Nach längerem stehen zieht Bremse nicht mehr

Hab ich bei meiner Zee am Canyon auch (Resin-Beläge, 66er Scheiben).

Rad steht seit ein Paar Wochen bei mir in der Wohnung und wurde nicht bewegt.

Jetzt wollte ich das Rad von einer Ecke in die andere stellen und habe dabei die Bremse betätigt:

Bremse quietscht höllisch... Vorne wie hinten...

Es wurde nichts an der Bremse gemacht (keine Leitungen gekürzt etc.).

Unverständlich...

Komischerweise ist das bei der XT am Trek nicht so.

Das Rad stand jetzt nämich auch etwas länger.

Gestern drauf gestiegen, gefahren und alles normal.

Komisch...
Quietschen plus keine Bremsleistung kommt bei Shimano Allerwahrscheinlichkeit nach durch eine verölte Bremse. Jeder Bremsenhersteller hat so seine speziellen Probleme.
 
Und wovon soll die Bremse bitte verölt sein?

Vom rumstehen in meiner Wohnung? Ich bitte Dich...

Und zufällig auch noch vorne und hinten?

Zur Bremsleistung kann ich nix sagen, da ich ja nicht mit dem Rad gefahren bin.

Ich habe das Rad nur woanders in meiner Wohnung platzieren wollen und habe es woanders hingeschoben.

Dabei habe ich die Bremse betätigt und erntete fürchterliche Geräusche.

Vor der längeren Nicht-Nutzung war alles paletti.

Und jetzt kommst Du...

Und bei meiner XT passiert das nicht beim längeren rumstehen...

Ich lese diese Phänomene hier im Forum komischerweise hauptsächlich über die Zee...

Schon seltsam, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gab bei der XT ne Reihe mit schlechten Quadringen, wo die Bremsen dann über die Zeit
schleichend verölt ist. Kann sein, dass das bei der Zee auch passiert ist. Dass sich ne Schicht
auf den Belägen bildet, die runtergebremst werden muss ist Quatsch.
 
Dass sich ne Schicht
auf den Belägen bildet, die runtergebremst werden muss ist Quatsch.

Auf der Scheibe bildet sich aber ganz sicher eine Oxidschicht. Dieses "Phänomen" kann ich an all meinen Bikes beobachten. Egal ob Sommer oder Winter. Egal wo die Bikes gestanden haben....Keller...Garage...Wohnung....immer das Gleiche. Nach längerem Stehen muß ich einmal gut anbremsen und alles ist wieder paletti.

Das es sich teilweise so unterschiedlich verhält könnte einfach daran liegen die Hersteller, auch selbst, unterschiedlichen Stahl für die Bremsscheiben verwendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
XT mit 86er XT-Scheiben, wenn mich nicht alles täuscht ...

Beim Remedy 9 ist alles XT.

Okay, die kommen alleine optisch von der Materialanmutung anders rüber, zugegeben...

Aber kann doch nicht sein, dass es jetzt nur an den Scheiben liegen soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
1.) Bremse entlüftet - dafür demontiert, um Beläge und Scheibe zu schützen.
2.) Beläge leicht angeschliffen […] und mit Bremsenreiniger abgewischt.
4.) Bremse packte wie Sau, gut dosierbar, und die VR packte dosiert so gut […]
Also Begeisterung pur.

1.) Jetzt das Rad ca 4 Wochen im Keller stehen oder besser gesagt hängen gehabt.
2.) Kurz rausgeholt, gefahren und KEINE Bremsleistung. Druckpunkt war derselbe, jedoch kam ich nur mühselig zum stehen.
3.) Prozedur wiederholt und danach gings wieder recht gut, zwar mit leichten Abstrichen, jedoch immer noch 95%….

Das heißt also, dass das Problem schon vor dem entlüften vorhanden war?
Wenn es so ist, haben sich wahrscheinlich Verunreinigungen aus dem Belag
über den Zeitraum von 4 Wochen nach oben gearbeitet. Umso geringer die
Verunreinigung ist und je nach Art, dauert es länger. Hierfür muss sie sich
jedoch im ganzen Belag verteilt haben.

Die Verunreinigungen können von der Bremsscheibe an die Beläge übertragen
worden sein. Oder sie sind direkt auf dem Bremsbelag gelandet.


Sollte durch eine Pfütze Öl an die Scheibe/n, dann sollte doch bereits bei der Fahrt die Leistung weg sein und auch nicht erst Wochen später?

Wenn man bedenkt, dass Wasser die Bremsleistung von verunreinigten Bremsbelägen
steigen lässt, würde mich nicht mal das wundern. Im trockenen Zustand ist die Leistung
dementsprechend schlechter. Beim ersten Mal hat mich dieses Phänomen sehr verwirrt.

