Kontrollen auf der Rotwand und am Spitzingsee

ExcelBiker

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Nun fahre ich meist mit Übernachtung nach Österreich. Dort ist es wesentlich leerer und man ist MTB freundlicher. Die Österreicher haben erkannt dass man mit MTBler auch im Sommer gut leben kann und Trails gebaut, Gondeln die faule MTBler mitnehmen, … Die Trails darf man kostenlos herunterfahren, wenn man aus eigener Kraft rauf fährt. Vielfach gibt es getrennte Wege für MTB + Wanderer zum gleichen Ziel.
Dann lies dir mal diesen Thread durch (nein, du musst nicht alle seiten lesen, nur querlesen):
https://www.mtb-news.de/forum/t/ima...ich-als-urlaubsdestination-fuer-biker.910570/
Dann wirst du sehen, dass in Österreich außerhalb der ausgeschilderten Strecken und Bike-Ghettos das biken grundsätzlich verboten ist. Nicht umsonst wird Österreich auch als "Nordkorea für MTB" bezeichnet.
 
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@ karstenr
Welches Österreich Du auch immer meinst, es kann Deiner Beschreibung nach nicht das direkte Nachbarland sein.
 
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Man hat in der Region Jahre lang nichts für MTB Routen getan. Man hat nur breite Forstwege für Wanderer geschaffen und Verbote für MTBler aufgestellt. … Die Trails darf man kostenlos herunterfahren, wenn man aus eigener Kraft rauf fährt. Vielfach gibt es getrennte Wege für MTB + Wanderer zum gleichen Ziel.
Lasst Euch weder von "Lockangeboten" im Nachbarland verleiten sich deren Rechtslage zu wünschen noch vor Ort in Bayern verarschen. Es gibt genügend Leute, die sich Österreichische Verhältnisse auch in Bayern wünschen... (und das sind keine Bike-Freunde)
In Bayern darfst Du jeden Trail kostenlos herunterfahren - der Lift darf kosten (Ich weiß, dass das nicht überall so gehandhabt wird, aber bisher ist das ja auch kein Problem).
Damit das so bleibt, gilt es gegen rechtswidrige (also eigentlich alle) Einschränkungen vorzugehen und nicht mehr wie bisher einfach zu kuschen.

Ich mache hier jetzt mal für drei Dinge ganz eigennützig Werbung (verdiene aber nichts daran):

1. Dieses Schild gibt die Rechtslage in Bayern wieder und hilft von vornherein Klarheit darüber zu verschaffen - die Regeln richten sich an die Mountainbiker - (das Schild ist ja auch von der DIMB), letztlich gelten sie bis auf das Wegegebot natürlich auch für die Wanderer):

Der Mountainbiker wird daran erinnert, wie er sich zu verhalten hat und die Wanderer wissen, dass sie mit Mountainbikern zu rechnen haben. Es könnte tatsächlich so einfach sein...

2. Macht Euch schlau und verfolgt diesen Thread zur Rechtslage in Bayern,
macht ihn bekannt und liked Beiträge, wenn sie Euch gefallen oder nützlich erscheinen, spamt den Thread aber bitte nicht unnötig zu.
Hierzu gibt es noch einen Beitrag auf Facebook von OpenTrails, der ebenfalls geliked und geteilt werden kann.

3. Organisiert Euch und werdet am besten auch Mitglied in der DIMB und unterstützt damit Eure Interessenvertretung. Es gibt nur Weniges, das uns neben der Bayerischen Verfassung auf den Trails hält. ... und sich nur auf die Verfassung zu verlassen, an "Runden" Tischen teilzunehmen und auf E-Bikes zu schimpfen, könnte bald schon nicht mehr reichen...

Happy Trails! und lasst Euch die Freude am Biken nicht verleiden.
 
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ExcelBiker

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Robert-Ammersee

Ich will doch nur radeln!
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Die DIMB setzt sich dafür ein, dass man weiterhin Biken kann. ...
Schmarrn. Im Betretungsrecht steht's ja, das ein Motor im Wald nix verloren hat.
So, wie jetzt, setzt sich die DIMB dafür ein, dass Sperrungen kommen werden!

Vorschlag: diese Diskussion können wir hier abbrechen und sprechen uns in spätestens fünf Jahren wieder, wenn wir nur noch auf 'ausgewiesenen Wegen' fahren dürfen.
Sollte ich unrecht haben, gebe ich einen aus. Aber richtig! ;)
 
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... in spätestens fünf Jahren wieder, wenn wir nur noch auf 'ausgewiesenen Wegen' fahren dürfen.
Man wird vielleicht gar nicht mehr solange darauf warten müssen und dann wird man vielleicht auch erkennen, dass Einigkeit und Solidarität uns mehr geholfen hätten als eine Spaltung, die denjenigen, denen das Mountainbiken ohnehin ein Dorn im Auge ist, nur in die Hände spielt. Natürlich werden diese das Pedelec als Vorwand nehmen - das ist praktisch und spaltet die ungeliebten Mountainbiker weiter. Dazu muss man kein großer Stratege sein. Nur diejenigen von uns, die sich gegen Pedelecs am Berg aussprechen, werden uns auch nicht auf dem Berg halten. Jetzt aber wirklich genug dazu.

