NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Steht im Bundeswaldgesetz nicht auch, dass die Länder in bestimmten Fragen eigene Auslegungen/Regelungen festschreiben können.
Ja aber, diese Landesgesetz käme einem Verbot auf allen Waldwegen gleich. Ich weiß nicht wie man das juristisch nennt über solche Zusätze ein übergeordneten Paragraphen umgehen zu wollen. Aber in deutsche Recht ist so etwas eigentlich nicht erlaubt und könnte u.U. auch von unserem obersten Gericht gekippt werden.
 
also das musst du mir jetzt erklären mit der demokratie? ich geh ja wählen.
aber ich kann dir das mal erklären, es gibt tatsächlich mehrere lösungen: kreuz bei einer splitterpartei wie den piraten oder was auch immer

das schlimme dadran ist aber, wenn ich die diskussion hier sehe, wie gleichschaltung funktioniert.
euro lieblings partei baut scheisse, und damit es trotzdem so irgendwie noch hinhaut rattert das gehirn jetzt alles runter was noch im programm ist: klimawandel, atomkraft, putin auch noch walla bruder…..
ich glaube nicht das hier das interesse am mountainbiken so groß ist. schade eigentlich.
Es ging darum, nicht eine Partei zu wählen welche die Demokratie ganz offen abschaffen will.

PS. ich habe tatsächlich schon oft solche Splitterparteien gewählt weil ich von den etablierten enttäuscht war, bzw. weil sie meiner Meinung nach falsche Interessen vertreten. Aber ein solches Gesetz bestimmt mit Sicherehit nicht welche Partei ich wähle. Da gibt es viel wichtigere Dinge als das MTB biken. Ich würde sogar freiwillige darauf verzichten wenn das unsere Probleme auf der Welt und in Deutschland lösen würde.
 
Auch wenn die Wahrheit schwer zu ertragen ist, aber da haben die Herrschaften absolut Recht. Ich verstehe nicht, wie man so blind (verblendet) sein kann, das nicht zu erkennen.
Ja dann verheizt man doch am besten weiter wie die letzten 2+ Jahre 10000e Ukrainer und Russen, die am Ende auf beiden Seiten jeweils zu einem Großteil gegen ihren Willen an die Front gezerrt werden. Diese Leute unterscheidet weniger voneinander als die Leute, die sie regieren und zum Sterben schicken.
Wirklich tolle Lösung und um das zu kritisieren kann man Putin auch scheiße finden.
Der Windkraft und Atomkrafttake von dem Atzen natürlich trotzdem maximal schwach, Windkraft einfach eine tolle Sache und absolut zu befürworten
Wenn die Beteiligten Stellvertreter sind, dann wären die Frage, wer Stellvertreter von wem ist.
Ich denke dass Russland der Vertreter von
  • Nordkorea,
  • Iran oder
  • China
sein könnte.
Von wem ist dann die EU bzw die NATO der Vertreter? Wahrscheinlich
  • die Schweiz oder
  • der Vatikan,
weil alle anderen möglichen, sind ja Mitglieder der NATO...
Russland gegen die Ukraine als Stellvertreter der NATO oder befindet sich die NATO gerade im Krieg mit Russland?
Da hebt man das Völkerrecht so hoch, aber wenn die NATO völkerrechtswidrig Lybien angreift oder USA den Iran, dann freut man sich über die Drecksarbeit und liefert weiter fröhlich Waffen zur Unterstützung eines Völkermords.

Ich weiß, dass das OT ist, aber die Kriegsgeilheit ist echt absolut erschreckend, vor allem die ganze Ü50-Fraktion, die dann erstmal nicht direkt betroffen ist, aber liebend gern die jungen Leute in den Krieg schicken würde. Rafft euch.
 
Dafür hat die Industrie mit Hilfe der Medien den Sport immer exklusiver, statt inklusiver gestaltet. Das ist mit ein Grund, warum die Leute weg vom MTB Sport in Richtung Gravel gehen. Schon mal drüber nach gedacht, warum Frauen sehr viel Rennrad und Gravel fahren, aber nicht MTB?

weil die leute in deinem umfeld älter werden.
 
