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Neue Federgabel bockig

Was heißt korrekt ist die Frage ? Es gibt ja 6 Clicks bei der 30 Silver, weiß net genau wie ichs am besten einstellen soll, der Trick mit dem soweit bis des Vorderrad nicht mehr vom Boden abhebt klappt nicht genau.. hast du Tipps ?
 
Komisch halt, dass sie von vielen als so gut empfunden wird, auch von Leo Kast bspw. ...
Auch ich fand sie an einem anderen Bike, dass ich bei nem Händler gefahren bin, deutlich besser.
Sie federt mir nur schwer ein, wenn ich im Stand mein volles Gewicht drauflege, dann federt sie nur 50 % ein..

Du solltest insbesondere die Staubdichtungen mal schmieren bzw. eben nen kleine Service machen.
Die Reba an meiner XC-Möhre war auch grauenhaft, besser gesagt, gar nicht geschmiert, hatte ein lausiges Losbrechmoment und hat sogar Luft verloren, weil eine Dichtung praktisch kein Fett an sich hatte...

Edit: Ich merk das ja auch schon bei meiner Lyrik, ob die Schaumringe unter den Staubdichtungen voll mit Öl sind oder eben nicht. Das macht einen riesen Unterschied. Zwischendurch würde ich auch immer mal wieder die Standrohre mit (Gabel)Öl beträufeln und ein paar Mal ein- und ausfedern. Alleine das merkt man schon.
 
Zum schmieren der Staubdichtungen, einfach oben drauf, oder alles auseinanderbauen ?

Kann ich des Kettenöl für Motorsägen dafür nehmen, oder was teures kaufen? Oder doch lieber Fett?
 
zerlegen, denn das ölen der standrohre von außen bringt höchstens einen kurzzeitigen erfolg.
zudem bindet öl schmutz.
 
Man kann ohne Zerlegen einfach die "Stöpsel" langsam nach oben ziehen (geht etwas zäh), darunter liegen die Schaumstoffringe, da dann einfach Gabelöl drauf. Hab ich als erstes vor dem Einbau gemacht.
Die Vorspannung ("Preload") ist schon auf Minimum?
Ich find viel Federhärte eigentlich gut, aber bin auch schwerer. Die günstige TK-Dämpfung "klaut" viel Feinfühligkeit, aber verhindert bergauf das Wippen. Find ich besser als zu schwache Dämpfung.
 
Nachtrag: Schlechtes Ansprechverhalten kann auch daran liegen, daß die Führungsbuchsen stramm anliegen. Das spricht für lange Haltbarkeit und legt sich erst im Lauf von vielen 1000 Kilometern. Die 30er hat ja schon die 3fache Führung der teureren Gabeln, deswegen find ich die ja so viel besser als die 28er.
 
Vielen Dank, was meinst du mit Stöpsel nach oben ziehen ? Du meinst die Staubdichtung ? Wenn ja wie kriege ich die am besten hoch mit nem Schlitzschraubenzieher ?

Ist es dann bei teureren Gabeln auch so mit den Führungsbuchsen ? Und kann man den Prozess beschleunigen oder ist des gut dass die stramm sind?
 
Und kann ich statt teurem Gabelöl einfach des Öl nehmen was hier rumfliegt ? Ist son Kettenöl für Motorsägen, bzw. geht auch Motoröl ?
 
Sagt mal, was geht denn hier eigentlich ab? Einfach mal einen kleinen Service machen ist kein Hexenwerk:
https://www.sram.com/de/rockshox/products/xc-30#service
Bevor man da die Staubabstreifer kaput hebelt oder sonst irgendeinen Quark veranstaltet erstmal das Einfachste und Sinnvollste machen. Mal eben unten die schrauben lösen, öl rauslassen, öl reinfüllen, schrauben anziehen sollte jeder noch gerade so hinbekommen.
 
weil sram neue gabeln meist nicht so schmiert wie es eigentlich angebracht wäre.


das erste was ich bei meiner neuen reba gemacht habe war casting ab und ordentlich schmieren.
erst danach hat sie das erste mal platz im rahmen genommen.
 
sind die gabeln ja auch.

wegen zu wenig schmierung:
es muss nicht jede gabel betreffen.

ist genau wie mit den naben.
wenn diese von werk aus zu stramm eingestellt sind, dann sind sie auch schnell kaputt, obwohl sie jahrzehnte halten könnten.
 
