2021 mal wieder CH? Vierwaldstädter See - Sion?

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Und warum du den Augstbord-Kringel gemacht hast, wirst du ja sicher auch noch verraten
Klar, das Barrhorn war immer Planfixpunkt. Ursprünglicher Plan war von da über der Argentian - Sierre - Plain de la Morte an den Genfer See /siehe Thread-Titel) aber ich fand dann eine Rundtour irgendwie runder.

Der Kringel liesse sich elegant ausbügeln - dann mit Übernachtung in Gspon (statt Unterbäch), Monte-Leone Hütte und Binn. Achtung: Nur Plan nicht gefahren:


Wenn jetzt keine Sonderwünsche mehr kommen, kann ich jam,it dem Bericht weitermachen ;-)
 
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So, wo waren wir stehen geblieben:

4) Kleine Scheidegg - Lauberhorn Trail - Lauterbrunnen - Rotstockhütte - Sefinenfurgge - Kiental (Golderli)
Zur Auswahl zum Tagesstart standen der hochschieben/tragen zur Station Eigergletscher und von da runter zum Wixi und weiter oder den Lauberhorntrail.

Da wir entgegen der ursprünglichen Planung nicht nur zur Rotstockhütte siondern weiter über die Sefinafurrga ins Kiental wollten entschieden wir uns für den Lauberhorntrail.

Lauberhorntrail und dann den Wanderweg unterhalb des Mendelssohnweg rüber nach Wengen.
Von Wengen dann arxxxsteil auf Sträßlein runter nach Lauterbrunnen. Schade das wir hier keine trailigere Abfahrt gefunden haben.
Ab in die Gondel auf die Grötschalp / Mürren und dann auf schönem Höhenweg Richtung Rotstockhütte.

In Lauterbrunnen bekam ich zur erstem Mal Touri-Massen-Beklemmung, weil wohl gerade ein Zug oder mehrere Busse hunderte Schweiz-in-3-Tagen Besucher ausspuckte die alle in die (Riesen)-Gondel wollte.

Aber als Biker durften wir links an der Monsterschlange vorbei, quasi VIP-Service
Auch zum ersten mal gesehen: Bikes, Kinderwagen, Rollstühle kamen auf eine Transportplattform, die dann unter der Gondel festgemacht wurde High-Tech.
Dann schöne Überfahrt zur Rotstockhütte - Mittagessen :cooking:. Nachmittagsprogramm Sefinafurrga und Abstieg ins Kiental.

Du auch schon hier:
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Nochmal Vollpanorama Blick zurück
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DIe ersten ca. 100hm tragen, danach Aussicht
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Nach dem Mittagessen hoch zur Sefinafurrga. Sehr entspannter Aufstieg, besonders weil das letzte Stück sehr schön mit einem Treppli versehen war - Links das Radfahren-verboten-Schild
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Das Foto unten ist auch ein Zeichen, warum der Rundfahrt so viel Spaß gemacht hat. Wir hatten viel Glück und nette Kontakte mit den Fußgängern. Das Foto hat eine Wanderin gemacht, hat uns auf der Furgga angesprochen und gelobt und uns das Foto zugemailt. Die Wanderin haben wir dann noch zweimal getroffen - auf der Blmlisalphütte und am Oeschinensee.

Es gab auch eine Vielzahl von Weidezäune und Tore - die haben uns mehr als einmal Wanderer aufgehalten damit wir durchrollen konnten.

Hallo Ösies und Nordddeutsche Rumstresser: Da bezahle ich doch für den Sure Most gerne 2 Stutz mehr und freue mich mit den Wandern über die Natur als mich in AT rundrum anmaulen zu lassen.

Foto unser Aufstieg

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Abstieg Sefinafurgga: Bikeverbot, zuerst wieder Treppe runter, dann schon recht steiniger Trail.

Die letzten Meter (oder schon wieder die ersten Meter?) im Kiental
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Dies und das:
Übernachtung: Berggasthaus Golderli, 100SFR, Halbpension, Dusche im Keller, (also wie immer ;-), kein Bikeraum.