Ich weiß, dass das OT ist, aber die Kriegsgeilheit ist echt absolut erschreckend, vor allem die ganze Ü50-Fraktion, die dann erstmal nicht direkt betroffen ist, aber liebend gern die jungen Leute in den Krieg schicken würde. Rafft euch
Ich kann keine Kriegsgeilheit erkennen.
Eher wieder eine Angst vor Krieg, die wir in den letzten 30 Jahren zum Glück nicht so haben mussten.

Und viele der von Dir erwähnten Ü50-jährigen mussten vor 30 Jahren aus genau solchen Gründen zur Bundeswehr oder in den Zivildienst um einen Beitrag zum Bestand dieser Gesellschaft zu leisten.

Das scheint zumindest bei den unter 25-jährigen heute nichts zu sein, was man machen möchte.
 
Das Problem ist doch das in den letzten 30 Jahren Friede Freude Eierkuchen herrschte. Durch aussetzen der Wehrpflicht dachte niemand mehr daran das es doch nochmals Krieg geben könnte.

Für die letzten 30 Jahre sollten wir alle dankbar sein.

Jetzt wo der alte Zustand wieder hergestellt wird, haben viele ein Problem damit. Liegt halt diesmal daran das es ernst werden könnte.

Ich geh auf die 50 zu und bin selbst am überlegen mich freiwillig für den Heimatschutz zu melden obwohl ich einen Beruf hab da mehr nicht so schnell an die Front bringen würde.
Wenn Krieg ist, dann interessiert es die Gegenseite relativ wenig ob die Drohnen einen Zivilisten erwischen der Kriegsdienstverweigerer war.

Ich bin jetzt auch mal raus aus dem Thread.
 
Es ging darum, nicht eine Partei zu wählen welche die Demokratie ganz offen abschaffen will.

PS. ich habe tatsächlich schon oft solche Splitterparteien gewählt weil ich von den etablierten enttäuscht war, bzw. weil sie meiner Meinung nach falsche Interessen vertreten. Aber ein solches Gesetz bestimmt mit Sicherehit nicht welche Partei ich wähle. Da gibt es viel wichtigere Dinge als das MTB biken. Ich würde sogar freiwillige darauf verzichten wenn das unsere Probleme auf der Welt und in Deutschland lösen würde.
welche partei will den die demokratie abschaffen? das ja laut verfassung so gar nicht mehr möglich.
da interessiert mich mal ne sichere quelle, das es sowas überhaupt gibt.
also klar eine partei, welche den staat unterwandern will, wie z.b. das ns regime 1933, die behörden unterwandert, die richter posten besetzt, die medien kontrolliert, politische oppositionen entsorgt / bzw. verbietet und dann noch offen antisemitische positionen vertritt, ja das fände ich auch mehr als gruselig.

aber ich habe lediglich empfohlen die aktuelle regierung abzuwählen, weil sie politik macht, welche mit meinen interessen nicht übereinstimmen. muss ja möglich sein, in einer demokratie…..
 
Steht im Bundeswaldgesetz nicht auch, dass die Länder in bestimmten Fragen eigene Auslegungen/Regelungen festschreiben können.
Genau, aber ich verstehe es eher als Ausgestaltungsrecht.
Fällt es nicht schon unter aushöhlen, wenn 90 % der tatsächlich genutzten Waldwege plötzlich nicht mehr als Wege gelten?
Ich hoffe, das Ding kippt, weil es über die Ausgestaltung hinaus geht, und der Begriff „Wege“ völlig unterlaufen wird. Stichwort Verhältnismäßigkeit.
 
Genau, aber ich verstehe es eher als Ausgestaltungsrecht.
Fällt es nicht schon unter aushöhlen, wenn 90 % der tatsächlich genutzten Waldwege plötzlich nicht mehr als Wege gelten?
Ich hoffe, das Ding kippt, weil es über die Ausgestaltung hinaus geht, und der Begriff „Wege“ völlig unterlaufen wird.
Das könnte in der Tat eine rechtliche Argumentation sein. gepaart mit wissenschaftlichen aktuellen Daten zur tatsächlichen Nutzung des Walds könnten da einige Perspektiven entstehen.

