Fahren nach Gefühl

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27. September 2001
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In den letzten Tagen hab ich mal nen interessanten Test durchgeführt. Eine Referenzstrecke, 20 km (40 wären warscheinlich besser, aber bei dem Wetter...), 500hm mit ständigem auf und ab bis zu 20% Steigung, zweimal die selben Rahmenbedingungen bezüglich Wetter.

Einmal bin ich die Strecke ebenfalls mit Pulsmesser gefahren und hab versucht an Anstiegen nicht über 170 hinauszukommen und den Puls nicht unter 160 fallen zu lassen (klappt nicht immer, besonders bei Abfahrten), was auch geklappt hat. Ich bin also immer schön um meine vermeintliche Schwelle - einen Test hab ich nie gemacht - herum gefahren.

Ein Zweites mal bin ich diese Strecke mit Pulsmesser gefahren, hab jedoch das Display nach unten gedreht, also alles nach Gefühl gefahren.

Das Ergebnis: Der Duchschnittspuls (152) ist der selbe und die Endzeit (knapp über 1 h) bis auf wenige Sekunden ebenfalls.

ich war erstaunt! Ich war der Meinung ohne Pulsmesser geb ich mehr Feuer und bin dadurch schneller, aber nix wars.

Und die Moral von der Geschicht. Der eigene Körper gibt einem ganz gut vor was am besten für einen ist :D.

Weitere Erkennnisse: irgendwie fehlt mir am Berg der Druck. Der Puls ist immer sehr schnell wieder unten (erkennt man am niedrigen Durchschnitt) aber irgendwie geht am Berg nicht mehr. Hat einer hierzu Trainingstipps wie man das verbessern kann? Die Grundlage scheint ja recht gut zu sein.

Thx
 
1. idealerweise kannst du pulsbereiche ohne blick aufs display ansteuieren.
frrage der erfahrung.

2. berg: kann sein, dass du zu viel grundlage trainiert hast. in der vorbereitung ist je mehr, desto besser, aber irgendwann sollte man umstellen auf intensivere sachen.
 
Original geschrieben von dubbel
1. idealerweise kannst du pulsbereiche ohne blick aufs display ansteuieren.
frrage der erfahrung.

2. berg: kann sein, dass du zu viel grundlage trainiert hast. in der vorbereitung ist je mehr, desto besser, aber irgendwann sollte man umstellen auf intensivere sachen.

ich bin den winter durchgefahren, mindestens 1* die woche. im mai hab ich angefangen mit intervallen. war warscheinlich zu spät. naja, umso mehr hab ich jetzt zum zulegen - hoffentlich :D. mir fehlt halt wirklich noch die erfahrung nach 3 trainingsjahren.
 
Original geschrieben von dubbel
was für berge fährst du denn im training?
(wie lange, wie steil, wie oft?)
kannes eine kraft-frage sein?

da hier mittelgebirgs-randlage ist, fahr ich meist 200hm mit bis zu 13% meist aber flacher. am ende sinds meist 7% im schnitt. es kann sicherlich eine frage der kraft bzw. der nicht vorhandenen kraft sein. ich bin diese jahr fast keine längeren KA-Einheiten gefahren und hab das zugunsten von intervallen so gut wie vernachlässigt.
 
keine KA...
was genau verstehst du dann unter intervallen?

(eigentlich: intervall = trainingsmethode, KA = trainingsziel)
 
das hier ist mir beim ersten lesen ins auge gesprungen:
Original geschrieben von sport-page.com
Das intensive Training der Kraftausdauer wird in der Intervallmethode durchgeführt. Bevor Sie dieses Training durchführen müssen Sie eine gute Grundlagenarbeit erledigt haben und bereits einige extensive Kraftausdauerfahrten durchgeführt haben. Ansonsten ist das Verletzungsrisiko hoch und der Trainingsreiz unnötig intensiv.
und das klingt plausibel.


(ohne auf die site an sich einzugehen...)


die angaben sind ja auch immer etwas verwaschen.
was ich dir ins blaue rein raten würde:
den erwähnten berg im sitzen hochfahren, tempo ist völlig unwichtig dabei (also allein fahren und kein rennen draus machen),
belastung sollte eher muskulär sein (d.h. der puls kann unten bleiben),
und am wichtigsten: dicken gang wählen und mit niedriger trittfrequenz in konstantem tempo hochpumpen.
gang nicht zu dick, d.h. normale koordination sollte möglich sein, ohne sich zu verbiegen.
 
Original geschrieben von dubbel
das hier ist mir beim ersten lesen ins auge gesprungen:

und das klingt plausibel.


(ohne auf die site an sich einzugehen...)


die angaben sind ja auch immer etwas verwaschen.
was ich dir ins blaue rein raten würde:
den erwähnten berg im sitzen hochfahren, tempo ist völlig unwichtig dabei (also allein fahren und kein rennen draus machen),
belastung sollte eher muskulär sein (d.h. der puls kann unten bleiben),
und am wichtigsten: dicken gang wählen und mit niedriger trittfrequenz in konstantem tempo hochpumpen.
gang nicht zu dick, d.h. normale koordination sollte möglich sein, ohne sich zu verbiegen.

danke für die tipps. die seite hatte ich nur zum ausräumen der missverständnisse genutzt. dort ist das ganze halt sehr schön illustriert.

:bier:
 
@Spooky: Du Verrückter bist ja immer noch am Herum-Experimentieren mit KA-Training und Intervallen! Schick mir mal am Saisonende ne PM mit Deinem Resultat, ich merke immer wieder, dass wir ähnliche Fragen haben :daumen:

...ich fahre dieses Jahr nur noch Just-For-Fun...:hüpf: :lol: :hüpf: :lol: ...zumindest bis zum nächsten IBC-Winterpokal, dann mache ich wieder ernst und greife Katrin, Türklinke und vor allem Vanillefresser an...;)
 
Original geschrieben von Snake
@Spooky: Du Verrückter bist ja immer noch am Herum-Experimentieren mit KA-Training und Intervallen! Schick mir mal am Saisonende ne PM mit Deinem Resultat, ich merke immer wieder, dass wir ähnliche Fragen haben :daumen:

...ich fahre dieses Jahr nur noch Just-For-Fun...:hüpf: :lol: :hüpf: :lol: ...zumindest bis zum nächsten IBC-Winterpokal, dann mache ich wieder ernst und greife Katrin, Türklinke und vor allem Vanillefresser an...;)

ich hab zur zeit absolut keinen bock auf ga und lass das auch sein. es fehlt die power in den beinen und da wird jetzt gefeuert was das zeug hält auch wenns auf kosten der ga geht ;)

ich denke beim nächsten ibc wp steh ich nicht schlecht da wenn wir die wichtung ändern. beim reinen fahren war ich letztes jahr in den top ten :).
 
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