Und was Anderes: Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, das neue Bremsscheiben Bremsbeläge schnell auffressen oder es lag an der Kombination Shimanoscheibe - Magurabremse - nach dreieinhalb Abfahrten bremste schon Metall auf Metall. Schnell getauscht aber damit war das Ersatzteilkontignet für die Forderbremse schon verbraucht - Hmmm, hoffenntlich hält die nächste besser - Anfängerfehler 1 und nur ein Belagpaar für vorne Anfängerfehler 2... Gewichtsersparnis oder nur doof?.
Irgendwie hatte ich die ganze Zeit ein wenig Bremsenärger....
 
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5) Golderli - Hohtürli/Blümlisalphütte - Oeschinensee (Berghaus Arva)
Die Fotos werden weniger und weniger.

WIr fädelten wieder auf unsere Route ein - wahrscheinlich trageintesiver als notwendig.
Der Weg über die Griesalp, die Bundsalps (Unter und Oberer) hätte wahrscheinlich mehr Fahren und deutlich weniger Tragespaß (ca. 600hm) bedeutet, aber ihr wisst ja wie das ist - da ist der Track dem Fahren wir hinterher.

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Auch da wieder Trepplis. Sieht von unten echt wild (und in diversen Bildern im Internet fast senkrecht) aus, ist aber recht easy, sehr gut zu gehen, auch nicht zu eng an der Felswand.
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Blick auf den Blümlisalpgletscher
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Blümlisalphütte
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Mittagessen auf der Hütte (schon wieder) :cooking: und dann Abfahrt....

Die Abfahrt war für mich ein Tucken zu schwer - bzw. es ist eine Kombination aus Ausgesetztheit, felsigen Hindernissen und dem ein oder anderen Wanderer. Das Ganze ist nicht gefährlich ausgesetzt,
aber man sollte halt nicht zur Talseite absteigen....auf gar keinen Fall.

Dann Jubel, Trubel, Mehrweggrills - Oeschinensee. Als alter Isaridianer kenne ich ja den Flaucher in MUC . Der Oeschinensee ist um 3Uhr nachmittags ähnlich.

Wir nahmen den unteren Weg um die Zeit noch für ein Schwimmerchen im See zu nutzen. Wellness pur.

Um 6h fährt die letzte Bahn, dann sieht es so aus .
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Es war leicht wolkig, der Sonnenuntergang mit Sonne ereicht wahrscheilich 10/10 Kitschpunkte.

Abendessen auf der Terrasse Berghaus Arva am "Privatsee". Zimmer war etwas teurer 80SFR p.P. nur Frühstück.


Sehr schöne Übernachtung. Die Portionen beim Abendessen waren etwas klein (zuminstens für uns9

Die Wirtin zuckte etwas, als sie merkte das wir mit dem Fahrrad da sind. Als wir aber sagten, dass wir von oben kommen, nicht von unten war wieder alles gut.
Die Betriebe / Besitzer am See wollen hauptsächlich die eBiker von der Fahrstraße fernhalten.
 
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6) Oeschinensee - Kandersteg - Lötschenpasshütte - Hockenhorn (halb) - Lötschenpasshütte
Oeschinensee - Kandersteg: Ein wenig rumgesuche, wg. Wegsperrungen - kleine Traileinlage.
Dann hoch ins Gastnertal bis Selden und dann schöner Aufstieg.

Der Weg führt im Bild irgendwo unter dem rechten Schneefeld dann nach links über den Wasserfall,
danach kommt man auf den Lötschengletscher
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Der letzte Aufschwunk ist wieder so ein Ketten gesicherter Zick-Zackweg.
Nach dem Motto: Wo eine Kette ist, ist ein Weg.

Gegen 14:00h und ein bißchen waren wir dann auf der Hütte.
Ihr ahnt es schon;
Mittagessen auf der Hütte (schon wieder) :cooking: und dann Hockenhorn...

