Nach langer Zeit mal wieder MTB gefahren...

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Deleted310184

Guest
Hallo,

jetzt wo ich Urlaub habe, wollte ich mal wieder mit dem Mountainbike längere touren machen und habe heute morgen damit begonnen.
Als ich meinen Sattel richtig eingestellt habe und losgefahren bin, merkte ich, das meine Kondition nicht mehr so gut ist wie vor zwei Jahren.
Nach ca. drei Kilometern bergauf, merkte ich, das mir richtig übel wurde.
Ich fing an zu frieren und nach ein paar Minuten, musste ich mich hinter einer Hecke mehrfach übergeben.
Wisst ihr woran das liegen könnte? Überanstregung?

Wie sollte vorgengangen werden, wenn man die Kondition verbessern will?

Könnt ihr da ein paar Tipps geben?


Besten dank bereits für die Hilfestellung!

Gruß,

René
 
Hallo,

um den Sachverhalt beurteilen zu können bräuchte man mehr Informationen über Dich. Es liegt nahe, dass Du Dich überanstrengt hast. Bei hoher Belastung wird Dein Blut zum Hauptteil in die Vortriebsmuskelatur umgeleitet. Dann bleibt für die Verdauung nicht mehr viel übrig. Das kann zu Magenkrämpfen und zu den von Dir geschilderten Folgen führen.

Gebe Deinen Körper etwas Zeit, beginne langsam und ohne Dich zu überlasten. Steigere nach und nach die Häufigkeit und nicht in erster Linie die Intensität. Habe Spass an der Sache und Geduld dabei. Dann wird das schon.
 
Erstmal danke für eure Antworten.

Genau, es war ne leichte Steigung.
Ich bin 1,89 m groß und wiege knapp 100 kg.
Aber bin nicht pummelig oder so. Eher Athletisch gebaut.

Ich denke das ich einfach an meiner Kondition arbeiten soll, aber wie kann ich da beim biken am besten Vorgehen?
Steigungen meiden und nicht zu schnell fahren, damit ich nicht wieder überlaste?


Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk
 
Ich denke das ich einfach an meiner Kondition arbeiten soll, aber wie kann ich da beim biken am besten Vorgehen?
Erstmal langsamer bergauf fahren, dazu kannst du z.B. erstmal in der Ebene den Trackstand üben, dann solltest du mit dem Gleichgewicht kein Probleme bekommen auch wenn du sehr langsam radelst. Und dann ganz langsam bergauf fahren - für Kondition bietet sich auch Intervalltraining an - d.h. z.B. 30 Sekunden ziemlich schnell fahren und dann ca. 10-15 Sekunden ganz langsam fahren, damit der Puls wieder runter kommt das ganze ca. 5-8 mal wiederholen und ganz wichtig dazwischen mind. 1 Tag besser 1,5-2 Tage Pause (leichte Anstrengung ist kein Problem aber wenn du dich jeden Tag voll auspowerst kann sich dein Körper nicht regenerieren und du deine Leistung nicht steigern)
 
Habe gerade einen Thread bei mtbr gelesen, in dem auch ein Anfänger seine Kotzerfahrungen mitgeteilt hat. Den Antworten nach schien das Phänomen nicht unbekannt zu sein und bei einigen regelmäßig zu Saisonbeginn wiederzukommen.

Ich erinnere mich auch noch an meine ersten steileren/längeren Anstiege, die mich völlig platt gemacht haben, weil ich zu schnell eingestiegen bin.

Wie bei jeder Ausdauersportart würde ich dir raten, deinen Puls auf einem Level zu halten, wo du noch bequem Selbstgespräche führen kannst. Das erfordert viel Disziplin, weil dich am Anfang jeder Pendler in Sandalen auf einem klapprigen Damenrad überholen wird. Aber schon nach wenigen Ausfahrten wird das deutlich besser werden. Falls nicht, würde ich mich dann doch mal von einem Arzt durchchecken lassen.
 
