Gibts noch umweltbewusste MTBler?

Weichei. Radfahren im Schnee gibt mehr Kraft :D Die restlichen Muskeln mit schwerem Rucksack trainieren und für die Arme bergauf nach vorne beugen und gleichzeitig am Lenker ziehen *g*

Ich bin diesen Winter auch viel im Schnee gefahren macht auch wirklich Spaß aber ab einer gewissen Schnee höhe geht da nicht mehr viel. Wir sind dieses Jahr dann stat MTB langlaufen gegangen.
Ich bezweifle aber das wir so einen Winter noch einmal haben.:heul:
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Heuschnupfen ist keine ausrede, habe ich selber und trotzdem macht das Biken jede mange Spaß:D
 
ok, nach 5,5 seiten ist das thema "umweltschutz" durch und es wird über fitnessstudios philosophiert.

ich denke man kann daher durchaus ein resumé ziehen und sagen:
nein, es gibt keine relevante anzahl an umweltbewussten MTBlern, zumindest nicht in diesem forum.

das nichtmal das outing eines atomkraftbeführworters zu einem aufschrei geführt hat, ist eine positive erkenntnis und macht mir mut.
 
das liegt z.T. auch daran, dass ich den humor nicht verstehe.
ich kapiere die komik einfach nicht, wenn da in todernstem tonfall die haarsträubendsten dinge konstruiert werden.
 
ok, nach 5,5 seiten ist das thema "umweltschutz" durch und es wird über fitnessstudios philosophiert.

ich denke man kann daher durchaus ein resumé ziehen und sagen:
nein, es gibt keine relevante anzahl an umweltbewussten MTBlern, zumindest nicht in diesem forum.

das nichtmal das outing eines atomkraftbeführworters zu einem aufschrei geführt hat, ist eine positive erkenntnis und macht mir mut.

wäre mir auch neu dass Leute die MTB oder rennrad fahren dies tun um Umweltbewusst ein Zeichen zu setzen.
Es ist eine Sportart wie Fussball, Handball oder andere und da meckert doch auch keiner rum wenn die Leute mitm Auto zum Training kommen.
 
ok, nach 5,5 seiten ist das thema "umweltschutz" durch und es wird über fitnessstudios philosophiert.

ich denke man kann daher durchaus ein resumé ziehen und sagen:
nein, es gibt keine relevante anzahl an umweltbewussten MTBlern, zumindest nicht in diesem forum.

das nichtmal das outing eines atomkraftbeführworters zu einem aufschrei geführt hat, ist eine positive erkenntnis und macht mir mut.

Ich würde eher sagen es gibt keine relevante Anzahl die sich hier in diesem Fred zu Wort melden ;)
Außerdem kann man auch in diesem Forum die "MTBler" wohl kaum über einen Kamm scheren:
Z.B. welcher Downhillfahrer nutzt schon die Muskelkraft um an den Startpunkt seiner Tour zu kommen... da schließt sich der Umweltschutzgedanke ja schon von selbst aus!
 
Ich selbst bin bis vor zwei Jahren mit vielen Freunden zusammen ausschliesslich Rennrad gefahren - auch mal Mehrtages-Touren mit leichtem Gepäck.

Zum Startpunkt der Touren fuhr man entweder mit dem Rad (Ehrensache) oder bei längerer Anfahrt mit der Bahn.

Seit ich MTB fahre, bin ich schon in vielen Gruppen dabeigewesen - und war fast immer der einzige, der mit dem Rad zum Treffpunkt kam. Ich war und bin immer noch ziemlich schockiert, dass fast alle MTB-Fahrer selbst bei kurzen Anfahrtwegen unter 10 km grundsätzlich mit dem Auto kommen.

Als MTBler hat man ja noch im Wald viel mehr Kontakt mit der Natur als beim Rennrad fahren auf der Strasse. Trotzdem sind Umwelt- und Naturschutz für die meisten leere Worte. Selbst XC-Hardtails mit "schneller" Bereifung, die ja gut auf Asphalt rollen, werden per Auto befördert.

Was jedem Rennradfahrer oberpeinlich wäre, ist für MTBler ganz normal: wenn man (aus Gewichtsgründen!) weder Ersatzschlauch noch Werkzeug dabei hat und man hat eine Panne, wird nach Hause telefoniert und Frauchen kann ihren Helden mit dem Zweitwagen abholen ("Mutti, holst du mich ab?").