Das mit den Staubdichtungen einfach mal von außen abhebeln würde ich sein lassen. Casting ganz abziehen, dann müssen die Staubdichtungen auch nicht entfernt werden.
Zu wenig geschmierte RS-Gabeln ab Werk habe ich seit 2 Jahren nicht mehr in der Hand gehabt.

Die Kiste ist keine Woche alt. Bring sie zum Händler, der soll sich das anschauen. Silberne Feder (extra weich) würde ich bei deinem Gewicht auch mal testen, zumindest früher waren die RS Empfehlungen bis zu 10kg zu niedrig.
 
Nur die Gabel ist nicht eine Woche alt... also glaubst du die Gabel ist schon korrekt geschmiert ?
Ich merkte auch so ein Öl Geräusch beim Einfedern, nachdem des Rad 6 std aufm Kopf stand, also ist ja genug drin, oder?
 
Soo.. da es morgen in Urlaub geht, steht mein Rad im Keller.

Ich bin jetzt nochmal runter und hab nochmal geschaut was los ist...

... also wenn ich mich aufs Rad setze taucht die Gabel in einem Ruck, nicht geschmeidig ab ca. 15 mm ohne Gepäck usw.

... wenn ich mich neben das Rad stelle und die Gabel mit meinem ganzen Gewicht kurz komprimiere schaffe ich max. 50 mm, ist das zu wenig ?

... Sobald einmal das Losbrechmoment überwunden ist am Anfang funktioniert die Gabel schon ganz gut,bis auf kleine Ruckler, trzd. nicht so wie ich sie mal in nem Laden gefahren bin, kommt vielleicht noch durchs einfahren

... Zugstufe einstellen bin ich mir ganz unsicher. Voll komprimieren und soweit zudrehen, bis des Vorderrad nicht mehr abhebt klappt iwie net.

... Auch bei Lockout aktiv habe ich ein klein bisschen SAG wieder ein ruckartiger "Stoß"

... Federvorspannung ist voll auf Minus, ich habe aber bemerkt, normal lässt sich das Rädchen bissl schwerer drehen, aber so 2 Umdrehungen vor komplett Minus gehts sehr einfach, als ob sie locker wäre. Kann des an irgendeinem falschem Drehmoment einer Schraube liegen ?

... Bei voll gezogener VR Bremse und komprimieren der Gabel knackt irgendwas, vielleicht die Speichen, normal ?

... auch wenn ich im Wiegetritt fahre, federt die Gabel kaum oder gar nicht ein, auch nicht normal, oder?

So.. was sagt ihr dazu, Gabel normal und noch nicht ganz eingefahren, oder Gabel unnormal, bzw. nicht richtig geschmiert, und man sollte dringend nen Service machen ?

Vielen Dank für jegliche Hilfe
Mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
^^ bitte schau dir doch mal die Informationen auf der Homepage von Rockshox/Sram an! Da findest du wirklich alles, was du brauchst, wirklich! Der Link vom Kollegen führt dich genau dahin...

Und du solltest dir Gedanken machen, wie eine Federgabel von Grund auf funktioniert, oder das Schrauben dem Händler überlassen. Das ist ein gut gemeinter Rat, un dich u dein Material vor Schäden/Unheil zu bewahren!

