!!! 7-GB Verbot/gesperrt !!!

schraeg

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Wir sind im Siebengebirge da schon eine Stufe weiter. Der Parkplatz Servatius oben an der Schmelztalstraße mit 8 Container-LKW komplett gefüllt, die sogar noch bei Flutlicht mit Holz beladen wurden. Das geht jetzt vermutlich nach Übersee. China hat großen Holzbedarf
Glaub das geht gar nicht so weit weg ....


Heute bei einer Fahrt in meinem heimischen Revier festgestellt, dass massiv mit Maschinen gerodet wurde und dies auch im Bereich eines trails auf dem die örtliche Mtb Jugend sich ein paar Kicker gebaut hatte. Später hatte ich dann ein kurzes Gespräch mit einem lokalen Jäger. Der zuständige Förster habe die gefällte Bäume absichtlich überall so fallen lassen, dass die trails unbefahrbar würden. Außerdem kontrolliere dieser nun andere trails in dem Bereich mittels Wildkammera. :ka:
Das hat man vor zwei Jahren bei uns an einem Spot für die Kids auch gemacht. Hat man sogar offen in der Presse zugegeben das man dort 50 Bäume in die Strecken gefällt hat. Diese waren natürlich nicht mehr gesund weil die Erdarbeiten von den Kids ja natürlich das Wurzelwerk geschädigt hatten. :spinner: Man hat vorher sogar noch mit nem Minibagger kräftig Erde bewegt damit auch ja niemand mehr dort fahren kann. Gebracht hat das nichts, auch viele kleine Schaufeln haben i.l. der letzten zwei Jahre dort wieder etwas fahrbares entstehen lassen. Das zeigt ja klar und deutlich das der Bedarf da ist. Und unsere Politiker würden gut dran tun dem Wähler der Zukunft Möglichkeiten aufzuzeigen statt immer nur verbote zu erlassen !
 
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Heute morgen haben die Jäger eine neue Treibjagd versucht, nachdem die letze praktisch erfolglos war. Das das heute nichts wird, aber ich gestern schon gesehen. Heute Morgen auf dem Stellweg:



@schraeg ch habe mit den Jungs gesprochen: Mit dem Containerlaster geht das Holz nach Antwerpen und von dort mit dem Schiff nach China. Dort sucht man händeringend Bauholz.
 

mw.dd

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Das zeigt ja klar und deutlich das der Bedarf da ist. Und unsere Politiker würden gut dran tun dem Wähler der Zukunft Möglichkeiten aufzuzeigen statt immer nur verbote zu erlassen !
Ich würde sogar noch weiter gehen: In den Wäldern im öffentlichen Besitz sollen gefälligst - wie in anderen Ländern - die Forstbehörden gemeinsam mit den Landesbetrieben Forst dafür sorgen, dass der Wald seiner gesetzlich vorgeschriebenen Erholungsfunktion gemäß genutzt werden kann. Dazu gehört auch der Erhalt oder die Anlage naturnaher Wege für alle Nutzergruppen!
 

schraeg

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Heute morgen haben die Jäger eine neue Treibjagd versucht, nachdem die letze praktisch erfolglos war. Das das heute nichts wird, aber ich gestern schon gesehen. Heute Morgen auf dem Stellweg:



@schraeg ch habe mit den Jungs gesprochen: Mit dem Containerlaster geht das Holz nach Antwerpen und von dort mit dem Schiff nach China. Dort sucht man händeringend Bauholz.
Dann geben wir ja mal eine invasive Art nach China ab statt umgekehrt ... kennen die schon den Borkenkäfer ? :D
 
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Glaub das geht gar nicht so weit weg ....




Das hat man vor zwei Jahren bei uns an einem Spot für die Kids auch gemacht. Hat man sogar offen in der Presse zugegeben das man dort 50 Bäume in die Strecken gefällt hat. Diese waren natürlich nicht mehr gesund weil die Erdarbeiten von den Kids ja natürlich das Wurzelwerk geschädigt hatten. :spinner: Man hat vorher sogar noch mit nem Minibagger kräftig Erde bewegt damit auch ja niemand mehr dort fahren kann. Gebracht hat das nichts, auch viele kleine Schaufeln haben i.l. der letzten zwei Jahre dort wieder etwas fahrbares entstehen lassen. Das zeigt ja klar und deutlich das der Bedarf da ist. Und unsere Politiker würden gut dran tun dem Wähler der Zukunft Möglichkeiten aufzuzeigen statt immer nur verbote zu erlassen !
das liegt im Nord-Westen des Siebengebirges. Hier ein paar Impressionen 7A2CF8D5-F101-4896-B97B-A895D7EEFBA4.jpeg 5E5F7EFA-7297-486F-9DC3-CE82437CDEB9.jpeg 5359B42A-87E5-4DBB-B01C-23C17D143E9E.jpeg
 

