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ES9 Marathon-ready machen.

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Ich habe mal eine Frage an die Tuning und Marathon Experten. Ich plane mit meinem ES 2006 einen 160km Marathon (in einem Monat) zu fahren.

Das Bike ist bis auf die Lock On Grips und die Nobby Nics 2.5er originalausgestattet und ich frage mich was ich beachten kann um es ideal auszuruesten ohne jede Menge Geld fuer neue Parts auszugeben, dachte da an:


-Racing Ralph/NN Bereifung (welcher vorne, welcher hinten?)
-Bar Ends dran
-Gabel runter auf 110 oder 120mm.
 
Ich plane mit meinem ES 2006 einen 160km Marathon (in einem Monat) zu fahren.
Hi Walvis,

160km in einem Monat solltest Du auch ohne Tuning schaffen :lol:

Die Einstellung der Gabel würde ich der Strecke anpassen: Besteht die Strecke aus "harte" Abfahrten und nur sanfte Anstiege, alles so belassen.
Vorne RR (mehr Traktion), hinten NN (leichterer Lauf).
Tipp: Leichte Schäuche.
Lenkerhörnchen von Tune.
Wenn´s in Budget passt: Leichtere Laufräder.
Neben einer CO2-Patrone eine leichte Pumpe (Carbon) in der Trikot-Tasche.
Schwimmringe um die Hüfte in den Fanblock verbannen :-))

Lass mal wissen, welchen Marathon Du fahren möchtest.
 
-Gabel runter auf 110 oder 120mm.
??
Für Anstiege u. in der Ebene so weit absenken, wie's geht...


Dachte andersrum...?!
Ja, definitiv umgekehrt!

Die RRs solltest du vorher aber mal testen -- pannenanfälliger u. weniger Grip. Bei Regen keinesfalls RR!

Hinterbau auf 120mm umstellen. Mit Leichtbauschläuchen würd ich's nicht übertreiben -- ein einziger Platten kostet mehr Zeit als man sich mit dem Zeug jemals ersparen kann.
 
Ich würde das alles belassen wie es ist und nur ein wenig mehr Druck in den Pearl reintun (falls du sonst mit 30% Sag fährst) und/oder die goldene Schraube weiter reindrehen.

Auf den ganzen anderen Kram wie Hörnchen und Absenkung würde ich verzichten, weil :
- Bike fährt sich völlig anders, bringt einen durcheinander.
- Hörnchen haben mir noch nie geholfen und sind ein Sturzrisiko (verhakeln)
- Reifen dem Terrain anpassen und nicht einem geglaubten Rollwiderstand, man ist im Regenmatsch (England?) schnell ausgerutscht und der Zeitverlust für dies rumgeeiere wiegt mehr als das bischen leichtere Treten.

Just my 2ct. Aber ich fahr ja auch keine Rennen mit meinem ES, nur Berge rauf und runter.
 
Besteht die Strecke aus "harte" Abfahrten und nur sanfte Anstiege, alles so belassen.

Ist der Southdowns Way - viele Kreidehuegel - meist sanfte Anstiege, oft auch steile aber eher kuerzere - das ganze hat 30.000 hoehen/fuss, (war jetzt zu faul umzurechnen) - generell geht das streckenprofil aber bergab da man zur kueste faehrt.

Hinterbau auf 120mm umstellen.
Kann bei mir nur zwischen 125 und 135mm waehlen - aber ich nehme an das meinst du?

Wenn´s in Budget passt: Leichtere Laufräder
Passt im Moment leider nicht fahre ja auch nicht regelmaessig Marathons so dass ich es rechtfertigen koennte ;-)

In Punkto Absenkung, muss zugeben dass ich auf meinen bisherigen Trainingsstecken bergauf kaum was gemerkt habe, waren aber auch eher kurze Anstiege....
 
Auf ... Absenkung würde ich verzichten, weil :
- Bike fährt sich völlig anders, bringt einen durcheinander.
??? Was bringt dich da durcheinander? Natürlich reagiert das Bike etwas anders auf Lenkbefehle -- aber doch absolut unproblematisch...
Sag bloß, du fährst steile Rampen u. lange Strecken in der Ebene mit der Pike auf 140mm u. nicht auf 95mm?

Kann bei mir nur zwischen 125 und 135mm waehlen - aber ich nehme an das meinst du?
Ja.

