Hardtail für den Einstieg - Rose? Cube? Handel? Versender?

McDreck

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Bezüglich des Reaches ist es völlig egal, wo der Sattel positiniert ist. Er ist ein Maß für den Abstand Tretlager-Steuerrohr, was für die Position auf dem Bike wichtig ist, wenn man in den Pedalen steht. ;)
Reach ist wie viele andere Werte ja nur eine Hilfsgröße. Sattelaufsitzpunkt zu vorderen Kontaktpunkten (aka Griffe) ist tatsächlich ausschlaggebend. Wenn es einem da zu lang ist, dann ändert man die Länge des Vorbaus oder verbaut einen Lenker mit mehr Backsweep, nicht aber Fore/Aft des Sattels! Dieser richtet sich nach dem Pedalierkreis.

Ist Dir das jetzt präzise genug formuliert?
 
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Bezüglich des Reaches ist es völlig egal, wo der Sattel positiniert ist. Er ist ein Maß für den Abstand Tretlager-Steuerrohr, was für die Position auf dem Bike wichtig ist, wenn man in den Pedalen steht. ;)
Du hast recht, hab auch nicht geschaltet. Sattel betrifft das Oberrohr und nicht den Reach.

@McDreck Robzo hat recht.
Wir dürfen Oberrohr, Kontaktpunkte etc nicht vermischen mit dem Reach.
Reach betrifft das Bike im Stehen bzw. ist dafür ein Anhaltspunkt.
 

McDreck

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@McDreck Robzo hat recht.
Wir dürfen Oberrohr, Kontaktpunkte etc nicht vermischen mit dem Reach.
Reach betrifft das Bike im Stehen bzw. ist dafür ein Anhaltspunkt.
1. Robzo ist gar nicht in dem Thread hier.
2. Selbstzitat
Reach ist wie viele andere Werte ja nur eine Hilfsgröße. Sattelaufsitzpunkt zu vorderen Kontaktpunkten (aka Griffe) ist tatsächlich ausschlaggebend.

Fühlen sich Leute zu gestreckt auf dem Rad, was mitunter am Reach liegt oder am Reach+ (Canyonsprech für bis zum Lenker vor) neigen sie öfter mal dazu den Sattel nach vorne zu schieben, was vermutlich nicht gut ist.

Oberrohr ist auch wieder nur so ein Hilfsmaß. Wirklich relevant sind Sattelaufsitzpunkt zu Pedalierkreis, Sattelaufsitzpunkt zu vorderen Kontaktpunkten. Zumindest im Sitzen. Im Stand gibt es keinen Aufsitzpunkt. Der wird dann ersetzt durch den Körperschwerpunkt. Eigentlich wird der gar nicht mal ersetzt. Vorher sitzt er halt auf.

Hat jetzt alles gar nichts mit dem Topic zu tun, aber schön akademisch isses. Gute Nacht!
 
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1. Robzo ist gar nicht in dem Thread hier.
Stimmt, oben editiert. Keine Ahnung was ich da gelesen und gesehen habe.

Der Sattel muss zu den Pedalen eingestellt werden. Der Bereich Hüfte-Knie-Fuß ist quasi Dein Motor. Der muss rund laufen.
Hier stimme ich zu :daumen:

Reach ist wie viele andere Werte ja nur eine Hilfsgröße
Hilfsgröße ist nicht treffend in meinen Augen.
Reach und Stack sind zwei Maße die wirklich genau vorgeben sind wie zu messen um vergleichbar zu sein. Zumindest ist so mein Wissenstand.

Beim Sitzwinkel, Lenkwinkel, eff. Oberrohr kochen alle wieder etwas ihr eigenes Süppchen. Manche mit SAG, manche ohne, Sitzwinkel auf Steuerrohrhöhe manche gegen die Sitzhöhe an, etc.