... gebe ich einen aus. Aber richtig!
Bei nächster Gelegenheit gebe ich Dir auch einen aus - aber nur einen ;-)
 

Lenka K.

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An @karstenr sieht man, dass es durchaus eine Zielgruppe für das Österreichische MTB-Verbotsmodell gibt. Aber wer kein Interesse auf Schotter- und Teerschrubben mit homöopathischen Dosen Trails hat (jeder, wie er mag!), wird dort halt nicht glücklich, bzw. wird es meiden wie die Pest :).
 
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Ich bin jeden Sommer bei MTB Tagestouren im Bereich Spitzingsee, Tegernsee, Lenggries, Garmisch unterwegs, da ich bei nur einem guten Tag nicht bis Österreich fahre. Somit kann ich sehr gut die Unterschiede vergleichen. Diesen Sommer waren es bisher 31 MTB Tage in den Alpen davon 7-8 MTB Touren in D.
 
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Bin gerade für zwei Wochen in Filzmoos.
Wenn du dich an die offiziellen MTB-Routen hälst, schläfst du auf der Forstautobahn ein und bist umzingelt von E-Bikern. Bis jetzt 5 Touren gemacht, alle auf Komoot selber erstellt, und bin zu 90% illegal unterwegs.
Aber nur einmal oben auf den Gsengalm blöd angemacht worden. Hab mich einfach dumm gestellt.

Mein Fazit: wenn du Trails mit S2 oder S3 suchst, kannst du nur die offiziellen Wege verlassen.
Ich bin aber der Meinung die Fahrverbotsschilder stehen hauptsächlich aus Haftungsgründen dort. Meckern tut keiner, wenn du freundlich grüßt
 
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Alle meine Touren habe ich unter dem Thema „Touren über 2000m HU“ beschrieben. Es sind in Österreich alles legale Touren. Wenn man sich die ersten Beiträge von 2003 bis 2006 ansieht: dort war ich noch viel in D unterwegs aber es wurden jedes Jahr weniger MTB Touren in D. Viele Wege die ich damals gefahren bin, sind zu Forstwegen geworden oder sind für MTB inzwischen gesperrt oder wurden nach Muren nicht mehr gerichtet.
 

ExcelBiker

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Ich bin aber der Meinung die Fahrverbotsschilder stehen hauptsächlich aus Haftungsgründen dort. Meckern tut keiner, wenn du freundlich grüßt
Es ist halt ein Glücksspiel. 99% der Touren gehen problemlos, bei 1% bekommst du Probleme. Du weißt halt vorher nicht, welche Tour zu den 1% gehören wird ... . Abschreckend ist halt auch die Perspektive, dass es da nicht mit ein paar € Bußgeld getan sein kann, sondern (wie schon passiert) das 4- oder 5-stellige Beträge sein können, je nachdem, wer dich erwischt und wie der Richter verbandelt ist.

Ich selbst habe die 1% (noch) nicht erwischt, aber Freunde von mir wurden kurz vor Traileinstieg auf der Forststraße zum Umkehren gezwungen. Und die hatten Glück, weil sie auch auf der Forststraße illegal unterwegs waren, und der Förster sonst keine Maßnahmen ergriffen hat.
 
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Ich hatte bisher auch erst einmal das Vergnügen als ich nach dem 31.10. vom Karwendelhaus runter bin und da ab November Fahrverbot ist...
Hatte eine kurze aber freundliche Diskussion mit den Waldarbeiter im Harvester. Fazit war, das es denen halt um die Versicherung geht.
Man darf eben nicht wie ein Depp an denen vorbei ballern.
 
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... zweifelsohne kommt man vom Rotwandgebiet sehr schnell auch ins benachbarte Tirol und somit dann in das zuletzt hier diskutierte Thema rund um den besonderen Charme, in Österreich mit dem Fahrrad unterwegs sein zu wollen. Meine Bitte wäre (auch hier), das doch dann bitte in den entsprechenden Threads auch zu behandeln. Hier geht es um Oberbayern, da mögen Vergleiche zu anderen Regionen hilfreich sein, darüber dann allerdings eigene Diskussionen (häufig ja nach dem Modus "es ist Alles gesagt, nur noch nicht von jeden") zu befeuern, lenkt ab und stört evtl. nicht nur mich. Möglich?
 