Aussicht von der Hüttenterasse (ich vermute stark) Bietschhorn - wichtig: mit "ie"

Nicht mehr so strahlendes Wetter...
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Hockenhorn war dann noch eiin kleiner Abstecher. Ab gut 3000m war dann bis zum Gipfelaufbau ein grosses Schneefeld, westseitig auch schon gut aufgeweicht - Nasse Füsse oder Hüttenwellness -> Hüttenwellness. Abfahrt hat Spass gemacht - der felsige Mittelteil allerdings nur für Trial- statt Trailkünstler.
 
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Hallo Ösies und Nordddeutsche Rumstresser: Da bezahle ich doch für den Sure Most gerne 2 Stutz mehr und freue mich mit den Wandern über die Natur als mich in AT rundrum anmaulen zu lassen.
Da hast du aber voll Recht! Warum Norddeutschland? Wie grenzt du das geographisch ab?
Aber Ö never. Wollen uns in bikeparks stecken und wollen uns nicht mal Forststraßen fahren lassen. Sorry, aber das ist Vera....
ch hatte irgendwie im Hinterkopf, das neue Bremsscheiben Bremsbeläge schnell auffressen oder es lag an der Kombination Shimanoscheibe - Magurabremse - nach dreieinhalb Abfahrten bremste schon Metall auf Metall. Schnell getauscht aber damit war das Ersatzteilkontignet für die Forderbremse schon verbraucht - Hmmm, hoffenntlich hält die nächste besser - Anfängerfehler 1 und nur ein Belagpaar für vorne Anfängerfehler 2... Gewichtsersparnis oder nur doof?.
Also neue Bremsscheibe= schnelle Abnutzung habe ich noch nie festgestellt. Aber bestimmte Kombis Bremsscheiben/best. Beläge geben bei mir immer mal wieder komische Geräusche, also passen irgendwie nicht zusammen.
Ich denke, die schnellere Abnutzung liegt i.W. an der Art der Beläge. Klar dass sich organische im dreck, vor allem im Schnee extrem schnell abnutzen. Wenn ich so was fahre, nehme ich lieber semi metallic oder gesinterte. Allerdings ist die XT Beläge Werkstattpackung so schön preisgünstig, nur ca. 5 Eu/Paar. Aber die halten auch hier im Mittelgebirge nur so 1.000 km.
 
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7) Lötschenpasshütte - Kümmenalp - Oberi Meiggu - Jeizinen - Visp (Shopping) - Unterbäch (Bahn)
Noch weniger Fotos.

Was bisher geschah: Durch leichte Ungenauigkeiten im Bremsbelagverbrauchsforecast kam zur Unterschreitung des Mindestlagerbestandes an Bremsbelägen vorne MT7.
Eine Aufstockung des Lagerbestands musste in die Wege geleitet werden

Auf Schweizer Berghütten hat man zum Teil Handy-Empfang.
Anruf bei Ken's Bike Shop.


....Bremsbeläge MT7, hast du da? Super...
....Wir sind noch auf der Hütte, schaffen es evt. nicht bis 14h,
..., Okaaaay, Briefkasten - du legst die Bremsbeläge in den Briefkasten und werfe dann einfach das Geld ein
.... Super, machen wir so


Einfach sensationell, Leute - wenn ihr in Visp was für das Bike braucht - Ken's Bike Shop.

Auf der Abfahrt gab es noch die Option auf den Nirven (heißt der so?) BikeBergsteiegtip aus der letzten ride.ch. Haben wir ausgelassen um Ken persönlich kennenzulernen.

Schöne, laaaange Abfahrt nach Jeizinen, hier ein Beweis für die Mehrsprachigkeit der Schweiz

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Die gewählte Trailvariante von Jeizinen war oben OK, aber aber der Mitte nir noch Karrenweg. Das hatten wir schon mal besser.

Also: Visp shoppen, Mittagessen zurück nach Raron und mit der Bahn nach Unterbäch

Dies und Dass:

Übernachtung
Wieder etwas teurer: 1 EZ, 1 DZ, Frühstück, 250 SFR, dafür toller Bikekeller.

