GPS-Kauf geplant, trotzdem Tacho mit Höhenmesser?

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Meine Frage: Ersetzt ein GPS-Gerät erfahrungsgemäß die Anschaffung eines Tachos mit Höhenmesser oder spricht die Erfahrung dagegen ?

Ich will auch endlich wissen wie hoch die Hügel in NRW sind und dann ggf. auch wiederfinden können !
Alleine schon als nette technische Spielerei werde ich mir ein GPS-Gerät zulegen und diesbezüglich auch noch andere Threads durcharbeiten.
Ob man das Ding dann aber wirklich dabei hat und es auch funzt ?
Ist das GPS-Gerät sowieso zu groß, zu schwer, zu kurze Akku-Zeit, zu kompliziert, zu wenig Empfang... ?

Es ist mir klar das es sich um verschiedene Systeme handelt, ich will nur wissen ob man letzendlich den Höhenmesser noch vermisst.

Gruß Würfelglück
 
GPS - Gerät (zb.Etrex Vista) mit eingebautem Höhenmesser reicht vollkommen aus.
Die Höhenanzeige des GPS ist auf jeden Fall genauer als der nur barometrische funktionierende vom Fahrradcomputer.

Ich hab dieses Jahr bisher den Bikecomputer nur als HF-messer am Bike. Die Fahrradfunktion ist bisher noch gar nicht angeschlossen.
Und ich muss sagen, ich vermisse den Fahrradcomputer bis jetzt nicht.
cu RedOrbiter
 
Also ich hab beides. Das GPS ist nicht immer dabei, die Batterien sind schnell mal leer und manchmal hat man halt keinen Empfang. Find die Steigungsanzeige in % und Wattleistung ganz witzig, außerdem hast dann auch einen Höhenmetertacho.

Grüße, Mudface
 
Das Etrex Vista hat einen barometrischen Höhenmesser und einen, der die Höhe durch die Satelliten bestimmt!

Höhenbestimmung mit GPS ist selten genauer als eine barometrische Bestimmung, solange es sich nicht um hochwertige (damit meine ich nicht das Handheld-Zeugs von Garmin und Magellan) Geräte handelt und du eine Differential-Berechnung über einen Referenzpunkt durchführst.

Bei barometrischer Bestimmung musst halt im Hochgebirge auch Luftdruckschwankungen zwischen Morgens und Abends mit einberechnen.

Ein Höhenmesser in der Uhr oder dem Compuer ist dennoch bei langen Touren sinnvoll, um nicht ständig das GPS anlassen zu müssen.
Hier sind die Suunto-Uhren empfehlenwert, der ihre Höhenangabe und Dinge wie Temperaturkompensation funktionieren meiner Meinung nach ganz gut.


Beste Grüße,
Peter
 
Ich hab auch beides Polar S720, Etrex Legend und nen normalen Sigma-Tacho. Vorteil: die Etrex Software kummuliert die Höhendaten nicht - im Gegensatz zur Polar Software. Schon während der Fahrt kann man hier die zurückgelegten HM ablesen. :daumen:
 
Ist nicht ganz das Thema aber dann brauch ich keinen neuen Thread aufmachen.

Gibt es einen Höhenmesser den man ans Bike schrauben kann für wenig Euronen? Wenn ja, welchen würdet Ihr mir empfehlen?
 
Danke schonmal für fundierte echte Praxiseindrücke - genau diese suche ich auch.
-Ups, das Budget für eine Luxuskombi übersteigt ja schnell 600€.

Für NRW reicht ja eigentlich auch das Mitführen eines Zollstocks ?

Zwischenstand:
-Eher beide Geräte, da sonst GPS dauernd an sein muß.
-Zumindest Eltrex zeigt auch keine kummulierten Höhenmeter.

@RedOrbiter: Wie lange hält denn Dein Eltrex Vista realistisch durch ?

Gruß Würfelglück
 
würfelglück schrieb:
-Zumindest Eltrex zeigt auch keine kummulierten Höhenmeter.

@RedOrbiter: Wie lange hält denn Dein Eltrex Vista realistisch durch ?
Hallo würfelglück
Zu deiner Frage: Das Vista hält normalerweise einen ganzen Touren-Tag durch, mit einem Satz AA-Batterien (bestehend aus 2 Stk.). Noch ne anmerkung zu den Batterien: Sehr sinnvoll sind die Wiederaufladbaren NiMH-Akus. Diese Anschaffung lohnt sich sehr schnell.

Und noch was ,
Betreffend kumulierter Höhenmeter:
Zumindest das Etrex Vista zeigt sehr wohl im Höhenmesser-Menu die kumulierte Höhe an.

cu RedOrbiter
 
Hi @ all,

ich hab von Garmin den Forerunner und bin sehr zufrieden damit. Es gibt auch eine kostenlose Software zum archivieren der Touren. Leider kann der Forerunner keine Touren speichern sondern nur Wegpunkte. Jetzt gibts aber den Foretrex, der eigentlich ein Gecko 201 ist nur halt viel kleiner und auch sehr gut zum biken geeignet ist. Der kann 20 Tracks mit je 125 Wegpunkten speichern und 10000 Trackpunkte glaub ich. Den werd ich mir demnächst zulegen.

