NRW-Trails in Gefahr: Die aktuelle Lage und was ihr tun könnt



"Der BDF NRW warnt davor, Erwartungen an immer schärfere Regeln zu wecken, ohne gleichzeitig die personellen und finanziellen Voraussetzungen für Kommunikation, Kontrolle und Infrastruktur zu schaffen.

„Law and Order“ ersetzt keine Einsicht. Waldschutz funktioniert langfristig nur gemeinsam mit den Menschen – nicht gegen sie.“"



Die haben verstanden das schärfere Regeln in der Realität eh nicht durchgesetzt werden können ohne ausreichende Kontrollen oder Einsicht auf Seiten der Mountainbiker.

Wirksame Kontrollen sind viel zu aufwendig und auf Verständnis für die Regeln seitens der Mountainbiker zu hoffen ist komplett unrealistisch.
 
Um hier mal 10 Seiten Diskussion abschließend auf den Punkt zu bringen:

Ich finde, die Mountainbiker in NRW sollten dem Gesetzentwurf zustimmen. Manchmal muss man einfach kleinere Opfer bringen, um höhere Ziele zu erreichen. Dass man dann nicht mehr auf Pfaden Biken darf, geschenkt, aber die E-Biker sind dann endlich aus dem Wald. Hurray!!!

:troll:

Noch besser: wenn MTB und eMTB fahren im Wald illegal ist, dann kann man auch gleich den Elektrocrosser fahren. Kommt aufs Gleiche raus und Strafe ist gleich. :troll:
 
die wege werden dann breit genug sein, dass alle platz haben.
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Diese Vergleiche sind aus meiner Sicht absolut nicht zielführend.

Jeder Eingriff in die Natur unterliegt einer individuellen Güterabwägung. Nagel mich nicht fest, aber das ist iwie auch Bundesgesetz. Deshalb darf der Thüringer Wald bspw nicht pauschal WKA ausschließen.
Konkret lautet die Frage, was wiegt schwerwiegender? Der Eingriff in die Natur oder der übergeordneten Wert dessen was ich einführen/durchführen/herausnehmen usw. möchte.

Ich halte es so, dass ich aus der Perspektive der MTB Fahren argumentieren. Z.b. Zweiradindustrie, Gesundheitsförderung psychisch und physisch, Nähe und Verbundenheit zur Natur etc.pp. In dieser Abwägung, kann ich die Eingriffe in die Natur ja selbst dann hinnehmen, wenn ich z.b. in den Bikepark fahre. Da ist die Auswirkung ja am deutlichsten.

Ach und übrigens...ohne E-MTBs wäre die Welt noch rosa 😃
 
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Mit Range Extender auch noch! Für noch mehr böse unverdiente Feierabendrunden!

Was kommt als nächstes? Nehmen die Leute im Rucksack die DJI Powerbank mit?

Wenn das nicht mehr reicht wird bestimmt ein mobiles Kraftwerk auf einen Anhänger gebaut!

Oder die Leute lassen sich mit dem Fahrrad auf einem Anhänger den Berg hochfahren! Ach... Das gibts ja schon! 🤣

Der Sattel auch noch unten! Klar!

Ebiker fahren alle im Sitzen! Kein Wunder!

Man sieht auch wie die Wurzel des Baumes unter den enormen Massen des Hinterrads nachgibt. Da sind doch 100% auch diese Stollenreifen drauf, welche man nur auf Ebikes fahren kann, weil der Ottonormalbiker kein Dampf dafür in den Beinen hat!
 
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Aber heute ist der Zug abgefahren. Für die überzeugten Nur-Bio-Biker der alten Schule ist das irgendwie bitter. Lässt sich aber nicht mehr zurückdrehen. Viel zu stark sind E-MTBler und Bio-Biker sowohl innnerhalb der Community als auch in der öffentlichen Wahrnehmung vermischt.
Wie meinst du das? Erstens hat die Entwicklung keiner vorhersehen können, zweitens hätte niemand etwas gegen die technische Entwicklung tun können. Wer und wie hätte man die rechtliche Gleichstellung verhindern können?
Als analoger Biker finde ich nix bitter, außer wenn einer 10 cm mit 50 km/h an meinem Lenkerhörnchen vorbeibrettert -ohne Klingel, ohne Hallo- und dann nicht mal Unrechtsbewusstsein hat. Aber Idi... gibt es überall. Wir biken ja nicht "ohne", weil wir uns quälen wollen, sondern weil es uns Spaß macht, so zu biken. Wir lachen doch auf Alpentouren erst, wenn es ans Tragen geht. Alles andere ist doch Pillepalle. Oder wenn auf einer Hütte keine Lademöglichkeit besteht. Ob ich einen trail ein oder 3 mal runterbrettere, ist doch so was von bedeutungslos.
 
Es ehrt nicht nur Dich, sondern auch noch ein paar Andere hier im Thread, dass ihr glaubt, das geplante MTB-Verbot mit Hilfe von Argumenten vollständig abwenden zu können.

Das ist naiv, denn die Argumente sind seit über 30 Jahren auf Seiten der Radfahrer und der Entwurf geht trotzdem so, wie er ist, in die Verbändeanhörung. Hier geht es nämlich nicht um Argumente, sondern um Klientelpolitik (so wie in BaWü auch); das wird zur Folge haben, dass Kompromisse verlangt werden, und sei es nur, um am Ende ein bisschen Recht gehabt zu haben. Und wer den längeren Hebel hat, ist wohl auch klar.
Okay, damit hast du mich. Eigentlich hätte ich da nach dem letzten runden Tisch an dem ich ergebnislos teilgenommen habe auch schlauer sein können...

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Edit: bzw ich würde gerne ein anderes Spiel spielen als das, was wir aktuell in so vielen Bereichen spielen.
 
Interessantes neues Statement von Avinox:

In mountain biking, power is often misunderstood. For some, higher motor output raises concerns about safety, trail impact, or component wear. For Avinox, power is not about excess, but about possibility. Power can help more people ride farther, climb steeper, and tackle terrain that might otherwise be out of reach.

Tja, und da sind wir wieder bei Nutzungsdruck und beim Gesetzentwurf…
 
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Interessantes neues Statement von Avinox:

Tja, und da sind wir wieder, beim Gesetzentwurf…
Genau. Den letzten isolierten Stämmen des Hochsauerlands droht der Kontakt und damit der Untergang, die Halde Hoppenbruch droht ganz Gelsenkirchen zu verschütten und Hennes wird von seinen Weidegründen neben dem Geißbockheim vertrieben, alles nur wegen der E-Biker. NRW steht vor der Akku-Dämmerung. Wieso lässt sich die Mehrheit hier überhaupt einreden, dass MTB, ganz egal ob mit oder ohne E, überhaupt ein Problem darstellt, das man auf dem Wege des Waldgesetzes adressieren muss?

Edit:
Was passiert eigentlich, wenn die E-Biker, die auf Trails unterwegs sind, im hypothetischen Fall, dass sie von Pfaden anders als die Bios ausgeschlossen werden, ihre Bikes verkaufen und sich welche ohne Motor zulegen, weil sie weiterhin Trails fahren wollen? Verbietet man ihnen das dann? Weil sonst sind es ja plötzlich zu viele normale Biker und das Spiel beginnt von vorn.
 
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Was ich immer wieder so bezeichnend finde ist ... wenn's um MTB-Verbote geht, werden immer ganz schnell Bilder von Mountainbikern ohne Motor gezeigt, und so wird dann eifrig diskutiert. Auf den Bildern sieht man nur selten die vielen eBikes.

Wenn aber wieder mal neue Verkaufsstatistiken hier diskutiert werden, dann rühmen sich die eBiker sehr lautstark damit, daß ja die MTBs auf dem absteigenden Ast sässen, und daß das ja sowieso nur noch die allerletzten 'Amish' seien, und daher sowieso in der totalen Minderheit. Was gab es hier nicht schon für Diskussionen ...

Bei der Diskussion um diese Verbotsgesetze wg. Übernutzung des Waldes aber, da weist man dann auf einmal jede Verantwortung dafür von sich, obwohl eBiker ja doch nach eigenen Bekundungen die weit überwiegende Mehrheit darstellen. :D

Die wenigen MTBler, die aus eigener Kraft radeln, können es dann ja wohl nicht sein, wenn eine dann Übernutzung des Waldes stattfinden sollte.
Aber dann versteckt man sich ganz schnell wieder hinter den wenigen MTBlern, obwohl die heute nach den lautstarken Bekundungen der eBiker zu urteilen nur eine Minderheit darstellen.
 
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Tja, und da sind wir wieder, beim Gesetzentwurf…

Ja, wirklich doof. Aber man muss schon zugeben, wenn man auf die Homepages von Bikeherstellern schaut im Bereich MTB und Gravel, dann muss man als Unwissender schon das Gefühl bekommen, dass jetzt alle wild und schnell durch den Wald fahren und der Wald bald komplett vernichtet sein wird, wenn man nicht einschreitet. Auch in den Bikezeitschriften ist ein Bild mit einem MTBler, der gerade einen moos- und flechtenbewachsenen Fels runterrutscht irgendwie geiler als der harmlose Biker, der einen 2 m breiten Weg entlangrollt. Erweckt halt den Eindruck, das sei irgendwie die Regel, immer und überall.
Erinnert an die Wohnmobilwerbung: Junge Leute am offenen Fenster mit Blick auf einen schönen See. Die suggeriert gerne, man könne die absolute Freiheit erleben. Dann geht in Deutschland aber nur sowas wie Campingplatz in Castrop-Rauxel und Blick aufs übergewichtige, sonnenverbrannte Rentnerehepaar in ihren Liegestühlen 2 Meter weiter. Aber manche finden es trotzdem toll, ist ja dann auch gut so. Der Wohnmobilhersteller hat verdient, der Campingplatz, der Bürger hat sein Geld ausgegeben und Steuern davon bezahlt. Alle sind happy.
 
Was passiert eigentlich, wenn die E-Biker, die auf Trails unterwegs sind, im hypothetischen Fall, dass sie von Pfaden anders als die Bios ausgeschlossen werden, ihre Bikes verkaufen und sich welche ohne Motor zulegen, weil sie weiterhin Trails fahren wollen?
Das ist, wie du schon selbst schreibst, nur hypothetisch. Den meisten wäre das wohl viel zu beschwerlich.

Letzten Endes wird es so sein, daß Beschwerden der Lobbyverände eigentlich nur eine Aussicht auf Erfolg haben, falls tatsächlich mal irgendwo eine krasse Übernutzung stattfinden sollte. Und das war früher eher selten der Fall. Hoechstens mal an ein paar Hotspots.
Irgendwelche illegal angelegte Trails ohne Genehmigung waren dann üblicherweise das Wasser auf den Mühlen der Beschwerdeführer.
 
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Die Frage, die ich mir Stelle, sind wirklich die Leute, die auf dem trail fahren das Problem, oder eher die sichtbare Masse an E-Bikes, die auf Hütten oder ähnlichen stehen. Beispiel von mir aus der Gegend, ist der Chiemsee Rundweg, hier wirst du im Sommer vom E-Bike Rentner totgefahren. Unvorstellbare Massen um radeln diesen See, da man mit Akku die 54 km relativ leicht schafft. Das gab's vor 10 Jahren nicht ansatzweise. Dann natürlich auch immer schön mit maximaler Beschleunigung unterwegs bei teils unter 2m. Hier sind auch schon einige Teile gesperrt worden. Oder auch auf den Kampenwand Hütten, wo dann mal 300 E-Bikes um den Zaun rumstehen. Hier ist die Masse einfach sichtbar. Hier fällt es vielen Leuten auf und hier entwickelt sich dann auch die antipathie.
 