Nachtrag Lötschenpasshütte: 75 SFR Halbpension, Dusche 5 SFR und öfters mal was Neues (wer es braucht) 5 SFR Leihgebühr Powerbank zum Phone etc. laden: Dusche Ja, Powerbank nein. Fand ich auch ein wenig zu geschäftstüchtig.

www.loetschenpass.ch
 
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Also die Betonpisten und Asphaltsträßchen feinster Qualität bis ins entlegene Hochgebirge kenne ich ja schon von der Schweiz - aber die Treppenanlage am Seil entlang setzt da ja noch mal einen drauf...

Fehlt nicht mehr viel zur Rolltreppe :)

Super schöne Bilder und mutige Strecke abseits des (mir) Bekannten.
Abenteuerwertung 10/10 :daumen:
 

Mr. Svonda

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Eure bilder lassen mich grad von vergangen touren träumen, alle achtung was ihr hier da so tag für tag geleistet habt :daumen:

Aussicht von der Hüttenterasse (ich vermute stark) Bietschhorn - wichtig: mit "ie"
Ja genau, das (zweit-) schönste horn der schweiz :love:

Auf der Abfahrt gab es noch die Option auf den Nirven (heißt der so?) BikeBergsteiegtip aus der letzten ride.ch. Haben wir ausgelassen um Ken persönlich kennenzulernen.
Der Niwen oder Einigs Alichji wie er auch genannt wird, wäre von der Faldumalp aus nochmals ein rechtes stück arbeit gewesen mit etlichen schiebepassagen auch abwärts ... dafür mit grandiosem blick übers Leetschntall:
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Schöne, laaaange Abfahrt nach Jeizinen, hier ein Beweis für die Mehrsprachigkeit der Schweiz
So muss das sein, in walliserditsch ganz gross zuoberst :D
 
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Und über diesen Lötschenpass bzw. den Gletscher kommt man einigermaßen? Ist das nur noch ein "Sulzfeld" oder gibt es da schon noch Spalten?
Der Weg führt im Bild irgendwo unter dem rechten Schneefeld dann nach links über den Wasserfall,
danach kommt man auf den Lötschengletscher
Kann man sich gar nicht so recht vorstellen, wie man in dem Fels an dem Schneefeld vorbei zur Pass Scharte kommt....
 
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Mal ein falscher Post. Ich konnte heute ein alpines Projekt abschließen.
 

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Hier noch ein paar Nachzüglerfotos bevor es mit dem Bericht weiter (und hoffentlich bald zuende) geht.

Tag 1 Brüsti: Noch ein Bild aus der Kategorie "Mobile Tradition" - aber es gibt nix zu meckern - wenn schon gondeln dann nur in einem Orginal

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Langschnee:
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Gorilla im Nebel
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Tag 2: Der Trübsee ist ja gar nicht so trüb
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Actionfoto von dem Planplattentrail
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Etwas gebremste Action bei der Auffahrt
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Tag 4: Trepp-Ab-Action: Fast schwieriger als hoch
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Tag 6: Bessere Erklärung Lötschen
So geht es am Wasserfall vorbei
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und danach über das Schneefeld / Gletscher
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Der letzte Felsriegel, ich schaue es mir gerade an
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Danach war dann flach
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Hockenhorn, Schneelage
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8) Unterbäch - Moosalp (Postbus) - Augstbordpass - Gruben - Turtmannhütte
9) Turtmannhütte - Barrhorn (halb mit Bike, Rest ohne) - Turtmannhütte - Oberems - Brig - Rosswald

Ich habe schon überlegt, ob der Kringel über das Barrhorn Sinn aufgrund der Schneelage Sinn macht.
Das Hockenhorn war ja eher kein gutes Signal.

Der nette kontakt mit dem Tourismusbüro Turtmann gab den Ausschlag
"Ich habe soeben mit der Turtmannhütte telefoniert. Es hat immer noch Schneefelder auf dem Weg zum Barrhorn und morgens früh besteht die Möglichkeit, dass dieser noch gefroren ist.

Es gehen aber jeden Tag Gruppen auf das Barrhorn, einige mit Steigeisen und andere ohne."


Also los....