Ich gehe aber davon aus dass der DIMB sich hier Rechtsbeistand suchen wird und sich hoffentlich nicht schon aus dem Thread verabschiedet hat
 
Das könnte in der Tat eine rechtliche Argumentation sein. gepaart mit wissenschaftlichen aktuellen Daten zur tatsächlichen Nutzung des Walds könnten da einige Perspektiven entstehen.

Ich gehe aber davon aus dass der DIMB sich hier Rechtsbeistand suchen wird und sich hoffentlich nicht schon aus dem Thread verabschiedet hat
Die Formfehler sind das eine, hier sind sie ja Routiniers.

Aber darauf muss die DIMB eine Antwort finden:
Dies erfolgt auch unter Berücksichtigung der technischen Entwicklung und Elektrifizierung von Fahrrädern.
Das Rahmenbedingungen sich maßgeblich geändert haben, und somit Abkommen neu betrachtet werden, ist ja nicht völlig unnachvollziehbar, Stichwort:
  1. Reichweitenexpansion
  2. Wiederholungsfrequenz
  3. Breitere Nutzerbasis
  4. Zeitliche Ausdehnung
Weitestgehend E-Faktoren. Ein Weiter so ist keine gute Verhandlungsbasis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Formfehler sind das eine, hier sind sie ja Routiniers.

Aber darauf muss die DIMB eine Antwort finden:

Das Rahmenbedingungen sich maßgeblich geändert haben, und somit Abkommen neu betrachtet werden, ist ja nicht völlig unnachvollziehbar, Stichwort:
  1. Reichweitenexpansion
  2. Wiederholungsfrequenz
  3. Breitere Nutzerbasis
  4. Zeitliche Ausdehnung
Weitestgehend E-Faktoren. Ein Weiter so ist keine gute Verhandlungsbasis.
E-Biker raus aus den Trails, Problem gelöst 🤗
 
Dieser Regierung ist auch nichts mehr heilig, zerstören unsere Familien und jetzt auch noch unsere letzten Freizeitbeschäftigungen. Zum Glück lebe ich mittlerweile halb in Schweden da gibt es jede menge geile Trails für alle
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Sichtweise zur/über Politik ist naiv.
Ich bin seit 1990 am wählen in D. Ich kenne das System. Mein Vater war lange in der Gemeindepolitik tätig. Ich weiß wie da vieles abläuft. Du scheinst die Politik und die Politiker zu verachten. Ist ja auch schön einfach zu sagen, dass die da oben die dein Leben zur Hölle machen würden. Tun die aber nicht mit Absicht, Politik hat was mit Möglichkeiten, Kompromissen und gerade verfügbaren Mehrheiten zu tun, das ist kein schönes Geschäft, aber leider Gottes sind die Menschen nun mal so und die Versuche den Menschen zu ändern sind gescheitert. Der Nationalsozialisten war einer der Versuche und der realexistierende Sozialismus ein anderer. Beide krachend gescheitert. Gottseidank.
Der Abgeordnete kennt doch diese Studie längst.
Glaube ich nicht. Die haben wichtigeres zu tun als das Waldgesetz und die Begründung zu einzelnen Teilen. Ja, so läuft Demokratie, Abgeordnete können nicht alles wissen. Dafür gibt es die Ministerialbürokratie und die Experten in den Fraktionen. Dazu haben Abgeordnete auch Bürgersprechstunden und Wahlkreisbüros - bist du schonmal hingewesen und hast dich mit einem Abgeordnetem unterhalten?
Was hat das mit blau zu tun - es sind doch die nato-olivGrünen (grün-braun) an der Regieurng in NRW.
Erstmal hierzu ein kurzer Einwurf: die einzige Partei die nachdem russischen Angriff auf die Ukraine ihre eigene Positionen überdacht und angepasst hat, die nennst du grün-braun? Sonst geht es dir noch gut?

