Laufrad verzieht sich beim Bremsen, wieviel ist normal?

Ich werde mal rausmessen wie mittig die Felge in der Gabel sitzt.
Dann auf einer Seite die Speichen 1/4 Umdrehung anziehen und noch mal die Fingerprobe machen.
:daumen:

Lassen sich die Speichen"Paare" alle gleich zusammendrücken, sind sie zumindest halbwegs gleichmäßig gespannt.
Alternativ funktioniert auch der Test auf akustischer Basis sehr gut: Alle Speichen sollten gleich (hoch) klingen, wenn man sie "anzupft" :). Schon geringe Unterschiede sind auch für einen musikalischen Laien :oops: einfach feststellbar.
 
Ich würde, wenn ich das Gefühl hätte daß die Speichenspannung nachgelassen hat, alle Speichen erstmal ne halbe Umdrehung anziehen. Und den "Ping"-Test mit nem Schraubenzieher oder sowas machen, um zu kontrollieren ob die Speichenspannung gleichmäßig ist.
 
Das Nachspannen der Speichen zeigte Erfolg.
Die Felge wandert beim scharf Bremsen zwar immer noch nach links, aber bei weitem nicht mehr so stark.
Gefühlt nur noch halb so weit wie vorher.

Mit der Hillbilly Zentriermethode "Kabelbinder" lässt sich auch ein Aufkleber auf der Felge finden.
 
Dann müssen die Speichen aber schon sehr locker gewesen sein...
dachte ich es mir, und wurde hier belächelt, ein gutes Laufrad (Belastungsgerechter Aufbau) kann sich nun mal nicht so einfach al eben "verziehen" , genau aus diesem Grund sollte man seinen LRS nicht zu knapp kalkulieren, lieber 40 Gramm mehr am Felgenring und schöne 32 leichte und flexible Speichen , genau das ist ja der Unterschied zwischen (um mal DUKE als gutes Beispiel zu nehmen!) der Lucky Star und der Crazy Star, es liegen nur knapp 40 Gramm zwischen den beiden Felgenringen aber diese 40 Gramm sind eben diese Reserven die später einem die Probleme mit Nachzentrieren müssen , Verziehen etc. erspart bleiben.

Man muss dazu auch mal etwas in die Geschichte der Felgenringe gehen , früher galt die Mavic A719 als das Maß der Dinge was Robustheit und leichtes zentrieren / Aufbauen etc. angeht, diese Felge wiegt fast 600 Gramm und ist nur 19mm breit, die CrazyStar HD30 von DUKE hat nun ca. 480gramm und ist satte knapp 30mm breit und würde fast behaupten sogar noch stabiler als die legendäre A719
 
dachte ich es mir, und wurde hier belächelt, ein gutes Laufrad (Belastungsgerechter Aufbau) kann sich nun mal nicht so einfach al eben "verziehen" , genau aus diesem Grund sollte man seinen LRS nicht zu knapp kalkulieren, lieber 40 Gramm mehr am Felgenring und schöne 32 leichte und flexible Speichen , genau das ist ja der Unterschied zwischen (um mal DUKE als gutes Beispiel zu nehmen!) der Lucky Star und der Crazy Star, es liegen nur knapp 40 Gramm zwischen den beiden Felgenringen aber diese 40 Gramm sind eben diese Reserven die später einem die Probleme mit Nachzentrieren müssen , Verziehen etc. erspart bleiben.

Man muss dazu auch mal etwas in die Geschichte der Felgenringe gehen , früher galt die Mavic A719 als das Maß der Dinge was Robustheit und leichtes zentrieren / Aufbauen etc. angeht, diese Felge wiegt fast 600 Gramm und ist nur 19mm breit, die CrazyStar HD30 von DUKE hat nun ca. 480gramm und ist satte knapp 30mm breit und würde fast behaupten sogar noch stabiler als die legendäre A719
Und was genau hat das mit lockeren Speichen zu tun?
 
dachte ich es mir, und wurde hier belächelt, ein gutes Laufrad (Belastungsgerechter Aufbau) kann sich nun mal nicht so einfach al eben "verziehen" , genau aus diesem Grund sollte man seinen LRS nicht zu knapp kalkulieren, lieber 40 Gramm mehr am Felgenring und schöne 32 leichte und flexible Speichen , genau das ist ja der Unterschied zwischen (um mal DUKE als gutes Beispiel zu nehmen!) der Lucky Star und der Crazy Star, es liegen nur knapp 40 Gramm zwischen den beiden Felgenringen aber diese 40 Gramm sind eben diese Reserven die später einem die Probleme mit Nachzentrieren müssen , Verziehen etc. erspart bleiben.

