Kaufberatung Gravel 1000-1500€

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Stimmt, denn es ist ja das GRÄBBELBIKE Forum. Da darf man doch nichts anderes vorschlagen... :wut:

Ein Endurance Rennrad mit Scheibenbremsen und Reifenfreiheit bis ~32mm würde auch für den angestrebten Nutzungszweck völlig ausreichen.
 
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Das kannst du als Erläuterung dann in deinen Post mit dazu schreiben. Ergibt sich nämlich nicht aus reinem Name-Dropping ;)
 
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Der Vorschlag einer anderen Kategorie geht schon in Ordnung: ich kenn mich wie gesagt erst seit ca. zwei Wochen überhaupt ein bisschen - und immer noch (zu) wenig aus.

MEINER Auffassung nach unterscheidet sich ein Gravelbike von einem "flotten Renner" halt nicht nur durch die breiteren Reifen (die ich in den Dimensionen wohl wirklich nicht brauch), sondern auch
  • durch eine aufrechtere Sitzposition, die für längere Strecken/Touren besser geeignet ist,
  • sowie durch die Möglichkeit, Gepäckträger o.ä. anzubringen, ebenfalls wegen Touren.
Gegenüber einem Endurance-Rennrad mag das Sitzpositions-Argument vielleicht wegfallen, nicht jedoch die Kompatibilität mit Zubehör, oder?
Beides sind für mich wichtige Kaufargumente (siehe ursprünglicher Beitrag).

Also wenn es auch ein Endurance-Rennrad gibt, das all diese Kriterien erfüllt und dabei vielleicht sogar noch etwas leichter/günstiger ist (oder wo ist sonst der Vorteil?), dann immer her damit - denn mit Matsch und Berg hab ich wie gesagt tatsächlich nix am Hut. Mir gings bei der Wahl zum Gravelbike mehr so um das Gesamtkonzept.
 
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Du kannst mit nem Gravelbike alles genauso machen wie mit nem endurance-renner. Nur du kannst auf ein GRavelbike mit 40er Reifen auch 28er raufziehen wenn du dir nen anderen Laufradsatz zulegst, auf nen Endurance passen aber keine 40er.

Du bist halt mit dem Gravelbike vielseitiger und gemütlicher unterwegs, mit dem endurance dafür schneller.
Das Endurance wird dich auf einem Waldweg immer ausbremsen bzw. du wirst das dann irgendwann nicht mehr fahren weil es wahrscheinlich zu unangenehm erscheint. man macht es nur, wenn es halt mal sein muss. Das Gravel wird dich ausbremsen wenn es darum geht, Sonntags in der Gruppe nen schnellen Schnitt zu fahren. Da kommst du mit gravel-reifen und niedrigem Luftdruck nicht mit. Will man dann aber auch gar nicht :)

Im Zweifel würde ich zum Gravelbike greifen und mir nen gebrauchten Laufradsatz zulegen und dort Straßenreifen montieren. Dann hast du was für alle Fälle.
 

RISE

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Was habt ihr alle gegen das Scott Speedster Gravel? Mit ab und zu anfallenden Rabatten unter 1.500 zu haben mit der mittleren GRX Gruppe.

Für den hier anvisierten Einsatzbereich würde das sogar gut passen. Ist ordentlich ausgestattet, relativ leicht und sehr schick. Wenn man mit der limitierten Reifenfreiheit und den ggf. wenigen Ösen klar kommt, kann man das sicher ins Auge fassen.
 
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Ja die Reifen gehen laut Hersteller bis maximal 38mm. Der Rahmen geht eher Richtung cyclocross statt Gravel, die Sitzposition ist also eher sportlich. Dem entsprechend sind die Verschraubungen auch eher klassisch gehalten.

Das stört aber eher nicht da man einen Heck-Gepäckträger (oder Front) immer noch ohne Probleme montiert kriegt, nur die Auswahl ist etwas eingeschränkter.
Eine Carbongabel mit Verschraubungen kostet aus China ca. 150€ inkl. Zoll falls man da unbedingt Gewinde möchte. Sonst lässt sich selbst an der Carbongabel ein Taschenhalter festzurren wenn man etwas schützendes unterlegt und nicht mit einer Schelle festschraubt sondern mit Band festzurrt.
 
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Danke nochmal für die Infos bzgl. Reifenbreite usw. - sehr hilfreich! :)
Speedster wäre super, aber leider keine Ösen für Gepräckträger - deswegen für mich raus.

