Avid Elixir 3 - Vorspannung oder Kolben defekt?

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Hallo Forum,

Kurze Einleitung: ich bin seit Kindertagen leidenschaftlicher Radfahrer und Bastler und bilde mir ein, mittlerweile einiges an Erfahrung dazugewonnen zu haben. In den letzten Jahren hauptsächlich auf und am Rennrad, seit Herbst 2014 bin ich aber Besitzer eines soliden Stevens S4 Comp Hardtail - gebraucht gekauft mit Shimanokomponenten aus dem unteren Preisbereich.
Schon bei der ersten Ausfahrt im hügeligen Wald hab ich Blut geleckt und über den Winter das Stevens immer wieder durch die matschigen Wälder geprügelt.
Von vorn herein war mir klar, dass man auch an einem nahezu perfektem Rad noch so einiges verbessern kann. Gleich im Herbst 2014 habe ich sehr günstig eine wenig gebrauchte Avid Elixir 3 gekauft, zur Seite gelegt und auf einen vernünftigen Disc-Laufradsatz gelauert. Letzte Woche war es soweit und mein fast neuer Satz Fulcrum Red Metal 10 traf bei mir ein.

Gestern Abend nun fing ich an, die Discs zu montieren, den LRS einzusetzen und die Elixir an den Rahmen zu schrauben - soweit alles prima. Aber: die Bremsbeläge liegen so eng an der Scheibe an, dass das Rad nicht frei drehen kann.
Habe dann also die Bremsbeläge entnommen und festgestellt, dass die beiden Kolben jeweils 0,8 mm aus dem Gehäuse vorstehen. Das verwundert mich sehr, da mMn hier das Problem liegt: die Kolben lassen sich (beim vorsichtigen testen) mit dem Bremshebel herausdrücken, fahren aber nicht wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. Selbst mit vorsichtigem Druck mittels Schraubenzieher und Reifenheber lassen die Kolben sich nicht vollständig zurückdrücken - allerdings lässt sich jeweils ein Kolben einfahren, der gegenüberliegende kommt dann weiter raus.
Allgemein ist die Bewegung der Kolben recht schwer gängig, beim vorderen Bremssattel ist es nicht ganz so schlimm - beim hinteren wie oben beschrieben.
Evtl. wichtige Information: die Bremsen liegen seit Herbst ohne Sicherungskeil mit vollem Hydrauliksystem in einem Karton in meinem Schrank - vorher sollen sie laut Privatverkäufer entlüftet und befüllt worden sein.

Nun meine Fragen:
1. Das ist doch nicht normal, oder?
2. Ist da eine Art von Vorspannung bzw. Überfüllung des Hydrauliksystems schuld?
3. Würde Entlüften dieses Problem beheben?
4. Oder sind die Bremsen im Eimer?

Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe.
 

Matthias247

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1. Das die Kolben nach rausdrücken und nicht wieder vollständig zurückfahren ist normal (muss auch so sein für die automatische Nachstellung bei Verschleiß). Dass sie sich beide nicht gleichzeitig vollständig zurückdrücken lassen ist nicht normal.
2. Ja, zuviel Bremsflüssigkeit im System.
3. Ja. Reicht auch am Hebel die Entlüftungsschraube leicht zu öffnen und die Kolben dann reinzudrücken um das zuviel an Flüssigkeit abzulassen. Falls du aber noch Beläge reinkriegst und halbwegs schleiffrei fahren kannst würde ich nicht dran rumdoktoren sondern sie einfach benutzen. Die Elixir hat sowieso dass Problem dass durch den mickrigen Ausgleichsbehälter die Bremsflüssigkeit kaum mehr ausreicht wenn die Beläge etwas mehr abgefahren sind.
 
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Du musst die Bremsen entlüften.

