Die "Goldene Mitte"

Ich denke, einen Rollwiderstand Test hat noch keiner gemacht, aber
die meisten reden darüber. ( 1,8 Bar, 2,0 Bar, und, und, und)

Man braucht ja nur das Bike einen Berg runter rollen lassen, (es genügen 100 Meter)
und ideal wäre wenn es unten wieder leicht ansteigt.

Man kann ja selbst probieren, nach wie viel Metern an der Steigung das Bike
stehen bleibt.
Diesen Versuch macht man mit unterschiedlichen Luftdrücken.

Dazu braucht es kein SRM sondern nur etwas Gefälle und danach eine kleine Steigung.

Ideal wäre, diesen Test mit unterschiedlichem Untergrund zu machen.

Ich denke dann kann jeder so lange testen, bis er den idealen Luftdruck gefunden hat.

Hat das Bike mit 1,8 Bar Druck einen geringeren Rollwiderstand, müsste es Theoretisch
bei der Steigung 1 oder 2 Meter (Beispiel) später zum stehen kommen.
 
Ihr könnt euch hier biegen und brechen und alles an Know-How präsentieren. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Themenersteller beratungsresistent im Hinblick auf das Thema "Luftdruck" ist. Wenn er mit 3 bar den Berg hoch und runter kullern will, soll er doch.
Nur bringt es nichts, sich über mangelnden Grip zu beschweren. Der fehlt bei dem Druck mit jedem Reifen.
 
Ich denke, einen Rollwiderstand Test hat noch keiner gemacht, aber
die meisten reden darüber. ( 1,8 Bar, 2,0 Bar, und, und, und) ...

So doof es klingt: der Luftwiderstand muss dann auch wieder passen, d.h. bei den Testdurchläufen möglichst gleich sein, wenn mal höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Also die Sattelhöhe nicht verändern.
Ich hab das schon mal so ähnlich gemacht wie du beschrieben hast, allerdings mit dem Unterschied, dass ich mir an einem bestimmten Punkt unten am Hügel meine Momentangeschwindigkeit angesehen hab (und dass der Untergrund nur eine leicht geschotterte Waldautobahn war).
Ich muss aber sagen, dass ich damit eher eine Tendenz herausfinden konnte, aber z.B. nicht, dass ein halbes bar weniger deutlich besser ist (aber es ist ein Stück besser). Dafür war die Teststrecke nicht ideal vom Untergrund her (zu sehr "Autobahn"). Für weitere Tests war ich bisher zu faul :D

Das erklärt, warum man Fullys nur auf der Straße sieht.

Hey, schreib da mal bitte was mit "Eisdiele" noch hin oder lass das "nur" weg:aufreg:;)
 
Ich denke, wenn man einfach nur einen Berg runter rollt,
wird die Maximalgeschwindigkeit nicht unbedingt schneller,
egal hart oder weich ein Reifen ist.
Nur wird der harte Reifen - schneller / früher auf sein Tempo kommen.

Aber vermutlich rollt (je nach Untergrund) der Reifen mit
dem idealen Luftdruck (je nach Untergrund) einen längeren Weg aus,
wenn das Bike nach der Bergabfahrt auf ebener oder leicht
ansteigender Strecke ausrollt.

Wenn das Bike sagen wir 100 Meter Bergab rollt, ist egal wie schnell
es wird.
Aber interessant wäre, wie viel Meter es auf der Ebene rollt, bevor
es zum stehen kommt.

Würde es aber schon beim Bergab rollen deutlich langsamer, ist logisch,
dass der Weg beim ausrollen kürzer ist.
Ich denke aber, dass die Geschwindigkeit beim Bergabfahren nicht
so sehr Unterschiedlich sein wird.
Könnte mir aber vorstellen, dass der Ausrollweg verschieden ist.
 
Was soll das denn immer mit dem "bergab rollen"? Wenn man ein Mountainbike hat, nimmt man ja wohl wenigstens bergab den Trail statt der Straße, und da ist ein so niedrig wie möglich gewählter Druck immer am besten und schnellsten.
 