Bergamont: heute probegefahren, ich hab da ja absolut keine Erfahrung/keinen Vergleich: aber fand es schon ganz "nett". Und optisch sehr gut anzusehen - also das auf jeden Fall. Aber so vom Fahrgefühl her.. ja, ich weiß auch nicht. Hat sich etwas starr/steif angefühlt, war schon okay, aber mir nicht ganz so sympathisch...

...wie kurz darauf das Nuroad Race, für das ich mich dann auch direkt entschieden hab (nachdem die ganzen Gravels ja eh so gut wie komplett leergefegt sind und ich glaub echt Glück hatte, dass da heute noch so eins rumstand). Fand die hydraulische Scheibenbremse einfach sogar für mich als Laien direkt spürbar besser/leichter/angenehmer/mit mehr Effekt zu drücken als die mechanische des Bergamonts. Und auch so fühlt es sich einfach irgendwie runder und sicherer an irgendwie. Schwer zu beschreiben. Hab mich da jedenfalls gleich total wohl drauf gefühlt, wohingegen ich mit dem Bergamont nicht so ganz warm geworden bin.

Vielen Dank für eure ganzen Tipps/Hinweise! :) Die ersten 20km auf dem Race waren heute schon mal sehr zufriedenstellend. Ist echt ein schönes Bike! :)
 
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Wird es dieses Jahr überhaupt noch Nachschub geben an diversen 1000€ Rädern? Oder wars das und nun heisst es warten bis 2021?
Cannondale Topstone Sora wäre mein Favorit aber keine Chance....
 

Mr.NiceGuy

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Das Topstone ist super, bin ich schon mal Probe gefahren und ein Kollege hatte es jetzt auch im Dauereinsatz.
Also wer noch überlegt, mein Segen habt ihr ;-)
 
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hab mir vorhin das Topstone Tiagra bestellt und hatte wohl sehr viel glück, danach war es ausverkauft :D bin sehr gespannt und gehypt :D
 
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Hallo,
Was spricht eigentlich gegen ein gebrauchtes Rad??
Für ca 1500€ bekommt man mit etwas Glück eine Cannondale Topstone mit 105er Ausstattung oder ein Slate... einige Rondo Ruut treiben sich auch in der Bucht rum,.,
ist nur meine Meinung...
 
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Hi, ich hab momentan ein ähnliches Problem Suche auch ein Gravelrad was eher auf der Straße gefahren wird aber ich es auch vielseitiger einsetzen will manchmal auf Schotter. Ich habe da im Moment das:
Trek Domane AL 2 Disc 2021

im Auge wäre cool wenn ihr euren Senf dazu geben könntet bzw mir etwas anderes vorschlagen könnt🤞🏼
 

McDreck

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Hi, ich hab momentan ein ähnliches Problem Suche auch ein Gravelrad was eher auf der Straße gefahren wird aber ich es auch vielseitiger einsetzen will manchmal auf Schotter. Ich habe da im Moment das:
Trek Domane AL 2 Disc 2021

im Auge wäre cool wenn ihr euren Senf dazu geben könntet bzw mir etwas anderes vorschlagen könnt🤞🏼
Mittlerweile haben auch viele Rennräder eine Reifenfreiheit über 30mm Breite. So eines ggfs. mit Gravelreifen versehen und gut. Wenn die Schotterpisten nicht so grob sind und nicht so schlammig tun es vielleicht auch die Rennradreifen.
 
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Mittlerweile haben auch viele Rennräder eine Reifenfreiheit über 30mm Breite. So eines ggfs. mit Gravelreifen versehen und gut. Wenn die Schotterpisten nicht so grob sind und nicht so schlammig tun es vielleicht auch die Rennradreifen.

alles klar danke erstmal für deine Antwort. Und das Bike was ich oben reingeschrieben hab Taugt das was von den Komponenten her oder muss ich da mehr Geld in die Hand nehmen ?
 

McDreck

Cyclist for Justice
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Trek ist relativ teuer. Die Komponentenausstattung leidet darunter. Weiß jetzt nicht was Du ausgeben willst oder kannst, aber vollhydraulische Bremsen und ne Shimano 105 oder Äquivalent machen schon einen Unterschied. Da kommst dann aber schon an die 1500,- Euro hin.
 