Gruß Showman

Forerunner 201

Foretrex 201
 
Ich habe ein Garmin Emap das hält mit 1700ma/h Akkus circa sechs Stunden durch. Für die Feierabendrunde und Spontantouren brauch ich das Ding nicht, da interessieren mich nur die Höhenmeter. Ich trag das Ding sowieso oft in der Schultertasche, seh also die Anzeige nicht.

Das GPS nützt Dir nur was, wenn Du weißt wo Du hin willst. Wenn Du einfach eine Route abfahren willst, reicht ein günstiges, daß nur eine Pfeildarstellung hat.
Ohne GPS-Route bzw. deren Vorbereitung, nützt Dir das Ding wenig, dann kannst Dich nachher über Deine Datenfiles freuen.

Kauf Die eine ordentlichen Tacho mit Altimeter und ein günstiges GPS in das man Routen zumindest in ActiveLog einspielen kann (siehe anderen Thread). Kartenanzeige ist Schnickschnack. Mit DAV-Planzeiger und Wanderkarte findet man seine GPS-Koordinaten ruckzuck auf dem Papier, wenn man mal keinen Plan hat wo man sich befindet.

Grüße, Mudface
 
Zitat von RedOrbiter schrieb:
GPS - Gerät (zb.Etrex Vista) Die Höhenanzeige des GPS ist auf jeden Fall genauer als der nur barometrische funktionierende vom Fahrradcomputer.

BillGehts schrieb:
Genau das Gegenteil ist natürlich der Fall.
Hallo BillGehts
Bitte könntest du mir deine Behauptung ein wenig näher begründen.

Ich kann hier aus meiner Praxis erzählen.
War z.B. am Samstag auf einer Biketour unterwegs. Am Start auf ca. 300müM hab ich beide Geräte (HAC4+Vista) auf die GLEICHE Höhe eingestellt und angeglichen.
Die Biketour ging dann bis über 2000müM hoch in die Alpen. Zwischendrin stellte ich Unterschiede von max. über 100 Meter Differenz bei der Höhen-Anzeige fest (Föhnlage).
Wobei die Höhe des Garmin auf plus/minus 5m stimmte (Verglichen mit der 1:25'000 Landeskarte).
Auch auf dem höchsten Punkt der Tour stimmte das Garmin bis auf 2m genau gemäss Landkarte und auch der Markierung (Wegweiser) auf dem Passübergang.

Über eine begründete Antwort von Dir würde ich mich freuen.

cu RedOrbiter
 
Ich denke nicht, dass man generell sagen kann, dass eines genauer als das andere ist. Das hängt von der Wetterlage und von der Qualität des Satelitten-Empfangs ab. Deshalb baut Garmin in das Vista oder das 60CS zusätzlich einen barometrischen HM ein. Dieser wird bei gutem Satelitten-Empfang automatisch kalibriert (so diese Funktion aktiviert ist...).
Ich hab bis jetzt auch immer Tacho und GPS parallel genutzt (vorsicht mit kabellosen Tachos, kann passieren, dass sich GPS und Tacho stören, Folge sind unsinnige Anzeigen an Tacho und/oder GPS). Da mein CM436M den Geist aufgegeben hat (ist seit 6 Wochen eingeschickt!), fahr ich seither zwangsläufig nur mit GPS. Ehrlich gesagt, ich vermisse den Tacho nicht! Alles, was ich wissen muss, ist auf dem GPS. Allerdings ist das Teil recht groß und mann sollte es immer abnehmen, wenn man das Bike vor dem Bäcker oder der Kneipe parkt...
Mein 60C läuft mit zwei AA NiMH-Akkus (2000 mAh) ca 20 Stunden. Normale Alkaline Batterien (Varta Photo) halten ca. 26h, was für fast 3 Tage Transalp reicht...
Geräte mit barometrischem Höhenmesser und Kompass fressen ca. 30% mehr Strom...
 
peter_schoen schrieb:
Höhenbestimmung mit GPS ist selten genauer als eine barometrische Bestimmung,
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Bei barometrischer Bestimmung musst halt im Hochgebirge auch Luftdruckschwankungen zwischen Morgens und Abends mit einberechnen.

wie man das macht würde mich mal interessieren....

ich habe nen Geko 201 und einen Hac4 (von früher noch). Die Höhenmessung des GPS ist bei meinen Touren im Gebirge immer genauer gewesen als die des Hac4, liegt wohl daran, daß a) der Empfang im Gebirge gut ist und b) das GPS zwar theoretisch ungenauer ist, aber eben nicht driftet wie der barom. Hühenmesser.

Einziger Nachteil des Geko: er kumuliert die Höhenmeter nicht im Gerät, geht nur per Software am Computer. Benutze folglich den Hac4 nur mehr als Pulsuhr mit Höhenmeterzähler, das GPS als Navi, Tacho und Höhenanzeige.
 
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