DT Swiss F535 One im Test: Wilderei im Enduro-Segment

DT Swiss F535 One im Test: Wilderei im Enduro-Segment

Eine von Grund auf neu entwickelte Federgabel für den gröberen Einsatz, ohne Reverse-Arch, gespickt mit interessanter Technologie, gehüllt in schickes Design – das ist die DT Swiss F535 One, die für den Trail- und Enduro-Sektor konzipiert ist. Wir haben sie getestet!

Den vollständigen Artikel ansehen:
DT Swiss F535 One im Test: Wilderei im Enduro-Segment
 
Dabei seit
2. Oktober 2008
Punkte Reaktionen
68
Ort
Göttingen
Zitat:
"Vorsicht bei Feinfühligkeit und Ansprechverhalten. Ja, die F535 federt im ausgefederten Zustand ohne großen Krafteinsatz ein. Steht sie dann aber im Federweg, kann die Gabel nicht mit der Sensibilität einer Pike Ultimate oder einer Intend Hero mithalten. Die F535 ist weniger freigiebig mit dem Federweg und es setzt die Dämpfung ein. Das hilft dem ambitionierten (Enduro-)Fahrer mit Kraft in den Armen, für den Bereich Trail gibt es komfortablere Gabeln."

Da seh ich generell ein Verständnisproblem zwischen der Testersprache und zumindestens meinem Verständnis: Ich denke es ist für viele Leser auch wichtig das Ansprechverhalten auf kleine Hindernisse anzusprechen, kleine Wurzeln und Steine führen zumindest für mich ermüdenden Vibrationen und deshalb bin ich interessiert wie sich die Gabeln auch auf Hindernisse am Anfang des Federwegs verhalten. Bei Euch Testern habe ich immer das Gefühle es geht ausschliesslich um das Ansprechverhalten im Mittelgroben bei ca. 5-8 cm Federweg und bevorzugt bei über 30 km/h. Das sind aber zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe und es sollte sprchlich sauber getrennt angesprochen werden.
 
Dabei seit
23. Dezember 2015
Punkte Reaktionen
299
Die gabel hab ich ausser auf ein paar abfotografierten bolds noch nie gesehn. Fährt die jemand? Ich find sie top.
Liegts am marketing?

...ja die fährt jemand. Ich wollte die Gabel letzte Woche in 160/29 bei bike 24 um 605€ kaufen....für meine steilen Trails sicher ein interessantes Ding.... habe danach noch im Forum nach Erfahrungen gefragt, und erwähnt dass die Gabel um sinnvolle 605€ zu haben ist. Danach war sie weg:)(leider nicht von mir....)

Derzeit gibt es noch ein paar davon um 605€ auf bike 24 (leider keine 29/160 mehr)...um 900€ oder mehr finde ich das Teil aber uninteressant, (die neue Achse wird dann auch noch vom Kunden mühsam bei DT - hinschreibe usw. auszutauschen sein....)da bin ich dann wieder bei der Lyrik Ultimate 160/29 bei bike 24 um angenehme 730€.

@MSTRCHRS : wie hat euch die DT Gabel im Vergleich zur neuen Lyrik Ultimate gefallen....die habt ihr ja schon getestet.
 
Dabei seit
24. März 2016
Punkte Reaktionen
16
Ich geb hier auch mal meinen Senf dazu, da ich die Gabel jetzt seit einem Jahr fahre.
Habe die 27.5 Ausführung mit 160mm Federweg in einem SC Bronson 3.
Ich stimme dem Test insofern zu, dass die Gabel ab Werk anfangs sehr fein anspricht und dann sehr schnell relativ hart und sparsam mit dem Federweg wird. Das hat sich bei mir mit der Entfernung von einem der zwei verbauten Spacer in der Luftkammer gelöst. Dazu ein paar PSI weniger als von DT Swiss empfohlen und die Gabel passt mir perfekt.
Spricht sensibel auf kleinere Unebenheiten an, bietet in der Mitte schönen Gegenhalt und gegen Ende des Federwegs eine schöne Progression für harte Schläge.
Ich empfinde die Gabel nicht als ganz so steif wie eine Fox 36, aber vergleichbar mit einer Lyrik und habe keine Probleme mit der Linienwahl.
Bezüglich den Einstellungen kann ich nur sagen, dass ich die Gabel als set-and-forget wahrnehme. Dadurch, dass sie eine gute Progression hat, kann ich sie mit demselben Luftdruck in jedem Gelände fahren (das ich fahren kann). Ich habe zusätzlich den 3stufenhebel an der Gabel verbaut und kann so den Lockout direkt an der Gabel einschalten, falls ich den mal brauchen sollte. Im Hebel gibt es ausserdem eine kleine Schraube, mit dem die Lowspeed Compression eingestellt werden kann. Rebound ist ebenfalls external. Einstellungen benötigen aber den kleinen Torxschlüssel aus der Achse (was ich manchmal ein bisschen nervig finde;) ).
Alles in allem für mich die beste Gabel, die ich je gefahren bin!
 