Alle meine Bekannten mit Avid-Bremsen an ihren Rädern mussten ihre Bremsen nach längerer Standzeit (z.B. Winterpause) immer entlüften, da die Kolben zugemacht hatten. Aus dem Grund habe ich die Avid Elixir 5 an meinem Hardtail gegen eine Shimano XT ausgetauscht. Scheint ein Dichtungsproblem der älteren Baureihen zu sein.

Besonders witzig ist das, wenn du das nicht weißt (Weil du das Rad im Herbst gekauft hast) und die Bremse während der ersten Frühlingstour dicht macht.
 
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Danke für die hilfreichen Antworten!
Ich will nicht undankbar sein, aber einige von Euren Antworten ergeben keinen Sinn für mich:

@Matthias247: werde den vermuteten Überdruck ablassen und berichten! Mit eingesetzten Belägen sitzen die stramm an der Scheibe an - Rad dreht nicht, Fahren unmöglich.

@glasen: was meinst Du mit "die Kolben machen zu/dicht"? Zieht das System Luft durch Undichtigkeiten? Das würde aber zu Druckverlust führen, oder? Mein Problem ist ja, dass die Bremsen "zu hart" sind - nicht zu weich.

@Heiko_Herbsleb: die Kolben lassen sich nicht aufdrücken. Ich habe die Beläge heraus genommen, zwei Reifenheber dazwischengedrückt und einige Male den Bremshebel gezogen. Danach war kein Unterschied zu vorher festzustellen = Kolben stehen im Normalzustand ca. 0,8 mm hervor.
"Einfach so" ist da auch nicht zu viel Bremsflüssigkeit reingekommen; ich habe die Bremsen in diesem Zustand gebraucht gekauft und vermute, dass der Vorbesitzer evtl. zu viel Bremsflüssigkeit ins System gedrückt hat.
 
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@Der_Flitze:

Ich meine damit, dass die Kolben komplett ausfahren und die Bremse dann komplett zu macht. Meine ehemalige Arbeitskollegin hat z.B. eine Exilir CR an ihrem Rad. Da sie im Sommer keine Zeit zum Radfahren hatte, stand das Rad die ganze Zeit im Radschuppen hinter dem Haus. Als sie dann mal im Herbst fahren wollte, hatte die Bremse dicht gemacht. Das Vorderrad lies sich nicht mehr drehen. Entlüften war angesagt.

Das gleiche bei meinem Kumpel:

Sein Fully mit einer CR (?) stand den ganzen Winter über im Keller. Beim ersten Ausritt hat die hintere Bremse dicht gemacht und es ging nicht mehr weiter. Er musste erst die Bremse entlüften.

Bei mir:

Ich bin letztes Jahr wegen meines Jobs auch nicht zum Radfahren gekommen. Mein Rad stand also die ganze Zeit in der Garage. Als ich dann doch mal die Zeit gefunden hatte, war die hintere Bremse zu. Da ich keine Lust hatte, alle drei bis vier Monate die Bremse zu entlüften, hab ich mir dann eine Shimano XT ans Rad gebaut.

Such einfach mal in Google nach "avid bremse probleme". Da gibt es viele Seiten, welche das gleiche Problem schildern.
 
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@glasen: Ich glaube Dir und den anderen Leidgeplagten, aber ich versteh es trotzdem nicht. Warum ist das so? Was genau führt dazu, das der Kolben im ausgefahrenen Zustand blockiert?
Nach meinem Verständnis zieht die Feder im Hebel den Geber zurück und damit auch den Kolben.
Kann theoretisch nur daran liegen, dass der Kolben zu schwergängig ist und die Feder nicht kräftig genug ist um die Blockade zu überwinden.
Es soll ja einen Ausgleichsbehälter im Griff geben, aber wie soll der das Phänomen verursachen?
 