Frieren und Übelkeit bereits nach 3 Kilometern.
Ich kenne das nur aus Rennen? Das sind aber in der Tat wie bereits angemerkt Überanstrengungsmerkmale.
Oder bist du auf vollem Magen losgefahren?

Ansonsten: hast du in der Zeit dazwischen Sport/Ausdauersport getrieben?
Ich weiß nicht wie alt du bist, aber ein kurzer Check vorher beim Arzt hat noch nie geschadet!

Wie bist du denn diese 3 Kilometer gefahren, gefühlt am Limit kurz bevor die Lichter ausgegangen sind?

Zur Kondi:
Ansonsten wie bereits erwähnt, willst du wirklich besser werden, fahre erstmal ein eher lockereres Tempo! Tendentiell so, dass man denkt, jede 80-jährige wäre schneller, dann ists genau richtig!
Man schleicht zwar nur so durch die Gegend, aber man verbessert sich gerade am Anfang ziemlich rasch!
Wenn du immer am Limit fährst, wirst du über kurz oder lang den Spaß verlieren! Zudem brauchts da oft lange für 100%ige Regeneration.
Ab und an mal ne Runde bolzen muss aber natürlich auch sein!

@Gewicht:
100 Kilo auf 189cm sind nicht so extrem wenig. Da hilft es dir auch nicht, dass du eher athletisch ist.
Die Kilos müssen den Berg halt irgendwie hoch.
Ob das jetzt am Oberkörper etc. Fett oder Muskeln sind, der Schwerkraft ist das leidlich egal... ;)
Wenn du in die Richtung schon mal ein paar Gedanken hattest, der MTB-Form würde das sicher unterstützend zu Gute kommen!

Ansonsten gerade für den Anfang!;
Fahren was Spaß macht, Spaß dabei haben, regelmäßig fahren (Ruhetage nicht vergessen)...
Der Rest kommt von dann von ganz allein!

Wenn du dann regelmäßig fährst, Spaß an der Sache hast, etc. kann man sich die Sache mit dem Training nochmal genauer anschauen!
Aber für den Anfang sollte der Spaß im Vordergrund stehen!
 
Also bevor ich losgefahren bin habe ich lediglich zwei Kakao getrunken, gegessen habe ich allerdings nicht, da kein Appetit.

- Ausdauersport/Sport habe ich keinen getrieben. Letzte Zeit kaum die Zeit dafür gehabt, leider.
. Ich bin 23 Jahre. Wenn es sich morgen und die Tage darauf nicht bessert, werde ich mal meinen Arzt besuchen und das Problem schildern.
Hatte das Problem die letzten Jahre nie gehabt.
- Ich fahre immer mit vollem Tempo (ca. 35 Km/h), was mir auch nie etwas ausgemacht hat.
- Da ich ja ziemlich flott unterwegs war, habe ich gemerkt, das ich ziemlich aus der Puste gekommen bin, danach folgte die Übelkeit und mir
wurde kalt. Anschließend wurde mir immer schlechter und ich hatte ein sehr, sehr starkes Brechgefühl - bis ich mich dann übergeben musste.

Habe ja Urlaub und werde mir die Kondition & Fitness langsam aufbauen. Vielleicht habe ich es heute einfach nur extremst übertrieben, war ja auch mein erstes Mal nach zwei Jahren.
Ich fahre mein lebenlang MTB und freude habe ich immer dabei. :)

Ich werde deine/eure Ratschläge zu Herzen nehmen und melde Mich die Tage nochmal und werde berichten, ob es sich bei mir verbessert hat!

Vielen dank erstmal!


Liebe Grüße!
 
vielleicht gibt es aber auch einfach Ovomaltine die Superkräfte verleiht bevor man kotzen muss wenn man den Hügel hinterm Haus vollgas hochfährt :)
Da musste ich gerade schmunzeln.
Für alle die es nicht kennen, sucht mal nach
"gehrinschaden durch MTB?!"