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Nicht einschüchtern lassen, Anzeige erstatten, wenn Ihr Kameras seht!

https://www.ldi.nrw.de/mainmenu_Datenschutz/submenu_Datenschutzrecht/Inhalt/Videoueberwachung/Inhalt/Wildkameras/Wildkameras1.pdf
Der Einsatz von Videotechnik macht mittlerweile auch vor dem Wald keinen Halt mehr. In Wäldern werden vereinzelt so genannte Wild-bzw. Tierbeobachtungs-kameras mit der Begründung eingesetzt, den Tierbestand erheben und überwachen zu wollen oder effizienter jagen zu können.In Nordrhein-Westfalen sind Waldflächen grundsätzlich öffentlich frei zugängliche Bereiche (Ausnahme: zum Beispiel Schonungen). Die Zulässigkeit einer Videobeobachtung und Videoaufzeichnung richtet sich daher nach § 6bBundes-datenschutzgesetz (BDSG), soweit bei dieser Überwachung personenbezogene (Bild-) Daten erhoben und verarbeitet werden. Für den Einsatz von optisch-elektronischen Einrichtungen können berechtigte Interessen sprechen (§ 6b Abs. 1 Nr. 3 BDSG). Als Ausnahmetatbestand ist diese Befugnisnorm jedoch eng auszulegen. Der Einsatz von Videotechnik zur Förderung allgemeiner Jagdinteressen scheidet daher aus. Es müssen vielmehr darüber hinausgehende besondere Zwecke verfolgt werden, damit der Einsatz von Wild-bzw. Tierbeobachtungskameras in Betracht kommen kann. Hier sind insbesondere wissenschaftliche Zwecke denkbar, da das BDSG die Berechtigung des Interesses institutionalisierter Forschungseinrichtungen, bestimmte wissenschaftliche Forschungsprojekte durchzuführen und zu diesem konkreten Zweck –soweit erforderlich –personenbezogene Daten zu verarbeiten, in verschiedenen Regelungszusammenhängen anerkennt (zum Beispiel § 40 BDSG). Dieses berechtigte Interesse kann deshalb auch im Rahmen des § 6b Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 BDSG Berücksichtigung finden. Dann müssen allerdings folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Es muss sich um eine institutionalisierte Forschungseinrichtung handeln, und die personenscharfe Videoüberwachung muss zur Durchführung eines konkreten wissenschaftlichen Projekts erforderlich sein.

Die Erforderlichkeit der Erhebung personenbezogener Daten ist in jedem Einzelfall im Vorfeld der Maßnahme eingehend zu prüfen. Möglicherweise kann es zum Erreichen des Beobachtungszwecks bereits genügen, (personen-) unscharfe Aufnahmen anzufertigen, die nur schemenhaft die Umrisse von Objekten erfassen. In diesem Zusammenhang ist ferner stets zu prüfen, ob im Hinblick auf die Tages-und/oder Jahreszeit nur ein temporärer Betrieb der Kameras ausreichend ist. Falls eine personenscharfe Kameraeinstellung zur Wahrnehmung berechtigter Interessen für konkret festgelegte Zwecke nach den vorgenannten Anforderungen ausnahmsweise erforderlich sein sollte, sind bei der Entscheidung über den Einsatz von Wild-bzw. Tierbeobachtungskameras allerdings stets die schutzwürdigen Interessen der Waldbesucherinnen und -besucher zu berücksichtigen. Letztere suchen den Wald insbesondere zur Erholung, Entspannung und auch zu sportlichen Zwecken auf. Da sich Menschen im Wald typischerweise länger aufhalten und dort die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit im Vordergrund steht, ist der mit einer Videoüberwachung einhergehende Eingriff in ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung besonders schwerwiegend. Einer Erfassung von Waldwegen mit Wild-bzw. Tierbeobachtungskameras stehen daher in aller Regel überwiegende schutzwürdige Interessen der Waldbesucherinnen und -besucher entgegen. Da diese Personen den Wald aber grundsätzlich auch abseits der Waldwege benutzen dürfen, unterliegt ebenfalls in den übrigen frei zugänglichen Waldbereichen der Einsatz von Videotechnik strengen Anforderungen. In hinreichender Entfernung zu den Waldwegen kann ihr punktueller Betrieb (insbesondere an so genannten Kirrungen) im Einzelfall datenschutzrechtlich hingenommen werden, wenn sie dort beispielsweise in Hüfthöhe angebracht sowie mit Neigung zum Boden ausgerichtet sind und nur den unmittelbaren Nahbereich erfassen. Gemäß § 6 Abs. 2 BDSG muss auch beim Einsatz von Wild-bzw. Tierbeobach-tungskameras auf den Umstand der Videobeobachtung sowie auf die verant-wortliche Stelle hingewiesen werden (vgl. im Einzelnen unter E.I.). Es sind daher innerhalb des Waldes Schilder anzubringen, die aufgrund ihrer Anzahl und
Anordnung für die Waldbesucherinnen und -besucher erkennen lassen, welche Bereiche des Waldes überwacht werden. Da ein Betrieb der Kameras ausschließlich zum Zwecke der Wild-bzw. Tierbe-obachtung in Betracht kommen kann, sind durch Zufall erhobene Bilddaten von Waldbesucherinnen und –besuchern unverzüglich wieder zu löschen.
Ja, ist Quatsch. Bin da ein wenig vom Fach. Dürfte in unzulässig und unverwertbar sein. Frage ist hier schon in welchem Verfahren das verwertet werden sollte.
 
