NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Ganz ähnlich war die Situation in Thüringen seit 2014, bevor diese Novelle 2019 gekippt wurde. Damals war es eine winzige Änderung des Waldgesetzes. Die Formulierung war von "feste" auf "befestigte" Wege geändert worden.
 
Ich versteh die Welt immer weniger.
Da gibt es zig wirklich schwerwiegende Probleme und manche haben nix anderes zu tun, als paar Erholungssuchende die Natur madig zu machen. Eigentlich sollte man meinen, dass das aktuell keine Sau interessieren sollte, ob da paar Menschen mit dem Rad auf naturnahen Wegen fahren oder nicht.

Hör einfach auf in deiner Freizeit Spaß zu haben.
Dann fällt es dir auch nicht so schwer, die 60 Stunden Woche anzunehmen. Für Deutschland!

Liebe Grüße,
Dein Friedrich
 
Auf mein Dorf angewendet, hätte ich nach dieser Regel niemals meinen Sohn legal mit dem Fahrrad in den Kindergarten oder zum Fußballtraining bringen können. Viele direkte, unbeschilderte Rad- und Fußwege zwischen den Ortschaften würden demnach wegfallen und die Autofahrt ist alternativlos. Deutschland braucht einen Reset, wir schaffen uns mit diesem Shitbürgertum selbst ab.
 
Katastrophe! Lebe in BaWü mit der 2m-Regel, ist schon Mist,
Die Politiker sollten wichtigere Dinge zu entscheiden haben als Biker auf Schotterwege zu verdrängen- was eh nicht klappen kann.
Bislang ist es aber zum Glück in D noch so, dass trotz 2 m Regel Ba-Wü die Biker auf allen Wegen und Wanderwegen fahren. Oder auch "quer durch" wie sich aus vielen Berichten hier ersehen lässt.
Die angedachten Verschärfungen im BuWaldG wurden zum Glück und u.a. dank Einsatz der DIMB auch nicht so umgesetzt wie es in den Erstentwürfen vorgesehen war. Die waren natürlich von "Nicht Bikern" entworfen.
Also auch in NRW ist nicht alles verloren, wenn sich die Interessenverbände frühzeitig stark machen.
 
Das mit der Mindestbreite von 3,5 Meter halte ich für ein Missverständnis des DIMB. In dem vom DIMB erwähnten Erlass über den forstlichen Wegebau im Wald werden 3,5 Meter nur als Regelbreite für LKW-
befahrbare Waldwege genannt. Es sind aber auch schmalere befahrbare Waldwege möglich. Faktisch würde die Weiterentwicklung des Landesforstgesetzes wohl eher auf die 2m-Regelung wie in BW herauslaufen ("sind diese Wege im Regelfall so beschaffen, dass sie von zweispurigen, nicht geländegängigen Fahrzeugen befahren werden können."), wobei, wenn es einen Regelfall gibt, gibt es doch auch einen Ausnahmefall, oder nicht?

Neben der inhaltlichen Stoßrichtung dieses Entwurfs ärgert mich vor allem, dass sich die Politik überhaupt mit dieser Grütze beschäftigt. Als ob es keine wichtigeren Probleme gäbe. Kannste eigentlich keinem erzählen. Die Wirtschaft geht bachhagel und die Landesregierung in NRW regelt Fahrradfahren im Wald.
 
ich denk, das ist mal wieder son "Rechtsprechung Sicherheits Verantwortungs" Problem,
das die Verantwortlichen dazu treibt solche Wegebeschreibungen für das nutzen des Waldes in einen Gesetzestext einzufügen.

gibts es iwo dann abseits der Waldtypischen Gefahren Unfälle oä. ist der Besitzer des Waldes aus der Sache raus,
und ein wohlmöglich Schuldiger des Vorfalls besser zu deuten.

im Klartext also,
da wo viele Nutzer sind kann, muss nicht, kontrolliert oder kanalisiert werden.
auch im Zeichen des "Naturschutzes"

iwo am Ar... der Welt interessiert es bis zum Supergau der Verantwortungsfrage niemanden.

brauchen wir also keinen Schuldigen bei den Nutzern suchen,
oder Gesetzesschreiber auf die Palme jagen,
und Anarchie ausrufen.

(ohne Tüte Chips ;) )
 
Die Wirtschaft geht bachhagel und die Landesregierung in NRW regelt Fahrradfahren im Wald.
Die müssen ja was machen. Und da die Politik von Wirtschaft erkennbar keinen Plan hat, mach man halt sowas.