Matthias247

Schaltzug Zerstörer
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Der kolben wird nicht durch irgendeine Feder zurückgedrückt. Beim Drücken des hebels wird durch den Druck der Kolben rausgeschoben wobei sich dabei die Dichtungen am Kolben elastisch verformen. Wenn man den Hebel loslässt nehmen die Dichtungen ihre ursprüngliche Form an und der Kolben wird dabei wieder ein Stück zurück geschoben (und der Hebel nach außen gedrückt).

Meine Theorie zu warum die Bremse nach längerer Zeit zu viel Flüssigkeit hat: Irgendwie gelangt Feuchtigkeit (Luftfeuchtigkeit/Wasser) an einer der Dichtungen vorbei in die Bremse wo sie dann von der Bremsflüssigkeit gebunden wird. Oder evtl. auch doch Luft weil irgendwas nicht 100%ig dicht ist.
 
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so,
Bremsflüssigkeit zieht Wasser aus der Luft an.
Respektive wird dadurch die flüssigkeit im System mehr.
Auch die Hersteller raten dazu, die Flüssigkeit alle 2 Jahre zu tauschen.
Abhilfe für dein Problem würde hoffentlich eine Mobilisierung der Kolben (schmieren der Kolbendichtungen mit Bremsflüssigkeit).
Und der Tausch der Flüssigkeit, oder ablassen dieser am Hebel bringen.
Oder, wenn du eine recht Stressfreie Variante willst, schau dich nach einem Paar Shimanobremsen um, Deore, aus der 400er/500er Reihe etc.
 
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Ich habe mir die Service Manuals von Avid angesehen und stelle fest: nicht die Feder im Hebel sondern die Gummidichtung am Kolben schiebt den Kolben zurück.
Deshalb denke ich die besagte Festigkeit kommt von fehlender Gleitfähigkeit zwischen Kolben und Bremssattelwand. Deshalb hilft hier auch das o.g. schmieren mit Bremsflüssigkeit.

Das durch Entlüften das Problem behoben wird kann ich mir im Moment nur so erklären, dass beim Entlüften auch die Kolben manuell (evtl. durch den Sicherungskeil) zurück in die Ausgangsposition gedrückt werden.

Dass das DOT 5.1 über 3-4 Monate so viel Feuchtigkeit zieht das sie danach nicht mehr funktioniert halte ich - sorry - für Humbug.
Das - theoretisch - geschlossene Hydrauliksystem bietet gar nicht genug Oberfläche um so viel Flüssigkeit von Luft zu DOT 5.1 über Hygroskopie aufzunehmen, damit das Volumen merklich größer wird. Auch in diesem Fall würde nicht "Entlüften" sondern Austausch der DOT 5.1 helfen.
 
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@memphis35:

Wenn neue Räder mit Fabrikneuen Bremsen nach ein paar Wochen entlüftet bzw. neu befüllt werden müssen, dann liegt es nicht am Benutzer. Die Probleme mit den älteren Elixir-Modellen sind bekannt (Bemüh einfach mal Google) und die Symptome sind genauso wie im Eingangsthread beschrieben.

@Der_Flitze:

Mit "Entlüften" meine ich automatisch auch das Befüllen mit neuer DOT-Flüssigkeit.
 
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@memphis35:

Wenn neue Räder mit Fabrikneuen Bremsen nach ein paar Wochen entlüftet bzw. neu befüllt werden müssen, dann liegt es nicht am Benutzer.

Das liegt am schlampigen schnellen Befüllen vom Werk aus und hast bei den Shimanobremsen genauso . Brauchst nur in einem großen Shop durchgehen und die vorhandenen Bremsen betätigen . Fast jede hat einen anderen Leerweg und auch die Härte des Druckpunkts ist bei jeder zweiten ein anderer . Aber ganz sicher haben neue Bremsen keine Überfüllung .
Edit.: Noch nie hatte ich dieses Problem interessanterweise bei einer Aftermarketbremse . Die kamen immer betriebsbereit an , bzw. mußte man im Zuge des Leitungsablängen sowieso entlüften . ( Vor allem bei den Avids )
 
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Ich habe auch das Gefühl, das hier direkt - wenn das Reizwort Avid fällt - ein Problem herbeigeredet wird, das hier so nicht zum Fehlerbild passt.
Leider komme ich erst am Sonntag dazu, die Bremse zu entlüften bzw. zu entspannen. Ich werde dann hier sofort berichten.

