Auswirkung der Reifenbreite auf die Geschwindigkeit

Registriert
25. Oktober 2005
Reaktionspunkte
1
Wird der Rollwiederstand viel größer wenn man ein Alufahhrad (ohne Federung) 28 Zoll anstatt mit 35mm breiten Reifen (bei 5 Bar) mit 42mm und 3,5-4 Bar ausstattet?


Sind breitere Reifen bei Regen und Glatteis eigentlich auch sicherer?

Ich bin nämlich am Samstag mit meinem Fahrrad in einer Kurve weggerutscht, und dann noch etwas geschlindert (ich bin mit spd gefahren).
Eins meiner Hörner ist angekratzt, und mein Rücklicht kaputt.



Danke für die Hilfe
 
Im Gelände ist es umgekehrt, genau.
Und auf Glatteis taugt kein Reifen ausser ein Spikereifen. Auf schmierigen, feuchten Felsplatten taugt absolut kein Reifen mehr.
abfahrt.jpg
 
drivingghost schrieb:
Im Gelände ist es umgekehrt, genau.
Und auf Glatteis taugt kein Reifen ausser ein Spikereifen. Auf schmierigen, feuchten Felsplatten taugt absolut kein Reifen mehr.
http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6666/abfahrt.jpg
auch wenn das niemand hören will:
deswegen kaufe ich mir kein so exklusives zusatzgedöns wie ne superteure 3fachverspiegelte brille, ist eh beim nächsten sturz kaputt (gerade die teuren sachen werden bei stürzen gerne in mitleidenschaft gezogen :( )
 
ja, ramin, so wie DU fährst, brauchst du stützräder, damit dein equipment noch heil ankommt, und gummi auf eins is eh tödlich, so wie deine fahrweise!
da bringt dir kein dicker und kein dünner reinfen, mit vile oder wenig druck..
aber ey, immerhin hängste jeden ab :daumen: respekt,

am ende ist die technik entscheidend, wer schneller ist!

gruss, killuah1
 
Diese Brille hat mich ca. 8 Euro gekostet. Von daher nicht so tragisch. Helm auch kaputt, ist mir aber egal, da investiere ich liebend gerne in einen Neuen, die Beule im Oberrohr ist klein aber ärgerlich, meine Blessuren sind bis nächstes Jahr auch wieder verheilt (;
Wollte nur auf Eis-Reifenhaftung raus. Ist eben vergleichbar mit schmierigen Felsplatten.
 
Ach die alte Reifendiskussion. Also breite Reifen haben immer nen geringeren Rollwiderstand als der vergleichbare dünnerer.

Aber es spielen noch andere Faktoren mit. Also zur Frage, warum haben Rennradfahrer die ultradünnen:

1. Leichter
2. Windschnittiger

Ab einer gewissen Geschwindigkeit überwiegt der Faktor der Aerodynamik. Reicht das als Antwort, oder soll ich mal googeln, um wissenschaftlicher zu werden :D
 
killuah1 schrieb:
aber ey, immerhin hängste jeden ab :daumen: respekt,

gruss, killuah1

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen JEDEN und EINIGE.
Du hast da etwas verwechselt (;



Und wenn man auf der Straße keine Rennen gewinnen möchte, lieber etwas dickere Reifen mit weniger Druck fahren. Der Komfortgewinn ist doch beachtlich.

(OT zum gelöschten Thread: Und die Drähte im Gehirn bleiben ganz (; )
 
jens_snej schrieb:
Ach die alte Reifendiskussion. Also breite Reifen haben immer nen geringeren Rollwiderstand als der vergleichbare dünnerer.

Aber es spielen noch andere Faktoren mit. Also zur Frage, warum haben Rennradfahrer die ultradünnen:

1. Leichter
2. Windschnittiger

Ab einer gewissen Geschwindigkeit überwiegt der Faktor der Aerodynamik. Reicht das als Antwort, oder soll ich mal googeln, um wissenschaftlicher zu werden :D


also bin ich mit einem 35mm Reifen bei 5 Bar auf der Straße langsammer als mit einem 42mm bei 3,5 Bar wenn ich nicht besonders schnell (<30 km/h) fahre?
 
jens_snej schrieb:
Ach die alte Reifendiskussion. Also breite Reifen haben immer nen geringeren Rollwiderstand als der vergleichbare dünnerer.

