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DIMB IG-Taunus informiert

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25. November 2009
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Unfassbar schlechter Artikel. Es scheint als hätte der Oberförster den Text selbst geschrieben und die Zeitung das ohne Überprüfung gedruckt.
 
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22. Januar 2012
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Taunus
Grundlagen vom Betretungsrecht im Wald


Hessiches Waldgesetz §15,
Absatz 1

Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung nach den Maßgaben von § 14 Abs. 1 Satz 3 und 4 des Bundeswaldgesetzes und der nachfolgenden Abs. 2 bis 4 betreten.

Absatz 2
1 Waldbesucherinnen und Waldbesucher haben aufeinander Rücksicht zu nehmen, damit eine gegenseitige Belästigung oder Behinderung vermieden wird.
2 Durch die Benutzung darf die Lebensgemeinschaft des Waldes nicht gestört, die Bewirtschaftung des Waldes nicht behindert, der Wald nicht gefährdet, geschädigt oder verunreinigt und die Erholung anderer nicht beeinträchtigt werden. gefährdet, geschädigt oder verunreinigt und die Erholung anderer nicht beeinträchtigt werden

Absatz 3
1 Radfahren, Reiten und Fahren mit Krankenfahrstühlen ist im Wald auf befestigten oder naturfesten Wegen gestattet,
die von Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern oder mit deren Zustimmung angelegt wurden
und auf denen unter gegenseitiger Rücksichtnahme gefahrloser Begegnungsverkehr möglich ist.

2 Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Menschen, die auf einen Krankenfahrstuhl angewiesen sind, gebührt in der Regel der Vorrang.

Was sind für Radfahrer legale Wege?
  • Befestigt oder naturfest Wege (nicht die Breite, sondern der Zustand eines Weges ist Gesetzesgrundlage) und
  • Vom Waldbesitzer oder mit dessen Zustimmung angelegt (dazu gehören in der Regel auch alle markierten Wanderwege und -Pfade) und
  • Ein Begegnungsverkehr bei gegenseitiger Rücksichtnahme gefahrlos möglich ist und Menschen zu Fuß oder mit einem Krankenfahrstuhl haben (in der Regel) Vorrang.
Diese 3. Bedingung wurde eingefügt, weil es in Hessen für Radfahrer keine 2-Meter Regel geben sollte, denn bei typischen Forststraßen ist Begegnungsverkehr in der Regel kein Problem.

Störung vom Wild
Das Wild wird durch Waldbesucher vor allem abseits der Wege gestört. Radfahrer und Reiter haben sich auf Wegen zu bewegen. Waldbesucher zu Fuss können auch quer durch den Wald marschieren. Der Förster selber bestätigt, dass sich das Wild an Waldbesucher auf dem Weg gewöhnt hat.

Illegale Wege
Absatz 6:
Das Anlegen von Wegen durch Waldbesucherinnen und Waldbesucher ohne Zustimmung der Waldbesitzerin oder des Waldbesitzers ist unzulässig.

Als DIMB können wir den illegalen Wegebau nicht gutheissen. Wir fragen uns, warum sich die "Bauer" nicht öffentlich einbringen, legale Strecken zu bauen. In Hessen haben wir mittlerweile viele Beispiele, dass das gelingen kann und sich langfristige Lösungen ergeben. Der Weg ist zwar steinig und lang. Das es funktioniert, haben unsere Vorfahren im Bau eines mehrere 1.000 km umfassenden Wanderwegnetzes gezeigt.

Nehmt das bezüglich Betretungsrecht sehr liberale Hessiche Waldgesetz als sachliche Grundlage für Argumentationen. PDF herunterladen, ausdrucken und in den Rucksack stecken.

Urs
 

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MonstaBomba24-7

Magic-Cycling
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23. Oktober 2012
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Standort
Diez an der Lahn
Als Behörde kann man auch den Kontakt zu den Leuten suchen (öffentlicher Aufruf) und nicht so einen zutiefst hetzerischen Artikelveröffentlichen, der KEINER Seite etwas bringt, außer das Kippen der Stimmung in diesen Wäldern.
Und keine Angst ich stehe voll hinter der DIMB und den IGs.
 

damonsta

Anarchist
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26. Februar 2005
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Bad Camberg
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Der Redakteur hat sie auch nicht mehr alle.
Ich bin quasi unmittelbar betroffen und kann berichten:

Trails werden immer wieder versperrt, mal mit dicken Stämmen, mal die kompletten Einstiege mit Ästen.
Aber dann so, dass diese 2m hoch liegen.
Manchmal räume ich sie weg, manchmal steige ich einfach ein paar Meter weiter hinten ein und räume beim nächsten Mal weg.

Was allerdings seit letztem Jahr passiert: Die netten Menschen die den Harvester fahren orientieren sich bei der Suche nach dem Borkenkäfer an den Trails (oder ist Trials richtig?) und machen diese von vorne bis hinten komplett platt. Von oben bis unten quasi, 20 Meter breite Schneisen. Sind mindestens 3 Trails komplett zerstört worden. Ich rege mich nicht mehr auf - einfach so fahren wie der Trail mal war, dann wächst drumherum alles zu und der Trail entsteht wieder.

Leider sind hier in der Gegend nicht genug Biker, sonst könnte man sicherlich auch ein paar Strecken legal anlegen.
 
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22. Januar 2012
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Taunus
Jahresversammlung 2019 der DIMB IG Taunus

Die letzte Jahresversammlung liegt bereits zwei Jahre zurück. Wir laden alle der IG-Taunus zugeordneten DIMB-Mitglieder, Vertreter der DIMB Mitgliedsvereine sowie MountainbikerInnen ein, die schon lange DIMB Mitglied werden wollten:

Montag, 25. November 2019, 19:30 Uhr

Gasthaus Rudolph, Alt Niederhofheim 30, 65835 Liederbach am Taunus
Bewirtungen werden durch die Besteller bezahlt.
  1. Begrüßung
  2. Die DIMB im Jahr 2018 und 2019
  3. Jahresberichte der IG Taunus 2018 und 2019
  4. Bericht über Aktivitäten von und mit Behörden
  5. Wie geht es weiter im Jahr 2020? Was erwartet Ihr von der IG?
  6. Sonstiges
Schluss der Veranstaltung spätestens um 21:00 Uhr

Die IG Sprecher

Urs Weidmann und Nina Hohlfeld
[email protected] und [email protected]

Wir bitten um eine möglichst frühzeitige formlose Anmeldung per E-Mail an [email protected] damit wir die notwendige Anzahl von Tischen definitiv reservieren können.
 
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