@glasen: Weder mein Rad, noch die Bremsen sind neu; worauf basiert Deine Beweiskette? Ich bin Dir dankbar für Deine Erfahrungswerte, aber meine Symptome passen nur ungenau auf das von Dir beschriebene Phänomen.
 
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Wenn einer schwergängig sein sollte, die Beläge mal rausnehmen und mit ein wenig WD-40 am Rand der Kolben diese ein paar mal bewegen.

Und BITTE! nicht mit WD40an der Bremse rumpfuschen. Kolben mobilisiert man mit dem ensprechendem Bremsmedium. Also Bei Avid, Formula, Hayes, etc. Mit DOT. Dabei auch auf die Art des DOTs achten. Nicht jede Bremse verträgt jedes DOT.
Bei Shimano, Magura, Tektro, etc. Mineralöl.

Tutorials gibts bei Youtube bzw. Google.
 
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Ich habe auch das Gefühl, das hier direkt - wenn das Reizwort Avid fällt - ein Problem herbeigeredet wird, das hier so nicht zum Fehlerbild passt
Naja, ich persönlich habe halt schon ein paar schlechte Erfahrungen mit Avid-Bremsen gemacht.

Dazu kam dann noch das qualitativ sehr schlechte Original-Bleedkit von Avid, dass ich nur mit Bastelei dicht bekommen habe. Die Verbindung zwischen Schlauch und Schraubverbindung an der Spritze war undicht und beim Aufbauen eines Unterdrucks wurde Luft eingesaugt. Ich musste mir erst neue Schläuche besorgen, bevor ich die Bremse sauber entlüften konnte.

@glasen: Weder mein Rad, noch die Bremsen sind neu; worauf basiert Deine Beweiskette? Ich bin Dir dankbar für Deine Erfahrungswerte, aber meine Symptome passen nur ungenau auf das von Dir beschriebene Phänomen.[/QUOTE]
Da hattest ja geschrieben, dass die Kolben nach längerer Lagerungszeit soweit ausgefahren waren, dass du das Laufrad nicht in das Rad bekommen hast. Meine Erfahrung mit den Bremsen sagt mir halt, dass Entlüften hilft, da ich einige Fälle kenne, wo genau das passiert ist (Wobei hier die Bremse am Rad montiert war und das Rad aufrecht gelagert wurde).
 
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So, nun ist die Welt wieder in Ordnung: ich habe den Sonntagnachmittag genutzt und die Avids richtig eingestellt.
Wie ganz oben schon vermutet war zuviel Druck auf dem System. Ich habe die kleine "Auslassschraube" am Bremshebel gelöst und konnte dann die Kolben ganz leicht in ihre vorbestimmte Grundstellung zurückdrücken.
Danach noch den Rest drangeschraubt und die erste Runde durch die Wildnis gedreht. :)
Ich kann also in Zukunft dann hier auch von meinen Sorgen mit den Avids berichten.

Also Kinder: Niemals Avid Discbrakes ohne Abstandskeile befüllen!

Danke an Euch alle für die vielen Tipps und Hinweise!

@glasen: Ja, verstehe Deinen Standpunkt. Geht mir mit anderen Dingen ähnlich. Ich bohre nur so genau nach, weil ich es verstehen will. Viele Antworten hier und in anderen Threads sind größtenteils Humbug und Aberglauben. :)
 

Geisterfahrer

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Wenn das Problem nach einer Weile Standzeit aufgetreten ist, nachdem die Bremse vorher funktioniert hat, kann es ja wohl kaum an einem Fehler beim Entlüften liegen.