auf dem gleichem Streckenabschnitt und bei gleichen Reifendruck

Aber es spielen noch andere Faktoren mit. Also zur Frage, warum haben Rennradfahrer die ultradünnen:

1. Leichter
2. Windschnittiger

Ab einer gewissen Geschwindigkeit überwiegt der Faktor der Aerodynamik. Reicht das als Antwort, oder soll ich mal googeln, um wissenschaftlicher zu werden :D

Stimmt, Reifen und alles was damit zusammenhängt ist Wissenschaft.
Es ist egal, ob sich der Reifen durch ein hartes Hindernis verformt oder ob sich der Untergrund durch einen harten Reifen verformt. In beiden Fällen muss Arbeit geleistet werden, um den Rollwiderstand zu überwinden.
Ein hartes & glattes Rad leistet auf auf harter & glatter Fahrbahn am wenigsten Widerstand
 
Meiner Erfahrung nach fahren sich breite Reifen nicht schwerer als schmale, eher im Gegenteil. Das liegt u.a. daran, wie der Reifen bei Belastung auf der Straße aufliegt. Durch Belastung vergrößert sich die Aufstandsfläche, weil der Reifen immer ein wenig einfedert und dadurch sich etwas abplattet. Diese Abplattung ist bei einem schmalen Reifen (da er seitlich wenig Spielraum hat) eher in Fahrtrichtung und wird daher als zusätzlicher Fahrtwiderstand empfunden, bei einem breiten Reifen dagegen auch quer zur Fahrtrichtung.
Man sieht das, wenn man beim Aufsitzen auf den Hinterreifen runterschaut.
Zusätzlich hat man beim breiten Reifen mit wenig Druck bessere Federung und Dämpfung. Ich fahre z.B. mit ca. 1.8 bar auf meinem Hardtail. Erstaunlich ist, wie wenig man dann noch von Kies oder Wurzeln spürt. Auch auf in spitzem Winkel angefahrene Hindernisse steigt der Reifen sehr angenehm auf, besonders wenn man langsam auffährt. Wenn man dann auf den Hinterreifen runterschaut, sieht man, wie gut der Reifen sich im Moment des Auffahrens verformt. Er passt sich dadurch optimal dem Hindernis an und federt es zugleich weitgehend weg.
 
Ohman wie kann man sich nur bei Glatteis hinlegen :D ;)

Nein Scherz, passiert mir auch min. 1 mal im Jahr.
Da wir vor 4 Tagen Schnee hatten konnte mich natürlich nix halten und bin raus.
Es war grausam mit 1,9" Reifen @ 3 bar.
In den Spurrillen bin ich nur von einer in die anderen geworfen wurden.

Nach 5min hatte ich Schnauze voll und die Luft angelassen. Das ist das einzige womit man sich vorbewegen konnte.
Noch ein Tip in ein schön Hohengang fahren!
In den kleinen dreht das hinterrad zu schnell durch.
Angepasstes Tempo ist natürlich auch von Vorteil.:D

Die Grafik von Schwalbe ist ja ganz nett hat nur ein kleinen Fehler.
Fahre ich eine breite oder schmale Felge?
Bei dünnen Felgen und Reifen muss sich das ja irgendwann aufheben.
 
StillPad schrieb:
Nach 5min hatte ich Schnauze voll und die Luft angelassen.
Luftanlassen - was ist das für`n Verfahren ?

StillPad schrieb:
Das ist das einzige womit man sich vorbewegen konnte..
Vorbewegen - aha, hmm.. ist aber sicher besser als rückkommen....

StillPad schrieb:
Noch ein Tip in ein schön Hohengang fahren!
In den kleinen dreht das hinterrad zu schnell durch.

Ja das stimmt - in den "Kleinen" dreht mein Hinterrad auch immer durch - besonders schlimm bei so 2-4 jährigen - wenn ich allerdings über dickere Rentner fahre greift es ganz gut - man muss nur aufpassen das die einen mit ihren Spazierstöcken nicht den Lack zerkratzen....ansonsten fahre ich auch "Hohengang" - eine super Firma !

;)
 
hahaha das kommt wenn man gerade aufgestanden ist.

natürlich heißt es Luft ablassen! ;)

Zu mehr lass ich mich jetzt auch nicht aus, muss zur Arbeit
 
Zurück