Downhill Reifen 2011

@ Bioabfall..........

lies mal: Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch nachdenken, das ist der edelste,
Zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste,
Und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
 
Da ich dieses Jahr ständig meine hinteren Schläuche zerstört habe (snakebite), und das obwohl der luftdruck schon deutlich zu hoch war (2-2,5bar getestet) werde ich jetzt den Rainking mal mit Stan`s Milch tubless fahren. Bin bislang noch nie tubless unterwegs gewesen und stehe dem system teilweise auch skeptisch gegenüber. Daher werde ich meine Erfahrungen hier immermal posten. Spätestens nach Bad Baildbad in 1 woche dürfte ich schon mal schlauer sein...


Heute: Mavic 823 + neuer Conti Rainking + Stan`s Notubes Milch

Ich habe etwa 90ml Milch in den Mantel gekippt, bevor ich ihn das letzte Stück auf die Felge gezogen habe. Mit einer großen STandluftpumpe bekommt man keine Luft rein. Mit Kompressor kein Problem. Von Anfang an ist keine Milch irgendwo durchgekommen. Mal sehen wie lange alles dicht bleibt.
 
Angenommen ich will im Voralpenland durch den Wald brettern, wer ist da besser? Der Baron oder Der Kaiser? Der baron ist glaub ich schlauchlos und man hat nicht das Problem mit diesen Snakebite-Dingern... Allerdings hat der Kaiser deshalb Apex dran.....

MfG
Ben
 
Ich habe v. und h. den MM in 2,5(härtere Mischung) aufgezogen.
Voriges Wochenende war ich mit dieser Bereifung auf der X-Line usw... in Saalbach unterwegs und überhaupt nicht zufrieden damit.

Die Bedingungen reichten von trocken bis schlammig.
Auf den nassen Wurzeln verlor der Vorderreifen ohne Warnung sofort den Grip.
Eine Kollege hatte vorne den Kaiser montiert und auf den Wurzeln usw... überhaupt keine Probleme.
Jedenfalls bin ich im September wieder in Saalbach aber diesmal mit dem "Kaiser" unterwegs :daumen:

M.f.G

Clemens
 
Ich habe v. und h. den MM in 2,5(härtere Mischung) aufgezogen.
Voriges Wochenende war ich mit dieser Bereifung auf der X-Line usw... in Saalbach unterwegs und überhaupt nicht zufrieden damit.

Die Bedingungen reichten von trocken bis schlammig.
Auf den nassen Wurzeln verlor der Vorderreifen ohne Warnung sofort den Grip.
Eine Kollege hatte vorne den Kaiser montiert und auf den Wurzeln usw... überhaupt keine Probleme.
Jedenfalls bin ich im September wieder in Saalbach aber diesmal mit dem "Kaiser" unterwegs :daumen:

M.f.G

Clemens

Deswegen nimmt man ja auch "insbesondere" vorne eine weiche Mischung.

Einen MM mit Trailstar Compound (bzw. harte Mischung) mit einem Kaiser (der ja sehr weich ist) zu vergleichen ist wie der berühmte Satz mit den Äpfeln und Birnen ;)
 
Angenommen ich will im Voralpenland durch den Wald brettern, wer ist da besser? Der Baron oder Der Kaiser? Der baron ist glaub ich schlauchlos und man hat nicht das Problem mit diesen Snakebite-Dingern... Allerdings hat der Kaiser deshalb Apex dran.....

MfG
Ben

mMn sind beide Reifen gleich, außer eben das Profil.
Mein Schlauchlosexperiment mitm Baron läuft bislang gut. Persönlich mag ich den Baron total, in jedem Gelände.
 
gibt es eigentlich irgendwo eine Auflistung versch. DH-Reifen mit Gewichtsangaben (am besten selbst gewogen) (evtl. ergänzt durch einen mit den Schlauchgewichten). Habe bislang nichts gefunden.
 
