Pimper
Sag einfach wo lang, Alter...
- Registriert
- 31. Oktober 2005
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Servus !
Da der Schnee bald weg ist, dachte ich es ist mal Zeit für eine erste Zwischenbilanz
Also das Bike läuft erstaunlich schnell auf festem Schnee. Klar, streckenweise fährt man so 8 - 10 km/h und schaufelt sich so durch den Tiefschnee.
Aber man muß entgegenhalten, dass man vorher bei den Bedingungen überhaupt nicht gefahren wäre. Insofern... ein echter Gewinn. Meine Tourenlänge liegt zwischen 35 und 60 km, ich komme mit ca.16-18 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit nach Hause und ich fahre nur bis -5°C.
Frischer, "trockener" Schnee ist ideal. Auf ausgetrampelten Schneepfaden und Spurrillen geht die meiste Energie drauf, um den Lenker im Griff zu behalten. Besser kann man Fahrtechnik nicht üben und ein eventuelles Oberkörpertraining kannst du getrost zurückfahren. ^^ Und: Fahre niemals einen Lenker unter 700 mm Breite.
Manchmal haut es einen hin, dass im Schnee ein Abdruck bleibt, als sei dort ein LKW umgefallen. Besonders nasser Schnee ("Pappschnee") ist tückisch. Fatbiken ist eben nichts für Sudoku-Spieler.^^
Die 14 Kilogramm Gewicht merkt man nur auf Aspahlt beim Beschleunigen an der Ampel oder an Anstiegen im Wiegetritt, ebenfalls auf Asphalt. Hier spielt die Psyche wohl eine größere Rolle: Die Erwartungshaltung an das Beschleunigungsverhalten auf Asphalt ist ein anderes, wenn man auch Rennrad fährt.
Denn sobald man im Gelände ist, wird das quasi ausgeblendet und das Bike läuft plötzlich schneller (erst recht schneller als der 2,1 Zöller bei gleichen Bedingungen). Hier dreht das Fatbike den Spieß dermaßen um, dass man getrost sagen kann, er drehe sich förmlich unter dem eigenen Hintern um: Das Bike ist unglaublich souverän.
Der Grip sorgt dafür, dass man aus dem Staunen nicht rauskommt. Trails, die man vorher besser nicht gefahren ist, sind nun ohne abzusetzen fahrbar. Das winterliche Wegenetz wird plötzlich riesig. Aus "schlechte Bedingungen" oder "es liegt zuviel Schnee" wird plötzlich "Idealbedingungen" und "heute macht's richtig Spaß".
Insgesamt muß ich also noch an meiner Fahrtechnik arbeiten. Momentan glaube ich noch fest daran, dass mir in der nächsten Kurve das Vorderrad wegrutscht (weil es ja bisher immer so war), während sich das Mukluk in den Kurven noch etwas zu langweilen scheint. ^^
Ach ja: Nach etwa 4 km kommt übrigens das erste Grinsen
. Und nach 10 km der erste, der dich anhält mit dem Spruch "Ahh sowas hab ich noch nie gesehen."
Und: Der Schnee verrät mir, dass irgendeiner hier (im Münchner Raum/Isartal) einen BigFatLarry durch die Gegend fährt. Wenn ich dich mal erwische ...
Auch wenn es jetzt in großen Schritten auf den Frühling zugeht und das Mukluk eine Art Sommerschlaf halten wird: Ich werde das gute Stück auch im Sommer mal rausholen.
In diesem Sinne... beste Grüße aus dem Süden.
Da der Schnee bald weg ist, dachte ich es ist mal Zeit für eine erste Zwischenbilanz

Also das Bike läuft erstaunlich schnell auf festem Schnee. Klar, streckenweise fährt man so 8 - 10 km/h und schaufelt sich so durch den Tiefschnee.
Aber man muß entgegenhalten, dass man vorher bei den Bedingungen überhaupt nicht gefahren wäre. Insofern... ein echter Gewinn. Meine Tourenlänge liegt zwischen 35 und 60 km, ich komme mit ca.16-18 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit nach Hause und ich fahre nur bis -5°C.
Frischer, "trockener" Schnee ist ideal. Auf ausgetrampelten Schneepfaden und Spurrillen geht die meiste Energie drauf, um den Lenker im Griff zu behalten. Besser kann man Fahrtechnik nicht üben und ein eventuelles Oberkörpertraining kannst du getrost zurückfahren. ^^ Und: Fahre niemals einen Lenker unter 700 mm Breite.
Manchmal haut es einen hin, dass im Schnee ein Abdruck bleibt, als sei dort ein LKW umgefallen. Besonders nasser Schnee ("Pappschnee") ist tückisch. Fatbiken ist eben nichts für Sudoku-Spieler.^^
Die 14 Kilogramm Gewicht merkt man nur auf Aspahlt beim Beschleunigen an der Ampel oder an Anstiegen im Wiegetritt, ebenfalls auf Asphalt. Hier spielt die Psyche wohl eine größere Rolle: Die Erwartungshaltung an das Beschleunigungsverhalten auf Asphalt ist ein anderes, wenn man auch Rennrad fährt.
Denn sobald man im Gelände ist, wird das quasi ausgeblendet und das Bike läuft plötzlich schneller (erst recht schneller als der 2,1 Zöller bei gleichen Bedingungen). Hier dreht das Fatbike den Spieß dermaßen um, dass man getrost sagen kann, er drehe sich förmlich unter dem eigenen Hintern um: Das Bike ist unglaublich souverän.
Der Grip sorgt dafür, dass man aus dem Staunen nicht rauskommt. Trails, die man vorher besser nicht gefahren ist, sind nun ohne abzusetzen fahrbar. Das winterliche Wegenetz wird plötzlich riesig. Aus "schlechte Bedingungen" oder "es liegt zuviel Schnee" wird plötzlich "Idealbedingungen" und "heute macht's richtig Spaß".
Insgesamt muß ich also noch an meiner Fahrtechnik arbeiten. Momentan glaube ich noch fest daran, dass mir in der nächsten Kurve das Vorderrad wegrutscht (weil es ja bisher immer so war), während sich das Mukluk in den Kurven noch etwas zu langweilen scheint. ^^
Ach ja: Nach etwa 4 km kommt übrigens das erste Grinsen

Und: Der Schnee verrät mir, dass irgendeiner hier (im Münchner Raum/Isartal) einen BigFatLarry durch die Gegend fährt. Wenn ich dich mal erwische ...

Auch wenn es jetzt in großen Schritten auf den Frühling zugeht und das Mukluk eine Art Sommerschlaf halten wird: Ich werde das gute Stück auch im Sommer mal rausholen.
In diesem Sinne... beste Grüße aus dem Süden.
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