Damit der Erstwagen vom Startpunkt auch wieder nach Hause kommt, wird abends natürlich nochmal zu zweit losgefahren und die Karre abgeholt. Bilanz des Tages: 20 km mit dem MTB, 60 km mit dem Auto. Und solche Leute glauben wirklich, sie wären Radfahrer - arm, aber wahr.

Gibts überhaupt noch MTBler für die Naturschutz etwas bedeutet und die auch dementsprechend handeln?

Lasst mal was von euch hören!

Hm. Wenn wir uns zu Touren treffen, dann habe ich es noch nicht erlebt, dass die Teilnehmer mit dem Auto vorgefahren kamen. Entweder fussläufig und schiebenderweise; alternativ mit fahrend auf dem Rad oder bei weiteren Strecken dann mit der Bahn.
 
Ich fahre jeden Tag 10,5km zur Firma, bei jedem Wetter. Aber nicht um der Umwelt gutes zu tun, das ist eher angenehmer Nebeneffekt. Ich kann dann abseits es Verkehrs die abschalten, anstatt die Zeit im Stau zu sitzen. Billiger ist es auch. Ich habe dafür extra ein Fully mit Big Apple.

Die 10 km zur Hausstrecke im Wald fahre ich aber mit dem Auto. Das ist für mich kein Widerspruch. Das ist einfach nur der Weg zur Sportstätte. Wer läuft schon mit Fußballschuhen zum Sportplatz?
 
Z.B. welcher Downhillfahrer nutzt schon die Muskelkraft um an den Startpunkt seiner Tour zu kommen... da schließt sich der Umweltschutzgedanke ja schon von selbst aus!

Mit nem DHradl fährt sicher keiner ne Tour. Deshalb heißts ja auch DHradl.
Skifahrer schlurfen mit ihren Abfahrstski ja auch nich zum nächsten Berg.

Nu is die Frage ob der autofahrende DHler, welcher sich nur auf abgesperrten Strecken bewegt, oder der Zug anreisende AlpenXer der umweltfreundlichere ist.

Fahr übrigens am Freitag per Auto von Erlangen nach Bad Wildbad und Samstag Abend von Bad Wildbad nach Todtnau und am Montag dann wieder von Todtnau zurück nach Erlangen.
Dabei sind wir 3 Leute, 1 Hund, 1 Katen Bier und zwei Autos.
 
Das tut richtig weh!

Lösung: Ersatzschlauch mitnehmen!
(dieses Wissen scheint in der jüngeren Generation leider verloren gegangen zu sein...)
Und auch gute Reifen nehmen (Continentals PannenKing Supersonic gehört nicht dazu)

ich bin 15 und weiß mittlerweile nicht mal mehr wie flickzeug aussieht, denn ich habe das Gefühl die dinger sind undicht :) deswegen kommt bei mir immer ein ersatzschlauch rein (hab ca. 7-8 daheim liegen)
 
Ich weiß ja nicht was dich zu deinem Sport annimiert, aber ausser dass ich vielleicht die gleichen Muskelpatien trainiere hat das für mich nichts mit Biken zu tun!
Aber jedem das seine...


Wer sagt denn daß ich spinning mache:confused: habe ich noch nie versucht, aber ich kann Leute verstehen die es machen, die dann noch an Geräten und Hanteln die Muckis trainieren (vor allem die die man beim biken nicht braucht) und anschließend gemütlich in die Sauna liegen.
Im Winter ist bei uns biken oft nicht möglich, da ist sowas eine gute Alternative, oder etwa nicht;)
 
Ich würde eher sagen es gibt keine relevante Anzahl die sich hier in diesem Fred zu Wort melden ;)
sonst wird doch auch nicht mit posts gespart. also aus zurückhaltung melden sich hier sicher keiner nicht zu wort ;)

schnitte: mein ich auch.

ich bike wirklich nicht um die umwelt zu schützen. sonst würde erst gar kein alubike aus übersee kaufen.
skifahren ist auch kein aktiver umweltschutz!
 
Hi Bergschreck,
ich bin auch oft in Bielefeld und Porta Westfalica/Wiehengebirge unterwegs und ich kann deine Einschätzung aus unser Gegend nur bedingt teilen.

