Hardtail für Anfängerin

Ok, ich dachte wenn ich noch 200 € draufleg würde es sich schon ein wenig auszahlen, aber wenn cx Fahrer meint das nimmt sich nix.. (dachte wegen der Deore Ausstattung und Luftfedergabel beim Ghost, schließlich sind das schon 300 € Unterschied!). Man könnte natürlich immer sagen leg nochmal 200 drauf, aber irgendwann is nunmal Sense.

Und ich weiß ja noch garnicht wo es hingehn soll, ihr seid ja alle schon top dabei und habt dementsprechend natürlich höhere Ansprüche. Wenn die Gabel also den größten Ausschlag gibt ist es immernoch Blödsinn jetzt etwas günstiges zu kaufen und wenn ich weiß wie ambitioniert ich bin, die Gabel dann austauschen zu lassen?

@Seeanemone: welches hast du? und wo gefunden?
 
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Dann ist es eher sinnvoller, sich eine Maschine beim Versender zu kaufen, mit einer vernünftigen Ausstattung, und wenn es nicht so passt, dann den Rahmen wechseln. Ein guter Rahmen ist mittlerweile günstiger, als eine gute Gabel.
 
Da muß ich Dunkelfalke recht geben... eine gute Gabel wie etwa die Reba RL kostet alleine je nach Angebot ~300€ einzeln, für den Einbau vom Händler kannst Du nochmal ~50€ draufrechen, falls Du dir das nicht selber zutraust.

Mir ging es da ganz ähnlich wie Dir, ich bin mit einem Plan-Budget von 500-600€ gestartet, habe in der Preisklasse aber rein gar nichts gefunden, was mir wirklich gefallen hätte - dann hab ich in der 800€-Klasse geschaut, aber das konnte mich für den Preis immer noch nicht zu 100% überzeugen.

Es ist aber auch immer eine Frage der eigenen Ansprüche... deswegen geht einfach nichts über eine Probefahrt. Probier die Räder in deiner avisierten Preisklasse erstmal bei Fachhändlern aus und schau, wie glücklich Du damit bist.

Ich habe selbst fast einen ganzen Monat nach meinem neuen Rad gesucht, und mich dabei praktisch jeden Tag 2-3 Stunden damit beschäftigt... aber bald sind ja Semesterferien, gell? :D
 
Wobei eine Probefahrt nur dann etwas nützt, wenn man auch in der Lage ist, einzuschätzen, wie es sein sollte. Wie oft tauchen hier Anfänger auf viel zu großen Rahmen (oder auch zu kleinen) auf und erzählen dann, wie wundervoll alles paßt. Ein, zwei Jahre später hätten sie dieses Rad wohl auch nicht mehr gekauft, weil sie mittlerweile mehr Ahung haben.

Eine Testfahrt bei einem Gebrauchten halte ich hingegen für wichtig. Denn da merkt man, was knarzt, wackelt, rattert.
 
Wenn es auch ein Fully sein darf...
Verkaufe für eine Bekannte ein Rocky Mountain Elements, ist zwar schon ein paar Jahre alt, wurde aber nur sehr wenig gefahren, Preis ca. 600 Euro, Standort ist Straubing, Probefahrt jederzeit möglich.
Mehr Bilder in meinem Fotoalbum:

 
ich würde beim Hardtail bleiben, so lernst super schnell dich aktiv am Bike zu bewegen (Gewichtsverlagerung) und der Unterschied am Gewicht ist enrom in dieser Preisklasse, da kannst dir gleich wieder 2kg draufrechnen (das ist eine Welt)
 
Schönes Rocky!

Das Fully meiner Frau hatte 2006 700 € gekostet und wiegt auch knapp 14kg. So groß sind die Unterschiede da auch nicht mehr im Gewicht.
 
Eine Testfahrt mit etwas Vorinformieren wie ein Rad sitzen sollte, kann definitiv nicht schaden. Ich ab damals eben einen zu großen Rahmen gekauft. Der Rest des Rades war "Zufall sei dank" gut, aber eben eigentlich nur durch Zufall.