Logisch, der Gripp ist mit wenig Luft besser, aber die Frage ist: Geht oft
nicht mehr Gripp bei schnellen Abfahrten auf kosten zu mehr Kraft wenns
wieder Berg auf geht?
Zudem: Jeder Fahrer hat andere Voraussetzungen.
Mal hört man: Ab 90 kg Körpergewicht sollte mit 3 Bar gefahren werden.
Auch bei den Reifen gibt es starke Unterschiede.
Ich habe den Eindruck, dass die Schwalbereifen einen flacheren Radius
des Reifenquerschnitts also breitere Auflagefläche haben wie der Conti.
Dessen Querschnitt ist deutlich runder.
Folglich müsste der Conti mit weniger Druck als ein Schwalbe die gleich
breite Auflage (Fläche) haben.
Daher würde ich sagen, ein Luftdruck von 1,8 Bar in einem Conti ist für
einen Schwalbe evtl zu wenig.
Man brauch ja nur mal den Racing Ralph mit einem Race King vergleichen.
Der RC ist im Querschnitt so Rund, dass man sicher nur halb so viel Luft
rein pumpen muss, um die gleich breite Auflagefläche zu bekommen wie
der RR.
Folglich kann ein Schwalbefahrer einem 20 kg schwereren Contifahrer kaum
eine Empfehlung geben, wie stark er seine Reifen aufpumpen muss. (?????)

Tatsache ist; Ein LD von 1,5 - 1,8 Bar hat den Vorteil, im Gelände einen
Super Gripp zu erzeugen.
Auch dass der Rollwiderstand besser wird.
Bleibt nur die Frage, ab wann sich das ganze wieder ins Nachteilige wendet.
Und da kommt wieder das Gewicht ins Spiel.
Stetzt man einen 90 kg Fahrer auf das Bike eines 73 kg schweren Fahrer,
der mit seinen 1,8 Bar super zurecht kommt, wird dem 90 kg mit Sicherheit
1 Bar mehr lieber sein.
 
Geh bei 17kg Unterschied lieber mal von 0,2-0,3 bar mehr aus. Du denkst einfach in falschen Dimensionen. Bei 30kg Unterschied fahre ich 0,3-0,4 bar mehr als meine Freundin. Hängt vom Reifen ab.
Der nötige Luftdruck bemisst sich eher nach dem Volumen des Reifens. Je mehr Volumen, desto weniger Druck ist nötig. Außerdem kannst du die Dicke von Lauffläche und Karkasse als Anhaltspunkt nehmen. Ein Reifen mit dicker/stabiler Karkasse kann i.d.R. mit etwas weniger Druck gefahren werden.

Letzten Endes ist aber doch in deinem Fall der Rollwiderstand ganz egal, da mit Motor gefahren wird und der Akku offensichtlich ausreichend dimensioniert ist. Darum tu' deiner Frau einen Gefallen und pass den Luftdruck nach unten an. Meine Empfehlung habe ich bereits auf der ersten Seite abgegeben.
Wenn du das nicht nachvollziehen kannst, kann ich dir (und auch jeder andere) nicht mehr helfen.
 
Logisch, der Gripp ist mit wenig Luft besser, aber die Frage ist: Geht oft
nicht mehr Gripp bei schnellen Abfahrten auf kosten zu mehr Kraft wenns
wieder Berg auf geht?
Hast du den Artikel über den Rollwiderstand nur verlinkt, oder auch gelesen und verstanden? Niedriger Reifendruck hat auf MTB-Untergründen einen großen Rollwiderstandsvorteil, aber auf der Straße nur einen kleinen Rollwiderstandsnachteil. Und bei der RaceSport-Karkasse ist der Nachteil wahrscheinlich noch kleiner als bei den damals getesteten Schwalbe-Reifen.
Vielleicht bist du gar kein Mountainbiker und hast dir den falschen Fahrradtyp ausgesucht?

Zudem: Jeder Fahrer hat andere Voraussetzungen.[...]
Hab ich nie bestritten. Deswegen gebe ich immer der Erklärung von Zusammenhängen den Vorrang vor konkreten Druckangaben.
 
Bis jetzt dachte ich immer nur, dass Leute mit zu hohem Luftdruck diesen aus Unwissenheit fahren :rolleyes:

Vielleicht sollte man noch hinzufügen, dass der Rollwiderstand, sobald auch nur minimal gebremst werden muss, bergab keine Rolle mehr spielt: Denn dann ist es ja egal, ob ein Reifen schneller gerollt hätte, man nutzt sein "Geschwindigkeitspotenzial" eh nicht aus. Und bergauf sollte es für eine Frau auch mit E-MTB mit 2 bar viel besser gehen.

Oder aber ihr liebt Strasse hoch- und runterfahren. Dann würde ich 28mm Reifen empfehlen mit 7 bar Druck. Übrigens: Laut Rennradzeitschriften verbessert sich zumindest bei deren Reifen der Rollwiderstand mit niedrigerem Druck ;)
 
526px-Troll-face.png

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