Nukeproof Scout 290 im Test: Nordirischer Abfahrtskünstler

Arne

MTB-News.de Redaktion
Dabei seit
3. Mai 2011
Punkte für Reaktionen
661
Dabei seit
15. August 2018
Punkte für Reaktionen
129
Mit dem Gewicht ists doch wie mit so vielen anderen "Zahlen", des einen Leid ist des anderen Freud.
Ich hab beim Aufbau nicht einmal nachgedacht ob der rahmen jetzt 1,8 kg oder 2,2 kg wiegt.
Auch beim Auswahl der Parts ist das für mich ein vernachlässigbarer Aspekt.

Die Auswahl ist mittlerweile ja so groß bei denen vielen Herstellern, da findet eigentlich jeder was.
 
Dabei seit
2. August 2019
Punkte für Reaktionen
23
Ich frage mich immer, wozu so ein HT gekauft wird: Ich fahre ein Meta HT auf meinen Hometrails, die mir für mein Enduro ehrlich gesagt zu mild sind. Mit dem HT machen dann auch Trails ohne großes Gefälle und technische Extremvoraussetzungen wieder viel Spass. Dafür darf ein HT aber nicht schwer und Endurotrack tauglich sein sondern eher leicht und beweglich, damit man an jeder Wurzel springen kann. Ich halte deshalb das Gewicht für extrem wichtig und die Handlichkeit. Klar macht auch mal ein Bikeparkbesuch damit Spass aber ich wette, dass wird wie bei mir ein eher seltenes Vergnügen sein.
Das scheint eine rhetorische Frage zu sein, aber ich antworte mal dennoch darauf.

Für mich persönlich gab es mehrere Punkte. Zum einen bin ich davor ein preiswertes CC Hardtail gefahren, was mit den hiesigen Trails (Aachener Wald) überfordert war und ich brauchte etwas Fähigeres. Andererseits wollte ich auch gerne wieder ein Hardtail fahren, weil ich den Gedanken im Kopf habe, dass man auf einem Hardtail gute Technik lernen kann. Mit dem Scout kann ich hier auf dem Trails schon ordentlich ballern, aber es ist vielleicht auch eine größere Herausforderung, als auf einem Fully. (Aussage von Freunden, die mal das Rad mit mir getauscht haben: "Der gleiche Trail macht auf dem HT schon etwas mehr Bock und man muss mehr tun.")

Die Videos von GMBN haben mich dann natürlich auch etwas speziell zum Scout hin verführt. (z.B. Blake Samson auf einem Scout während der Megavalanche oder auch der Vergleich zwischen leichten Race-CC und dem robusten Enduro-HT)

Alles in Allem kann ich mit dem Rad alles machen, was sich mir hier im Aachener Bereich bietet (Flowige Trails, technische Trails, Bikepark, Pumptrack).

Zu guter Letzt: Wenn ich ein Fully mit den Komponenten haben möchte, die ich aktuell an meinem Nukeproof habe, lege ich nochmal mindestens einen Tausender oben drauf, obwohl ich das Scout schon ohne besonderen Rabatt gekauft habe.
 
Dabei seit
16. März 2019
Punkte für Reaktionen
295
Ich frage mich immer, wozu so ein HT gekauft wird: Ich fahre ein Meta HT auf meinen Hometrails, die mir für mein Enduro ehrlich gesagt zu mild sind. Mit dem HT machen dann auch Trails ohne großes Gefälle und technische Extremvoraussetzungen wieder viel Spass. Dafür darf ein HT aber nicht schwer und Endurotrack tauglich sein sondern eher leicht und beweglich, damit man an jeder Wurzel springen kann. Ich halte deshalb das Gewicht für extrem wichtig und die Handlichkeit. Klar macht auch mal ein Bikeparkbesuch damit Spass aber ich wette, dass wird wie bei mir ein eher seltenes Vergnügen sein.
Ein Vergleich:
A KTM Superduke ist DER Gerät. Trotzdem fahren manche Harley, obwohl das nicht einmal irgendwie so gut fährt wie die KTM.

Warum kauft wer die Harley? Weil er's kann und weil er's will.

Genug Antwort?
 
