Es gibt kein richtig und falsch, es gibt höchstens besser oder schlechter. Der Status Quo ist von schlecht jedenfalls weit entfernt.
weil ihnen keine andere Wahl blieb
Sie haben sicherlich das Beste aus der Situation rausgeholt und haben dafür Respekt und Dank verdient! Trotzdem gibt es Einschränkungen, wie z.B. das die Strecke nur am Samstag befahren werden darf. Hypothetisch angenommen, es gäbe Leute die auch an anderen Tagen fahren, würdest du das dann zur offiziellen Lösung zählen?!
Was in Berlin demnächst abgerissen wird ist... der höchst offizielle Mellowpark!
Davon abgesehen, wieviel Arbeit wird wohl die Legalisierung machen? Der DHB hat 2 Jahre gebraucht...
Hinzu kommt, dass sich eine Strecke sozusagen konstant selber abreisst, weil sie einfach nur da ist. Natürliche Erosion, Leute, die auf der Strecke fahren, Wildschweine, die den ganzen Wald umpflügen, Fußgänger, die trotz Verbotsschilder alles platt trampeln oder gar absichtlich zerstören usw. Man wird nicht drumrum kommen, "ne Menge Arbeit" in Streckenpflege zu investieren.
Damit man mich nicht falsch versteht: Ich finde legale Trails grundsätzlich besser als illegale! Wenn auf einem DH Track, der mit hoher Geschwindigkeit gefahren wird, plötzlich ein Fußgänger auftaucht, stellt das für beide Seiten ein großes Risiko dar.
Wenn es sicher wäre, dass am Ende des Prozesses legale Strecken stehen, die für Fußgänger gesperrt sind, die wir fahren dürfen, wann immer wir wollen, die wir verändern und erweitern dürfen, wie wir wollen, auf denen wir versichert sind und uns am besten noch ein Lift nach oben bringt, wäre ich sofort dabei. Allerdings glaube ich nicht an den Weihnachtsmann.
Das DIMB Legalisierungsblabla mag vielleicht den Eindruck erwecken, dass man nen netten Brief ans Forstamt schreibt, sich ne Woche später mit Förster und Bürgermeister trifft und dann seine Strecke hat. Ich kann nur sagen: In Heidelberg wird sich fast so lange um eine legale Strecke bemüht wie ich bike.