Wenn Du jemanden kennst, der Ahnung von Rädern hat, sodass Du Probefahren etc. kannst, würde ich auch eher in die Richtung eines gebrauchten Rades schauen. In München ist am Stiglmeierplatz (sofern ich Isartrails richtig interpretiere) neben dem Cinema-Kino auch ein Gebraucht-Radladen. Da hättest Du wenigstens eine Gewährleistung von nem Jahr und sparst immer noch recht viel, hast aber trotzdem eine Beratung. Bei 1,73m kann ich mir gut vorstellen, dass Du je nach Rahmen teilweise gerne mal zwischen den Größen sitzt. Also in dem Sinne, dass sich ein 16er-Rahmen zu klein, der 18er aber zu groß anfühlt. Je nach Rahmen fällt das aber auch wieder recht unterschiedlich aus.
 
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ich bin halt jetzt am hadern
a) 1000€ investieren und später festestellen, dass es nicht das wahre ist/ ich es nicht genügend nutze
b) günstig kaufen und später bereuen nicht was besseres genommen zu haben

@ hmorrison: es ist nicht so, dass mir in der Preisklasse nix gefallen würde (ich hab mich zB auf dem Juliet bis jetzt am wohlsten gefühlt. aber wenn ihr meint ich würde damit nicht zufrieden sein und dann doppelt kaufen..)

und zur Probefahrt: das ist denk ich auch für Anfänger wichtig und im Fachgeschäft hab ich eher nochmal die gewissheit die richtige Größe zu bekommen als bei einem Gebrauchtkauf (mir wurde von den Händlern immer 18 zoll empfohlen)
Obwohl mich das Radon natürlich schon juckt, es wurde so oft empfohlen, da kanns nicht schlecht sein. ABER halt kein Ansprechpartner.. (und mein lokaler Händler ist halt super nett und kompetent)

zu dem Rocky: schick siehts ja aus, aber mit Fullys hab ich mich jetz garnicht beschäftigt, wär ja weit über meinem Budget (und Einsatzbereich?). Was heißt denn "ein paar Jahre" und was könntest du sonst noch dazu sagen (Größe, Gewicht, Ausstattung)?
 
Obwohl mich das Radon natürlich schon juckt, es wurde so oft empfohlen, da kanns nicht schlecht sein. ABER halt kein Ansprechpartner.. (und mein lokaler Händler ist halt super nett und kompetent)

Radon hat Service Partner, an die man sich lokal wenden kann. In der Liste stehen auch zwei Händler in München und einer in Oberhaching.
 
Gerade in den unteren Preisklassen kann jeder € sinnvoll investiert sein! Es gibt bei jedem Teil einfach so viel Verbesserungspotential und da es bei einem MTB einerseits um die Sicherheit des Fahrers geht, aber andererseits auch um maximalen Fahrspass, tust du gut daran, noch mal ordentlich was draufzulegen. Klar, jeder hat sein Budget, aber wenn das nicht reicht, dann übt man sich besser noch etwas in Geduld und spart noch ein Weilchen weiter, anstelle was Billiges zu kaufen, dass dann langfristig kaum zufrieden stellt, oder den Ansprüchen nicht genügt. (Billig gekauft ist doppelt gekauft!)

Ist natürlich doof, wenn ich, als langjähriger Radon-Fahrer ausgerechnet das ZR Team 7.0 empfehle, aber das sollte für dich aus finanzieller Sicht ein kurzfristig erreichbares Ziel sein und im Tagesangebot für 899.- kannst du da praktisch nichts mehr falsch machen. Kannst ja hier mal nach einem Servicepartner in deiner Nähe suchen: http://www.radon-bikes.de/xist4c/web/Service-Partner_id_5257_.htm

Edit: Zja... das kommt davon, wenn man den Browser nicht aktualisiert! :)
 
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Ich schreib dir mal ne Email mit den genauen Daten, steht leider nicht bei mir zuhause, aber ich werde heut mal die Rahmengröße messen und auf meine Waage stellen, dann kannst du es dir ja überlegen.
 
Um dich noch weiter in Entscheidungsnot zu bringen habe ich einen weiteren Vorschlag: Radon ZR Lady 6.0
http://www.bike-discount.de/shop/k1283/a58280/zr-lady-6-0.html

Das Bike hat für 799,- € eine Reba RL Gabel und brauchbare Teile, die funktionieren und sicher eine Weile halten. Wäre doch ein Kompromiss, wenn dir die 999,- für eine komplette XT-Ausstattung beim Bulls Copperhead3 oder dem Radon ZR Team 7.0 zu viel sind. Und 17" klingen auch ganz gut (ohne dass ich mir die Geo jetzt genau angesehen habe)

Keine Angst vorm Versenderbike! Gerade für das Radon gibt's ja die Servicepartner und jeder andere Händler repariert dir auch ein Rad, dass du nicht bei ihm gekauft hast. Du wirst aber sowieso nicht herum kommen, dir einen Satz Inbussschlüssen (nein, nicht den für 5€, sondern den für 25€) zu kaufen und bisschen was selbst zu machen. Sonst stehst du ständig beim Händler.
Keine Sorge, hier gibt's auch Schrauber-Hilfe. Jede Frage eines Mädels erzeugt ca. 124 Antworten am ersten Tag :-)
 
Ist natürlich doof, wenn ich, als langjähriger Radon-Fahrer ausgerechnet das ZR Team 7.0 empfehle, aber das sollte für dich aus finanzieller Sicht ein kurzfristig erreichbares Ziel sein und im Tagesangebot für 899.- kannst du da praktisch nichts mehr falsch machen.[/URL]
)

Rate vom ZR Team ab. Geometrie altbacken, Vortrieb grenzwertig, schwer und 2012 im Vergleich zu CH3 einfach nicht konkurrenzfähig.

Wenn dann ZR Team gebraucht für 600-750 EUR nach 1 Jahr. Stehen genug rum von den Hobeln.
 
also ein grund mehr ein "hübsches" Radl zu suchen ;)

aber ich merke: viele leute, viele Meinungen..
(anscheinend ja auch beim radon team 7.0)
Hab auch noch etwas im Ladyforum gestöbert und da wurde den Einsteigern ziemlich abgeraten ein Versenderbike zu kaufen. Ahhh Gewissenskonfilkt :P
Ich ruf morgen nochmal beim Händler an was er im "erweiterten" Budget da hat.

Eine Frage noch zur Damengeometrie: in wie weit wirkt sich die aufrechtere Sitzposition beim Bergauffahren aus? Klettert es schlechter? (Vermutlich haben da die Mädls mehr Erfahrungen)
 
Deutlich schlechter - das Vorderrad hebt früh ab.

/edit
Ich kann mir vorstellen, wieso bei den Mädels vom Versenderbike abgeraten wird: die sind vermutlich lang nicht so bastelfreudig und wollen lieber den vollen Service beim Händler.
Ist auch eine valide Einstellung, aber es ist meiner Meinung nach besser, auch selbst etwas schrauben zu können.
 
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Hi,
also zum Thema Versenderbike muss ich sagen:

Ich hab auch vor 2 Monaten von ROSE mein erstes Versenderbike überhaupt gekauft.
Bisher bin ich sehr zufrieden. Die regelmässige Wartung wie Kette ölen und putzen kann ja jeder Laie selbst.

Wenn mal was kaputt sein sollte, wäge ich ab, wie "groß" das Problem ist, und gehe dann entweder zum örtlichen Reparaturservice (kleiner Laden, freut sich über jeden Kunden und ist kompetent, die machen das auch wenn das Bike nicht von ihnen ist!) ODER ich schicke es - meiner Meinung nach vergleichsweise komfortabel - im karton zurück.

Den Karton bekommt man bei der Lieferung ja bereits. Kann man wieder verwenden. Und zur Post bringen muss man das Paket nicht - DHL holt es ab wenn ich das richtig verstanden habe.

Also alles in allem ein wenig Logistik, aber keine großen Probleme in der heutigen Zeit.
 
Eine Frage noch zur Damengeometrie: in wie weit wirkt sich die aufrechtere Sitzposition beim Bergauffahren aus? Klettert es schlechter? (Vermutlich haben da die Mädls mehr Erfahrungen)

Was ist eine "Damengeometrie" ??? Es gibt auch Männer mit langen oder kurzen Beinen. Frauen haben möglicherweise eher mal breiter stehende Sitzknochen, aber sonst???

Ich glaube nicht, dass die Oberrohrlänge bei einem MTB unter 1000€ zu lang sein kann. Die haben alle ein 2-3cm kürzeres Oberrohr als die teureren Race-HTs.

Da mir Fahrräder idR eher kurz ausfallen, habe ich mich damit arrangiert und irgendwann festgesellt, dass man eine langgestreckte Geometrie normal nicht braucht.

Ein kurzer 70mm Vorbau und ein entsprechend breiter Lenker >70cm bringen dich nicht in eine andere Sitzposition bergauf als zB ein 100er Vorbau mit 65er Lenker. Aber du hast eine viel bessere Kontrolle bergab.

Wenn du deine sportliche Herausforderung darin siehst, ohne abzusteigen zB zur Esterbergalm zügig hochzufahren, ist ein längeres Oberrohr (Race-HT > 1000 €) und eine tiefe Lenkerposition aber von Vorteil.

PS: Versenderbike oder nicht ist deine persönlche Entscheidung, die 200 € die man sparen kann sind schnell im Ärger über den Mehraufwand (Paket zur Post, Hotlinetelefonate usw.) den man selber hat aufgegangen - wobei ich mit Radon nur gute Erfahrungen in dieser Hinsicht hatte. Es gibt aber auch jede Menge schlechter Radläden.
 
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Bin auch ZR Team 7.0 Fahrer und kann mich wegen "Händler-Service" auch nur whistler85 anschliessen.

Es wird mit Sicherheit in München ebenfalls kleine Rald-Schrauber-Läden geben, die sich über neue Kunden freuen. Da ist man dann auch mit einem Rad, das nicht von dort ist, gern gesehen. So ists auf jedenfall bei mir in Süd-Hessen. Deshalb von mir ein :daumen: für Versender-Bikes, sind einfach preiswerter.

Ansonsten kann ich auch das CH3 für einen Tausender empfehlen, hat sich ein Freund gekauft, der ist zufrieden und ich fands auch prima beim Probefahren. Über die Austattung vom CH3 wurde ja schon genug gefachsimpelt, die ist über jeden Zweifel erhaben.
 
also ein grund mehr ein "hübsches" Radl zu suchen ;)

aber ich merke: viele leute, viele Meinungen..
(anscheinend ja auch beim radon team 7.0)
Hab auch noch etwas im Ladyforum gestöbert und da wurde den Einsteigern ziemlich abgeraten ein Versenderbike zu kaufen. Ahhh Gewissenskonfilkt :P
Ich ruf morgen nochmal beim Händler an was er im "erweiterten" Budget da hat.

Eine Frage noch zur Damengeometrie: in wie weit wirkt sich die aufrechtere Sitzposition beim Bergauffahren aus? Klettert es schlechter? (Vermutlich haben da die Mädls mehr Erfahrungen)

Meist heißt Mädels-Rad: Höhere Front, anderer Sattel, schmaler Lenker, lila Muster.
Eine zu hohe Front kann beim sportlichen Kurven-Fahren ungünstig sein, weil du den Druck nicht auf's Vorderrad bringst. Zum Rumtrullern fährt es sich vielleicht angenehmer. Je nach Rumpfmuskulatur eben. Meine Freundin mag es. Berghoch und bergab schiebt sie aber. :rolleyes:
Wenn du jetzt auf's Geld schauen musst, sollte das nicht das wichtigste sein. Du kannst die Front mit Spacern oder kurzem, steilen Vorbau auch noch paar Zentimeter verändern, wenn du nicht klar kommst. So einen Vorbau bekommst du beim Stadler für unter 20€.
Sattel wirst du dir wahrscheinlich eh einen kaufen. Ich kenne niemanden, der/die den Originalsattel nach der ersten längeren Tour am Rad gelassen hat. :heul:
Und ob du einen extra schmalen Mädelslenker brauchst? Bist ja nicht klein. Meine Freundin ist 10cm kürzer und hat schmale Schultern. Sie hat über einen Lenker >640mm genörgelt. Alle, die bisschen flotter fahren, haben mehr Spaß, wenn der Lenker breiter ist.

Thema Versenderbike:
Traust du dir zu einen Lenker und Pedale anzuschrauben und das Vorderrad einzubauen? Anleitung liegt bei. Mehr muss da meistens gar nicht gemacht werden. Ich spare mir die 300€ Ladenaufschlag gern und bastel dafür das Zeug aus dem Karton zusammen und kommuniziere mit meinem Händler per Mail. Zurückschicken werde ich es nur bei Rahmenbruch. Defekte Teile bekam ich auch einzeln, wenn ich ein Foto hingeschickt habe. Der Mehraufwand hält sich in Grenzen. Wenn der Finanzrahmen größer ist, ist's es natürlich leichter in den Laden zu gehen und ein top ausgestattetes Specialized mitzunehmen.

Hast dir das von mir verlinkte Mädelsrad mal angeschaut?
 
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