Dabei seit
1. April 2011
Punkte Reaktionen
1.064
Interessanter Bericht! :)

Zufälligerweise habe ich eine neuwertige F535 One in 130/29 hier liegen, mit dem 3-Stufen-Hebel an der Krone. Leider ist der Schaft mit 15 cm zu kurz für mein neues Bike, so dass ich die Gabel noch nicht fahren konnte. Aus dem Grund ist sie auch im Bikemarkt drin... wenn sie also jemand mal ausprobieren will - bei mir kostet sie keine 1100 Euro ;-) Wiegt übrigens ohne Achse und Schutzblech (das dabei ist!) genau 2070 Gramm... bei den Gewichtsangaben anderer Gabeln wird ja auch oft ohne Achse angegeben.

 

slash-sash

bike-geil
Dabei seit
15. April 2006
Punkte Reaktionen
1.357
Ort
Reutlingen
Schade, dass du nichts zum Fahrverhalten der Gabel beitragen konntest. Logisch ja auch bei einem zu kurzen Schaft.
Aber so ist es nichts weiter, als ein Verweis auf deinen Verkauf im Bikemarkt. Und dafür ist der ja auch da.
Wäre es möglich gewesen, wie anfänglich im Artikel beschrieben, den FW mittels spacer zu traveln, wären wir uns bestimmt schon einig geworden. Würde halt ne 160/29er haben müssen.
Aber so.


Sascha
 
Dabei seit
1. April 2011
Punkte Reaktionen
1.064
Schade, dass du nichts zum Fahrverhalten der Gabel beitragen konntest. Logisch ja auch bei einem zu kurzen Schaft.
Aber so ist es nichts weiter, als ein Verweis auf deinen Verkauf im Bikemarkt. Und dafür ist der ja auch da.
Wäre es möglich gewesen, wie anfänglich im Artikel beschrieben, den FW mittels spacer zu traveln, wären wir uns bestimmt schon einig geworden. Würde halt ne 160/29er haben müssen.
Aber so.Sascha
Also laut DT Swiss Hotline kann man den Federweg durch Einbau eines anderen Airshafts verändern.
 

slash-sash

bike-geil
Dabei seit
15. April 2006
Punkte Reaktionen
1.357
Ort
Reutlingen
Weil ich im Netz nichts dazu finde. Keinen einzelnen Airshaft, kein Video etc.! Nix.
Also scheint es nicht „offiziell“ zu sein und nur für DT Swiss zu gelten.


Sascha
 
Dabei seit
21. April 2005
Punkte Reaktionen
1.748
Ich geb hier auch mal meinen Senf dazu, da ich die Gabel jetzt seit einem Jahr fahre.
Habe die 27.5 Ausführung mit 160mm Federweg in einem SC Bronson 3.
Ich stimme dem Test insofern zu, dass die Gabel ab Werk anfangs sehr fein anspricht und dann sehr schnell relativ hart und sparsam mit dem Federweg wird. Das hat sich bei mir mit der Entfernung von einem der zwei verbauten Spacer in der Luftkammer gelöst. Dazu ein paar PSI weniger als von DT Swiss empfohlen und die Gabel passt mir perfekt.
Spricht sensibel auf kleinere Unebenheiten an, bietet in der Mitte schönen Gegenhalt und gegen Ende des Federwegs eine schöne Progression für harte Schläge.
Ich empfinde die Gabel nicht als ganz so steif wie eine Fox 36, aber vergleichbar mit einer Lyrik und habe keine Probleme mit der Linienwahl.
Bezüglich den Einstellungen kann ich nur sagen, dass ich die Gabel als set-and-forget wahrnehme. Dadurch, dass sie eine gute Progression hat, kann ich sie mit demselben Luftdruck in jedem Gelände fahren (das ich fahren kann). Ich habe zusätzlich den 3stufenhebel an der Gabel verbaut und kann so den Lockout direkt an der Gabel einschalten, falls ich den mal brauchen sollte. Im Hebel gibt es ausserdem eine kleine Schraube, mit dem die Lowspeed Compression eingestellt werden kann. Rebound ist ebenfalls external. Einstellungen benötigen aber den kleinen Torxschlüssel aus der Achse (was ich manchmal ein bisschen nervig finde;) ).
Alles in allem für mich die beste Gabel, die ich je gefahren bin!

Hi,
was hat der Umbau auf den Hebel denn gekostet?

Selber gemacht oder von DT Swiss?

Hattest du vorher die FB oder nur die Abdeckung verbaut?

Danke und Grüße
 
Oben