Grundsätzlich gibt es bei einer Federgabel ein paar Dinge zu beachten:
- In den meisten Fällen ist eine Seite die Federseite, ob eine Stahl-/Titanfeder oder eine Luftkammer verbaut ist, spielt bei der Bezeichnung keine Rolle
- die andere Seite ist in der Regel die Seite mit der Dämpfung, hier kann man zB die Ausfedergeschwindigkeit regeln, auch Zugstufe (-ndämpfung) genannt; hier ist grundsätzlich Öl drin, denn das ist das Dämpfungsmedium, es ist spezielles Gabelöl und häufig in einer Dämpfungskartusche
- zur Schmierung der Gabel wird oft gewöhnliches Motorenöl oder eben was anderes je nach Hersteller verwendet, dies wird von unten in die Gabelholme befüllt; bitte nicht mit Gabelöl, das ist zu dünnflüssig, weil für die Dämpfung vorgesehen! Und nein, ein Öl von einer Kettensäge ist hier auch falsch!

Nochmals, lese dir die Anleitung der Homepage durch. Hast du das von mir geschriebene und das der HP nicht verstanden, bring die Gabel zum Händler.
Es kann durchaus sein, dass die Gabel ca 500km Einfahrzeit braucht und ja, es kann ab Werk auch zu wenig Schmieröl drin sein, erst letztes Jahr bei ner Pike selbst so gehabt.

An den Rest: bitte verzeiht meine laienhafte Erklärung, dass es andere Bauformen oder ggf Specials gibt, ist mir bekannt, doch die Grunderläuterung sollte passen und so einfach wie möglich sein.

Und nun, nix für ungut u hoffe, du bekommst das hin


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Den Aufbau einer Gabel habe ich schon verstandenen jaja... :D

Also erstmal weiterfahren, ich mein sobald die Gabel einmal arbeitet klappt alles, bloß das Losbrechmoment halt..

Kannst du Tipps zum Rebound geben ?
 
Aber das oben geschriebene ist dann als "normal" einzustufen ?

Ich mein, dass man eine 140 € Gabel nicht mit einer 500 € Gabel vergleichen kann ist mir klar :D
 
Das mit dem hohen Losbrechmoment ist mir bei meiner XC30 auch aufgefallen. Keine Ahnung, ob's an der Druckstufe, am Lockout-Ventil (ist ja glaub ich in dem Fall dasselbe) oder an den Gleitbuchsen liegt. Im Gegensatz zu einer Konuslagernabe kann man Gleitbuchsen nicht einstellen - die werden einfach im Lauf der Zeit immer lockerer und sind irgendwann ausgeschlagen. Deswegen ist es gut, wenn die im Neuzustand schön fest sind.

In der tatsächlichen Fahrpraxis stört mich das Losbrechmoment überhaupt nicht. Wenn Action angesagt ist, liefert die Gabel bei mir ordentliche Arbeit ab. Da kann man echt nicht meckern. Für Mini-Unebenheiten sind die Reifen zuständig. Und bergauf komme ich mit der XC30 sogar deutlich besser voran als mit einer Gabel die ständig am Ein- und Ausfedern ist.
Ich bin froh daß ich keine teurere Gabel genommen hab. :)

Nachtrag: Mal ein Bild. Ich hab die "billige" XC30 in einen 500€-Stahlrahmen eingebaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Stick-Slip-Effekt ist normal. Weder ist die Beschichtung der Standrohre besonders hochwertig, noch die Passung der Buchsen. Selbst eine phänomenal gut geschmierte 30 Silver bzw. XC 30 wird dieses Verhalten zeigen, nicht zuletzt wegen der TurnKey Dämpfung.
Ein Klick des Rebounds kann bereits einen gewaltigen Unterschied ausmachen. Falls man von 6 Stufen ausgeht (0 - ganz offen, 6 - maximal) orientier dich an 2 Klicks. Hier solltest du ein wenig ausprobieren. Bei der Gabel gilt aber: eher zu schnell als zu langsam. Wenn du also das Gefühl hast, Stufe 3 ist zu schnell und Stufe 4 zu langsam, dann Stufe 3 wählen.
 
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