Top Bike-Infrastruktur - Postbus Reservierung für das Wallis:


Erster Bus von Bürchen 8:28. Überfahrt von Unterbäch ca. 12min und mit dem Postbus auf die Moosalp.
Hinweis für die Wanderer: Moosalp - Turtmannhütte geht auch (komplett) gut zu Fuß in einem Tag

Verträumte Nebellandschaft:
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Sehr schöner Höhenweg, zunächst zweispurig, danach einspurig
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Aussicht hielt sich in Grenzen
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Beim Aufstieg zum Pass waren wir dann schon über den richtig dicken Wolken.
Augstbordpass kenne ich jetzt in beiden Richtungen - beides Mal richtig gut - beide Richtungen bis auf ein paar Meter gut unf spaßig fahrbar - aber erst mal der Aufstieg.

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Der Pass ist die tiefste Stelle im Bild. Auf dem Weg dahin - Schafherde mit Schäferin.

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Wie gesagt, Abfahrt richtig gut - ganz so glattgebügelt wie es aussieht ist es aber doch nicht
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Dann der erste Blick auf den Turtmanngletscher
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Hütte (der kleine schwarze Punkt Mitte-links auf der Nase) und Gletscher
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Hütte
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Barrhorn Gipfeltag
Am nächsten Morgen: Wetter: Check
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Der Aufstieg: Zuerst kleine Querung und dann eine steile sandige Rinne und dann kurz Fels-Drahtseil-Challege.
Immer parallel der Abfahrts-Index: 0/5 Punkten

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Danach geht es dann entspannter über die Gletschermoräne hoch
Abfahrts-Index: 5/5 Punkten
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Man genießt das Gletscherpanorama
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Danach kommt wieder ein felsiger Bereich
Abfahrts-Index: 1/5 Punkten - ein wenig trialen kann (ich nicht) und evt. die ein oder andere Stelle mehrmals angeht (ich auch nicht) und wirklich gut fährt geht wahrscheinlich etwas mehr.

Danach kamen denn die ersten Wanderer entgegen und berichteten von vereisten Schneefeldern.
Kurze Beratung: Kurz vor der Verzweigung Direkaufstieg Barrhorn / Schöllijoch haben wir unser Übergepäck zurückgelassen.
Wir sind dann erst mal weiter richtigung Scöllijoch und sind dann unterhalb Inneren Barrhorn rübergequerrt,
Am Ende der Querung kam dann das Schneefeld. Wäre mit steigeisenfesten Schuhen einfacher gewesen,
Wir haben ein wenig rumprobiert und haben uns dann für eine Umgegung entschieden (hauptsächlich wg. mir, weil ich ein Schneefeld-Schisser bin).
Dann sacksteil zum Üsseren Barrhorn.

Erstmal die Querung
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Schneefeld (lnoch ziemlich gefroren)
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Steil - 3500 - Luuuuft
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War doch ganz easy
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Abstieg: Erstmal die Bilder dann die Erklärung

Gegenüber noch man das End-Gegner-Schneefeld.
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Im Abstieg kam noch mal ein grösseres Schneefeld, was aber inzwischen weich war.

Der Abstieg bis zum Abzweig ist eher sandig / fein geröllig.
Ideal wäre wahrscheinlich ein Fatbike - richtig gute Reifen - idealer Reifendruck - feinfühlig an der Bremse - da geht doch einiges oder da würde einiges gehen - Voraussetzung: man fühlt sich in recht steilen Hängen nicht zu unwohl.
Aber: die restlichen 600hm Biketransport zum Gipfel wären echt hart geworden. Bei einer Wiederholung würde ich zwei Übernachtungen auf der Hütte einplanen.

Tourenbeschreibung ride.ch.
In einem älteren Bericht steht: Bis aus zwei Stellen komplett fahrbar - das dürfte für dann doch für gut geübte Normalobiker ziemlicher Quatsch sein - ausser man definiert die Stellen als einmal 1km und einmal 2km lang.

Im neueren Bericht steht 80% fahrbar - das kommt schon eher hin - evt. etwas weniger Vorasusetzung siehe oben.

Wir haben gegen 13:00h die Hütte Richtung Turtmann wieder verlassen, wir wollten noch nach Brig und die Gondel Richtung Rosswald erwischen.