Dann inhaltlich: Lese doch bitte den Text durch, den du da geschrieben hast, den Glauben wirklich nur die Blau-Braunen, sonst niemand. Und hier der Text von dir auf den ich mich beziehe:
Jeder der 1+1 Zusammenzählen kann, weiss um was es geht: Auch in NRW sollen die Windräder in den Wald. Die Mountainbike-Erlaubnis ist daher eine Art "Verhandlungsmasse" in den politischen / gesellschaftlichen Diskussionen. Politiker (oder eher €liten) tun so, als müsse man MTBiken verbieten, aber wenn der dumme Wähler-Dödel dann zustimmt, dass aus dem Wald ein Industrie-Wald mit Windrädern wird, dann kann man auch das MTBiken "genehmigen".
 
Steht im Bundeswaldgesetz nicht auch, dass die Länder in bestimmten Fragen eigene Auslegungen/Regelungen festschreiben können.
Korrekt. § 14 Abs. 2 BWaldG. Bodenschutz, Tierschutz, Besucherschutz, so etwas geht immer. Die 2-m Regelung in B-W ist quasi die Blaupause dafür; seit mehr als 30 Jahren in Kraft. Gleiche Argumentationsmuster.
 
Zum Thema schwarze, grüne, grün-schwarze und schwarz-grüne Politik:
Die CDU hat in den 90ern die 2m-Regel in BaWü als Gesetz erlassen. Die Grünen hätten jetzt mehrere Legislaturperioden Zeit gehabt, eine Änderung herbeizuführen. Es ist nicht passiert; im Gegenteil: es wurde nun verlängert/ erneuert.
Die Gründe sind klar und lassen mich an meiner "grünen Gesinnung" zweifeln.
Sowohl Forst, als auch Jagd und Wanderer wollen uns gleichermaßen aus dem Wald haben, wie die Naturschützer (bzw. die Tierschützer). Das Wie und Wo ist nicht gleich, aber es gibt einen geminsamen Nenner: Trails, die zwischen den Forstwegen verlaufen.

Auch wenn ich demokratisch nicht so ticke, dass ich ausschließlich für meinen persönlichen Nutzen wähle, haben die Grünen für mich eine Rote Linie überschritten, in dem sie sich in 2 Bundesländern ganz offensiv vom friedlichen Miteinander im Wald verabschieben. Für längere Zeit werde ich Grün auf dem Wahlzettel ignorieren.

Ich hatte ja Özdemir als Minister im BMEL im Rahmen "Neuer Entwurf des Bundeswaldgesetzes" angemailt und hatte auch eine Antwort erhalten, die man positiv deuten könnte.
Auch das hier
Minister Cem Özdemir: "Mountainbiking im Wald ist pure Erholung, und das soll auch so bleiben!"
klingt komplett anders als
Schlechten Nachrichten. Im neuen Koalitionsvertrag findet sich auf Seite 132:
"Die Zwei-Meter-Regel zum Radfahren auf Waldwegen behalten wir bei. Wir unterstützen die Kommunen bei der Durchführung Runder Tische zur Einführung von Single-Trails mit dem Ziel, diese flächendeckend zu etablieren"
https://www.cdu-bw.de/data/documents/2026/05/06/438-69fb12baa4a42.pdf

Während die Grün-Schwarze Koalition 2021 noch auf gegenseitige Rücksichtnahme statt Verbote beim Mountainbiken setzte, soll die pauschale Verbotsregel jetzt laut aktuellem Koalitionsvertrag bestehen bleiben. Die angekündigten „runden Tische“ gibt es seit Jahren – neue legale Trails entstehen trotzdem kaum. Leidtragende sind vor allem ehrenamtliche Trainer und Guides in den Vereinen, die durch unklare Regelungen und mögliche Haftungsrisiken ausgebremst werden. So verhindert Politik genau das Engagement, das sie eigentlich fördern sollte: ein modernes, verantwortungsvolles Mountainbiken.

Ich werde nun erneut eine Stellungsnahme (arbeite noch an der Formulierung)
bei Özdemir anfragen, CC Bundesgrüne und späterer Weiterleitung an die lokalen Grünen. Nicht, dass ich erwarte, dass es etwas ändert, aber

Nix machen, hilft auch nicht.
 
