Komfortables Tourenbike gesucht

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Hannover
Hi,

für meinen Vater suche ich ein komfortables und robustes Tourenbike.
Er hat derzeit ein 26er Corratec, bleischwer und fährt sich wie ein Panzer.

Was ihn derzeit ein bisschen vom fahren abhält, ist der Komfort. Da er nicht in topform ist, gehen ihm kleine Schläge direkt in den Rücken. Ich suche also einen Rahmen mit möglichst keiner Überhöhung und "Dämpfung" im Sitzbereich.

Optimal wäre natürlich ein Fully mit 100-120er Federweg. Alternativ würde auch ein 29er HT mit dicken Reifen in Frage kommen, hat damit jemand Erfahrung? Ist das vergleichbar oder muss es ein Fully sein - vielleicht auch hier ein 29er? Das Rad sollte stabil sein, 13-14 Kg sind ok, Einsatzgebiet Feld & Waldwege.

Freue mich über konkrete Empfehlungen.
 
Hast du bzw. habt ihr mal über ein Fatbike nachgedacht? Ich muss dazu sagen, dass ich leider noch keines gefahren bin, könnte mir aber vorstellen, dass es sich bei dem angepeilten Einsatzgebiet gut schlagen würde
 
Bei weniger Sattelüberhöhung (oder kürzerem Oberrohr) werden die Hände entlastet, aber der Rücken wird stärker belastet. Oder sehe ich das falsch?
Und der breitere Reifen ist bei gleichem Druck immer noch härter. Reifenbreite unabhängig von Luftdruck und Felgenbreite zu betrachten ist theoretisch u.U. interessant, aber für eine Kaufberatung völlig sinnlos.
 
Naja ein 2.4er Conti x-king ist jetzt nicht wirklich breit, der geht auch auf einer recht schmalen Felge mit Recht wenig Druck.
Ein schönes 120mm fully soft abgestimmt und dazu mit Recht breiten (nicht zu breiten) Reifen und Recht wenig Druck und das teil ist ein fahrendes Sofa.
Evtl steilerer vorbei und oder Lenker mit mehr rise und gut ist.
 
Dann aber unbedingt die Protection-Version nehmen. Die Racesport-Version fahre ich auf 26mm Maulweite, und das funktioniert gerade so. Bei 19mm und vernünftigem Druck würde das Ding nach links und rechts statt nach oben und unten federn. Der Reifen baut ziemlich hoch (seitlich einwirkender Hebel).
 
Bei weniger Sattelüberhöhung (oder kürzerem Oberrohr) werden die Hände entlastet, aber der Rücken wird stärker belastet. Oder sehe ich das falsch?
Und der breitere Reifen ist bei gleichem Druck immer noch härter. Reifenbreite unabhängig von Luftdruck und Felgenbreite zu betrachten ist theoretisch u.U. interessant, aber für eine Kaufberatung völlig sinnlos.

So ist das nämlich!

Wenn man ein körperliches Problem hat, ist es eine gute Idee, dies zu beheben - z.B. bei Physiotherapeuten.
Der Bauer kann ja auch nicht besser schwimmen, wenn er die Badehose wechselt;)
 
Dann aber unbedingt die Protection-Version nehmen. Die Racesport-Version fahre ich auf 26mm Maulweite, und das funktioniert gerade so. Bei 19mm und vernünftigem Druck würde das Ding nach links und rechts statt nach oben und unten federn. Der Reifen baut ziemlich hoch (seitlich einwirkender Hebel).


Stimmt man kann auf 19mm Felgen ja nur 1.5er Reifen, mit sitzwinkeln unter 74 Grad keinen berg mehr rauf fahren, 32er Gabeln sind So weich das sie verboten gehören und überhaupt reichen 150mm nur noch für Feldwege und S1 Trails.


Man kann auch alles übertreiben.
Wenn es so schlimm wäre dann könnte man kaum ein AM von der Stange fahren.
 
Stimmt. Mit Baumarkt-Rädern kann man auch fahren. Wozu gibt's dann diese teuren Schicki-Micki-Fahrräder von diesen komischen Fachhändlern?
 
Man muss aber nicht 26 oder mehr mm maulweite haben um damit nen Recht schmalen 2.4er Conti fahren zu können.

Ist schon komisch da 90% der Menschheit mit "viel" zu schmalen felgen fahren kann.

Klar ist breiter nicht schlecht, aber hier sind ja einige die wirklich glauben das man mit 19mm MW nur 2.0er Reifen fahren kann und das ist einfach dämlich.
Man muss auch immer sehen was die Leute mit ihren Bikes fahren.

Jemand der gerne touren fährt ohne großen, wenn überhaupt, Trailanteil und nen 2.4er x-king aufziehen müssen ja echt lebensmüde sein.
 
Reifen-Felgen-Druck-Kombi ist mMn das zweitwichtigste nach dem passenden Rahmen. Unwichtigere Sachen werden ja auch übertrieben dargestellt. Wenn's nur darum geht, daß man damit fahren kann, dann kann man dieses Thema natürlich ignorieren und mit Holzrädern aus der Römerzeit fahren.
 
Stimmt man kann auf 19mm Felgen ja nur 1.5er Reifen, mit sitzwinkeln unter 74 Grad keinen berg mehr rauf fahren, 32er Gabeln sind So weich das sie verboten gehören und überhaupt reichen 150mm nur noch für Feldwege und S1 Trails.


Man kann auch alles übertreiben.
Wenn es so schlimm wäre dann könnte man kaum ein AM von der Stange fahren.

Kann ich nur zustimmen, mit meinen 72° Sitzwinkel muss ich an jeder kleinsten Steigung absteigen und schieben, die 32er Gabel total wabbelig, die 2.4er Reifen auf der 19mm Felge total unfahrbar. :D

Achja und 26" is es ja auch noch :lol:

Jetzt aber mal ernsthaft,
Ne 19mm Felge und nen 2.35er Schlappen drauf und die Sache hat sicherledigt und ist vollkommen ausreichend, da wabbelt und schwabbelt dann ganz sicher nix.
Ich fahre meine 2.4er Reifen auf ner 19mm Felge mit jeweils 1.8bar, schlauchlos gehen sogar 1,5.
Ja ich weiß ist kaum zu glauben, aber es geht und ich fahre damit sogar Trails, dann sollte das ja für den TE bzw. seinen Vater locker ausreichen.
 
Jetzt aber mal ernsthaft,
Ne 19mm Felge und nen 2.35er Schlappen drauf und die Sache hat sicherledigt und ist vollkommen ausreichend, da wabbelt und schwabbelt dann ganz sicher nix.
Ich fahre meine 2.4er Reifen auf ner 19mm Felge mit jeweils 1.8bar, schlauchlos gehen sogar 1,5.
Ja ich weiß ist kaum zu glauben, aber es geht und ich fahre damit sogar Trails, dann sollte das ja für den TE bzw. seinen Vater locker ausreichen

Aber hallo , jetzt hast aber das Weltbild so manchen Forumusers brutal zerstört:D
 
Da ist hier aber bei einigen Hopfen und Malz verloren.

Hier wird ja bei vielen mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Wenn hier einer ein Bike für Wald und Flur sucht und eigentlich ein 100mm Hardtail wollte bekommt er im besten Fall ein 150mm AM und im schlechtesten Fall ein 190mm Freerider empfohlen.
Reserven können ja nie Schäden.
 
Zusammenfassung: Keiner weiß vorher, auf welchem Rahmen sich dein Vater wohlfühlt, aber stattdessen streiten wir uns über Themen, die uns interessieren.
 
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