Bei einem Fahrtechnikkurs kamen fast alle mit Auto, die hatten aber auch alle einen Weg von über 20km. Frage mich gerade ob überhaupt Bielefelder dabei waren, aber glaube schon so 2, 3.

Außerdem fahre ich zurzeit auch viel mit meinem Auto vor: Ich arbeite in Bielefeld und fahre da eh ab und zu mit Auto, dann nehme ich das Bike mit und nach Feierabend gehts ab in den Teuto.
Wenn ich im Wiehen Bike bin ich in meinen ersten Bike Wochen auch oft mit Auto vorgefahren, derzeit auch noch wenn ich längere Touren plane (über 30km), da der Anfahrtsweg hin und zurück auf Straße auch schon fast 30km sind. Da fehlt dann oft die Zeit und die Lust jedes mal wenn ich ins Wiehen will über 1h Straße fahren zu müssen.

Im Juli ziehe ich um, erste eigene Wohnung mit PERFEKTEM Bike Startort. :D
Dann wird zumindest in Bielefeld nie wieder mit Auto gefahren und wenns ins Wiehen geht, verbinde ich es mit Besuch Zuhause.
 
Umweltschutz fängt aber ja wohl eher nicht erst beim Auto an, oder?
Ich versteh unter Umweltschutz auch, dass man z.B. seinen Müll wieder mit nach hause nimmt und ihn dort entsorgt!:mad:
Z.B.: Verpackungen von irgenwelchen Gels und Riegeln und das ganze Plastikflaschengedöns etc.

Grüße, Steff
 
Steff, da geb ich dir recht, wer Müll im Wald liegen lässt oder wegschmeißt, hat dort nichts verloren und ist wirklich ein umweltsünder.

MTBlern, die mit dem Auto zum Wald fahren, würde ich nicht so bezeichnen. Es sind halt verschiedene Vorraussetzungen die dazu führen. Oft ist Distanz zum "Hometrail" mit 10 km je Weg zu weit, wenn man danach noch 1 oder 2 Stunden fahren will und man in der Woche ja auch noch berufstätig ist oder manche Familie haben etc...
Downhiller ist ja auch wieder ne andere Geschichte.
Denke es ist eher ne Einstellungssache, aber selbst da kommt es auf diese Voraussetzungen an.

Rennradler fahren ja eh immer Straße und auch allgemein mehr Kilometer und da man Straßen IMMER vor der Haustür hat, kann man gleich losradeln.

Umweltsünder als MTBler würde ich eher jene nennen, die Abseits der Wege alles platt fahren und da gar keinen Respekt haben.
 
Typische Umweltschützer, Ökos und so haben ja meist auch einen linken politischen Background und sind vor allem der Gewalt nicht abgeneigt, wie die regelmäßigen gewalttätigen Proteste gegen Atomkraft zeigen. Ein Auto zu besitzen und zu halten bedeutet immerhin auch Verantwortung und geregeltes Leben. Dazu sind diese Typen doch gar nicht imstande. Früher erkannte man sie ja immer sofort an den langen Haaren und die Frauen von denen hatten keine BHs an, aber heutzutage tarnen sie sich mit Kurzhaarschnitt. So ein Kurzhaarschneider verbraucht auch Strom, Atomstrom? Und ob sie das deutsche Handwerk unterstützen, indem sie zum Friseur gehen, ist bei solchen Typen doch auch fraglich.
 
Typische Umweltschützer, Ökos und so haben ja meist auch einen linken politischen Background und sind vor allem der Gewalt nicht abgeneigt, wie die regelmäßigen gewalttätigen Proteste gegen Atomkraft zeigen.

Mit der Gewalttätigkeit des Strassenverkehrs können sie aber immer noch nicht mithalten. Die Zahl der Toten ist zwar (teilweise aber auch durch statistische Schönrechnerei) rückläufig, aber mehrere tausend Tote im Jahr - das schaffen selbst die Umweltschützer mit ihren Demonstrationen nicht.

http://www.zeit.de/online/2009/22/auto-unfall-statistik

Und auch die Nutzung von Atomenergie ist gewalttätig:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14400/1.html

Und ehrlich: wenn ich solche Beiträge wie deinen lese, könnte ich glatt zu dem Schluss kommen, dass zuviel Auto fahren die Intelligenz verringert.