Fühlen sich Leute zu gestreckt auf dem Rad, was mitunter am Reach liegt oder am Reach+ (Canyonsprech für bis zum Lenker vor) neigen sie öfter mal dazu den Sattel nach vorne zu schieben, was vermutlich nicht gut ist.
Dies ist aber ganz klar falsch von Canyon. Der Abstand vom Sattelrohr zum Steuerrohr ist das effektive Oberrohr, und hat nichts mit Reach zu tun. Ein steiler Sitzwinkel kann aus längerem Reach ein kürzeres Oberrohr machen.

Reach ist wie viele andere Werte ja nur eine Hilfsgröße. Sattelaufsitzpunkt zu vorderen Kontaktpunkten (aka Griffe) ist tatsächlich ausschlaggebend. Wenn es einem da zu lang ist, dann ändert man die Länge des Vorbaus oder verbaut einen Lenker mit mehr Backsweep, nicht aber Fore/Aft des Sattels!
Du kannst aber nicht an ein Enduro mit 64° LW einen 100mm Vorbau schrauben oder an ein XC HT mit 69,5°LW einen 35mm Vorbau.

Grundsätzlich muss die Ausgangsbasis / Geo passen. Lenker, Vorbau, Spacer und Sattelposition ist Feintuning. Aber keiner dieser Punkte wird die falsche Rahmengröße oder das falsche Bike kompensieren.
 

McDreck

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Irgendwie sprechen wir unterschiedliche Sprachen...

Hilfsgröße ist nicht treffend in meinen Augen.
Reach und Stack sind zwei Maße die wirklich genau vorgeben sind wie zu messen um vergleichbar zu sein. Zumindest ist so mein Wissenstand.
Die Messbarkeit von Reach und Stack habe ich nicht angezweifelt. Mir geht es um die tatsächliche Relevanz für den Fahrer bzw. die Sitzposition des Fahrers. Und da sind beide Maße nur eine Hilfsgröße. Das statt Reach und Oberrohr tatsächlich relevante Maß ist eben vom hinteren Auflager zum vorderen Auflager. Im Sitzen ist das der Sattelaufsitzpunkt hinten und die Griffe vorne.
Für hinten ist das dann Sattelaufsitzpunkt zu Pedalierkreis, welcher wiederum von Tretlagerposition und Kurbellänge definiert wird. (Pedal- und Schuh-Stack könnte man noch betrachten, wenn man es so genau haben will. Will ich nicht.)

Ganz kurz gesagt, die Kontaktpunkte.

Dies ist aber ganz klar falsch von Canyon. Der Abstand vom Sattelrohr zum Steuerrohr ist das effektive Oberrohr, und hat nichts mit Reach zu tun. Ein steiler Sitzwinkel kann aus längerem Reach ein kürzeres Oberrohr machen.
Canyon gibt "Reach+" mit an. Damit meinen die Tretlager zu Vorbauende. Also wie Reach nur mit Vorbau. Glaube ich zumindest. Könnte auch bis in die Griffe gemessen sein. Auch ein Hilfsmaß. Ein doofes, weil nicht vergleichbar, weil sonst keiner das verwendet.

Auch egal. Mir geht es nur darum festzustellen, dass ein Großteil der ganzen gängigen Maße alles nur Hilfsgrößen sind. Das Zeug was man leicht messen und mit angeben kann, weil die tatsächlich relevanten Maße nicht so fixiert und dazu noch individuell sind.

Btw. effektives Oberrohr ist auch kein wirklich gutes Maß da ja nicht wirklich fix. Taugt nur um grob die Auswirkungen des Sitzrohrwinkels abzuschätzen. Und man interessiert sich heutzutage auch nur noch in MTB-Kreisen dafür, weil nur hier die Sitzwinkel so verpfuscht wurden, dass das jetzt wieder ein Thema ist.

Die ganzen Maße Stack, Reach, Kettenstrebenlänge, Sitzrohrwinkel, effektives Oberrohr dienen alle nur um grob abzuschätzen ob man sich die Kontaktpunkte in den Bereich bringen kann, die man benötigt. Und das meine ich mit Hilfsgrößen.

Du kannst aber nicht an ein Enduro mit 64° LW einen 100mm Vorbau schrauben oder an ein XC HT mit 69,5°LW einen 35mm Vorbau.
Kann ich schon. Muss ja nicht gut sein. Aber davon hab ich auch nichts gesagt.