Die Frage, die ich mir Stelle, sind wirklich die Leute, die auf dem trail fahren das Problem, oder eher die sichtbare Masse an E-Bikes, die auf Hütten oder ähnlichen stehen. Beispiel von mir aus der Gegend, ist der Chiemsee Rundweg, hier wirst du im Sommer vom E-Bike Rentner totgefahren. Unvorstellbare Massen um radeln diesen See, da man mit Akku die 54 km relativ leicht schafft. Das gab's vor 10 Jahren nicht ansatzweise. Dann natürlich auch immer schön mit maximaler Beschleunigung unterwegs bei teils unter 2m. Hier sind auch schon einige Teile gesperrt worden. Oder auch auf den Kampenwand Hütten, wo dann mal 300 E-Bikes um den Zaun rumstehen. Hier ist die Masse einfach sichtbar. Hier fällt es vielen Leuten auf und hier entwickelt sich dann auch die antipathie.
Dazu kommt noch die Frage, was mit den nicht wenigen Bikern ist, die mit und ohne E fahren.
Am einen Tag sind sie unerwünscht, weil Teil des (herbeigeredeten) Nutzungsdrucks, am anderen Tag, mit dem anderen Bike sind sie eine unsichtbare, nicht störende Minderheit. :ka:

Da können sich die Therapeuten schon mal freuen, wenn es dann immer mehr gespaltene Persönlichkeiten zu behandeln gibt.
 
Die Frage, die ich mir Stelle, sind wirklich die Leute, die auf dem trail fahren das Problem, oder eher die sichtbare Masse an E-Bikes, die auf Hütten oder ähnlichen stehen. Beispiel von mir aus der Gegend, ist der Chiemsee Rundweg, hier wirst du im Sommer vom E-Bike Rentner totgefahren. Unvorstellbare Massen um radeln diesen See, da man mit Akku die 54 km relativ leicht schafft. Das gab's vor 10 Jahren nicht ansatzweise.
Bei solchen Zuständen braucht man sich dann über alles weitere was dann kommt, nicht mehr zu wundern.
Zum Beispiel, daß dann von 'Rennstrecken' geschrieben wird.
 
Dann natürlich auch immer schön mit maximaler Beschleunigung unterwegs bei teils unter 2m. Hier sind auch schon einige Teile gesperrt worden. Oder auch auf den Kampenwand Hütten, wo dann mal 300 E-Bikes um den Zaun rumstehen. Hier ist die Masse einfach sichtbar.
Und Hütten, die früher praktisch nur Wanderer zu Gast hatten, müssen jetzt überlegen, wo sie auf der Hütte (Öko)strom herkriegen.

Vielleicht sollte man folgende Lösung finden. Trails werden einfach zeitweise protokolliert, genauso, wie man an Kreuzungen oder sonstigen Straßenstellen immer mal wieder Verkehrsflusszählungen und auch Geschwindigkeitsmessungen sieht (ohne persönliche Daten zu erheben). Wenn ein Trail dann nachweislich überfrequentiert ist und Schäden erleiden sollte, wird er gesperrt, zeitweise oder für immer. Dann wird er aber auch bei den üblichen Portalen wie Komoot etc. entsprechend gekennzeichnet. Wenn in einer Gegend viel Bedarf besteht, dann muss eine Lösung unter Einbezug aller Beteiligten gefunden werden. Wenn im Jahr zehn Leute einen solchen Pfad befahren, dann dürfte die Natur weniger Schaden erleiden, als wenn der Jagdpächter seinen SUV auf dem Waldboden abstellt (hat btw. einen Jägersfreund immer zur Weißglut gebracht, wieviele der Kollegen noch nie von Bodenverdichtung gehört haben und ihre Karre überall hinstellen, nur um nicht zu weit mit dem totgeschossenen Vieh laufen zu müssen).
 
Sodele ist damit der sogenannten Bio Biker Fraktion genüge getan, die gleiche Stelle wo @robzo mit seinem E-Bike war, das E Bike gebashe nervt langsam, die sind nicht an dem Gesetz in NRW Schuld,
 

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Bei solchen Zuständen braucht man sich dann über alles weitere was dann kommt, nicht mehr zu wundern.
Zum Beispiel, daß dann von 'Rennstrecken' geschrieben wird.
Bist nicht Du einer von denen, die sich mit einem Tourenschnitt von über 20 Km/h rühmen?
Da spricht dann einiges dafür, dass da auf den Forstautobahnen ordentlich gerast wird.