Zum Thema schwarze, grüne, grün-schwarze und schwarz-grüne Politik:
Die CDU hat in den 90ern die 2m-Regel in BaWü als Gesetz erlassen. Die Grünen hätten jetzt mehrere Legislaturperioden Zeit gehabt, eine Änderung herbeizuführen. Es ist nicht passiert; im Gegenteil: es wurde nun verlängert/ erneuert.
Die Gründe sind klar und lassen mich an meiner "grünen Gesinnung" zweifeln.
Sowohl Forst, als auch Jagd und Wanderer wollen uns gleichermaßen aus dem Wald haben, wie die Naturschützer (bzw. die Tierschützer). Das Wie und Wo ist nicht gleich, aber es gibt einen geminsamen Nenner: Trails, die zwischen den Forstwegen verlaufen.

Auch wenn ich demokratisch nicht so ticke, dass ich ausschließlich für meinen persönlichen Nutzen wähle, haben die Grünen für mich eine Rote Linie überschritten, in dem sie sich in 2 Bundesländern ganz offensiv vom friedlichen Miteinander im Wald verabschieben. Für längere Zeit werde ich Grün auf dem Wahlzettel ignorieren.

Ich hatte ja Özdemir als Minister im BMEL im Rahmen "Neuer Entwurf des Bundeswaldgesetzes" angemailt und hatte auch eine Antwort erhalten, die man positiv deuten könnte.
Auch das hier

klingt komplett anders als


Ich werde nun erneut eine Stellungsnahme (arbeite noch an der Formulierung)
bei Özdemir anfragen, CC Bundesgrüne und späterer Weiterleitung an die lokalen Grünen. Nicht, dass ich erwarte, dass es etwas ändert, aber

Nix machen, hilft auch nicht.
Politik besteht eben aus Kompromissen.

Der Ex-Ministerpräsident in BW hatte als Wanderer wenig Interesse an einer Änderung der 2-Meter-Regel. (Seine "Runden Tische" zu dem Thema mit all den Genehmigungs-Bremsen sind ein deutlicher Beweis dafür.)

Die neue Regierung in BW wird sich nicht an solchen "Kleinigkeiten" abarbeiten. Da haben die Waldbesitzer, Jäger, Schwäbischer Albverein usw. bei der CDU ihren Wunsch geäußert und bevor man deswegen die Koalitionsverhandlungen überreizt, behält man halt den Status Quo.
Dafür ist das Mountainbiken im Ländle nicht wichtig und stimmgewaltig genug.

Und man kann sich ja auch einigermaßen beruhigt zurücklehnen und sagen:
Nun stellt euch nicht so an. Es hat euch Biker doch bisher auch nicht vom Fahren auf schmalen Wegen abgehalten und wir kontrollieren das ja auch so gut wie nie.

Dennoch kann es nicht schaden, hier mal nachzufragen.

Grundsätzlich finde ich es aber immer sinnvoller, Abgeordnete für eigene Ziele zu gewinnen und durch diese über kleine/große Anfragen im Landtag Sachverhalte klären und diskutieren zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal sehen was in NRW rauskommt, wahrscheinlich ähnlich wie in BW, es gibt zwar die 2 Meter Regel, interessiert nur keinen, besser gesagt keiner kontrollierst,
Fahr jetzt wieder seit 12 Jahren, anfangs mit einem schlechten Gewissen, ich darf hier eigentlich nicht sein, wobei ich auch tatsächlich jedem Konfliktpotenzial aus dem Weg gehe, wer als Mountainbiker am Pfingstmontag zwischen 11 und 16 Uhr im Wald unterwegs ist, ist auch selber schuld, das da mit tausenden Wanderen, Konfliktpotenzial vorhanden ist sollte klar sein,
dann fährt man halt am frühen Morgen, bevor Heerscharen in den Wald trudeln und es zu Diskussionen kommen könnte,
hier bei mir in meiner neuen Wohngegend gibt es viele sogenannte Horsetrails, sind sogar teilweise auf Komot oder Google Maps verzeichnet, ein friedliches Miteinander zwischen Pferd und Bike, man respektiert sich, fährt im Schrittempo an Pferd und Reiter vorbei, grüßt sich die Reiter freuen sich über einen Rücksichtsvollen Mountainbiker, und was ich aber dank @robzo jetzt weiß, das Pferd eigentlich 3 Meter braucht, also diese Horsetrails sind hier schöne flowige Trails aber Max. Zwischen 1-1,5 Meter breit,
Interessiert aber auch keinen,
Anekdote am Rande, letzte Woche Reiter bergab getroffen, im Schrittempo an denen vorbei, dann normal weitergefahren, kurze Zeit später ging wieder steil berghoch, kamen die angeflogen, meinten nur jetzt überholen wir dich mal, es entstand ein kurzes Battle ob ich mit denen berghoch mithalten kann,
Nicht den Hauch einer Chance gehabt, alle haben gelacht und hatten ihren Spaß,
Und so sollte es eigentlich immer sein..
 