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Das geht ja noch, ich habe letztens eine Hundebesitzer erwischt, als er seie Töle bei uns abends auf dem Spielplatz ! gassi geführt hat. Natürlich wollte er nichts wegmachen, erst nach Androhung von Foto und juristischen Konsequenzen hat er maulend das Häufchen eingesackt. Ich gebe offen zu, ich bin überhaut kein Fan von Hunden, aber ich freue mich über jeden kompetenten Hundebesitzer, der sein Tier gut erzogen hat. Ist halt leider nicht selbstverständlich, sondern eher eine Seltenheit.
 
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Ja bitte! Hier liegen aktuell auf 100m Schulweg gut 20 Hinterlassenschaften von Kötern... und ja ich weiß die können nix dafür, das sind die Halter die nur scheiße im Kopf haben!
Im letzten Halbjahr wurden die Hundehaufen auf den Wegen von Honnef ins Siebengebirge mit Neonfarben angesprüht. Das war schon überraschend, wie stark die alten Weinbergsbrachen und Waldränder überdüngt werden.
 

Splash

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Genau wie hier manche Hundehalter pauschalisieren, werden auch wir Biker gerne pauschalisiert. Weil es Hundehalter gibt, die die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners auf Gehwegen liegen lassen, heisst es nicht, dass alle Hundehalter so agieren. Wer dann nach Pauschalstrafen ruft, macht es gleich denen, die Bike-Verbote haben wollen mit der Begründung, dass es rücksichtslose Mountainbiker gibt. Also immer schön geschmeidig durch die Hose atmen und nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus wohnt ... ;)
 
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Genau wie hier manche Hundehalter pauschalisieren, werden auch wir Biker gerne pauschalisiert. Weil es Hundehalter gibt, die die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners auf Gehwegen liegen lassen, heisst es nicht, dass alle Hundehalter so agieren. Wer dann nach Pauschalstrafen ruft, macht es gleich denen, die Bike-Verbote haben wollen mit der Begründung, dass es rücksichtslose Mountainbiker gibt. Also immer schön geschmeidig durch die Hose atmen und nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus wohnt ... ;)
Es ruft keiner nach Pauschalstrafen, aber danach das das endlich entsprechend geahndet wird, und das so, dass es richtig richtig weh tut im Portemonnaie, das sie die Halter das das nächste Mal 2 Mal überlegen!
 

Splash

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Es ruft keiner nach Pauschalstrafen, aber danach das das endlich entsprechend geahndet wird, und das so, dass es richtig richtig weh tut im Portemonnaie, das sie die Halter das das nächste Mal 2 Mal überlegen!
Mir geht das als Hundebesitzer auch auf den Keks, gerade wenn die die Hinterlassenschaften aus dem Grünstreifen bei mir vor dem Haus befördern darf. Dennoch sind Pauschalisierungen und -strafen ("Hundesteuer um den Faktor 25 erhöhen") sicher nicht der richtige Weg und auf dem gleichen Niveau, wie diejenigen, denen wir Biker ein Dorn im Auge sind. Die Möglichkeit, es zu ahnden ist übrigens gegeben (NRW mit bis zu 100€) - das könnte man um den Faktor 10 erhöhen, ohne dass es was bringt, so lange niemanden da ist, der es ahnden würde. Analog dazu kann man im 7GB an jede Trailausfahrt jemanden stellen, der die 55€ abkassiert. Halte ich es für sinnvoll - nein! Ich bin ein Freund von Leben und Leben lassen. Mein Hund kackt aber auch nicht auf Strassen oder Wege, sondern in den Wald ...
 
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Bei uns gibt es sogar Hundebesitzer die meinen sie zahlen Hundesteuer also soll die Stadt ihnen einen Jahresvorrat an Beuten zur Verfügung stellen..
Hier ist das komischerweise sehr schubweise, teilweise einige Wochen Ruhe und dann innerhalb von Tagen wieder alles voll. Teilweise auf 5 Metern 5 Mienen...

Hundesteuer rauf bringt nix dann melden sie ihre Hunde halt nicht mehr an...

Gerade hier wäre es so einfach Mal ein zivil Auto vom Ordnungsamt gut zu positionieren. Und das schön öffentlich machen und die Strafe schon am obersten Ende des möglichen ansetzen... Leg übrigens im Ermessen der stadt die Grenze festzulegen, in Euskirchen z.b. wird es richtig teuer... War aktuell in den Medien..
 
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Mir geht das als Hundebesitzer auch auf den Keks, gerade wenn die die Hinterlassenschaften aus dem Grünstreifen bei mir vor dem Haus befördern darf. Dennoch sind Pauschalisierungen und -strafen ("Hundesteuer um den Faktor 25 erhöhen") sicher nicht der richtige Weg und auf dem gleichen Niveau, wie diejenigen, denen wir Biker ein Dorn im Auge sind. Die Möglichkeit, es zu ahnden ist übrigens gegeben (NRW mit bis zu 100€) - das könnte man um den Faktor 10 erhöhen, ohne dass es was bringt, so lange niemanden da ist, der es ahnden würde. Analog dazu kann man im 7GB an jede Trailausfahrt jemanden stellen, der die 55€ abkassiert. Halte ich es für sinnvoll - nein! Ich bin ein Freund von Leben und Leben lassen. Mein Hund kackt aber auch nicht auf Strassen oder Wege, sondern in den Wald ...
Und hoffentlich angeleint im 7G - der allergrößte Teil der Hunde, die mir im 7G begegnen sind nicht angeleint...
Wenn einem wirklich etwas am Hund liegt und nicht der Hund des menschenwillen gehalten wird, besitzt man als Stadtbewohner keinen Hund. Ich bin mit Hunden aufgewachsen (und bin ein großer Hundefreund). Die Vermenschlichung von Hunden kann ich nicht nachvollziehen. Auch kann ich nicht verstehen, wie man ohne großen eigenen Garten in einer Stadt einen Hund halten kann. In meinen Augen ist das das Gegenteil von Tierliebe. Die armen Tiere gehören nicht in Stadtwohnungen. Außerhalb der Stadt mit ausreichend Auslauf, sieht die Welt anders aus
 
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Ich bin selten am Wochenende im Siebengebirge unterwegs, sondern sehe nur die täglichen Gassigeher, die sich eher in der Nähe der Bebauung aufhalten: Es sind gefühlt 10% der Hunde, die sich manchmal daneben benehmen, von denen sind aber alle Herrchen bzw. Frauchen nicht in der Lage, die unter Kontrolle zu bringen und dann sind sie meist auch noch uneinsichtig.

Apropos Hund: Der wilde Vorvater ist in der Nachbarschaft heimisch geworden, nachdem lange Zeit alle Sichtungen als Einzelfall abgetan wurden.
 

schraeg

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Ich bin selten am Wochenende im Siebengebirge unterwegs, sondern sehe nur die täglichen Gassigeher, die sich eher in der Nähe der Bebauung aufhalten: Es sind gefühlt 10% der Hunde, die sich manchmal daneben benehmen, von denen sind aber alle Herrchen bzw. Frauchen nicht in der Lage, die unter Kontrolle zu bringen und dann sind sie meist auch noch uneinsichtig.

Apropos Hund: Der wilde Vorvater ist in der Nachbarschaft heimisch geworden, nachdem lange Zeit alle Sichtungen als Einzelfall abgetan wurden.
Bei uns in der Eifel fährst du zwangsläufig nicht so viel durch Bebauung, daher treffe ich sie vornehmlich im Wald und auf Feldern.
Ich unterscheide mittlerweile in verschiedene Kategorien:

- die antiauthoritären: Der Hund läuft frei im Wald rum, darf Kaninchen nachstellen, Dachslöcher aufbuddeln oder sonstiegen Waldbewohnern nachstellen. Er tingelt von links nach rechts über den Weg. Macht man sich bemerkbar kommt der Köter oft nicht damit klar das man als Radfahrer relativ schnell nahe kommt und eine relativ grosse Erscheinung ist. Wildes rufen von Hundebesitzer bringt nichts er ist ja sowieso antiauthoritär erzogen. Irgendwann schafft es er dann doch den Hund anzuleinen und man kann gefahrlos passieren. Der Radfahrer ist der bösewicht, was erlauben zu fahren auf meine Waldweg !

- der Aggro. Von 0 auf 100 in 0,1sec. Hund sieht einen und ist direkt voll auf aggro. Da der Hundebesitzer das weiss hat er ihn eh meist angeleint. Gab wohl schon zu oft Probleme. Beim passieren fletscht bis der Sabber fliegt, Herrchen oder Frauchen haben mühe das er sie nicht samt Leine mitschleppt. Oft wird auch gleich der Waldweg verlassen und sich schon im Gebüsch oder am Baum gegen die Eskalation vorbereitet

- der Wadenbeisser: meine allerliebsten ! Unangeleint oder an der 20m Ratschenleine kläfft einen die Fusshupe schon von weitem an. Hundeführer ist das wumpe, son kleiner Hund wird schon nichts anrichten. Dann läuft einem die Fusshupe fast vors Rad, weil Leine kurz halten ist ja schlecht für die freie Entfaltung. Während dem passieren kommt der kleine Kläffer von der Seite und versucht einen in Schuh oder Knöchel zu beissen. Er hat wohl das kleine Mann Syndrom. Wenn die grossen alle so böse wären wie die kleinen gäbs keine kleinen mehr

- das hat der ja noch nie gemacht. Eiegentlich ein ganz lieber Familinhund, ein kleiner Boxer oder wie die auch imemr heissen. Nachdem er meine Schnürsenkel perforiert hatte kam der übliche SPruch: das hat der ja noch nie gemacht !

Auch ein super Erlebnis hatte ich letztes Jahr im Frühling. Ich dämmel so dahin. in 500m Entfernung kommt mir ne kurvige Frau mit Leine entgegen. Nun denke ich wo mag er sein. Er kam von hinten links aus dem Hinterhalt im vollgalopp angedampft. Ich geb Gas, Töle holt mich ein, Schnappt und verbeisst sich im Hinterrad. Das sich Hinterrad nach vorne dreht kann man sich vorstellen das das nicht gut ausging. Irgendwas hat der Beisser dann am Kiefer gehabt, einer von den Eckhauern fehlte und es kam Blut aus der Schnauze. Agressionspotenzial ging dann schlagartig auf 0 und wimmern war angesagt. Nachdem die Hundebesitzern ihren zerten Körper zu uns rüber gewuchtet hatte und mich anfing anzuschimpfen bin ich von dannen gezogen. Die hatte sie nicht alle mit verlaub.

Insgesamt hatte ich in den letzten paar Jahren so ca. 6-7 ernsthafte Vorfälle mit Hunden ( genau hält man das ja nicht nach ) also ich sach mal so einer im Jahr ist obligatorisch. Mit "Ernsthaft" meine ich versuch oder erfolgreiches Beissen. Ich denke die Hunde kommen oft einfach nicht mit der Erscheinung eines Radfahrers klar. Schnell näherndes grosses Objekt was auch imemr die da sehen.

In der Bebauung habe ich auch wie sibu keinerlei Probleme. Warum ? Weil die meisten Hundebesitzer die da kurz an der Leine halten. Will ja keiner das sein Möpp platt gefahren wird. Wenn man mal einen in der Stadt oder im Dorf ohne Leine sieht kann man ziemlich sicher davon ausgehen das er wohl erzogen ist.

Wie gesagt, meine Erfahrungen. Wenn man andere Biker so hört decken die sich oft.

Aber ganz klar. Alle über einen Kamm Scheren gehört sich nicht. Ich begene weiterhin freundlich und optimistisch. Pauschale verbote finde ich auch nicht gut da bin ich bei @Splash Bin selber mit Hunden gross geworden und weiss auch das es eine heiden Arbeit ist einen Hund vernünftig zu erziehen und das auch bei zu behalten. Aber manchmal ... so hin und wieder ... vor allem wenn die Kinder schon wieder in die Scheisse gelatscht sind da könnt ich schon son bisschen explodieren ;)
 
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In der Bebauung habe ich auch wie sibu keinerlei Probleme. Warum ? Weil die meisten Hundebesitzer die da kurz an der Leine halten. Will ja keiner das sein Möpp platt gefahren wird. Wenn man mal einen in der Stadt oder im Dorf ohne Leine sieht kann man ziemlich sicher davon ausgehen das er wohl erzogen ist.
Ich treffe die schon außerhalb des KFZ-Verkehrs im Wald, aber in Fußentfernung zum letzten Haus. Da gibt es trotz Naturschutz-Anleingebot immer noch genug leinenlose Hunde.

Die drei Ereignisse, die aus dem übliche Kram herausragen: Älterer Mann, zwei junge, verspielte Hunde. Er stellt sich mit beide Hände ausgebreitet auf die Fahrstraße, damit seinen Hunden nichts passiert. Auf das Anleingebot im Naturschutzgebiet angesprochen meint er nur, wenn ein Deutscher ein Lenkrad - äh, ein Steuer, äh, einen Lenker - in der Hand hat, meinte er, er hätte das alleinige Recht zu rasen.

Der andere Fall; Einer von drei mopskleinen Kläffern sprintet hinterher und versucht, zu schnappen. Da es leicht bergab ging, konnte ich ihn auf Distanz halten, habe mir sogar den Luxus erlaubt, ihn etwas näher kommen zu lassen, damit er nicht aufgibt. Die vergeblichen Rufe von Frauchen verhallten in der Ferne. Nach 500 m Verfolgungsjagd kam die (angeleinte) Dogge um die Ecke. Es dauerte etwas, bis der Kläffer sie wahrnahm, in die Eisen ging und sich suchend nach Frauchen umblickte.

Im Wald, weit weg von den üblichen Gassigehern, kommt ein Feldhase im gestreckten Galopp quer über den Weg. Hinterher ein Jagdhund und weit und breit niemand zu sehen. Der Hund ist kurz abgelenkt und muss mir ausweichen, der Hase nutzt die Gelegenheit und ist weg. Etwas später sehe ich den Hasen wieder, wie er gemütlich über die Wiese von dannen hoppelt, als wollte er Danke sagen.
 
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...da scheint dann ja der wegeplan an der Stelle Hund zur Zufriedenheit der meisten geregelt zu sein...müssen nur noch ein paar mehr Kontrollen vom Ordnungsamt her...
 
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Insgesamt hatte ich in den letzten paar Jahren so ca. 6-7 ernsthafte Vorfälle mit Hunden
Also im Schnitt 2 pro Jahr.
Mit dem Schnitt wäre ich zufrieden. Mir wird nachgesagt, dass ich einen Hunde-Magnet habe. Ist echt nervend, so ein Magnet.

Meine 7GB Erfahrung vom Arbeitsweg: in der nähe der Häuser angeleint aber manchmal agressive Halter (bin ja auf deren Weg), weiter weg von Häusern meist ohne Leine aber harmlos. Oft vertäumt und stellen sich in den Weg. Die müssen ja ihr Geschäft machen, auch gerne in den Feldern.
 
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Also im Schnitt 2 pro Jahr.
Mit dem Schnitt wäre ich zufrieden. Mir wird nachgesagt, dass ich einen Hunde-Magnet habe. Ist echt nervend, so ein Magnet.

Meine 7GB Erfahrung vom Arbeitsweg: in der nähe der Häuser angeleint aber manchmal agressive Halter (bin ja auf deren Weg), weiter weg von Häusern meist ohne Leine aber harmlos. Oft vertäumt und stellen sich in den Weg. Die müssen ja ihr Geschäft machen, auch gerne in den Feldern.
Bei mir scheint es das Gegenteil zu sein; in all den Jahren hatte ich noch nie eine Begegnung mit einem Hund, der mir gegenüber aggressiv war. Da scheint mir das Glück treu zu sein. Meine Strategie ist anzuhalten und bis jetzt (klopf auf Holz) hat es funktioniert.
Meistens höre ich die Horror Storys von Läufern, die im Wald unterwegs sind. Bisse in die Waden scheinen zum Standard Programm zu gehören.
 
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