Wenn's das Problem nicht darauf zurück zu führen ist würde ich mal andere Beläge ausprobieren! Den Resin traue ich nicht so ganz ...

Ich fahre nur organische beziehungsweiße Resin und hatte auch das Problem.
Die Betonung liegt hierbei auf hatte.

Vielleicht bildet sich ja irgendeine Schicht auf den Scheiben die man optisch nicht sieht aber negative Einflüsse auf die Reibwirkung hat. Oder eben auf dem Belag.

Bei Autos kennt man das recht gut. Das währe dann schlichtweg Korrosion.
Der Einfluss hierbei würde jedoch nur wenige Minuten oder nur Sekunden
dauern. Gegenüber dem Auto sind bei Fahrrädern jedoch eher Bremsscheiben
mit schwer rostendem Stahl oder rostfreiem Stahl in Verwendung. Das unter
anderem auch der Grund, wieso die Bremsscheiben von Autos geölt
beziehungsweiße gefettet verpackt werden.


- Mitte Oktober eine Runde bei feuchten / matschigen Bedingungen gedreht
und Rad OHNE jede Reinigung abgestellt
- krankheitsbedingt fast 4 Wochen nicht gefahren
- erste Ausfahrt: Bremse "schreit" wie Hölle, Bremswirkung tendiert gegen
Null…
- mehrfaches Einbremsen bringt nicht den gewünschten Effekt, also Bremse
untersucht…keine Unrichtigkeit festzustellen
- Scheiben mit Alkohol gereinigt, Beläge abgeschliffen
- jetzt bremst sie zumindest wieder geräuschlos. Allerdings (noch) nicht auf
dem vorherigen Niveau!
Wenn die Bremswirkung gegen Null verläuft, sind die Bremsbeläge stark
verunreinigt.

Rad steht seit ein Paar Wochen bei mir in der Wohnung und wurde nicht bewegt.
Jetzt wollte ich das Rad von einer Ecke in die andere stellen und habe dabei die Bremse betätigt:
Bremse quietscht höllisch... Vorne wie hinten...
Hierfür können bereits sehr geringe Verunreinigungen ausreichen. Zum Bespiel
Hautfett.


Ich hab von einem Bekannten mal gehört, dass die Bremsbeläge wohl Wasser/Luftfeuchtigkeit aufnehmen und dann erst wieder "trocknen" müssen.

So-h. Ich bin jetzt extra für euch mitten in der Nacht aufs Fahrrad gesprungen
und habe meine Bremsen genau unter die Lupe genommen. In diesem Fully sind
drei verschiedene Bremsbeläge verbaut. Die Bremsen haben auch noch nie andere
Bremsbeläge als organische (resin) gehabt. Bevor ich heute mal wieder eine kleine
Tour machte, wurde das Fahrrad für einige Wochen, jedenfalls viel mehr als 4, unter
feuchten Bedingungen gelagert.
Heute war die Bremsleistung wie gewohnt hoch.


Die genannten Probleme hatte ich einst auch. Woher die Verunreinigungen
jedoch kamen, weiß ich genauso wenig. Sie können von der Herstellung
kommen oder irgendwann einmal auf den Belag gekommen sein.
Für die genannten Effekte reichen schon geringste Mengen. Allein schon das
berühren der Bremsscheibe mit der Hand kann eine Verschlechterung der
Bremsleistung hervorrufen. Die Stärke der Auswirkung hängt hierbei vom
Hauttypen ab.

Jedenfalls ist das so, dass eine Aufbereitung der Beläge das Problem lösen sollte.
Die Methode mit dem Lösungsmittel ist eher temporär beziehungsweise vorübergehend.
Denn das Lösungsmittel verdünnt nur die Verunreinigungen. Eine Porentiefe Reinigung ist
genauso wenig damit möglich.


Aber kann doch nicht sein, dass es jetzt nur an den Scheiben liegen soll.
In den allermeisten Fällen liegt es nicht an der Bremsscheibe.
Jedoch gibt es Situation, wo es ein Grund sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das heftige Quietschen bei sehr niedriger Bremsleistung nach Standzeit ist leider eine mögliche Shimano Bremsenkrankheit. Es trifft nicht jede, aber wenn, dann hilft meist nur der Garantieaustausch. Alles andere macht nur eine elendige Arbeit, die ohnehin blödsinnig ist, wenn man noch Garantie hat.
 
So genau weiss ich das nicht, weil's eigentlich nicht oder kaum sichtbar ist. Bei meinen war offenbar das Fitting leicht undicht. Ich frage mich aber bis heute, wie das Öl vom Fitting zu den Belägen kam.
 
Der Fehlerteufel hat natürlich genau heute bei mir zugeschlagen, am VR quietschts wie Hölle und bremst nur noch bescheiden :wut:

Zum Thema Korrosion auf den Scheiben:
Das ist bei mir kein Thema. Die Kiste stand übern Sommer 4 Wochen im feuchten Keller, rausgeholt, Bremsleistung war sofort da.
 
Und jetzt ratet mal, welche Bremse seit heute bei mir Geräusche macht?

Getestet allerdings nur beim schieben/rollen in der Wohnung.

Richtisch, die XT am Remedy.

Übrigens auch nur vorne.

Mit dem Remedy bin ich vorgestern noch gefahren... War alles paletti...

Ich kapiers nicht... :wut:

Das gibt's doch gar nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es quietscht "nur".

Aber warum? Vom einen Tag auf den anderen?

Es ist ja nichts "passiert", was das quietschen auslösen könnte.
 
Hi, hatte das gleiche Problem und die Beläge vorsichtig mit einem Bunzenbrenner erhitzt. Danach war alles wieder richtig gut. Erste Tour heute mit Erfolg bestanden. Bremse so gut wie lange nicht.
 
Ich hab von einem Bekannten mal gehört, dass die Bremsbeläge wohl Wasser/Luftfeuchtigkeit aufnehmen und dann erst wieder "trocknen" müssen.
Was da dran ist weiß ich nicht, aber es könnte schon sein, dass z.B. die Luftfeuchtigeit einen negativen Einfluss auf die Beläge hat..

.........die Beläge gasen bei längerer Standzeit aus. Besonders organische Beläge bilden eine oberflächliche Schicht aus Feuchtigkeit und Rückständen von Reinigern, Umweltschmutz, Rückständen aller Art. Ist das erst mal weggebremst, ist die Wirkung wieder normal. Bei Belägen aus Sintermetall ist das kaum zu beobachten.
 
Liegt wohl auch daran, dass Beiträge fehlen.

Neue Forums-Software oder gelöscht, wir werden es wohl nicht mehr erfahren.

Apropos fahren:

Das quietschen bei meiner XT war nach 2-3 beherzten Bremsvorgängen übrigens weg (volle Bremskraft auch vorhanden).

Spricht für die Theorie von @Setup.
 
Jetzt habe ich auch so ein Problem mit meiner XT 785


So nachdem ich bei meinem Bike mit XT Bremse einen Massiven Bremskraft Verlust habe.
(Keinen Ahnung Warum. Bike stand nur ein paar Wochen mit 100% Funktionierender Bremse im Keller)
Nun ist es als ob ich mit Öl auf den Scheiben Fahre.

Habe ich mich der Sache eben mal angenommen.
Resultat.
Absolut keine Auffälligkeiten. Druckpunkt is da... Nirgends Flüssigkeiten zu sehen... Beläge völlig Normal...
Habe einfach mal die Scheiben mit Aceton Gereinigt und die Beläge mit nen Dremel etwas Angeschliffen.
Ob das ganze etwas gebracht hat muß gleich ne Runde Biken zeigen…



So Richtig Erfolg hatte die Aktion nicht.
Bremsleistung ist nach einer kurzen Runde mit ein paar Bremsungen zum Einbremsen etwa bei 70% :confused:
 
Moin!

Hatte das bei den Original Belägen (resin D01S) der Zee auch gehabt... Bike bremste schlecht nach standzeit ~1woche.

Alles überprüft, keine schäden oder verunreinigungen durch Öl zu erkennen. Vom Hebel zum kolben alles Dicht und bestens!

Habe jetzt seit dem Sommer die resin Beläge gegen die Original Shimano Zee Metal Pads (D02S ohne Kühlfinnen) getauscht und alles ist Bestens! Volle Bremsleistung egal wie lange oder wo das Rad stand! Ich denke das diese Resin Beläge auch qualitäts schwankungen unterliegen könnten! Hatte zb. mit den resin an der SLX nie Probleme. Kann jedem nur die Metal Pads empfehlen, beißen besser sind bek regen leiser und haben keinen Bremskraftschwund nach standzeit!

Ach ja nix gegen Tektro scheiben hier! Die Auriga Pro ist eine super Vollstahlscheibe die genau eines macht, unaufällig und zuverlässig bremsen ohne verzug oder soundeffekte! Ziehe ich jeder shimano Bling bling scheibe vor, und das aus guter erfahrung!
 
Zurück