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Trek ist relativ teuer. Die Komponentenausstattung leidet darunter. Weiß jetzt nicht was Du ausgeben willst oder kannst, aber vollhydraulische Bremsen und ne Shimano 105 oder Äquivalent machen schon einen Unterschied. Da kommst dann aber schon an die 1500,- Euro hin.

mein Plan ist’s unter 1000€ zu bleiben wenn’s hart auf hart kommt 1100€ ist kotz Grenze. Deswegen hab ich das Trek Domane AL 2 Disc Im Auge isrelativ günstig würde ich sagen und hydraulische Bremsen gibts doch in der Preisklasse sowieso nicht oder sehe ich das falsch? Und da über die Sora Gruppe momentan nur gut gesprochen wird denke ich ist das ein top Preis Leistungs verhältnis.👍🏼Ist nur sehr schwer zu bekommen aber das schaff ich schon
 

honkori

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Ich glaube ich bin ein so genanntes Paradebeispiel...nicht nur was Räder angeht, aber egal.
Vor eingen Jahren bin ich in dieses Forum gestolpert um mir Rat zu holen...welches Bike ich denn bräuchte.
Normalerweise treffe ich eigne Entscheidungen, keine Ahnung wieso ich auf die Idee gekommen bin mir würde sie dieses Mal abgenommen werden.
Nach 40 Jahren ohne Rad kam ich auf die Idee, das 29'er wurde grad erfunden, wieder Rad zu fahren...und den Rennsteig gleich mal als Ziel ausgegeben (wohin ich es es übrigens immer nicht geschafft habe).
Wieso auch immer ich damals ein Fully gekauft habe, als Berliner, weiß ich nicht, glaube aber im nachhinein es lag daran, dass ich dachte mir ein einziges Rad zu kaufen -> das für alle Eventualitäten passen sollte.

Aber so einfach ist es wohl nicht... :lol:

Obwohl mich das Fully zum Radfahren gebracht hat, bin ich die meisten Kilometer(+12000 Kilometer) mit 'nem Fatty gefahren. Das Fully brachte es immerhin auf rund 2200 km und ein unscheinbares Vagabond auf knapp 1200 km.
Letzteres hat es mir trotzdem am meisten angetan bzw. das "enthüllt" was ich, abseits von Zeit + Möglichkeiten, tatsächlich am meisten will -> unterwegs sein -> jedes Mal ein wenig länger.

So fand ich schon damals ein Fargo nicht nur als "schön" sondern auch den Gedanken genial -> auf Tour zu gehen. Dabei kam mir nicht in den Sinn, mein erstes Navi wäre mit Touren über 8 Stunden überfordert...so lange "an Stück" zu fahren erschien "unmöglich" für mich.

Was ich sagen will, die Jungs hier können dich vor den gröbsten Fehlkäufen bewahren, nicht aber vor der/einer Entwicklung die dir bevor steht.
Mein Vagabond, mit der recht umständlichen Schaltung, hat mich erst bestärkt ein Fargo zu kaufen...deshalb habe ich es trotzdem "geliebt". Vom Fatty kommend war nicht selbstverständlich, dass ich mich dort wohlfühlend könnte -> daher war es mir logisch lieber zuerst + 1300 € auszugeben statt + 2300 €.


Daher mein Rat, leg dich nicht zu fest was die Summe an "schnödem Mamom" angeht die du "investieren" willst. So ein "blödes Rad" zu kaufen ist uU. verdammt emotional...und falls du dadurch nicht hungern must -> gib dem ruhig nach.
Ich hab ein Rad im Keller, eins im Schlafzimmer und zwei im Wohnzimmer stehen...obwohl mein zweijähriger Hund weder in seinen Hänger steigt noch ich, momentan, länger als 1,5 Stunden "weg darf"...würde ich nicht sage, dass ich zu viel Bikes habe. :spinner:

Corona lehrt uns doch eins, wer nicht gelebt hat...den bestraft das Leben.
Meine Empfehlung wäre -> fahr Probe was du kannst und kauf das Bike was zu dir, unabhängig vom Preis, paßt.
Die blöde n+1 Formel wird auch du nicht ausser Kraft setzen... :lol:
 

McDreck

Cyclist for Justice
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hydraulische Bremsen gibts doch in der Preisklasse sowieso nicht
Neu nicht. Mal Gebraucht geschaut? Dürfte zwar zur Zeit schlechter sein als noch vor Corona, aber ich hab meins per Ebay-Kleinanzeigen gefunden. 1 Jahr alt und volle 105er Gruppe mit voll Hydraulik für 850,- Oere. Man muss halt Glück haben und für Glück muss man aufmerksam sein.
 
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