Zum TE
Die 35 sind ne Schätzung.
In real werden es wohl auch in der Ebene kaum mehr als 27-28 sein.
 
Auf nüchternen Magen, nur mit Milch direkt aus einem Kaltstart volle Leistung den Berg hoch? Kein Ausdauersport in letzter Zeit? Sorry, da *muss* dir übel werden. Da wird dir auch der Arzt nix anderes sagen.

Die Tour langsam starten, 20-30 Minuten aufwärmen, und dann erst Gas geben. Energieriegel gegen Hungerast mitnehmen, wenn du morgens nichts frühstückst.
 
- Ausdauersport/Sport habe ich keinen getrieben.
Hatte das Problem die letzten Jahre nie gehabt.
- Ich fahre immer mit vollem Tempo (ca. 35 Km/h), was mir auch nie etwas ausgemacht hat.
- Da ich ja ziemlich flott unterwegs war, habe ich gemerkt, das ich ziemlich aus der Puste gekommen bin, danach folgte die Übelkeit und mir
wurde kalt. Anschließend wurde mir immer schlechter und ich hatte ein sehr, sehr starkes Brechgefühl - bis ich mich dann übergeben musste.



Vielleicht bist du in den Bereich deiner maximalen Herzfrequenz gekommen und dir deshalb übel wurde.

Wenn du 2 Jahre keinen Sport gemacht hast, könnte es sein dass du sehr schnell in sehr hohe Pulsbereiche kommst.
Essen spielt auch eine Rolle, vielleicht hattest du zu wenig an diesem Tag und du warst generell nicht fit.

Fahr doch erstmal locker für einige Zeit um den Körper an Sport wieder zu gewöhnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich brauch 40-50min bis ich auf Touren komme. Aber könnte sehr gut mit leeren Magen morgens zb. ein Intervalltraining machen, dafür braucht es kein extra Futter vorher und dabei. So viel Power sollte der Körper intus haben.
 
Hallo,
Dienstag habe ich eine 44 km lange Tour gemacht und heute 10 Km, da ich heute noch zum Kollegen muss und keine Zeit mehr hatte.
Anfangs kam ich leicht aus der Puste, das spielte sich aber nach ca. einer halben Stunde ein und ich war wieder voll in meinem Element.
Als ich auf dem Rückweg nach Hause war, schmerzte meine Kniescheibe. Und ich musste alle paar Minuten aufhören zu trampeln.
Bin dann vom Bike abgestiegen, etwas gelaufen und dann ging es wieder.
Ich denke, das bei Knieschmerzen Magnesium helfen würde, oder?
Habe im Internet gelesen, das man zwei Stunden vorher was essen soll. Am besten Obst (am besten Banane?), Salat etc.
Zwischendurch, wenn man Pausen einlegt, soll man Brote mit Salat bestückt essen. Das verdaut der Magen besser.
Also:
Wie wie geht ihr dagegen vor, wenn die Kniescheibe schmerzt? Wie kann man so was vermeiden?
Einen niedrigen Gang wählen, damit nicht so ein druck auf der Kniescheibe lastet?

Liebe Grüße
 
Knieschmerzen werden häufig durch eine falsche Sitzposition verursacht - wenn sie aber mal da sind ist am Besten du lässt das von einem Arzt abklären da Knieschmerzen vielfältige Ursachen haben können
 
Wie wie geht ihr dagegen vor, wenn die Kniescheibe schmerzt? Wie kann man so was vermeiden?
Einen niedrigen Gang wählen, damit nicht so ein druck auf der Kniescheibe lastet?


Akut, wenn's nicht mehr weit ist oder noch aushaltbar: Leichterer Gang.
Auf alle Fälle aber: Sitzposition neu bewerten. Knieschmerzen sind bei mir 100% falsche Sattelhöhe.
 
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