg


Nettigkeit am Rande: Als ich die Vecnum ausgebaut hatte, habe ich in den Tiefen des Sattelrohrs einen total zusammengeknüllten Zettel gefunden, war der Laufzettel Rahmenmontage. Hab ihn leider nicht am Stück rausbekommen und heute gepuzzelt:
PXL_20260329_153425390.jpg


Der Rahmen ist ein Jahr älter als ich dachte, aber egal, ist kein Rost dran. Wenn man noch genauer hinschaut, entdeckt man, dass der Monteur beim Hinterbau ein Ausrufezeichen gemacht hat: anstatt 148 - 150mm nur 146,3mm breit! Ich also gleich in die Garage und gemessen: passt, 149,5mm. Lösung: anderer Hinterbau. HinterbauNr. war eine wesentlich neuere als die auf dem Laufzettel. Lob an LAST; Fehler wurde vor Auslieferung im November noch behoben. Alles klasse!
 
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