Hi!
Ich fahr den Onza Dh dual compound in der weicheren Mischung und bin super zufrieden: leichter als Maxxis Highroller aber fast das selbe Profil. Gute Selbstreinigung und super Grip. Kommt bei mir noch vor dem Highroller in 42a Mischung an 1. Stelle. Kann ich für "normale Bedingungen" -sprich keine Schlammschlacht wo man ohne Schlammreifen keinen Meter hat- empfehlen.
Luftdruck ca. 2,1 bar.

Greets
Richi
 
Wie ist bei dir die Haltbarkeit des Reifens? Ich bin vom Ibex DH ein wenig enttäuscht am Hinterrad... löst sich doch ziemlich schnell auf.
 
gibt es eigentlich irgendwo eine Auflistung versch. DH-Reifen mit Gewichtsangaben (am besten selbst gewogen) (evtl. ergänzt durch einen mit den Schlauchgewichten). Habe bislang nichts gefunden.

Ne Liste nicht, aber zu diesem Thema;

http://fotos.mtb-news.de/s/284

du wirst schnell feststellen das die Reifengewichte schwanken, trotz gleichen Herstellers, Typ und Breite.
Es wird dir also nur als Anhaltswert helfen.
 
Hallo!

Die extreme Langzeitstudie zum Ibex hab ich jetzt noch nicht gemacht (fahre den Reifen die erste Saison). Meiner Meinung nach hält der Reifen ähnlich gut wie der Maxxis. Kommt aber sicherlich auf den Untergrund/Fahrstil an. Da ich meistens nicht mehr soo steile Sachen fahre und mit meiner Freundin unterwegs bin, daher eher flowige nicht ganz so technische Strecken bevorzuge ((nichts gegen meine Frau- für die 1. Saison ganz gut!) derzeit hauptsächlich Bergeralm mit zumeist erdigem- Waldboden Untergrund)- halt keine Dauerbremsorgien mache- hält er bisher ganz gut. Am Nordpark (zumindest oben harter Schotter und sau steil mit seeehr vielen Bremszonen) wär der Reifen vermutlich schneller hinüber- wie der Rest vom Bike auch:mad: Vom Grip her finde ich ihn auch bei schnelleren Passagen ok. Rein gefühlt erkenne ich nicht viel Unterschied zwischen der 42er Mischung von Maxxis und der 45er von Onza (Schulterstollen). Die Mittelstollen (55er Mischung) sind aber schon härter. Ich wollte primär eher einen leichten LRS haben und mal einen neuen Reifen testen- warum immer die üblichen Verdächtigen wie Minnion/Highroler/MM? Zudem stimmt der Preis halbwegs.

Greets
RIchi
 
Servus

Ich habe jetzt folgende Reifen jeweils intensiv getestet
(Saalbach, Livigno, Hopfgarten, Bmais etc 47 Parktage bisher, bis auf Bmais kein Mittelgebirge. Je Tag zwischen 4000 und 6000 hm)

Intense Intruder/DH/Spike:
- Spike ist bei Matsch unschlagbar, selbst am Hopfgarten bei Dauerregen hat er Grip en masse, im Gegensatz zum Wetscream bleibt er im intermediate/loam Bereich noch gut fahrbar.
- Intruder/DH sind in der vo/hi Combo immer noch eine sorglose Allroundmacht bei allen Bedingungen außer tiefem Matsch. DH/DH ist die beste Trocken/Hardpackck Combo die ich bisher gefahren bin. Dazu nutzten sich die Intense nur langsam ab.

Specialized Hillbilly/Butcher WC:
- Der Hillbilly ist der beste Reifen bei tiefem Staub und intermediate/Loam den ich je gefahren bin. Kein anderer Reifen klebt so auf Steinen und Wurzeln, läuft so gut auf Waldboden und erzeugt so ein Maß an Vertrauen. Die Lenkpräzision ist ebenfalls sensationell. Nur trocken und sehr hart, speziell harte Anlieger mag er nicht so, da er sich dort etwas abknickend verhält mit kleinem Grenzbereich. Er könnte auch einen Ticken breiter sein.
- Der Butcher WC hat mich vorne etwas enttäuscht. Er ist anders als in der Beschreibung kein guter Reifen bei Nässe und Loam, klebt aber dafür im Trockenen sehr gut auf Wurzeln und Fels. Auch auf Brechsand und harten Anliegern läuft er gut aber nicht wie z.B der Intense DH.
Am Hinterrad läuft er OK lässt aber aufgrund der weichen Mischung mehr Federn als ein Huhn beim rupfen.

