EURE PRAKTISCHEN Tips, Meinungen, Erfahrungen, Pro und Contra zum Cannondale Scalpel SE 2

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Inhalt von mir gelöscht, da sich meine Kaufabsicht geändert hat.

Viele Grüße
v. alten Frank :)
 
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unter https://www.mtb-news.de/forum/t/cannondale-scalpel-se-2-kurz-review.876028/ steht ja schon einiges, was ich so bestätigen kann.

Warum das Scalpel SE so preiswert angeboten wird, weiß ich nicht. Aber für 2.800 € hab ich auch zugegriffen und nur Kleinigkeiten im Setup verändert (Griffe, Vorbau, Reifen). Nach 4-5 Ausritten bilang zufrieden; runde Ausstattung. ABER: Mit 120mm Federweg bist du bei dem Fahrprogramm etwas zu gut bedient; die Kiste kann eindeutig mehr als leichten Trail und auf Asphalt wird es dem Bike langweilig. Dann lieber zu einem etwas schnellerer reinen XC / Marathonrad greifen.
 
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Hallo Lars,

vielen Dank für deine freundliche Antwort und Einschätzung.
Das das Scalpel definitiv mehr kann, als innerhalb des von mir in der Kurzform erwähnten Einsatzbereichs, ist mir bewusst.
Der limitierende Faktor bin an dieser Stelle in jeder Hinsicht ich selber.
Aaaaber mit fast 60 Lebensjahren ballert man(n) nun mal nicht mehr so unverhalten durch die Wälder, genießt aber trotzdem u. a. das gute Gefühl zu wissen, dass man mit einem tollen Bike unterwegs ist, auf das zugegebenermaßen auch entsprechend hingespart wurde.
Ein reines XC/Marathon-Bike mag grundsätzlich "schneller" sein, aber darauf kommt es mir ehrlichweise wiederum nicht an.
Vielmehr möchte ich mich nach der lang zurückliegenden Zeit, mit u. a. Juchem u. Intense Fullys, einfach mal wieder fort von der Straße in leichtes Gelände begeben.
Der Asphalt lässt sich hierbei nicht vermeiden, aber unsere nahe Elfringhauser Schweiz, das Bergische u. das Sauerland, sowie unser Urlaubsort Nauders/AT bieten auch einem alten Knochen genügend Platz zur Spielerei mit dem passenden Bike.
Aaaaber gerade das passende Bike zu finden, ist anscheinend um ein vielfaches aufwendiger geworden als es früher war, da der Markt einfach sooo groß ist.

Selber stecke ich konkret in der Abwägung zwischen drei aktuellen Bikes, die mir von den Testergebnissen als auch preislich passen, bei denen es jedoch allesamt kleinere persönliche Anpassungen in der Ausstattung geben würde:

- Cannondale Scalpel SE 2

- Cube Stereo 120 HPC SLT

- TREK Fuel EX 9.7

Innerhalb meiner eigenen Rankinglist steht in der Kombination aus meinen eigenen Fähigkeiten, dem Einsatzbereich, der Ausstattung, und letztendlich der Vernunft das Cube ganz vorne.

Gefolgt von dem Cannondale und dem TREK, bei denen jeweils die Emotionen höher ausfallen, die Ausstattungen (Übersetzungen und beim CD ggf. Bremse) für mich persönlich jedoch nicht optimal sind und angepasst werden müssten, was wiederum Zusatzkosten verursacht und wodurch sich der reduzierte Preis wieder relativiert.

Vernunft ist insbesondere im Sport jedoch nicht alles, denn mitunter entschädigen Emotionen ja für das ein oder andere kleine Defizit.

Soviel einfach mal in ein "paar mehr Worten" ... ;-)

Viele Grüße
Frank

PS: Sofern es nicht zu viel Arbeit bereit würde ich mich sehr über eine Beschreibung deiner Eindrücke beim Fahren, und zur Funktion der Schaltung und Bremse freuen.