Ich frage mich gerade, wie das z.b. in Altenberg umgesetzt werden soll... Da sind zwei Großstädte in unmittelbarer Nähe. Da müssten die ja eine Hundertschaft jedes Wochenende hinschicken.
 
Willkommen in Österreich, dort ist selbst auf der (eigentlich illegal erbauten) 5m breiten Waldautobahn in der Regel das Radfahren verboten! Ausnahmen: Kommerzielle Murmelbahnen.
Was hilft dagegen?
  • trotzdem fahren, sehr rücksichtsvoll und freundlich sein, und die Umgebung zur Koexistenz „erziehen“
  • Urlaub nach Italien, Slovenien, Kroatien verlagern.
 
Katastrophe! Lebe in BaWü mit der 2m-Regel, ist schon Mist, aber die 3,5m, verbunden mit Befahrbarkeit durch normale Autos ist schon absoluter Ober- Sch...
Nun ja, generell vielleicht, ABER: ich war vor zwei Wochen in Heidelberg und in Eberbach. Die Möglichkeiten hätte ich gerne bei mir in der Gegend. Ich komme aus Hessen, einem Bundesland mit grundsätzlich vermutlich der erstmal besten Voraussetzung (so wie Thüringen) für MTB Trails. Sollte man meinen. Aber von dem aufgeführten oben sind wir so weit entfernt wie Erde-Mond! Und das Thema VERBOT wird hier ganz groß geschrieben ;-).
 
Die nächste Landtagswahl in NRW ist im April nächsten Jahres. Mann kann ja jetzt schon anfangen seinen Wahlkreisabgeordneten die wiedergewählt werden wollen auf den Sack zu gehen.
Da habe ich relativ wenig Hoffnung. NRW hat 12mio Wahlberechtigte. Wir sind da nur ein kleiner, wenig relevanter Teil.

Einfach weiterfahren, damit die Trails nicht zuwachsen. Für die Geldstrafen bei Ordnungswidrigkeiten gibt es auch Regeln, ich kann mir kaum vorstellen, das die Bußgelder wie geplant Bestand haben werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Die müssen ja was machen. Und da die Politik von Wirtschaft erkennbar keinen Plan hat, mach man halt sowas.

Offensichtlich hat die Politik davon auch keine Ahnung.

Dann fahren wir eben alle schön mit unseren Verbrennern durchs Ländle zu den „offiziell“ erlaubten Trails und Parks…. ach ne warte… das ist ja dann wieder doof fürs Klima… Kann man bestimmt auch reglementieren ;) In Deutschland ist und wird alles geregelt.

Als ob es keine anderen Probleme gibt, als ein paar Biker auf diversen Trails.

Ich glaube ja noch zu verstehen worauf die ungefähr hinaus wollen, aber bei aller Liebe, alleine schon dann so eine (sorry) „dämliche“ Idee für die Umsetzung zu haben… Unfassbar.

Am Ende wird es wahrscheinlich auch dank verschiedener Verbände nicht genau zu dieser Umsetzungsidee kommen. Dann werden Einzelfälle aufploppen, wo Naturschutzbehörden wieder lustige Ideen haben… Und so dreht es sich immer weiter und weiter…
 
Das mit der Mindestbreite von 3,5 Meter halte ich für ein Missverständnis des DIMB. In dem vom DIMB erwähnten Erlass über den forstlichen Wegebau im Wald werden 3,5 Meter nur als Regelbreite für LKW-
befahrbare Waldwege genannt. Es sind aber auch schmalere befahrbare Waldwege möglich. Faktisch würde die Weiterentwicklung des Landesforstgesetzes wohl eher auf die 2m-Regelung wie in BW herauslaufen ("sind diese Wege im Regelfall so beschaffen, dass sie von zweispurigen, nicht geländegängigen Fahrzeugen befahren werden können."), wobei, wenn es einen Regelfall gibt, gibt es doch auch einen Ausnahmefall, oder nicht?

Neben der inhaltlichen Stoßrichtung dieses Entwurfs ärgert mich vor allem, dass sich die Politik überhaupt mit dieser Grütze beschäftigt. Als ob es keine wichtigeren Probleme gäbe. Kannste eigentlich keinem erzählen. Die Wirtschaft geht bachhagel und die Landesregierung in NRW regelt Fahrradfahren im Wald.
Naja die Politik kümmert sich halt um Sachen die "einfach" zu machen sind, denn für die notwendigen Dinge im Land fehlt es halt einfach an Fachkompetenz.
 
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