In Punkto Absenkung, muss zugeben dass ich auf meinen bisherigen Trainingsstecken bergauf kaum was gemerkt habe, waren aber auch eher kurze Anstiege....
Speziell bei sehr steilen Anstiegen merke ich eine deutliche Erleichterung, da ich mich weniger stark nach vorne zum Lenker ziehen muss um das Vorderrad am Boden zu halten. Umso länger der Anstieg, desto deutlicher die Erleichterung. Außerdem steigt dadurch der Sitzwinkel --> ich kann besser "nach unten" treten.
Auch in der Ebene merke ich Vorteile: die Aerodynamik ist besser u. auch hier profitiert man vom steileren Sitzwinkel. Bei schnellen Fahrten in der Ebene greife ich außerdem noch mittig links u. rechts neben den Vorbau zur Verbesserung der Aerodynamik u. stelle den VRO auf "vorne, unten" um. (technisch einfache Strecke vorausgesetzt)




Schnelle, glatte Schotterkurven bergab fahre ich übrigens auch mit abgesenkter Gabel. Man hat mehr Druck am Vorderrad und kann die Kurven somit merklich sicherer oder schneller (je nach Präferenz... ;) ) durchfahren...
 
floimschnee: Auch in der Ebene merke ich Vorteile: die Aerodynamik ist besser u. auch hier profitiert man vom steileren Sitzwinkel. Bei schnellen Fahrten in der Ebene greife ich außerdem noch mittig links u. rechts neben den Vorbau zur Verbesserung der Aerodynamik u. stelle den VRO auf "vorne, unten" um. (technisch einfache Strecke vorausgesetzt)

Ja deine VRO Fotos habe ich im Forum gesehen, habe auch schon mit dem Gedanken gespielt.

Ich sehe den Vorteil beim Absenken der Gabel auf 90mm ein - aber ist es nicht ein Missverhaeltniss da man hinten trotzdem weiter einen Federweg von 125mm hat - das heisst neigt dass Bike dann nicht etwas nach unten?
 
Sag bloß, du fährst steile Rampen u. lange Strecken in der Ebene mit der Pike auf 140mm u. nicht auf 95mm?

Ja. Wozu auch? Was soll das bringen? Geringerer Luftwiderstand? Hab doch Poploc. Und schneller wie 30kmh fahre ich nicht.

(Lange Rampen (so ab ca. 15min) dreh ich dann aber schon runter - aber ich vergesse dann regelmässig beim Bergabkrachen zunächst das Rausdrehen, oft sogar das Poploc (ist aber weich eingestellt). In der Hast eines Rennens würde ich daher eher auf so Spielereien verzichten.)

Ich meinte aber vor allem hinten, weil das gibt praktisch gar keinen Unterschied, außer daß man sich selber umstellen muss. Das ES hat ja eh bloss 125 effektiv - dann noch mal 1cm weniger, und der Dämpfer reagiert wieder anders...ICH bin froh, daß ich jetzt mal ne Einstellung von Pearl und Gabel gefunden habe, die bei fast allen Gelegenheiten passt. Warum sowas dann ändern???

Also:
Gabelabsenkung nur, wenn sie sich WÄHREND der Fahrt schnell verstellen lässt (TALAS 06..hmmmm).
Hinten nix ändern außer den Druck im Dämpfer für weniger Geschaukel optimieren, also vielleicht nur 20% Sag.
 
Gabelabsenkung nur, wenn sie sich WÄHREND der Fahrt schnell verstellen lässt (TALAS 06..hmmmm).

3 Sekunden von 130 auf 90

3 Sekunden von 90 auf 130 plus einmal Rad anheben wenn es passt, beim Downhill gleicht es sich aber eh meist selbst aus da man normalerweise nicht die ganze Zeit Bodenkontakt hat
 
Ich sehe den Vorteil beim Absenken der Gabel auf 90mm ein - aber ist es nicht ein Missverhaeltniss da man hinten trotzdem weiter einen Federweg von 125mm hat - das heisst neigt dass Bike dann nicht etwas nach unten?
Da sehe ich kein Problem, inwiefern sollte eines bestehen? Beim Hardtail hat man vorne 80 oder 100mm und hinten 0, also auch ein Missverhältnis.


Ja. Wozu auch? Was soll das bringen?
Habe ich doch schon erklärt -- Sitzwinkel, kraftsparendere Körperhaltung.

In der Hast eines Rennens würde ich daher eher auf so Spielereien verzichten.
Mit ein bissl Mitdenken sollte es keine unlösbare Aufgabe sein, kurz vor Erreichen des höchsten Punktes mal für ein paar Sekunden zur Gabelkrone zu greifen... ;)

Ich meinte aber vor allem hinten, weil das gibt praktisch gar keinen Unterschied, außer daß man sich selber umstellen muss. Das ES hat ja eh bloss 125 effektiv - dann noch mal 1cm weniger, und der Dämpfer reagiert wieder anders...
Subjektiv fühlt sich der Hinterbau etwas straffer u. wippfreier an. Ich ändere am Dämpfer nichts sondern bleibe beim Luftdruck, den ich für 135mm ermittelt habe.
"Umstellen" muss man sich da überhaupt net -- das Rad ist komplett normal zu fahren. Du tust ja so, als würde man eine 80mm-Gabel durch eine 180mm Doppelbrücke ersetzen...

Gabelabsenkung nur, wenn sie sich WÄHREND der Fahrt schnell verstellen lässt (TALAS 06..hmmmm).
Wie walvis schon gesagt hat: das geht binnen max. 5 Sekunden. Und kurz vor Erreichen des höchsten Punkts einer Auffahrt bzw. am Beginn einer Auffahrt hat man mehr als genug Zeit...
 
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