Hatte es auch früher bei meiner Elixir, dass sie gut funktioniert hat und nach einer Weile rumstehen, war zuviel Flüssigkeit im System, so dass die Bremse dicht gemacht hat. Nach Ablassen von etwas Bremsflüssigkeit ging sie wieder.
Selbst wenn ich sie überfüllt gehabt hätte, dann hätte sie doch nicht eine ganze Zeit lang funktioniert und dann erst nach einer Weile Rumstehen dicht gemacht. Die Beläge werden ja im Betrieb nicht dicker.

Sondern dann wäre das Problem doch erst nach der Montage von neuen Bremsbelägen aufgetreten.
 
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Selbst wenn ich sie überfüllt gehabt hätte, dann hätte sie doch nicht eine ganze Zeit lang funktioniert und dann erst nach einer Weile Rumstehen dicht gemacht. Die Beläge werden ja im Betrieb nicht dicker.
Eben. Und das Problem ist da und nicht eingebildet. Woran es im Endeffekt liegt (Wasser, Luft) spielt keine Rolle. Ich habe die Bremse in so einem Fall sicherheitshalber entlüftet bzw. neu befüllt. Und der Bleed-Block war immer drin!
 

Basti138

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Die Flüsigkeit wird mehr.

Das Problem hatte ich bei meiner Elixir nach nem jahr.
Das ist aber kein Typisches Elixir Problem, auch andere Avids, oder Hayes, oder Formula können das. man muss nur länger warten.
Bei meiner Hayes nine (2007) hats nach längerer Standzeit (erstes Dot) vorne die kleinen Stöpsel rausgedrückt, habs nicht bemerkt und bin losgefahren wie immer, was für ne Überraschung als ich bremsen wollte :lol:
Im Keller lagen dann die Stöpsel am Boden und Reste der ausgelaufenen Flüssigkeit:rolleyes:
Wieso drückts die Stöpsel da raus? Aus dem selben grund, warum ne Elixir selber bremst.
 

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Mit Hayes und Formula habe ich noch keine Erfahrungen. Meine Hope habe ich seit 5 Jahren weder entlüftet, noch neu befüllt oder Flüssigkeit abgelassen. Sollte ich wohl mal machen, aber bisher zeigt sie einfach kein Fehlverhalten. Ab und zu Bremsbeläge wechseln, das war's.
 
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Wenn das Problem nach einer Weile Standzeit aufgetreten ist, nachdem die Bremse vorher funktioniert hat, kann es ja wohl kaum an einem Fehler beim Entlüften liegen.

Naja: ich habe sie gebraucht gekauft und nach der Montage o.g. Problem festgestellt.
Ich weiß nicht ob sie vorher ok waren, habe sie vorher nicht getestet. Es war auch hinten schlimmer als vorn.
Nach dem Entlüften (habe erstaunlich viel Luft rausgesaugt - kannte ich von meinen Magura HS33 nicht) war und ist es tip-top!

Das DOT scheint ja so viel Wasser zu binden, dass es die Verschlüsse raus- und Bremsbacken zusammendrückt - echt krass.
Oder sind Eure Keller so feucht?
 

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Kann auch nur das Phänomen an meiner beschreiben, ohne eine fundierte wissenschaftliche Erklärung zu liefern. Dafür fehlt mir der technische Hintergrund.

Habe vor kurzem eine Formula montiert, original ungefahren, vorher nie montiert. Da war es auch so, dass der eine Bremshebel quasi nicht zu bewegen war und die Transportsicherung nicht raus ging. Erst nachdem ich Flüssigkeit am Hebel abgelassen hatte, ging's. Die lag wohl beim Verkäufer schon eine Weile rum, anschließend bei mir noch ein 3/4 Jahr.
War allerdings komischerweise nur bei einer von zweien so.

Nein, in dem Keller gibt's keine Feuchtigkeit. :)
 
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