Man muss dazu auch mal etwas in die Geschichte der Felgenringe gehen , früher galt die Mavic A719 als das Maß der Dinge was Robustheit und leichtes zentrieren / Aufbauen etc. angeht, diese Felge wiegt fast 600 Gramm und ist nur 19mm breit, die CrazyStar HD30 von DUKE hat nun ca. 480gramm und ist satte knapp 30mm breit und würde fast behaupten sogar noch stabiler als die legendäre A719
Wie schon geschrieben, bei mir 29er Mavic Cross one ,100mm Nabenbreite, Schnellspanner und RS Reba . Speichen sind fest, Schnellspanner auch. Trotzdem verwinden sich Laufrad und Gabel beim Bremsen. Bekomme ich auch locker im Stand mit der Hand hin. Die älteren 29er ohne Boost und mit Schnellspanner waren zum großen Teil einfach suboptimal.
 
Und was genau hat das mit lockeren Speichen zu tun?
wenn das LR sich schon bei leicht veränderter Speichenspannung verziehen kann zeigt das es an sich nicht steif genug ist, es generiert seine Steifigkeit komplett über die Speiche (und ich Wetter es sind billige durchgehend 2mm Speichen!) so hat man früher die einfache n Trekking / MTB und zum großen Teil auch Rennrad LRS gebaut, laveder und weicher Felgenring, wenige aber dafür super dicke Speichen, heute weiß man es besser und trotzdem gibt es noch so viele FAILS ! nochmals immer stabilen und lieber etwas schwereren Felgenring nehmen und diesen mit vielen (32) flexiblen und leichten Speichen sauber aufbauen das ergibt ein sehr stabiles und vor allem Dauerhaltbares Laufrad
 
Wie schon geschrieben, bei mir 29er Mavic Cross one ,100mm Nabenbreite, Schnellspanner und RS Reba . Speichen sind fest, Schnellspanner auch. Trotzdem verwinden sich Laufrad und Gabel beim Bremsen. Bekomme ich auch locker im Stand mit der Hand hin. Die älteren 29er ohne Boost und mit Schnellspanner waren zum großen Teil einfach suboptimal.
bau doch mal richtig auf und nimm guten Felgenring (XM421, CrazyStar HD30), 32 Speichen (D-Light oder CX-RAY) und Du wirst sehen auch mit SP und großer 160mm Disc wird sich nix verwinden
 
enn das LR sich schon bei leicht veränderter Speichenspannung verziehen kann zeigt das es an sich nicht steif genug ist, es generiert seine Steifigkeit komplett über die Speiche
das ist natürlich völliger unsinn.

wenn speichen locker sind sind speichen locker. da kann jede felge eiern, insbesondere wenn die bremse im spiel ist.
 
bau doch mal richtig auf und nimm guten Felgenring (XM421, CrazyStar HD30), 32 Speichen (D-Light oder CX-RAY) und Du wirst sehen auch mit SP und großer 160mm Disc wird sich nix verwinden
Ich schrieb ja nicht, dass es bei allen 29er Laufrädern mit Schnellspanner so ist sondern bei sehr vielen . Und die Gabel verschwindet sich definitiv auch.
Bei einer 32er Fox mit 130mm FW ,non boost, 15 mm Schraubachse und mit einem Mavic Cross ride Laufrad ist es schon definitiv besser.
Kann ich beurteilen weil beides im Keller steht.
Klar könnte ich das Problem beheben ist mir aber an einem 9 Jahre alten Alltagsrad welches ich vor 7 Jahren für 500€ gebraucht gekauft habe zu viel Aufwand.
 
Und ich frage mich die ganze Zeit woher die Diskussionen kommen, da fällt mir auf dass in den letzten posts "du ignorierst die Beiträge dieses Mitglieds, Beiträge anzeigen"

Kann ich sogar mehr empfehlen als Speichen zu spannen 😂
 
wieso ? Hast Du den wirklich schon mal einen echten Belastungsgerechten Manufaktur LRS in der Hand gehalten oder sogar mal fahren dürfen ?
Das kommt darauf an ob @Knusperhexe belastungsgerechte Manufaktur Laufradsätze baut.

Ein perfekt gebauter Alu LRS ist mmn zwar haltbarer, aber das beudetet nicht das lockere Speichen augeschlossen sind. Insbesondere bei artgerechtem Einsatz am MTB.

Das bei dir am trekkingrad der kram ewig hält kann ich mir gut vorstellen. Aber wie immer machst du eine angeblich allgemeingültige tatsachenbehauptung aus deiner eigenen erfahrung und das ist dann halt kompletter unsinn.
 
speichen können sich nicht mal eben so lockern wenn das LR richtig und gewissenhaft aufgebaut wurde !
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auch das ist natürlich völliger unsinn.
Ist beides als Aussage nicht wirklich haltbar. Wobei in diesem Fall tatsächlich @einfach11 einen Punkt hat. Kaum zu glauben, dass man das mal sagen muss…

Was stimmt, eine Speiche verändert ihren Sitz (ich bezeichne das mal so, keine Ahnung ob es da eine fachliche Bezeichnung für gibt) vor allem dann, wenn im Zuge der Gesamtbelastung des Laufrads die Zugspannung an dieser Speiche gegen Null geht. Solange da Zugspannung auf dem Gewinde am Nippel ist, dürfte sich die Verschraubung eigentlich nicht drehen aufgrund der Reibung im Gewinde. Wenn die Reibung weg ist, kann sich das aufgrund von Vibrationen sehr gut verdrehen. Wenn also ein Laufrad so aufgebaut ist, dass trotz der äußeren Belastung die Speichenspannung nie auf Null geht, sollte sich an der Speichenspannung mit der Zeit nichts ändern.

Grundsätzlich ist es aber doch so, dass bei einer MTB-typischen Belastung der Fall, dass irgendwo mal die Speichenspannung auf Null geht, mit Laufraddimensionierungen, die man noch fahren will, nicht wirklich ausgeschlossen werden kann. Insofern ist die Aussage, dass lockere Speichen mit dem richtigen Laufrad nie passieren können, wohl etwas übertrieben. Dass sie aber Unsinn sei, ist natürlich Unsinn.

Klar ist aber auch, wenn der Fall, dass die Speichenspannung auf Null geht, die Ausnahme ist, dann wird das Laufrad lange seine Form behalten. Wenn es nicht die Ausnahme ist, kann das mit dem Verlust der Integrität schnell gehen. Deshalb lohnt es ja auch, die Speichenspannung regelmäßig zu kontrollieren. Und klar, die Abstimmung von Steifigkeit der Felge, Dehnbarkeit und Belastungsstabilität der Speichen sowie natürlich Anzahl und Anordnung der Speichen entscheidet im Zusammenspiel mit den regelmäßig auftretenden Kräften darüber, ob der Fall, dass die Speichenspannung zwischendurch verschwindet, eher die Ausnahme oder die Regel ist.
 
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Ist beides als Aussage nicht wirklich haltbar. Wobei in diesem Fall tatsächlich @einfach11 einen Punkt hat. Kaum zu glauben, dass man das mal sagen muss…

Was stimmt, eine Speiche verändert ihren Sitz (ich bezeichne das mal so, keine Ahnung ob es da eine fachliche Bezeichnung für gibt) vor allem dann, wenn im Zuge der Gesamtbelastung des Laufrads die Zugspannung an dieser Speiche gegen Null geht. Solange da Zugspannung auf dem Gewinde am Nippel ist, dürfte sich die Verschraubung eigentlich nicht drehen aufgrund der Reibung im Gewinde. Wenn die Reibung weg ist, kann sich das aufgrund von Vibrationen sehr gut verdrehen. Wenn also ein Laufrad so aufgebaut ist, dass trotz der äußeren Belastung die Speichenspannung nie auf Null geht, sollte sich an der Speichenspannung mit der Zeit nichts ändern.

Grundsätzlich ist es aber doch so, dass bei einer MTB-typischen Belastung der Fall, dass irgendwo mal die Speichenspannung auf Null geht, mit Laufraddimensionierungen, die man noch fahren will, nicht wirklich ausgeschlossen werden kann. Insofern ist die Aussage, dass lockere Speichen mit dem richtigen Laufrad nie passieren können, wohl etwas übertrieben. Dass sie aber Unsinn sei, ist natürlich Unsinn.

Klar ist aber auch, wenn der Fall, dass die Speichenspannung auf Null geht, die Ausnahme ist, dann wird das Laufrad lange seine Form behalten. Wenn es nicht die Ausnahme ist, kann das mit dem Verlust der Integrität schnell gehen. Deshalb lohnt es ja auch, die Speichenspannung regelmäßig zu kontrollieren. Und klar, die Abstimmung von Steifigkeit der Felge, Dehnbarkeit und Belastungsstabilität der Speichen sowie natürlich Anzahl und Anordnung der Speichen entscheidet im Zusammenspiel mit den regelmäßig auftretenden Kräften darüber, ob der Fall, dass die Speichenspannung zwischendurch verschwindet, eher die Ausnahme oder die Regel ist.
Ziemlich viele Annahmen, dafür das du aus deiner Theorie etwas praxisrelevantes ableiten willst.

Ich halte es für einen Fakt das sich Speichen im Laufe der Zeit und unter Belastung lösen können.
Deshalb ist eine absolue aussage das das nicht passieren kann mmn Unsinn.
 
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