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Der Landrat und div. Bürgermeister versuchen gerade alles um das MTB fahren möglichst aus den Gemeinden zu drücken. Da wird von Trails gesprochen, die zu schmal wären und 80cm das mindeste an Wegebreite. Jeder im Landkreis gibt seinen Senf dazu ohne sich wirklich auszukennen.
Die Vereine sind da auch nicht besser. Die kennen noch XC, aber sonst auch nichts.

Der Herr Landrat reagiert auch nicht auf gesendete Nachrichten. Vermutlich ist ihm die Klientel der Almbauern lieber. Ich denke es wird nicht wirklich nach einer Lösung gesucht bei uns, sondern durch Verbote das Thema einzugrenzen. Siehe auch die Aussagen vom Bürgermeister Hausham im Merkur. Wenig Ahnung von der Materie und Aussagen die sehr zweifelhaft sind.
Ein Miteinander sehe ich hier nicht. Leider gibt es aber auch einige MTBler die sich völlig falsch verhalten - so wie bei den Tagestouristen auch.
Schade das hier nicht mehr und offen miteinander gesprochen wird. Die DIMB wäre hier der richtige Partner.
 
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Schade das hier nicht mehr und offen miteinander gesprochen wird. Die DIMB wäre hier der richtige Partner.
Unser Eindruck ist, wir sehen uns tatsächlich eine Kampagne gegenüber. Wir bringen uns an verschiedenen Stellen ein und sind auf Landesebene tätig um dort mit den Ministerien nach guten Lösungen zu suchen. Dazu sind wir auch in Kontakt zu anderen Verbänden wie dem DAV, dem ADFC und dem bay. Radsportverband.

Lokale Aktionen können aber immer nur durch Aktive vor Ort geschehen, die das Gespräch suchen. Wir haben nicht die Kapazität überall Leute hinzuschicken, denn auch die DIMB ist nahezu komplett ehrenamtlich tätig. Wir von der Zentrale unterstützen aber die Aktiven vor Ort dann mit Argumenten, Konzepten usw.

Im Chiemgau haben wir gute Erfahrungen mit dieser "gemeinsam Natur erleben" Aktion.

Das konnten wir kürzlich auch in Bad-Feilnbach umsetzen. Auch dort war schon über Wegsperrungen nachgedacht worden.

Es wäre so dringend notwendig, dass sich auch in eurer Region die Mountainbiker organisieren. Denn so lange es keinen MTB Vertreter gibt, ist es leicht für andere Interessensgruppe über uns schlecht zu reden.

Wenn sich Biker finden, die eine DIMB IG in der Region gründen wollen oder sich auch als Einzelpersonen vor Ort einsetzen möchten, dann bitte den Kontakt mit mir aufnehmen.
 
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"Bad Tölz-Wolfratshausen: Radfahrer lassen Bauern verzweifeln | Wackersberg" https://www.merkur.de/lokales/bad-t...r-lassen-bauern-verzweifeln-90033725.amp.html
Alle genannten Probleme:
1. Überholen bzw. Passieren auf Feldwegen
2. Öffnen und nicht wieder Schließen von Koppeln
3. Betreten von landwirtschaftlichen Flächen
bestehen nicht nur bei Radfahrern, sondern auch bei Fußgängern. Diese Probleme einer Nutzergruppe allein unterschieben zu wollen, würde ich schon als üble Meinungsmache bzw. Propaganda sehen.


P.S. Wie kommt man eigentlich darauf sich hinzustellen, die potentiellen Gefahren einer offenen Koppel aufzuzählen, und diese weiterhin nicht besser zu sichern? Bei dem Gefahrenpotential ist wohl ein Schloss durchaus angebracht.
Wäre bei einem wirklichen Vorfall dann ja schon fast grob fahrlässig oder gar vorsätzlich keines zu haben?
 

ExcelBiker

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P.S. Wie kommt man eigentlich darauf sich hinzustellen, die potentiellen Gefahren einer offenen Koppel aufzuzählen, und diese weiterhin nicht besser zu sichern? Bei dem Gefahrenpotential ist wohl ein Schloss durchaus angebracht.
... und dann bist du der erste, der hier schreibt "Was für ein bescheuerter Bauer! Schließt das Gatter mit einem Schloß! Wie soll ich denn hier durchkommen?"

Es ist halt oft so, dass öffentliche Wege auch über Weidegebiete führen. Die Lösung, dass Weidezäune etc. eigenverantwortlich geöffnet und wieder geschlossen werden, halte ich für die beste Variante. Auch das Risiko einer Weidequerung sollte jeder kennen. Teilweise stehen da auch Schilder, die explizit auf die Gefahren hinweisen. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob man die Weide queren will, oder die ganze Tour/Wanderung umschmeißt.
 
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