Abfahrt bis Oberems Straße - kurze Trrailabürzungen - Rhonetal - Brig - Auffahrt zur Gondel - Gondel 18:15 - das ging gerade noch relativ stressfrei - mit Trailabfahrt bis Oberems wären wir ganz schön in Wallung gekommen bzw. evt. auch zu spät.
 
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Rosswald - Saflischpass - Mittlenbärghütte
Rosswald ist so ein kleines Skigebiet mit vielen Wochenendhäusern.

Es geht erst mal recht steil neben an Skipisten senkrecht zu den Höhenlinien zur Salfischmatte.
Ab da dann schon flacher zum Salfischpass.

Fotos gab es eher weniger - alles schön aber nach dem Vortag eher unaufregend.
Über Furggaschäler eine super-schöne Trailabfahrt über dei Saflischmatta (ich weiss auch nicht warum das genauso heißt, wie das Ding am Anfang) bis unterhalb von Binn.

Dann Auffahrt durchs Binntal bis auf knapp 2000 und dann noch ein kleiner Aufstieg zur Mittlenbärghütte (dabei hat uns der erste Regn erwischt)
Wieso Mittlenbärghütte: Binnhütte war ausgebucht - und das Office hat die Wartelistenfunktion nicht im Griff.

Lt. Carolin der Hüttenbewarterin waren wir die ersten Radler - ever - auf der Hütte. Aber wer weiss ob es stimmt - kennt ein Mitleser jemand, der schon mal da war?

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... und wir waren die einzigen Gäste - Abendessen mit Carolin zu viert - auch mal nett.

Wir hatten das ganze neu ausgebaute Lager für uns. Im Rahmen der Renovierung wurde der Outdoor-Wellnessbereich - na ja - Outdoor gelassen. Abschwämmen mit Gletscherwasser war angesagt.

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Zum Frühstück: Selbst gebacktenens Brot (hört sich aber besser an, als es ist).
 
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11) Mittlenberghütte - Albrunpass - Scatta Minoia - Rif Margaroli- Riale - Passo San Giacomo - Capanna Corno Griess - All'Acqua

0) Der große Regen - erstmal wenig Fotos - viel Text

1) Eigentlich wollten wir zu Capanna Pianasecco - war zum Glück ausgebucht.
Zumindestens bei schlechtem Wetter hätte die Plannung nicht funktioniert.
Wir haben bis zum Rifugio Margaroli für 800hm 5h gebraucht. Capanna Corno Gries waren wir um 19:30h.
All'Acqua war dann noch gut zu erreichen.
Wir hätten natürlich auch nach dem Passo San Giacomo die direkte Abfahrt nach All'Acqua nehmen können - aber das hatten wir im Vorfeld nicht auf Fahrbarkeit/Zeitbedarf geprüft, deshalb sind wir den Umweg über Capanna Gries gefahren.
After-Tour Check: Direktabfahrt ist relativ Standard.... aber egal - der Höhentrail war auch noch schön.

2) Buchung Binnhütte: Wir waren ca. 3 wochen auf der Warteliste. Man denkt ja - alles elektrisch im Griff - Pustekuchen - als wir kurz auf ein Heissgetränk eingekehrt sind, kamen wir mit dem Hüttenpersonal ins Gespräch. Die meinten - Oh schade - es haben viele viele abgesagt - es wäre sicher was frei gewesen - aber leider haben wir das mit der Warteliste nicht im Griff.

Für uns egal: Mittlenbärghütte war eine Attraktion - aber again what learned - und siehe 1) Binnhütte spart sicher ca. 1h oder sogar 1,5h.

3) Es hat geregnet. Die Wege waren Bäche - beim Hochlaufen wurde der Schuh überspült und beim runterlaufen auch. Das war mehr Rafting / Wasserwandern. Auch schön: Wenn man beim Tragen das Radl fetshält läuft das Wasser oben in den Ärmel rein und sammelt sich am Ellenbogen. Wenn man dan den Arm runter nimmt.....
Ob man bein Albrunpass runter oder Scatta Minoiabei gutem Wetter viel fahren kann, kann ich nicht sagen. Witzerweise war es nicht besonders rutschig - aber man hat schlicht Hindernisse / Löcher schlecht gesegen weil alles überspült.

