project529
Mit Glied
- Registriert
- 13. Januar 2010
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- 2
Hey Leute,
ich habe mich hier mal ein bisschen eingelesen, möchte nun aber doch noch ein paar konkrete Fragen stellen. Ich spiele zur Zeit auch mit dem Gedanken, mir mangels Liftaccess in meiner Umgebung ein potentes Bike für alles aufzubauen.
Das Froggy erschien mir auf anhieb ziemlich geeignet, besonders wenn man sich die Promotionvideos anschaut, in denen die Bikes ja regelrecht misshandelt werden. ;-) Aber das ist ja letztendlich bei allen Herstellern so.
Was meine durchaus große Begeisterung über das Froggy etwas trübt, oder besser gesagt, was mich skeptisch stimmt, sind einerseits die sehr lange Schwinge und andererseits die bereits in die Jahre gekommene simpelste Eingelenkertechnologie. Hinzu kommen natürlich auch die diversen Probleme mit Lagern, die bereits hier im Thread geäußert wurden.
Die äußerst lange Hinterbauschwinge macht mir insbesondere Sorgen, wenn ich an die Verwindungssteifigkeit denke, sprich: beispielsweise bei nicht ganz sauber gelandeten Whips, aber auch was die Wendigkeit des Bikes angeht. Wie bereits ein paar Seiten zuvor erwähnt wurde - ich glaube von Papa-Midnight - , sorgt die lange Schwinge theoretisch gesehen ja mehr für Laufruhe, als für ein wendiges Fahrverhalten.
Im Augenblick fahre ich ein Flatline, ich habe jedoch festgestellt, dass ich etwas leichteres möchte und etwas, mit dem ich mich auf den Trails richtig austoben kann, etwas, das sich wirklich leicht in Kurven werfen und beschleunigen lässt.
Allerdings bin ich vom Flatline - und hiermit komme ich zum zweiten Kritikpunkt - einen extrem potenten Hinterbau in Kombination mit einem RC4 gewöhnt. Also ein extrem sensibler und linear funktionierender Dämpfer in Kombination mit einer sehr starken Anlenkung und einem progressiven Hinterbausystem. Dadurch bügelt das Flatline wirklich alles weg, was man ihm in den Weg stellt und bietet - trotz quasi unausschöpflichen Reserven gegen Federwegsende - am Anfang des Federwegs ein so sensibles Ansprechverhalten, dass ein kleiner Stups mit dem Zeigefinger auf den Sattel genügt, um die Dämpfung auszulösen.
Wenn ich mir das System oder auch die Promotionvideos des Froggys anschaue, dann scheint mir das lange nicht mit diesem Luxus mithalten zu können. Ein weiterer fraglicher Punkt an dem System wäre letztlich noch das allseits heiß diskutierte Bremsstempeln.
Ich frage mich, ob dieses Back-to-the-Roots-Federungsprinzip der Froggys wirklich mit potenten Neuentwicklungen wie beispielsweise Trek´s Fullfloater mithalten kann?
Mir ist übrigens klar, dass eine Probefahrt bestimmt einige Fragen beantworten könnte, allerdings habe ich hier in Umgebung nicht wirklich die Möglichkeit dazu - außer ich begegne mal wieder zufällig dem örtlichen Froggyfahrer (316 Custom mit Totem) auf dem Freiburger-Hometrail oder hier im Forum.
(Also wenn du hier mitliest, melde dich doch mal bitte...
)
Schon mal vielen Dank für konstruktive Beiträge.
Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!
ich habe mich hier mal ein bisschen eingelesen, möchte nun aber doch noch ein paar konkrete Fragen stellen. Ich spiele zur Zeit auch mit dem Gedanken, mir mangels Liftaccess in meiner Umgebung ein potentes Bike für alles aufzubauen.
Das Froggy erschien mir auf anhieb ziemlich geeignet, besonders wenn man sich die Promotionvideos anschaut, in denen die Bikes ja regelrecht misshandelt werden. ;-) Aber das ist ja letztendlich bei allen Herstellern so.
Was meine durchaus große Begeisterung über das Froggy etwas trübt, oder besser gesagt, was mich skeptisch stimmt, sind einerseits die sehr lange Schwinge und andererseits die bereits in die Jahre gekommene simpelste Eingelenkertechnologie. Hinzu kommen natürlich auch die diversen Probleme mit Lagern, die bereits hier im Thread geäußert wurden.
Die äußerst lange Hinterbauschwinge macht mir insbesondere Sorgen, wenn ich an die Verwindungssteifigkeit denke, sprich: beispielsweise bei nicht ganz sauber gelandeten Whips, aber auch was die Wendigkeit des Bikes angeht. Wie bereits ein paar Seiten zuvor erwähnt wurde - ich glaube von Papa-Midnight - , sorgt die lange Schwinge theoretisch gesehen ja mehr für Laufruhe, als für ein wendiges Fahrverhalten.
Im Augenblick fahre ich ein Flatline, ich habe jedoch festgestellt, dass ich etwas leichteres möchte und etwas, mit dem ich mich auf den Trails richtig austoben kann, etwas, das sich wirklich leicht in Kurven werfen und beschleunigen lässt.
Allerdings bin ich vom Flatline - und hiermit komme ich zum zweiten Kritikpunkt - einen extrem potenten Hinterbau in Kombination mit einem RC4 gewöhnt. Also ein extrem sensibler und linear funktionierender Dämpfer in Kombination mit einer sehr starken Anlenkung und einem progressiven Hinterbausystem. Dadurch bügelt das Flatline wirklich alles weg, was man ihm in den Weg stellt und bietet - trotz quasi unausschöpflichen Reserven gegen Federwegsende - am Anfang des Federwegs ein so sensibles Ansprechverhalten, dass ein kleiner Stups mit dem Zeigefinger auf den Sattel genügt, um die Dämpfung auszulösen.
Wenn ich mir das System oder auch die Promotionvideos des Froggys anschaue, dann scheint mir das lange nicht mit diesem Luxus mithalten zu können. Ein weiterer fraglicher Punkt an dem System wäre letztlich noch das allseits heiß diskutierte Bremsstempeln.
Ich frage mich, ob dieses Back-to-the-Roots-Federungsprinzip der Froggys wirklich mit potenten Neuentwicklungen wie beispielsweise Trek´s Fullfloater mithalten kann?
Mir ist übrigens klar, dass eine Probefahrt bestimmt einige Fragen beantworten könnte, allerdings habe ich hier in Umgebung nicht wirklich die Möglichkeit dazu - außer ich begegne mal wieder zufällig dem örtlichen Froggyfahrer (316 Custom mit Totem) auf dem Freiburger-Hometrail oder hier im Forum.

(Also wenn du hier mitliest, melde dich doch mal bitte...

Schon mal vielen Dank für konstruktive Beiträge.
Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!