Conti Baron/Kaiser:
- Der Baron ist wohl der meistgehypte Reifen der Saison. Diesen Anspruch erfüllt er auch bedingt. Er ist ein guter Allrounder der im Trockenen guten SeGrip besitzt und im gemäßigt Feuchten noch gut kontrollierbar bleibt. Er erreicht jedoch bei Weitem nicht die Gripwerte des Hillbilly. Der Baron läuft recht ordentlich und eine gute Eigendämpfung. Was mir fehlt ist Lenkpräzision und das Gefühl dass ich ihm bedingungslos vertrauen kann.
- Der Kaiser fährt sich unauffällig, im Trockenen als Vorderreifen besitzt er guten Grip, besonders auf Fels, im Feuchten ist er erwartungsgemäß nicht der Bringer. Als Hinterreifen funktioniert er gut, nutzt sich aber sehr schnell ab.

Ich bin kein professioneller Tester, probiere jedoch gerne Neues aus und bin sehr oft in alpinen Parks und auf Trails unterwegs. Meinen Fahrstil würde ich als agressiv bezeichnen, lahm bin ich wahrscheinlich nicht unterwegs und mit 93kg auch kein Leichtgewicht.

Das Ganze reflektiert natürlich nur meine persöhnliche Meinung ;)

Cheers
Alex
 
Mahlzeit!

Ich hänge mich mit meiner Frage mal hier rein, da hier offensichtlich einige schon viel Erfahrungen mit dem Baron 2.5 haben. Meine Frage an die Baron Fahrer: welche Version fahrt ihr am Hinterrad? Nach dem, was man so liest, ist die Black Chili Mischung beim 2.5er Baron extrem weich, daher denke ich mir, dass der außer bei ziemlich nassen Verhältnissen hinten wenig Sinn macht. Dürfte erstens vom Rollwiderstand her übel sein und vermutlich auch weg gehen wie ein Raddiergummi? Von den Non-Black-Chili Gummis hört man (zumindest bei andere Reifen) ja eher nichts Gutes, daher bin ich etwas skeptisch, ob der für hinten was taugt - ich erinnere mich da an die alten Conti Reifen, die waren ja beim ersten Tropfen Nässe völlig überfordert.
Mich verwirrt auch diese komische Conti-Modell-Politik... nur der BC Baron hat Apex und ist trotz 360 vs. 112tpi 150g leichter :confused:

Ich bin bisher nur die Schwalbe Reifen mit den "alten" Mischungen gefahren, da war das schön einfach: vorne GG, hinten 3C und fertig.

Bitte klärt mich mal auf! ;)
 
Betrachte Conti einfach so, als wäre BCC die einzige Gummimischung. Die billige ist so hart wie das Zeug von Schwalbe bei den Triple Compound Mischungen (da ist ja nur die obere Schicht weich.)

Zur Haltbarkeit am HR: Aktuell nach 2 RennWE`s und etwa 10 mal Training sieht der Baron hinten noch sehr gut aus. Einzig die Bremsseite der Stollen franzt langsam aus. Sehr gut ist die Haltbarkeit der Seitenstollen - wenn ich mit nem Minion f ein paar mal richtig in Anlieger schnippe sind die Seitenstollen fast ab...

Wenn du das Hinterrad nicht blockieren lässt beim bremsen - wie das Kinder und Poser immer tun - hält die Pelle schon fast 1 Rennsainson durch. Und Nein, dann ist noch keine Karkasse zu sehen :p Verleißt ist schon ziemlich gering.
 
3 Tage Saalbach, 6 Tage Livigno: Kaiser am Hinterrad weg, Baron am VR zeigt deutliche Verschleißspuren, vor allem an den Seitenstollen...

Fazit: Specialized Butcher/Hillbilly Kombo hält länger und klebt dazu noch besser, bei gleicher Fahrweise und wesentlich längerer Nutzung. Um zu driften muss man das Hinterrad nicht blockieren...
 
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