Grundsätzlich muss die Ausgangsbasis / Geo passen. Lenker, Vorbau, Spacer und Sattelposition ist Feintuning. Aber keiner dieser Punkte wird die falsche Rahmengröße oder das falsche Bike kompensieren.
Da kann ich Dir zustimmen. :daumen:
 
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Eine Möglichkeit, ja.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die teuren Rahmen leichter sind als die günstigen.
Der höhere Preise kommt dann einerseits durch erhöhte Entwicklungskosten zustande (an welchen Stellen kann ich Material weglassen, ohne dass es Stabilitätseinbußen kommt), auf der anderen Seite sind solche Rahmen dann aber auch aufwendiger zu fertigen.
Im Normalfall gibt es von einem Modell einen Rahmen und diesen dann in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten. Ich kenne eine Ausnahme und zwar das Marin San Quentin. Da hat die günstigste Version, also das 1er, einen anderen Rahmen. Man sollte sich vor dem Kauf also sicherheitshalber doch mal den Frame Spec genauer anschauen.
Richtig schlecht Bikes gibt es eigentlich nicht. Beim Lector ist es natürlich der Carbon Rahmen statt Alu, aber die meisten Mehrkosten sind Komponenten.
Eine SID ist schon eine sehr hochwertige Gabel, als 120mm müsste es auch eine 35 sein. Das Innenleben, die Dämpfung ist spürbar hochwertiger. Geht bei Schaltung etc weiter. Laufräder sind auch ein großer Posten.
Umso leichter, umso mehr steigt die Preiskurve exponentiell an.

Ist das ganze spürbar? Ja, für Einsteiger aber eher weniger bis kaum. Ohne korrekte Einstellung machen hochwertige Teile kaum Sinn, die meisten können sie nicht sinnvoll abstimmen.

Danke euch für die Antworten. Da bin ich wieder ein Stückchen schlauer! So lernt man dann nach und nach dazu ;)

Wenn noch mehr Hardtail-Content auf der Tube suchst...
Da hab ich direkt mal reingeschaut! Sehr cool!

Ansonsten ist die Diskussion auch sehr spannend für Anfänger. Auch wenn man immer erstmal googlen muss, was das so alles bedeutet :D
 
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bist du denn mit deiner Auswahl schon etwas weiter?
Bin aktuell auch auf der Suche und habe in meinem Preisrahmen bis jetzt nur das Cube Attention und das Radon ZR Team 6.0/7.0
 
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Das kann ich mit einem klaren Jein beantworten ;) Grundsätzlich ja. Mich interessiert das Ghost Nirvana Tour am meisten, weil es wirklich allroundig ist. Und das Konzept dahinter ist spannend. Allerdings würden mich da das Essential bzw Universal interessieren. Habe mein Budget etwas hochgeschraubt. Wo ich eh solange warten muss, kann ich auch noch ein bisschen sparen. Und dann gibt es dann eben ne vernünftige Radversicherung. Die beiden Modelle gibt es allerdings laut verschiedenen Angaben erst im Januar bzw März. Da ist wieder das Problem: Ich würde gerne einfach mal ne Testfahrt machen bzw mich mal draufsetzen.

Ansonsten finde ich das Grand Canyon (7.0 oder 8.0) immer noch ziemlich gut. Da könnte ich aber nur bestellen. Ein Tipp war ja noch ein Stevens-Bike. Da habe ich hier in Hamburg bei einem Händler angefragt, die bekommen im Dezember neue Modelle rein. Das Comencal Meta HT spukt auch immer noch ein bisschen in meinem Kopf rum, aber das ist eigentlich Blödsinn, weil es nicht das richtige für meine Zwecke wäre. Vielleicht würde ich auch nochmal ein Cube (Reaction TM oder C:62 One) ausprobieren, aber auch da sieht es aktuell einfach mau aus. So der aktuelle Stand :)
 
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Jetzt kann ich das hier auch mal abschließen. Es ist jetzt nach wirklich langer, langer Zeit das Grand Canyon 7 (XL) geworden. Hier in Hamburg hat zufälligerweise im November ein Laden aufgemacht, der Canyon-Räder führt. Hauptsächlich Rennräder und Gravel, aber die haben auch einen, der sich mit MTBs auskennt. Daher hatte ich jetzt endlich nochmal die Chance, im Laden beraten zu werden. Testen konnte ich leider nicht. Jetzt muss ich nur noch bis zum März warten und mich ein bisschen überraschen lassen.
 
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Jetzt kann ich das hier auch mal abschließen. Es ist jetzt nach wirklich langer, langer Zeit das Grand Canyon 7 (XL) geworden. Hier in Hamburg hat zufälligerweise im November ein Laden aufgemacht, der Canyon-Räder führt. Hauptsächlich Rennräder und Gravel, aber die haben auch einen, der sich mit MTBs auskennt. Daher hatte ich jetzt endlich nochmal die Chance, im Laden beraten zu werden. Testen konnte ich leider nicht. Jetzt muss ich nur noch bis zum März warten und mich ein bisschen überraschen lassen.
Was genau ist der Vorteil, sich in einem Laden beraten zu lassen, der nur eine Marke führt und das in Frage kommende Bike weder live sehen, geschweige denn probefahren zu können?
 
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Ich habe einfach erstmal nen Ansprechpartner. Ich kann mir das Rad da hinliefen lassen, es testen und wenn es nicht passt, kann ich es über den Laden direkt umtauschen. Der Kontakt dort ist einfach persönlicher und kompetenter, als in den großen Läden (in denen es hier in HH auch keine Räder zum Testen gibt und überzeugend fand ich die Beratung dort nie) und ich habe jemanden an den ich mich wenden kann, wenn mal was kaputt ist und der sich dann genau mit den Rädern auskennt. Und zusammen mit der Expertise hier aus dem Forum und allem, was ich mir so zusammengelesen habe, war das einfach die beste Option.
 
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Moin liebe Leute,
ich will mir (Überraschung) ein neues Fahrrad zulegen und bin mit diesem Plan anscheinend direkt in eine problematische Phase reingeplatzt, denn es gibt einfach kaum Fahrräder auf dem Markt. Das macht die Suche aktuell sehr schwierig. Ich bin bei der Internet-Recherche jetzt ziemlich am Ende und weiß recht genau, was ich für meinen Preisrahmen (799 bis 1100 Euro) bekommen kann und haben will. Wichtig ist mir vor allem die Schaltung, hier soll es mindestens eine Deore sein. Schaltung sollte auch mit 2x10 oder 2x11 sein, damit man auch auf der Straße gut vorankommt. Die Scheibenbremsen sind in dem Preissegment ja alle recht ähnlich. Hier vllt die Frage, wie die Tektro-Bremsen in dem Segment so zu bewerten sind. Da finde ich recht wenig Infos zu. Bei der Federgabel schwirrt immer der Gedanke, ob es Stahlfeder reicht oder ob es eine Luftfederung für ein paar mehr Euro sein soll. Ansonsten wurde mir jetzt zweimal eine Rahmenhöhe von 48 cm und eine Laufradgröße von 29 Zoll empfohlen (eine Alternative wäre 52 cm und 27,5 Zoll. Für besseres Rollen würde ich aber gerne 29 Zoll Räder haben).

Ich bekomme in ein paar Tagen das Cube Attention beim Händler zum Testen, das einzige Fahrrad, dass ich wirklich mal testen kann. Ansonsten sind die Läden wie leergefegt aktuell. Deshalb habe ich mich auch bei den Versendern umgeschaut und bin auf das Rose Count Solo (1 oder 2) gestoßen. Ich interessiere mich ansonsten noch für das Cube Attention SL, also die sportlichere Version des Attention.

Was mir allerdings noch fehlt, sind Infos zur Rahmengeometrie. Wie fällt die bei den verschiedenen Herstellern aus? Was heißt eigentlich "sportliche Geometrie"? Beim Rose Bike habe ich zB gelesen, dass die Sitzposition beim Bergabfahren Probleme machen könnte. Beim Blick auf die ganzen geometrischen Daten der Hersteller ergeben sich dann meistens viele Fragezeichen. Welche Sitzposition zB eignet sich fürs Fahren auf Trails, welches wäre eine sportliche Sitzposition etc. Hier ist auch die Frage für mich als Einsteiger, ob man mit einem Versender wie Rose nicht auch nen Fehler macht, wenn man das Bike vorher nicht testen kann. Hat vllt auch jemand Erfahrungen mit Rose? Ich finde die Räder optisch sehr ansprechend, habe aber durch diverse Rezensionen das Gefühl, dass Rose auch nicht ganz einfach ist bzw kleinere Macken haben könnte.

Abschließend noch der Gedanke, ob es aktuell überhaupt sinnvoll ist, quasi eine Art Notkauf zu machen, da es einfach keine Auswahl gibt. Oder wartet man, bis sich die Bestände wieder auffüllen und man mehr Auswahl und vllt noch ein bisschen mehr gespart hat. Hat jemand mit ganz viel Erfahrung ein Gefühl, wann sich die Situation wieder entspannen könnte?
Ganz akut ist es nicht, aber aktuell fahre ich ein Trekkingrad, was zwar fährt, aber es ist harte Arbeit. Vom Gelände mal ganz zu schweigen und da es juckt es wiederum ganz doll in den Fingern und Füßen ;-)

Zum Budget vielleicht noch kurz: Ich habe oft gelesen, dass man für den Preisrahmen was anständiges bekommt, aber natürlich ist es oft besser, wenn man mehr investiert. Da ich allerdings in Hamburg wohne, ist so ein Rad auch mal schnell weg und ich möchte mir nicht immer die mega Sorgen machen, wenn ich irgendwo ein Bike für 1500 Euro aufwärts anschließe.

hier noch Links zu den Bikes:
Rose Count Solo
Cube Attention
Cube Attention SL

Fallen jemandem noch weitere MTBs in dem Segment ein?

Hier noch ein paar Infos zu mir:
  • Größe: 1,86m, Gewicht: 99 kg, Schrittlänge: 93-94 cm
  • Wohnort: Hamburg
  • Budget: 799 bis 1100 Euro
  • Welche Anforderung stellst du an dein MTB , wo möchtest du fahren ?
    • Das MTB soll einerseits im Alltag funktionieren, aber ich bin angefixt und will auch mal ins Gelände und möchte ein paar leichtere bis mittlere Singletrails ausprobieren.
  • Welche Bikes bist du bereits Probe gefahren?
    • Bisher leider noch keins, da es in den Läden keine Räder gibt, die für meine Größe passen.
  • Hast du bereits Erfahrung mit MTBs?
    • Nein
Sorry für die lange Abhandlung, aber ich recherchiere gerne mal viel bei solchen Anschaffungen. Viel sind dann auch die Fragen, die aufkommen. Ich freue mich über jede Antwort und jede Hilfe :)

Viele Grüße, Thilo
Ich lese jetzt nicht alles. Nur, wenn du Einsteigerbist, rate ich dir vom Versender ab. Da wirst du nicht glücklich, wenn du ein Problem bekommst
 
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Das hast Du vollkommen richtig gemacht.
Canyon hat seit kurzem einen neuen CEO. Wahrscheinlich bauen Sie sich einen weiteren Vertriebsweg auf. Dem bisher eher bescheidenen Service wird das hoffentlich gut tun.
 
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Das kann ich mit einem klaren Jein beantworten ;) Grundsätzlich ja. Mich interessiert das Ghost Nirvana Tour am meisten, weil es wirklich allroundig ist. Und das Konzept dahinter ist spannend. Allerdings würden mich da das Essential bzw Universal interessieren. Habe mein Budget etwas hochgeschraubt. Wo ich eh solange warten muss, kann ich auch noch ein bisschen sparen. Und dann gibt es dann eben ne vernünftige Radversicherung. Die beiden Modelle gibt es allerdings laut verschiedenen Angaben erst im Januar bzw März. Da ist wieder das Problem: Ich würde gerne einfach mal ne Testfahrt machen bzw mich mal draufsetzen.

Ansonsten finde ich das Grand Canyon (7.0 oder 8.0) immer noch ziemlich gut. Da könnte ich aber nur bestellen. Ein Tipp war ja noch ein Stevens-Bike. Da habe ich hier in Hamburg bei einem Händler angefragt, die bekommen im Dezember neue Modelle rein. Das Comencal Meta HT spukt auch immer noch ein bisschen in meinem Kopf rum, aber das ist eigentlich Blödsinn, weil es nicht das richtige für meine Zwecke wäre. Vielleicht würde ich auch nochmal ein Cube (Reaction TM oder C:62 One) ausprobieren, aber auch da sieht es aktuell einfach mau aus. So der aktuelle Stand :)
So also vielleicht kann ich nochmal was sagen. Also ich hatte das Attention 2019 19 zoll und für mich war es zum Einstieg sehr gut ich bin aber auch nur 174cm und 13 Jahre. Jetzt hab ich das Reaction pro 2021 wieder 19 zoll und muss sagen für den Preis top. Du hast halt schon M8100 bremsen, 1x12 xt schaltung und ne Judy Silver solo air (um die Gabel kann man sich streiten🤣) aber im großen und ganzen Super Rad für 1199 €.
 
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So also vielleicht kann ich nochmal was sagen. Also ich hatte das Attention 2019 19 zoll und für mich war es zum Einstieg sehr gut ich bin aber auch nur 174cm und 13 Jahre. Jetzt hab ich das Reaction pro 2021 wieder 19 zoll und muss sagen für den Preis top. Du hast halt schon M8100 bremsen, 1x12 xt schaltung und ne Judy Silver solo air (um die Gabel kann man sich streiten🤣) aber im großen und ganzen Super Rad für 1199 €.
Also nochmal zur Gabel es gibt halt viele Berichte die Sagen das die Gabel scheiße ist. Aber ich persönlich hab noch keine Schlechte Erfahrung mit der Gabel gemacht. Sie "Rauschte" zwar anfangs durch den Federweg aber dann hab ich einfach mehr Luftdruck hinzugefügt und jetzt ist alles tiptop.
 
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Das hast Du vollkommen richtig gemacht.
Canyon hat seit kurzem einen neuen CEO. Wahrscheinlich bauen Sie sich einen weiteren Vertriebsweg auf. Dem bisher eher bescheidenen Service wird das hoffentlich gut tun.
Danke dir. Ich bin vor allem auch sehr froh, dass ich jetzt erstmal ne Entscheidung habe und jetzt nur noch warten muss. Sonst hat man täglich alle möglichen Seiten gecheckt, welche Räder wann und wie verfügbar sind/sein könnten. Man muss ja auch noch irgendwie arbeiten nebenbei 😁 Das mit dem neuen CEO bei Canyon ist spannend. Vielleicht machen dann ja noch ein paar Läden auf. Hier in Hamburg füllt es auf jeden Fall ganz gut ne Lücke.
 
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Um das ganze hier mal zum Abschluss zu bringen: Das neue Bike ist da. Ein formschönes Grand Canyon 7 (XL). Ich weiß, Canyon ist hier nicht gerade beliebt, aber ich bin einfach nur froh, das Ding jetzt bei mir stehen zu haben. Aus einem angepeilten Liefertermin Anfang März wurde dann ganz plötzlich Mitte Januar. Vorgestern abgeholt und nun mein neuer Mitbewohner. Fährt sich auch einfach gut und macht richtig Spaß auf dem Teil! Von der Sitzposition fühlt es sich auch ziemlich gut an. Ich habe ja das "Problem" mit den langen Beinen ;) Danke nochmal an euch für die ganzen Infos und die Hilfestellungen. Das ist wirklich extrem wertvoll für Leute, die wenig bis gar keine Ahnung haben, um sich zurechtzufinden! Ich bedanke mich mal ganz Corona-konform mit einem virtuellem Bier :bier:

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