Ich versteh die Welt immer weniger.
Da gibt es zig wirklich schwerwiegende Probleme und manche haben nix anderes zu tun, als paar Erholungssuchende die Natur madig zu machen. Eigentlich sollte man meinen, dass das aktuell keine Sau interessieren sollte, ob da paar Menschen mit dem Rad auf naturnahen Wegen fahren oder nicht.
Du sprichst mir aus der Seele und wir in Österreich können ein Lied davon singen. :mad: Bei uns bist du überall der Bumann. Echt irre, was in Deutschland aufgeführt wird und jedes Land im Bezug auf Radfahren im Wald sein eigenes Suppchen kocht! Mir tun die Locals leid! :(
 
Politik besteht eben aus Kompromissen.
  • 3,5m sind besser für als 4?
  • die 2mR wird nicht noch verschärft?
Ich sehe keine Kompromisse.
Im Gegenteil: unser "Argument der exklusiven Sinnlosigkeit" für BaWü ist nun passe.
Und man kann sich ja auch einigermaßen beruhigt zurücklehnen und sagen:
Nun stellt euch nicht so an. Es hat euch Biker doch bisher auch nicht vom Fahren auf schmalen Wegen abgehalten und wir kontrollieren das ja auch so gut wie nie.
Aka "Sinnlosigkeit" => führt eben genau nicht zu einem friedlichen Miteinander im Wald, weil die Rechte einseitig! verteilt sind.

Ich würde sogar vermuten, dass man eine Umkehr der Beweislast einfordern könnte, wenn man es mal nach KA schaffen würde.
" Wir unterstützen die Kommunen bei der Durchführung Runder Tische zur Einführung von Single-Trails mit dem Ziel, diese flächendeckend zu etablieren. " (https://www.cdu-bw.de/data/documents/2026/05/06/438-69fb12baa4a42.pdf)
+
"auch künftig die Möglichkeit haben, das Betreten des Waldes oder bestimmte Betretungsarten zu beschränken, z. B. in besonders stark frequentierten bzw. beanspruchten Regionen."(aus der Antwort-Email an mich)
zeigen die Einseitigkeit auf. Die Seite der MTB-Gegner bekommen einen einfachen Freibrief, während die MTBer extrem hohe Hürden gesetzt bekommen. Unter einem demokratischen Deckmantel. Und genau mit diesem wird dann auch argumentiert. Erfolgreich=>
Politik besteht eben aus Kompromissen.
 
Natürlich finde ich das mit doof mit diesen Regeln aber mal ein paar andere Gedanken dazu:
  • NRW viele Menschen auf nicht ganz so viel Fläche
  • Gibt es Waldbesitzerinnen die auch MTB-Fahrerinnen sind, oder deren Kinder?
  • Wem gehört der Wald, also die Fläche! Dem Adel, der Gemeinde, der Stadt?
  • Warum sind wir MTBler so wenig organisiert
    • Wo sind unsere Lobbygruppen?
    • wie viele von uns sind in Vereinen und engagieren sich?
    • Nicht nur im Anlieger schaufeln sondern in mühsamen Sitzungen im Gemeinderat
    • im DIMB?
    • Haben sich an Protesten/Sternfahren/... zu örtlichen Rathäusern/Kundgebungen beteiligt?
  • Wir sind dieser zusätzliche Akteur im System, den keiner haben will und wir sind schlecht (meine damit nicht DIMB) vertreten.
Denke es gibt viele aber mein Eindruck ist das es im Vergleich zu allen Bikern viel zu wenige sind.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück