Afterwork-Biken

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich fahr jetzt los. Falls doch noch einer mitkommen will, dann bitte aufs Handy anrufen. Nummer ist im LMB-Eintrag.

Ich glaube, wir sind uns bei Niederursel nicht weit vom Lahmer Esel begegnet. Ich bin aber weiter gefahren, da ich mir nicht sicher war, ob du es bist. Das war so ca. 17 Uhr gewesen sein. Witzig....

Ich habe seit Heute Urlaub, deshalb bin ich schon gegen Mittag losgefahren.
 
Echt witzig. Ich wollte Dich auch grade hier im Forum fragen, ob Du es warst, der mir kurz vor der A5-Unterführung entgegengekommen ist :)

Das mit der Zeit kommt hin. Dürfte so 17.40 Uhr gewesen sein. War echt lustig gestern. Ich war noch nie alleine oben auf dem Altkönig-Gipfel. War richtig romantisch da oben bei tiefstehender Sonne so gegen 19.15 Uhr.
 
Ich kann heute leider doch nicht.
Mein neuer Hinterreifen ist platt, den muß ich erst dicht bekommen. Sah bis gestern auch so aus, nur heute morgen war er platt. :heul:

Und mein Winterbike ist noch nicht einsatzbereit.

Wetter ist eh nicht so gut, also dann nächste Woche.

Jens
 
jungs ihr lasst euch echt ganz schön bitten ... die woche ist schon fast wieder rum und wir sind berichtemäßig noch lange nicht in riva. da muss jetzt mal mehr zug rein. :-))
 
komme auch nicht. der taunus wird gerade noch mal frisch geduscht.

und ich mach das jetzt nach 6 stunden judenkopfrunde ausflattern auch erst mal ...

wir sehn uns hoffentlich mal am sonntag :daumen:
 
6. Etappe Naturns – Kaltern 24.07.2008
Untertitel: „Der Uli ist so ein Assi“

Heute gilt es also. 98km, 4000hm. Uff, hatte ich vor den anderen Etappen nur Respekt, vor der hier habe ich seit der ersten Veröffentlichung des Höhenprofils Angst. Normalerweise als Einzelrennen kein Thema ;), aber das ist jetzt hier schon Etappe 6 und die Beine fühlen sich schon bei den 2 Stufen ins Wohnmobil unangenehm an.
Wenigstens habe ich nach der Anstrengung der letzten Etappe gut geschlafen, in Livigno lag das wohl wirklich an der Höhe. Aufgrund der zu erwartenden Quälerei heute, überlasse ich nichts dem Zufall: die letzten Powerbar Gels, Warmupöl und ne Koffeintablette kombiniert mit einer Aspirin. So hochgedopt betrachte ich dann die südlich von Naturns in den strahlend blauen Morgenhimmel aufragende Bergkette wo wir gleich drüber müssen. Was für ein schöner Tag zum Sterben.

Der Startblock D macht heute einen etwas ausgedünnten Eindruck. Gestern hat es doch ne ganze Menge Teams erwischt und heute wird es wohl kaum besser werden. Pünktlich 9 donnert wieder ‚Highway to hell‘ durch die Boxen – ich kann es jetzt nicht mehr hören. Also los, dann auf hoch zur Naturnser Alm, dem ersten Scharfrichter heute mit (mal wieder) 1400hm am Stück. Der Berg fährt sich ähnlich wie hoch zur Venetalm auf der 2. Etappe, nur etwas gleichmäßiger und nicht ganz so steil. Dafür haben wir heute den ersten richtigen Sommertag mit einem wolkenlosen blauen Himmel. :cool: Ich merke relativ schnell, dass meine Beine den gestrigen Tag besser verdaut haben als mein restlicher Körper. Entweder habe ich mich am Abend überfressen oder die Medikamentierung bekommt mir nicht. Vielleicht hätte ich das ja mal vorher testen sollen. Eins steht fest, meine Berufswahl ist schon mal nicht so falsch, als Radprofi bin ich jedenfalls aufgrund der Dopingunverträglichkeit (und das Zeug steht nicht mal auf der Liste!) denkbar ungeeignet. Im Kopf ist mir übel, wie kurz vor dem Kreislaufkollaps. :kotz: So ein Mist, von den Beinen her ginge jetzt mehr Tempo, der Rest will absolut nicht.
Etwas Positives passiert aber doch so ca. zur Hälfte des Anstiegs. Da kommt uns das nach inoffiziellen Umfragen unbeliebteste Team der TAC entgegen, die Klose-Zwillinge. Aufgabe wegen ‚physischer‘ Probleme heißt es später. :rolleyes: So eine Lachnummer, was denken die denn haben die anderen Teilnehmer hier?! Ne, wir bohren uns alle während der Schinderei lässig in der Nase. Die haben einfach keinen Bock mehr gehabt, nachdem sie gesehen haben, dass es nicht mehr fürs Podium reicht, Bike-Pack!
Nachdem das mal gesagt werden musste, wenden wir uns wieder unseren Helden zu. Die haben auch ‚physische‘ Probleme, aber definitiv anderer Natur. Neben den Qualen in den Beinen diskutieren wir im Anstieg weitere Verluste im Unterleibsbereich. Als etwas übertriebenes Fazit zitiere ich spontan den berühmten Ausspruch eines echten Fachmanns:
Ob es an der Höhenluft liegt, keine Ahnung, aber wir fallen beide fast vom Rad vor Lachen.
Nach diesem spaßigen Zeitvertreib nähern wir uns auch unaufhaltsam der Naturnser Alm, wo die ersten bereits ihre Mittagspause machen. Das ist uns noch zu früh, erst mal geht es auf schönen Bergwegen weiter. In der Abfahrt holt Florian mit sehr gewagten Manövern wieder zu uns auf, na hoffentlich hat er sich bei der heutigen Etappe nicht zu viel vorgenommen. Die letzten 300hm ins Tal zur 1. Verpflegung legen wir heute auf sehr schönen, steilen, aber gut zu fahrenden Trails zurück. Einzig die wechselnden Kontraste auf dem Weg zwischen schattigen und sehr sonnigen Stellen machen mir wie immer Probleme. Egal, Augen zu und durch, das macht endlich mal wieder richtig Spaß und es stehen auch nicht so viele Leute im Weg rum, Yippie! Bloß das Mädel vor mir macht Anstalten anzuhalten, dafür ist hier aber kein Platz und so feuer ich sie an, weiterzufahren. Klappt auch wunderbar und so spuckt uns der Trail kurze Zeit später in der prallen Mittagssonne auf der Straße zur Verpflegung aus. Dort fackeln wir nicht lange und ziehen in zügigem Tempo weiter. Noch liegen wir sehr gut in der Zeit für das Limit an der 2. Verpflegung, aber riskieren mal lieber nichts.



Schöne Trailabfahrt von der Naturnser Alm als Belohnung für die 1400hm lange Auffahrt

Schon nach den ersten paar Metern des 2. Anstiegs ist für mich klar, das Ding nominiere ich mit großem Abstand zum ekligsten Drecksberg der TAC. Mitten in der Sonne, so gut wie kein Schatten und fieseste Steigungsprozente. Wenigstens habe ich mir bei der Verpflegung fast 2 Liter Wasser direkt reingedrückt, um bei der Hitzeschlacht nicht trocken zu laufen. Wieviele Trinkflaschen ich insgesamt bei der Etappe gebraucht habe? Keine Ahnung, bei Nr. 10 an der 2. Verpflegung habe ich dann irgendwann aufgehört mitzuzählen, 15 waren es aber mindestens.

Der Anstieg ist ein ganz gemeines Ding und Leiden pur. Auf dem vorletzten oder letzten Ritzel krieche ich dahin, den meisten anderen geht es nicht besser, die ersten fangen auch schon bald zu schieben an. Auf Asphalt! Meinen ausgefeilten Mordplan an Adolf Stanciu kann ich nur deshalb nicht ausführen, weil die Drecksau nicht da ist. :mad: Aufgrund der Umstände wären mir mildernde Umstände sicher.
Im unteren Teil noch bis zu 20% steil, wird es zum Glück nach quälend langen 500hm oben etwas flacher und schattiger. Zum Ausruhen ist aber noch lange keine Zeit, weil das geht dann nochmal zähe 400hm weiter rauf. Oben angekommen erwarten uns noch ein paar nette AWB-Trails Richtung Gampenpass. Wenigsten merke ich da, dass noch Druck da ist. Spaß macht’s auch. Weniger lustig ist die Streckenführung am Gampenpass. Dort fahren wir in Sichtweite des Passes links von der Straße ab und weiter bergauf. Aua! Wenigstens haben wir von hier oben eine schöne Aussicht ins Etschtal. Ich bilde mir auch ein, ganz entfernt den Gardasee sehen zu können, aber das ist geografisch unmöglich und wahrscheinlich eine Halluzination. Kein Wunder bei der Hitze. :confused: Wir haben es jetzt kurz vor 15:00. Langsam sollte mal die 2. Verpflegung kommen, zumindest laut Streckenprofil. Denkste, weit und breit nichts zu sehen. Mittlerweile quälen wir uns den 3. Anstieg des Tages zum Felixer Weiher hoch und sind beide nach über 2500hm ordentlich angezählt. Noch eine Schotterrampe, immer noch keine Verpflegung, noch eine Kurve, wieder nichts. Wo ist das Mistding?! :aufreg: Wieder mal stimmt das Profil nicht, und das heute an einer wirklich entscheidenden Stelle. Ab und zu ein paar Entfernungsangaben zur Verpflegung/Ziel an der Strecke auf Schildern wären nicht so verkehrt, geht ja bei anderen Veranstaltungen auch. Wir sind jetzt beide wirklich richtig sauer, davon wird der Anstieg aber weder flacher noch kürzer. Also weiterquälen. Ab und zu ein Blick auf die Uhr, naja reicht noch aber allzu weit sollte die Station nicht mehr entfernt sein.
Endlose Minuten später erreichen wir schließlich den Felix Weiher. Und just an diesem idyllischen Fleckchen Erde ist dann auch eeeeeeeeendlich die Verpflegung. Wir trudeln hier sehr erleichtert rechtzeitig ca. 50min vor dem Zeitlimit ein. Gott sei Dank, damit ist unser Finisher-Trikot in Riva so gut wie gesichert. Ob dieser Erkenntnis verdrängt die Freude meine geistige Erschöpfung, körperlich bin ich aber am Ende. Wenig hilfreich ist dabei die schlechte Versorgungslage an der Station, das Wasser und Iso ist denen nämlich mittlerweile ausgegangen. :eek: Egal, wir machen jetzt erst mal ordentlich Siesta, das haben wir uns schließlich verdient. Bei dieser Etappe galt unsere Aufmerksamkeit eigentlich nur der Strecke bis zu diesem Punkt, deshalb ist jetzt irgendwie bei uns beiden die Luft raus. Steffen hat total schlechte Laune, weiß der Geier warum.

Zwei, drei Snacks später trudelt Mark von den Radkappen ein. Von Bernd ist weit und breit keine Spur, er hat sich noch nicht so richtig von seiner Magengeschichte erholt. Naja, ist noch ne halbe Stunde Zeit. Warum aber Mark statt ihm zu helfen hier rumsteht und rumlabert, versteht aber wohl nur er. Von meinem Teampartner würde ich da etwas mehr Unterstützung verlangen. :rolleyes: Das schauen wir uns ne Weile an, während die Uhr unerbittlich vorrückt. Wo ist Behle?! Weit und breit nix zu sehen. 16:00 ist dann irgendwann auch durch und Bernd immer noch nicht da. Mittlerweile hat Mark sein Rad über die Linie geschoben, damit er das Limit einhält. Gnädigerweise verlängern die Ordner das Limit um weitere 5 Minuten, weil die Verpflegung nicht am offiziell angekündigten Platz ist. Das reicht dann, wenn auch knapp, für Bernd, der gerade noch rechtzeitig völlig fertig reinfährt. Die nächsten Teams, die jetzt kommen, fliegen alle raus. :( Das ist bitter und die hitzigen und unschönen Diskussionen, die sich jetzt am Verpflegungspunkt entspannen, kann sich jeder vorstellen. Wir verlassen dann auch schnell diesen Anblick und gehen nach knapp 1h Pause wieder auf die Strecke.



Klasse, wir haben das Limit geschafft. Happy happy joy joy!

Wie gesagt, bei uns ist irgendwie die Luft raus und so schleppen wir uns mehr schlecht als recht den nächsten Anstieg zum Gantkofel hoch. Wir haben jetzt fast 3000hm in den Beinen und keine rechte Lust mehr. Erschwerend kommt hinzu, dass der Berg genau schon wie hoch zum Felixer Weiher super eklig zu fahren ist, grober Schotter und immer wieder steile Rampen. Das zehrt nicht nur an den körperlichen Reserven, sondern auch an den mentalen. Steffens Zustand macht mir noch mehr Sorgen als mein eigener, der aber auch schon schei$$e ist. Steffen halluziniert irgendwas von wegen ‚hoffentlich schaffen wir es bis zum Sonnenuntergang noch bis ins Ziel‘. :( Außerdem schiebt er ziemlich oft. Wir kommen nur extrem langsam vorwärts, kaum schneller als ein Fußgänger. Die Situation ist trostlos, und um uns rum sieht es nicht besser aus. Kaum sonst jemand ist auf der Strecke zu sehen. Ohne die Schilder würde ich nicht wissen, dass wir noch auf der richtigen Strecke sind. 1(!) Stunde später haben wir auch diesen letzten Gipfel für heute erklommen, obwohl das max. 400hm waren. Konditionell lässt sich der Leistungsabfall nicht erklären, bei uns stimmt es einfach im Kopf nicht mehr.
Bei den Trails die jetzt bergab hin zur Mendelpassstraße führen, müssen wir aufgrund unseres Zustands aufpassen, dass wir nicht so unkonzentriert wie wir sind, noch böse stürzen. Zum Glück lassen sich die Trails halbwegs nett fahren, nur an einigen steilen steinigen Stellen schieben wir kurz - sicher ist sicher. Bei einer ganz besonders fiesen Wurzelpassage denken wir uns noch, wenn da jetzt einer total fertig runterfährt, riskiert er alles. Prompt klappert und rumpelt es auch schon von hinten und wie auf Ansage werden wir Zeuge wie sich Bernd filmreif seitlich in den Steilhang rammt. :wut: Er macht dem Radkappen-Namen mit dieser dämlichen Aktion alle Ehre und hat riesen Glück, dass weder ihm noch dem Bike bei dieser Nummer was passiert. Wir stapfen kopfschüttelnd 5m weiter und schwingen uns wieder in den Sattel, keine Ahnung was diese Schwachsinnsnummer von denen sollte.
Zusammen fahren wir die nächsten km bis wir auf die Straße treffen, die zum Mendelpass führt. Zum Pass geht es leicht bergauf, trotzdem kriechen wir auf dem letzten Loch dahin.

Hier muss jetzt sofort was passieren!

2km zeigt das Schild an, ok das ist die Ansage. Auf die Radkappen, die vor uns rumgurken, haben wir eh grad den Hass, dass ist der ideale Punkt, um ne Marke zu setzen.
Ich schau Steffen kurz an: „Die fahren wir jetzt aus den Schuhen!“.
„Hast du ne Meise?!“. :spinner:
Ich schalte aufs große Blatt und ziehe durch. Hinter mir höre ich es klacken, Steffen geht mit. :daumen: Ich will lieber nicht wissen, was er jetzt denkt, aber wir müssen aus dem psychischen Tal raus. Unbedingt. Also verschärfe ich die Situation noch mit einem dummen Spruch, als wir volle Mobbe an den Kappen vorbeischnellen: „Soll ich euch beim Einparken helfen?“. :D Oder sowas in der Art, Trashtalk war immer schon ´ne Stärke von mir. Mark guckt mich dumm an und sagt dann noch irgendwas Blödes. Das höre ich aber schon nicht mehr, weil der Puls laut zwischen meinen Ohren pocht. Blutrausch, Attacke, Kette recht, VOLLGAS!

Wir sind wieder im Radrennen, yeah!

So ballern wir die nächsten 2 km als würde es kein morgen geben und der Teufel uns höchstpersönlich im Nacken sitzen. Steffen ist zwar offensichtlich zuerst sauer auf mich, fährt aber schon wieder wie ein junger Gott. War also wirklich nur ein mentales Loch. Auf jeden Fall hat es jetzt bei uns Klick gemacht und wir heizen weiter. 25km und ca. 400hm sind es noch bis ins Ziel. Oben am Mendelpass angekommen geht’s die Straße wieder flott runter. Wir drängeln ein paar Autos und Rennradler weg, Platz da jetzt kommt der AWB Express! Weiter unten fahren wir fast am Streckenabzweig vorbei, schaffen die Kurve aber gerade noch. Ab jetzt wird’s wieder anstrengend, tendenziell zwar immer bergab aber mit knackigen kurzen Zwischenanstiegen geht es weiter Richtung Ziel. Die Streckenführung ist super, fast jede Abfahrt führt auf schnellen Trails durch die Laubwälder zu Tal. :love: Wir müssen uns auch etwas sputen, es ist schon nach 18:00 und auf einigen Trails lassen die Sichtverhältnisse etwas zu wünschen übrig. Egal, wir lassen ein Team nach dem anderen stehen und keulen weiter. :i2:

Nach dem Tiefpunkt auf der ersten Etappe ist das heute unsere Sternstunde.

Schmerzen sind da, spielen aber keine Rolle mehr. Wir fahren im Rausch. Keine Ahnung wo die Power herkommt, aber wir haben wieder Druck und Spaß. Die Nummer ist umso genialer, da sie total schwachsinnig und benebelt ist. Schließlich bekommen wir ja heute auch wieder unsere 10 Stunden aufgebrummt, wie alle anderen die wir gerade abziehen. Trotzdem gehen wir heute als klare Gewinner vom Platz.

So kurz nach 7 spuckt uns dann der letzte Trail aus und wir haben die Weinberge um Kaltern und den Kalterer See in der Abendsonne im Blick. Wunderbar. Unser High wird nur kurz durch einen Beinaheunfall im Weinberg gebremst, als Steffen um eine Kurve schießt, auf der uns gerade ein Italiener mit seinem Auto entgegenkommt. Eine Sekunde später und es hätte gekracht. Ups, da passen wir jetzt die letzten km mal besser auf. Den Schlussanstieg wuchten wir auch noch hoch und dann sind wir auch ganz plötzlich nach 10:20 im Ziel. Das war doch zum Ende hin nochmal richtig geil! :daumen: Wir haben heute auch trotz unserer Siesta am Felixer Weiher bei der schwersten Etappe der TAC eines unserer besten Einzelresultate eingefahren. Die Form ist also schon nicht so schlecht.

Breit grinsend erwartet Pierre uns bereits im Ziel. Hätte er mal besser was von der Zielverpflegung für uns reserviert, da gibt es nämlich jetzt hier bei der härtesten Etappe der TAC für uns als Belohnung nur noch einen Apfel. :eek: Egal, wir sind immer noch auf 180 und feiern uns ob unseres erstaunlichen Wiederauferstehens erst mal selbst. Pierre hält uns auch gleich die Daily unter die Nase. Hah, den Leadern erging es heute auch nicht besser. Ich zitiere: Karl Platt „Der Uli ist so ein Assi.“, Martin Kraler „Der Uli hat einfach kein Gefühl“. Das geht runter wie Butter.


War doch gar nicht so schlimm, oder?

Fast 40 Minuten später trudeln dann auch (ab)geschlagen und kaputt die Radkappen ein. Wir grinsen nur blöd rum, die Etappe gehört uns. :aetsch:

Die Pastaparty ist gleich nebenan und langsam wird es auch Zeit fürs Abendmahl. Staubig und verschwitzt wie wir sind stürzen wir uns auch gleich ins Gedränge, obwohl wir keine Ausweise dabeihaben. Aber so wie wir aussehen, legt sich doch besser keiner mit uns an. Zur Belohnung gibt’s heute auch ein Pils dazu, haben wir uns wirklich verdient.

Das Wohnmobil steht heute unten am Kalterer See, das ist nochmal ein Stück weiter. So cruisen wir locker runter in den Sonnenuntergang und machen dabei noch die 100km voll.


ENDE SIEG AUS
 
Zuletzt bearbeitet:
sehr schön. besonders gefällt mir natürlich die klose passage. die eine der beiden dummen kühe hat sich bei mir schon am ersten etappenort in unserer unterkunft total disqualifiziert als sie mir quasi verbieten wollte am internet-port des hotels nach den ergebnissen zu sehen. schließlich habe sie ja wichtige dinge dort zu erledigen. arrogantes, unhöfliches pack. als ich sie dann beim anstieg zur naturnser alm am rand sitzen sah, konnte ich mir ein schadenfreudiges lächeln nicht verkneifen.

edit: startet ihr eigentlich bei den taunustrails?
 
Sehr geiler Bericht und Hammer-Tour. Ich finde ja schon 2000hm extrem hart, aber dann gleich das Doppelte!

Die Klose-Mädels scheinen ja irgendwie alle gefressen zu haben. Was haben die denn alles angestellt, dass sie jeder so gern hat?
 
Tolle Berichte! Ich war im Urlaub (ich bin gerade im Flughafen Barajas gelandet als der Unfall gestern passierte :( ) ... und konnte den Forum nicht oft lesen

Ihr habt aber viel geleistet...man hat sogar Bock nächstes Jahr mitzumachen :lol::lol::lol:

@MAT: Glückwünsche, deine Berichte sind wirklich toll, sehr lebendig, der Stuck mit dem Attacke am Ende von der Etappe hat spass gemacht! Ich habe alle durchgelesen. Schade, dass Steffen nicht etwas dazu schreibt

Gruss und weiter so

Rubén
 
Gestern kam mein neuer PC an, morgen wird er komplett bespielbar gemacht, dann setz ich mich gleich an meine Version. Die wird natürlich zu 90% identisch, aber ich werde die Gewichtung zwischen Matthias´und meinen schwachen Momenten deutlich anders gestalten.
Taunustrails wäre nett, aber leider gehts nicht.
 
Taunustrails wäre nett, aber leider gehts nicht.
Geht nicht gibts nicht!
e035.gif
 
... und wieder eine grandiose platzierung bei den damen :daumen::daumen::daumen:

dabei hätte ich euch doch so gerne mal richtig leiden sehen wollen ;):D
 
Hallo, ich würde auch gern mitfahren.
Bitte gebt mal die Koordinaten durch, die ich meinem Navi einspeisen muss, damit ich ankomme.
Bis moin
Stephan
 
Hallo,
einfach das angegebene Ziel bei Google Maps eingeben, da ist ein großer Parkplatz mit vielen Bikern. Wir sind die kleine Gruppe am rechten Rand.
 
oh, hulkihulk ist auch dabei. dann müßt ihr unbedingt den reichenbachtrail vom kleinen feldi runterfahren ;):D

mal schauen, ob ich morgen abend frei bekomme ...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück