Helm Normen

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Hallo zusammen,
man wird ja auf allen Seiten im Netz darauf hingeweisen, dass bei einem Fahrradhelmkauf immer die DIN EN 1078 erfüllt sein soll. Wie sieht aber die Norm im Detail aus? Mich interessiert, was muss so ein Helm aushalten, damit er das Prüfsiegel bekommt. Leider liefert mir google nur Treffer zu Büchern. Hat vielleicht irgendwer die Norm griffbereit?

Viele Grüße Tim
 
Hallo zusammen,
nach einem gemütlichen google Abend, habe ich u.a. folgende Links gefunden:
http://myhome.iolfree.ie/~hardshell/index.html
http://myhome.iolfree.ie/~hardshell/physik.html

Fazit: Nachdem, was die Norm-Helme aushalten müssen, schützt ein Fahrradhelm vor Platzwunden und Schürfwunden am Oberkopf und Stirn. Full-Face Helme auch durch den Kinnschutz am Gesicht.

Nicht dass wir uns falschverstehen: Ich möchte jetzt niemanden überreden, beim Mountainbike auf den Helm zu verzichten! Ich fahre auch mit Helm. Ich bin aber ehrlich erschrocken, wie wenig ein Helm wirklich schützt. (Siehe 2. Link oben). Ich werde also in Zukunft auf die Suche nach Helmen gehen, die mehr als die DIN Norm aushalten.
Es ist in genügend Studien nachgewiesen, das Fahrradfahren im Alltag so ungefährlich ist, das man keinen Helm benötigt (Links zu Studien kann ich gerne posten). Ich persönlich schätze aber das Risiko beim Mountainbike höher ein. Aus diesem Grund möchte ich einfach einen Helm haben, der auch mehr kann, ausser Schürfwunden zu vermeiden (wenn auch diese unangenehm sind...)

Viele Grüße Tim
 
Beim 2. Link hat der Verfasser aber vergessen dass die meisten Helme diese Normen bei weitem übertreffen.
Die Norm ist nur das was ein Helm an Werten haben muß um die DIN Norm zu bekommen, bzw eine Zulassung bei Rennen zu erhalten.
Gerade die höherwertigen MTB- und Rennradhelme erreichen eine weitaus höhere Verzögerung.
 
Silent schrieb:
Beim 2. Link hat der Verfasser aber vergessen dass die meisten Helme diese Normen bei weitem übertreffen.
.

Genau solche Informationen interessieren mich. Woher hast du diese Information. Ich habe mir schon die Homepages einiger (teurer) Helmhersteller angeschaut, aber dort ist darauf nirgends ein Hinweis zu finden.
Hast du da genauere Informationen?

Grüße Tim
 
Mußt nach verschiedenen Helmtests suchen.
Einige Bikezeitungen hatten in den letzten Monaten Helmtests.
 
Nachtrag:
Die Mountain-Bike hat zuletzt auf einen Schlagtest verzichtet da die DIN Norm und das vergebene CE Siegel mittlerweile so hohe Standarts setzen das es überflüssig ist.
Die Anforderungen an europäische Helme ist so hoch das selbst die Amerikaner (die je bekanntlich mehr als Sicher gehen wegen der Produkthaftungen bei denen) die Norm fast 1 zu 1 übernommen haben und Helme mit ihrem CPSC Helmprüfsiegel auszeichnen.
 
Der ADAC macht soweit ich weiß noch einen Schlagtest.
gewonnen hat der Helm bei denen:
TorroMTBA9607347.jpg
 
Silent schrieb:
Nachtrag:
Die Mountain-Bike hat zuletzt auf einen Schlagtest verzichtet da die DIN Norm und das vergebene CE Siegel mittlerweile so hohe Standarts setzen das es überflüssig ist.

Genau das bezweifle ich, wenn ich mir die Norm anschaue. Es wird der Kopf mit 6kg im Helm simuliert. Das da aber noch ein Körper mit 50-100kg bei einem Aufprall schiebt, wird nicht simuliert.
Wie wäre es denn mal mit einer Sammlung von Helmen, die nachgwiesen! haben, dass sie mehr aushalten, als die Norm vorgibt. Nach meine I-Net recherchen scheinen es nicht viele zu sein.
Eventuell könnte man ja auch mal überlegen, wie ein praxisgerechter Test aussehen könnte. Wenn man dann diese Anforderungen als Community (oder auch über die DIMB) an die Helmhersteller gibt, rechne ich mir sogar Erfolg auf eine Reaktion aus. Wann die Vorschläge in einem konkreten Projekt umgesetzt werden bleibt natürlich abzuwarten...

Grüße TIm
 
Silent schrieb:
Der ADAC macht soweit ich weiß noch einen Schlagtest.
gewonnen hat der Helm bei denen:

Auf der Alpina HP rühmt man sich aber leide rauch nur mit der Einhaltung der Norm. Leider gibt es seitens der Hersteller kein Bestreben, ein übererfüllen der Norm zu kommunizieren. Da dies ein sehr gutes Marketingargument wäre, vermute ich, dass es mit der Übererfüllung auch nicht so weit her ist :confused: . Dies ist aber meine Spekulation!
Grüße Tim
 
Einem Helm, den der ADAC getestet und für gut befunden hat, würde ich auf jeden Fall voll vertrauen;)
Der macht wahrscheinlich die wenigsten Kratzer im Lack :lol: :rolleyes:

Der Nikolauzi
 
Die DIN EN 1078 setzt eine maximale Beschleunigung von 250g voraus.
Der Torro liegt bei ca 145g

Reicht das?
 
Man lege sein Augenmerk auf folgende markierte Positionen!

DIN EN 1078 Prüfkopf
[kg] flach rund dach g max.
3.1 - 6.1 ja - 105 Grad, r = 15 mm 250
Fallversuch
- Energie
[J] Geschwindigkeit
[km/h] Geschwindigkeit
[m/s] Höhe
[m]

Die Prüfköpfe sind gemäß EN 960:1998; je nach Umfang (500 mm - 620 mm) wiegen die unterschiedlich viel. Damit kommen entsprechend unterschiedliche Aufprallenergien zustande.
Durch Zufall bin ich auf die EN 1077 gestoßen, Helme für alpines Skifahren. Diese Norm fordert einen Durchdringungstest. Ist also nicht so, daß es das nicht gäbe.

Angesichts der o.g. Gewichte hinsichtlich der Prüfköpfe ist die Norm für den
A....!
Zudem, ohne ausgiebigen Durchschlagsschutz einen Helm auf den Markt zu bringen und diesen dann noch als sicher zu bezeichen, ist äußerst fahrlässig.
Zugegeben, bisher war ich immer in dem Glauben mit meinem Helm, keineswegs ein Billigprodukt, auf der sicheren Seite zu sein, doch die durch TIMTAILOR gesendeten Links veranlassen mich doch ein wenig zum Grübeln.
Wie seht ihr das?!
 
Chris81277 schrieb:
Wie seht ihr das?!
Dass in ein paar Prozent der Unfälle ein Helm nicht mehr reicht, heißt nicht, dass er in den übrigen Fällen nicht doch gute Dienste leistet. Wann muss man schon mal seine gesamte Körpermasse mit dem Helm abbremsen? Ein Helm, der das leisten könnte, würde gar nicht schützen, weil man ihn nicht tragen könnte. Also bitte realistisch bleiben.

Ansonsten bitte ich, nochmal die 287 Beiträge des Shefffield-Threads nachzulesen, da wurde das alles schon mal ausgewalzt, bis es allen zu den Ohren raushing.
 
carmin schrieb:
Ansonsten bitte ich, nochmal die 287 Beiträge des Shefffield-Threads nachzulesen, da wurde das alles schon mal ausgewalzt, bis es allen zu den Ohren raushing.

Uups, ich hatte ganz übersehen, dass die Studie schon mal gepostet wurde...

Übrigens steht heute ein interessanter Artikel in Spiegel Online
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,367032,00.html
Dort wurden von der Zeitschrift Motorrad Motorrad Helme getestet (was sonst :lol: )
Mich hat ehrlich erschreckt, dass alle Helme die Prüfnormen trugen, aber in dem Test schon bei schwächeren Belastungen nachgegeben haben.
Ob man dies auch auf Fahrradhelme projezieren kann, die teilweise von den selben Herstellern kommen :eek:

Grüße Tim
 
"carmin"

ich spreche nicht von der gesamten Körpermasse!
Realistisch?! Selbstverständlich bleibe ich realistisch aber dennoch ist ein Prüfkopf mit 6 Kg Gewicht doch eher schmeichelhaft!

Und "entschuldige" bitte, dass mir der Shefffield-Thread nicht bekannt ist / war! ;)
 
carmin schrieb:
Welche Prüfkopfmasse würdest Du denn vorschlagen?

Ich habe den Eindruck, dass 75 kg ein durchschnittliches Gewicht für einen Erwachsenen ist.
Ich weiß nicht genau welche Masse bei einem Unfall auf die "Aufschlgsstelle" wirkt. Man hat ja nicht nur die vertikaleKraftkomponente, sondern auch die horizontale, die nicht in den Tests Berücksichtigt wird. Gerade im MTB Bereich ist sie aber nicht allzu klein :lol:
Wenn man also ein realistisches Prüfgewicht ermitteln möchte, sollte man mal ein paar Dummieversuche durchführen. Leider habe ich keine Idee, wie man solche Mess-Sensoren aufbaut, sonst würde ich mal ein paar Schaufensterpuppen vom Fahrrad werfen :lol:
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass 50kg realistisch sein könnten, wenn man in den Versuchen nur die vertikale Geschwindigkeit misst.
Wenn also jemand Ideen hat, wie man realistischere Tests nachstellen kann, her damit!
Vielleicht bekommem wir ja mit vereinten Forumskräften was vernünftiges auf die Beine!

GRüße TIm
 
TimTailor schrieb:
Vielleicht bekommem wir ja mit vereinten Forumskräften was vernünftiges auf die Beine!
Blödsinn.

realistisch? Ist es realistisch einen Motorradhelm mit einer Aufschlaggeschwindigkeit von 27km/h zu testen? Wohl auch nicht.

Es geht beim Helm auch gar nicht darum das alle eventuellen Fälle schadlos am Kopf vorübergehen. Denke mal das rein pyhsikalisch Grenzen gesetzt sind.
Zum einen soll ein Helm leicht sein, gute Belüftung haben und dazu noch Schutz bieten.
Wenn du sicher sein willst das deiner Birne möglichst wenig passiert, dann solltest du entweder gar nicht biken oder mit einem Integralhelm durch die Gegend fahren. Wie weit du jedoch mit einem solchen Helm kommst ohne das dir der Kopf platz, kannst du gerne mal probieren ;)

Zudem stellt sich die Frage eigentlich gar nicht bei mir. Ich denke mal das es immer noch besser ist (mit dem schlechtesten Helm) eine Aufprallenergie von 250g zu haben als ohne Helm über 700g
 
Kleiner Denkansatz zur Masse:
Ich halte die 6kg für ok, denn:
Stellt Euch vor, z.B. 75kg knallen ungespitzt, d.h. Kopf voran, mit 30kmh gegen ein festes 'Hindernis' ('human rocket':D) :
Was nützt es, wenn da der Helm den Kopf schützt, bei der Beschleunigung zerbröselt die Wirbelsäule einfach... Dann lieber ohne Riesenhelm!

Relevant (weil häufiger) für Radhelme sind meiner Meinung nach hauptsächlich Fälle, in denen man irgendwo gegendotzt und der Kopf durch den Schwung/die Trägheit, also quasi 'allein', irgendwo gegenstößt.

Es gibt den tollen Versuch: Wassermelone im Helm aus 2m auf den Boden fallen lassen -> Melone ganz.
Melone ohne Helm auf den Boden fallen lassen -> Melone kaputt.

Führ den 75kg Ansatz braucht's ein Ganzkörperkondom oder ein Spinningrad im Studio...;)

Gruß,
Der Nikolauzi
 
Keineswegs halte ich es für Blödsinn wenn sich jemand, in dem hier vorliegenden Falle TimTailor, Gedanken über Sicherheit macht.
Da es sich bei mtb-news um eine Plattform für Mountainbiker handelt, ist doch der Thread vollkommen legitim! JA, jA ich weiß der Shefffield-Thread!

Mal ehrlich, hier findet man häufig Diskussionen die x-mal in allen Formen das Gleiche behandeln, manchmal derart sinnlos dass man sich ein :lol: kaum verkneifen kann!
Das Thema Sicherheit kann garnicht oft genug durchgekaut werden!!!
Sollten jemandem die Augen tränen bzw. das angeschnittene Thema, wie es "carmin" so schön beschreibt zun den Ohren heraushängen, der kann sich getrost zu jeder Zeit ausklinken!

"Silent" Den Gedanken TimTailor´s als Blödsinn abzutun, na ja! Man hätte hierauf sicherlich in anderer Manier antworten können! ;)
 
Überlege mal wie lange es braucht bis es zu einer EU-Norm kommt. Monate? Jahre?
Dort werden nur "Experten" gehört, da interessieren sie sich nicht für ein paar MTB´ler die sich in einem Thread zur bestehenden Norm äußern.

Wenn jemand etwas interessieren sollte was Biker für Meinungen haben, dann sollten Veranstalter mal öfters hier hineinschauen und dann was an deren Veranstaltungen ändern. Solange das nicht passiert, brauchst auf EU-Ebene gar nicht anfangen.
 
Najo, wenn sich schon der Ulle hier seine Trainingstips abholen kann, warum sollte nicht auch ein für die EU arbeitender Experte mal vorbeischauen. :D :D

Chris81277 schrieb:
Da es sich bei mtb-news um eine Plattform für Mountainbiker handelt, ist doch der Thread vollkommen legitim!
Dagegen sagt doch auch niemand was.

Chris81277 schrieb:
Sollten jemandem die Augen tränen bzw. das angeschnittene Thema, wie es "carmin" so schön beschreibt zun den Ohren heraushängen, der kann sich getrost zu jeder Zeit ausklinken!
Es macht mich nervös, wenn Du meinen Namen in Anführungsstriche setzt.

nikolauzi drückt sehr gut meine (oben angedeutete) Sicht der Dinge aus: In den allermeisten Fällen wird man doch seitlich auftreffen, so dass der Helm tatsächlich nur die Kopfmasse bremsen muss, oder man kommt erst dann mit dem Kopf wo gegen, wenn man beim Kullern schon mehrere Schläge abbekommen und damit die meiste Energie abgebaut hat. Wie häufig kommt ein "human rocket"-Unfall vor? Und genau das werden sich die Experten auch überlegt, und nicht aus Blödheit 60 kg mit 6 kg verwechselt haben.

Hier übrigens das Ergebnis eines Unfalls OHNE Helm (der Baum rechts war im Weg):

daniel.jpg
 
carmin schrieb:
In den allermeisten Fällen wird man doch seitlich auftreffen,
Aber auch ein seitlicher Aufprall wird nicht getestet

carmin schrieb:
und nicht aus Blödheit 60 kg mit 6 kg verwechselt haben.

da geht es nicht um Blödheid. Meine Firma hat auch an diversen Normen und Standards mitgearbeitet, daher weiß ich, wie Normen verabschiedet werden. In der Kommission zur Normung sitzen überwiegend Industrievertreter.
Spekulation: Angenommen, deren Untersuchungen hätten ergeben, dass ein Helm, damit er wirklich schützt, die Dimension eines Motorradhelmes haben müßte. Dann wäre er aber nicht zu verkaufen. Was liegt da näher, die Norm nach unten abzusenken?



carmin schrieb:
Hier übrigens das Ergebnis eines Unfalls OHNE Helm (der Baum rechts war im Weg):

Es ist natürlich sehr bedauerlich für den Biker, aber dein Quote impliziert, dass er den Unfall mit Helm überlebt hätte. Ist das wirklich so? ICh hätte gernen einen Helm, der meine Frau davor bewahren würde, ein Kreuz aufstellen zu müssen. Aber den heutigen traue ich das nicht zu. Wie schon gesagt, mein Helm schützt vor Platzwunden, Schürfverletzungen etc. am Kopf. Deshalb trage ich ihn auch. Aber ich glaube nicht, dass er vor schwerwiegenden Verletzungen mit evtueller Todesfolge bewahren kann. Viele der Träger denken dies aber.
Kennst du den Begriff Risikokompensation?
Nicht wenige Biker fahren mit einer (vermeintlichen) Schutzausrüstung schneller/gefährlicher weil sie unbewußt oder bewußt denken, ein Helm kann Sie vor schwerwiegenden Kopfverletzungen schützen. Ich kann mich da selbst auch nicht ausnehmen. Ich fahre seit 13 Jahren mit Helm Mountainbike, und komme mir ohne Hem "nackich" vor, und fahre auch anders.

Viele Grüße und viel spaß am WE beim biken
Tim (auf dem Bike mit Helm)
 
TimTailor schrieb:
Aber auch ein seitlicher Aufprall wird nicht getestet
Mir gehts ja auch nur darum, dass die 6 Kilo durchaus sinnvoll angesetzt sein können.

TimTailor schrieb:
Angenommen, deren Untersuchungen hätten ergeben, dass ein Helm, damit er wirklich schützt, die Dimension eines Motorradhelmes haben müßte. Dann wäre er aber nicht zu verkaufen. Was liegt da näher, die Norm nach unten abzusenken?
Wenn dem so ist: bedauerlich. Aber was heißt schon "wirklich schützt"? Das wird nie eine ja/nein Entscheidung sein, sondern immer Ergebnis eines Kompromisses: Maximale Schutzwirkung bei gegebener "Tragbarkeit". Anzunehmen, dass ein Helm je "wirklich", d.h. in jeder Situation schützt, wäre naiv.

TimTailor schrieb:
Es ist natürlich sehr bedauerlich für den Biker, aber dein Quote impliziert, dass er den Unfall mit Helm überlebt hätte. Ist das wirklich so?
Das wird man nie wissen. Man wird es auch von beliebigen anderen Unfällen mit oder ohne Helm nur selten letztgültig entscheiden können, wie es mit anderer Schutzausrüstung ausgegangen wäre. Das (unter anderem) macht Studien hierzu so schwierig.

TimTailor schrieb:
Aber den heutigen traue ich das nicht zu.
Das liegt dann aber nicht an einer Verschwörung der Industrie. An eine solche zu glauben will ich Dir gar nicht unterstellen. Was ich sagen will: Du hast jederzeit die Freiheit, Helme zu erwerben, die Du als sicher genug empfindest. Kannst mit Stahlhelm oder Motorradhelm fahren. ;) Fahrradhelme sind nun mal leichte Stoßdämpfer mit begrenzter Schutzwirkung -- und sind nach meinem Bauchgefühl (höher ist mein argumentativer Anspruch gar nicht) dennoch segensreich.

TimTailor schrieb:
Kennst du den Begriff Risikokompensation?
Ja -> s. Shefffield-Thread :D

TimTailor schrieb:
Nicht wenige Biker fahren mit einer (vermeintlichen) Schutzausrüstung schneller/gefährlicher
Hm, für Protektoren würde ich Dir zustimmen, für nen Helm würd ich das aber eher verneinen. Da hab ich mich inzwischen so dran gewöhnt. Und wenn ich an meine letzten Stürze denke, waren die eigentlich selten mal aufgrund zu riskanter Fahrweise, sondern entweder wegen äußerer Umstände (unerwartetes Eis, unerwartete nasse Wurzeln) oder schlichter Blödheit (Angstbremsung).

TimTailor schrieb:
Viele Grüße und viel spaß am WE beim biken
dito :bier:
 
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