EDIT: lese gerade unter deinem Benutzerbild den Text "Leben - niederer Wahn". Passt gut zu deinen Äusserungen hier.
 
Mit nem DHradl fährt sicher keiner ne Tour. Deshalb heißts ja auch DHradl.
Skifahrer schlurfen mit ihren Abfahrstski ja auch nich zum nächsten Berg.

Bevor die Skigebiete mit Liften verhässlicht wurden, war aber *genau das* Skifahren. Skier mit Rucksack auf den Rücken, eine ordentliche Schneewanderung den Berg hinauf und dann die *verdiente* Abfahrt. Ist mittlerweile in Vergessenheit geraten.
 
oho, jetzt wird es wirklich interessant. Man rechnet also die Energiearten gegenseitig auf.
Dann also bitte auch mal die Energiegewinnung aus Braunkohle erfassen, die zumindest bis 1989 in der DDR zu gravierenden Umweltproblemen führte. Wenn die Heise-Onlineredaktion davon redet, daß die Kernenergie für Millionen Tote verantwortlich sein SOLL, so ist das erstmal keine belastbare Aussage, sondern eine Vermutung, voller Korrelationen und keinen wirklichen Sachzusammenhängen---denn sonst würde man von Tatsachen schreiben. Auf solcher Basis ist es auch möglich, von tausenden Toten/Verletzten im Zusammenhang mit Braunkohlebergbau und/oder der Braunkohle"veredelung" zu reden, siehe Borna/Espenhain/Magdeborn usw. Auch Garzweiler soll nicht unbedingt ein Hort der Natur sein.
Was Wasserkraft anlangt, so ist am DreiSchluchtenStaudamm am Jangste genau zu sehen, wie umweltfreundlich Wasserkraft ist, und daß das ohne Tote abging, wäre mir neu.
Windkraft ist zwar vordergründig eine regenerative Energiequelle, allerdings ist eine normale, an Land stehende Windmühle nicht in der Lage, ohne Generalreparatur die Energie zu erzeugen, die zur Herstellung ebendieser Windmühle verbraucht wurde(siehe dazu eine Artikel im SPIEGEL von vor etwa 3 Jahren).
Was die Ökobilanz vor Erdöl betrifft, so ist gerade zur Zeit zu sehen, wie umweltfreundlich das ist, im Golf von Mexico fließ unser schöner Sprit ins Meer.
Es ist auch fraglich, ob das Waschen von Ölsand umweltfreundlich ist.

Es führt also kaum etwas an einem Energiemix vorbei und damit verbunden an einer Einschränkung des Energieverbrauches.

Und zum Schluß noch einer meiner Lieblingssätze (auch Zitat aus einem SPIEGEL): Wenn übergewichtige Mütter ihre übergewichtigen Kinder mit übergewichtigen Geländewagen zur Schule fahren, ist der Sprit noch zu billig......
 
Wie kommt man eigentlich auf die absurde Idee durch Nichtnutzung des Autos die Umwelt zu schonen?
Doch nur durch zuviel Mediengläubigkeit.
Es muss nur etwas oft genug behauptet werden und damit wird es dann automatisch zur Wahrheit. Obs auch wirklich stimmt wird nicht mehr hinterfragt.

Die Grünen haben das Auto als schlimmstes Übel das Jahrtausends schon in ihrem Grundgesetz verankert. Und über die Jahre haben sie es tatsächlich geschafft sehr viele Menschen dazu zu bringen das auch so zu sehen.
Hat funktioniert.
Wobei da natürlich der Neid die eigentliche Ursache war.
Was ich mir nicht leisten kann ist schlecht und sollen andere auch nicht haben.
Kann man so aber nicht sagen, also sucht man andere Argumente. Umweltschutz z. Bsp.

Wer mag kann sich im I-Net leicht schlau machen wie sich z.Bsp. der gesamte CO2-Ausstoss aufteilt und vor allem welchen Anteil der Strassenverkehr daran hat.
Nur soviel dazu:
würde ab morgen jedes Auto stehen bleiben, nichts mehr, kein Strassenverkehr,
dann hätte das dennoch keinerlei Einfluss auf das Klima.

Aber wer dennoch gerne glauben mag er sei umweltbewusst wenn er das Auto öfter mal stehen lässt, nur zu.
 
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