42km Gerumpel, zwar nur 312hm, aber Schnitt 21,2km/h
 
Bist nicht Du einer von denen, die sich mit einem Tourenschnitt von über 20 Km/h rühmen?
Da spricht dann einiges dafür, dass da auf den Forstautobahnen ordentlich gerast wird.
Da wo ich fahre, gibt es keinen 'Nutzungsdruck'. Zudem bremse ich, wenn mir Wanderer begegnen, immer stark runter, um keinen zu erschrecken, daß der mir evtl. noch ins Rad laufen würde. Andere zu erschrecken würde ich selbst auch nicht haben wollen.
So habe ich das früher mal gelernt. Wenn das mal jeder so tun würde, gäbe es garantiert kaum Ärger ... 😎
 
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Stimmt, und es hat mit meinem damaligen Trail Hardtail mit absurden 160mm nicht wirklich Spaß gemacht da hochzutreten, würde ich heute so nicht nochmal machen,
Heute triffst du an der Stelle maximal irgendwelche XC Verrückte die mit ihren superleichten Carbonschleudern da hochfahren, was sehr selten ist, und mit was anderem fahre ich da heute auch nicht mehr hoch,
und ich kann jeden verstehen der sagt er hat keinen Bock sich ohne E da hochzuquälen, aber darum geht es auch nicht, an der Stelle sieht man auch kaum Wanderer, haben die nämlich auch keine Lust zu,
daher frage ich mich immer woher die Panikmache kommt zuviele mit dem Bike unterwegs,
Hier auf der Alb ist es eher so, das die Forstautobahnen überfüllt mit Wanderern und Biker sind, viel weniger bis gar nicht auf den wirklich schönen HW‘s, besser gesagt da wo es auch zu Fuß super anstrengend wird, da triffst auch keinen mit dem Rad
 
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das E Bike gebashe nervt langsam
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe überhaupt nix gegen E-Bikes. Sie haben uns, meinem Vater mit knapp 80 auf einem E-Bike und mir auf einem MTB von 1999, noch enorm viel gemeinsamen Spaß beschert (sind auch nur befestigte Wege ca. 2-5 m Breite gefahren). Und wenn ich mal älter werde, und nicht mehr so kann, hole ich mir auch eines. Das ist doch eine schöne Art, die Landschaft zu erleben. Oder wenn ich mal in eine steilere Gegend ziehe, die meine Kondition überfordert. Eine wirkliche Sportskanone bin ich nicht. Im Herbst im Urlaub am Gardasee wusste ich gar nicht, wo ich mich auf der Ponale Straße einordnen sollte. Bergauf kaum schneller als Fussgänger, aber für E-Biker schon ein Wegehindernis, runter erst recht, mit einem kräftigen AM biste sowas halt schneller gefahren als auf einem Uralt XC. Leben und leben lassen und mit etwas Rücksicht sollte das schon gehen.
Aber letzte Woche bin ich halt von einem 10 Jährigen auf dem Ebike auf dem Gehweg zur Seite geklingelt worden. Ich habe mich da schon gefragt, warum ein Kind im Flachen ein E-Bike braucht, in der Stadt. Das übliche Argument der Erwachsenen, man würde ja sonst mit einem Verbrennerauto fahren, zieht ja hier nicht. Ein konventionelles Rad könnten die Enkel noch fahren. Aber dieses E-Bike liegt in spästens 5 Jahren in Indien am Strand zum "Recycling", wo andere Kinder die Platinen und Akkus über offenem Feuer rösten müssen. Aber wahrscheinlich braucht der Junge das E-Bike, um 1x im Monat beim gemeinsamen Radausflug mit der Familie mit den Erwachsenen mithalten zu können. Aber sonst habe ich wirklich nichts gegen E-Bikes. Wahrscheinlich wäre die Radindustrie schon abgestorben, wenn sich der Trend nicht entwickelt hätte. Letztlich profitieren wir alle davon.
 
Da wo ich fahre, gibt es keinen 'Nutzungsdruck'. Zudem bremse ich, wenn mir Wanderer begegnen, immer stark runter, um keinen zu erschrecken, daß der mir evtl. noch ins Rad laufen würde. Andere zu erschrecken würde ich selbst auch nicht haben wollen.
Ah, Du darfst so etwas sagen und dann ist es wahr.
Wenn ein E-MTBer das hier schreibt, empörst Du Dich.
Du kannst echt nicht über Deinen Tellerrand schauen :ka:
 
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