4) Lustig: Die GTA Wanderer Richtung Alpe Develo in ihre Ponchos::
Da tauchen dann große wandernde Zelte / Pilze aus dem Regen auf. Wenn sie grün sind - sieht man sie etwas später. Die orangen oder roten sieht man von weitem.
Auch beliebt; Die Kombination Poncho und Regenschirm.
Ich war schon ein wenig neidisch - aber nasse Füsse hatten sie sicher auch
 
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Tag 12: 12) All'Acqua - Capanna Piansecco - Ospizio San Gottardo - Giübin - Sella Pass - Vermigel Hütte - Andermatt - Attinghausen.

The last Chapter
Die Via Bedretto ist echt ein Traum
Erst kurz ca, 50min zur Capanna Piansecco hochgetracgen, dann man wieder ein Höhenweg.
Die permanente Aussicht auf die Christalina-Gruppe gegenüber ist auch grandios (aber leider ohne Foto)

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Nach dem Einschnitt nach ca. 5 km wird es zweispurig.
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Und dann radelt man eine ganze Weile dahin.

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Dann kommen immer mehr Wanderer entgegen - ein sicheres Zeichen - wir nähren uns der Passstraße
Es wird dann noch mal trailig und man wird kurz unter der Passhöhe ausgespuckt
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Diemal mal nicht Tremalzo-Passstraße sondern der große Bruder
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Wir wollten dann einen schönen Gipfel/Übergang mitnehmen: Giübin und Sella-Pass (schon ausgescouted von @Ventoux. ) Gesamtkritik war eher durchwachsen - aber es ist halt auch ein logischer Übergang nach Andermatt.

Wir sind links um den Lago della Sella rum. Bis auf 2200m kann man gut fahren. Dann begint ein Karrenweg, den man bis 2500 gut schieben kann. Danach je Geschmack tragen oder schieben

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Da hatte ich kurz die Hoffnung, dass der Übergang schon nach der Baracke ist - aber der Höhenmesser sagte "Nein"
Der Giübin ist der Gipfel über dem Schneefeld rechts oben.

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Bis dahin war es ein Wellness-Aufstieg (unten nochmal der Lago Sella)
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Schöner Aussichtsberg - Spenden für ein g'scheits Gipfelkreuz werden noch entgegengenommen
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Blick runter zur Richtung Vermigelhütte
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Der Abstieg / Abfahrt ist noch mal harte
Arbeit, Blick zurück. Ab dem Grasteil kann man fahren - mal besser / mal schlechter - schmaler Pfad mit diversen Hindernissen.

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Der Rest ist schnell erzählt.
Rausrollen - Andermatt - Göschenen - Wassen - Altdorf - meistens Radweg, manchmal kurz Nebenstraße

Wir sind ja auch mit dem Auto angereist - aber erst wenn man mal durch die Schlucht runterfährt, sieht man erst was die Straße bzw. der Gotthardtzubringer dem Tal angetan hat.

Fazit: Tja - was soll man sagen... ich glaube die Bilder sprechen für sich. War ne ganz schön knackige Geschichte - trotz der vielen Mittagessen auf Hütten.

Eine schöne Mischung aus Super-Turi - Schweiz-im-drei-Tagen und Bikeabenteuer.

Wir wurden als Radler überall nett aufgenommen - Letztes Erlebnis: Binnhütte -schon patschnass reingekommen - heisse Schokki bestellt - erstmal ein Glas Tee uafs Haus zum Aufwärmen,,,,

Der Preislevel war aus meiner Sicht verschmerzbar - aber insgesamt glaube ich, dass darüber zuviel gejammert wird. Gestern Karwendelhaus: Apfelsaftschorle 0,5: 5 EUR.

Meine Planungen geben noch locker zwei Durchquerungen her.

Aber jetzt warte ich erstmal gespannt was der Kollege @p100473 von der Ecrin-Umrundung zu berichten hat. Zu oft Mittagessen auf Hütten führt zur Verweichlichung....
 
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