Ebenso freue ich mich aber auch auf positiven Input weiterer Forumsmitglieder!! Also, gerne her damit!! :)
 
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Hallo Frank,

ich vergleiche mal aus meiner Sicht Cannondale und Cube:

  • Laufradsatz: Newmen Evolution SL A.25 am Cube ist natürlich um Längen besser als der Cannondale-LRS.
  • Schaltung - Übersetzung: 529%bei Shimano gegen 500% bei Sram Eagle des Cannondale; du könntest auch noch mit dem 26er Kettenblatt am Cube spielen und 24 Zähne auflegen, 500% fahre ich komplett nach oben und unten aus, im Mittelgebirge reicht es, lange Alpenaufstiege würden wahrscheinlich knapp und ich müsste auf ein 30er Kettenblatt wechseln.
  • Schaltung-Anwendung: Sram Eagle ist schon ein bisschen zickig beim Einstellen; die XT beim Cube stellst du ein und fährst.
  • Bremsen: Sram Level am Cannondale ist von der Leistung her durchschnittlich und für mein Gefühl gut zu dosieren; Shimano-Bremsen sind halt knackiger.

Werkstattperspektive: Das Cube hat alles in allem die einfacheren Maße für spätere Ersatzteilbeschaffung. Das Cannondale hat einen asymetrischen Hinterbau, damit ist die Kettenlinie verlegt. Da musst du beim Kettenblatt besonders aufpassen. Ein Laufrad hinten muss besonders aufgebaut werden und hat auch nur 142mm Breite (nicht mehr der akt. Standard). Der 1.5er Steuersatz ist dann auch nur durch Spezialteile zu ersetzen.

Fahrverhalten: Am Cannondale fehlt mir im Antritt etwas die Spritzigkeit; die 29er mit relativ schweren LRS und Reifen schluckt erstmal Kraft, aber dann rollt es. Sobald es auf den Trail geht, liegt es schön satt mit viel Grip im Gelände; auch steile Downhills lassen sich sicher abfahren ohne Überschlagsgefühle. Bei einigen Tests wird der schmale 72er Sitzwinkel als unmodern / Fehler ausgewiesen. Davon merke ich aber nichts. Bei 188cm, Schrittlänge 88cm (eher kurze Beine) sitze ich auf dem "L" perfekt. Nur den Vorbau habe ich 2 cm länger gewählt. Das Gefühl "von hinten" treten zu müssen habe ich nicht.

Das Trek scheint noch eine Nummer mehr in Richtung Trail zu gehen: 130mm Federweg, Sram Guide-Bremsen, dafür schwerer. Mein Cannondale steht ohne Tuning mit 13 kg inkl. Pedale da. Das Trek wird vom Hersteller schon bei 13,4kg angegeben. Die Sram NX hat in der angegebenen Ausstattung nur 11-42 Zähne und keinen XD-Freilauf. Da kommst du hinten nicht auf ein 10er Ritzel.


Gruß

Lars
 
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Hallo Lars,

nun möchte ich mich nochmals für deine erneut umfangreiche und objektiv sehr gute Antwort bedanken.
Herzlichen Dank, dass Dir unbekannterweise so viel Mühe gibst!!
Wie ich ja zuvor erwähnte spielen bei einem Neukauf meinerseits sowohl Emotionen als aber auch Vernunft mit hinein.
Emotional gefallen mir das Cannondale und das Trek tatsächlich besser.
Die ein oder andere spezifische Besonderheit und das ein oder andere Ausstattungsmerkmal sagen mir jedoch nicht wirklich zu.
Das Ganze in Ruhe und primär unter den Aspekten des persönlichen Einsatzbereiches, altersgerechten Fahrstils, der Ist-Ausstattung ohne Veränderungen/Anpassungen, und letztendlich dem Preis-/Leistungsverhältnis wird es in meinem Fall jedoch das Cube werden.
Hierzu gilt es nun sich für die in positiver Form "passende" Rahmengröße zu entscheiden.
Der Konfigurator weist bei meinen 181/87cm die RH 19" aus. Ein freundlicher Mitarbeiter eines Anbieters empfiehlt mir dagegen die RH 21".
Grübel, grübel, grübel ...
Bis zum WE möchte ich mich entscheiden und bestellen.
Nochmals meinen herzlichen Dank!!

Viele Grüße
v. alten Frank
 
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Guten Abend Trekki,

von deinen Maßen ausgehend sollte mir möglicherweise die Rahmengröße 19" passen.

Viele Grüße
Frank
 
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Das kann natürlich nur eine Probefahrt klären aber den Gedanken hatte ich auch.
 
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