Dabei seit
1. April 2006
Punkte für Reaktionen
5
Standort
Hagen
Was ist eigentlich mit dem Stack? Auch auf deren Seite nicht angegeben.....
Würde mich für XL interessieren.
 
Dabei seit
19. Januar 2020
Punkte für Reaktionen
76
Hab es selber bei meinem Scout (XL-Rahmen) nicht ausgemessen, aber hier den Wert von 613mm gefunden:

Ich kann vielleicht am kommenden WE mal nachmessen.

Gruß
 
Dabei seit
31. Oktober 2017
Punkte für Reaktionen
187
Das Ding hat zumindest dem Einsatz entsprechende Bereifung, wobei die Reifenauswahl des Litevilles nur dem Leichtbau dient.
 
Dabei seit
12. Mai 2017
Punkte für Reaktionen
39
Hatte den nukeproof Rahmen für einige Wochen im Winter, hab's dann verkauft weil ich irgendwie nachträglich doch lieber das commencal Meta hat haben wollte. Bereue es leider ein wenig. Das nukeproof fuhr sich besser.
Ansonsten: kann den Testbericht nachvollziehen, das passt alles. Ist ein geiles Teil!
Verstehe hier auch die Kritik nicht. Es gibt so viele Gründe die für ein hardtail sprechen. Das Gewicht ist mir im übrigen auch egal, wer Speed bergauf braucht soll sich halt für viel geld einen Carbonrahmen kaufen oder das liteville. Für mich teilw schwer verständlich was für brutal hohe Summen für Mountainbikes ausgeben werden. Ich will ballet , das Teil muss robust sein, eine gute Geo und gut aussehen wäre auch nett. Ein 1kg mehr oder weniger sind bei meinem Körpergewicht in Verbindung mit Bike und Ausrüstung ca 1%. Da muss man schon sehr verbissen sein, aber dann soll man sich halt ein anderes Fahrrad kaufen. Da gehört man dann nicht zur Zielgruppe, so schlau sollte man auch sein.
 
Dabei seit
11. Juli 2019
Punkte für Reaktionen
96
Ein 1kg mehr oder weniger sind bei meinem Körpergewicht in Verbindung mit Bike und Ausrüstung ca 1%.
Also wenn man das eine kg/% bei den Laufrädern einsparen kann ist das schon enorm spürbar. Beim Rahmen fällt es nicht so ins Gewicht da stimme ich dir zu.

Das Liteville könnte mit dem Gewicht ein echtes do it all Bike sein und ich würde es gerne mal einen Hügel rauf und einen Trail runter jagen. Auf der anderen Seite kann man sich für das Geld auch locker 2 Bikes speziell für jeweiligen Einsatzzweck in den Keller stellen. Oder in einen ultraleichten in stabilen LRS mit leichterer Bereifung für das Scout investieren :ka:

Das Ding hat zumindest dem Einsatz entsprechende Bereifung, wobei die Reifenauswahl des Litevilles nur dem Leichtbau dient.
Bin den Forekaster, in Kombination mit dem Rekon hinten, am Scout gefahren. In 2.6 Breite hatten die mehr Grip als gedacht und haben mir auf den Trails (naturbalessen mit vielen Wurzeln), auch durch den Winter, völlig ausgereicht.
 
Dabei seit
16. Januar 2015
Punkte für Reaktionen
108
Standort
Halle(Saale)
Mein Last Fast Forward in XL wiegt auch 14kg aber was solls dafür ist das Bike Park sicher und macht jeden Mist mit. Bei Umrüstung auf Tubeless und anderen Reifen wären 13kg drin aber muss im Moment nicht zwingend sein :)
 
Dabei seit
2. Juni 2020
Punkte für Reaktionen
46
Sorry, aber ob jetzt 13 / 13,5 / 14,5 kg als Gesamtgewicht. Das sagt nix über das Bike aus. Das sorgt lediglich schon in Foren für Diskussionen, weil es sich eben leicht in einen Vergleich bringen lässt und dass natürlich "weniger Gewicht, immer besser "ist.
(Das liebe Leser war ein Spaß!)

8-)

Wesentlich ist, und das kommt mE im Bericht gut raus wie sich das Fahrrad denn tatsächlich fährt?!
In unserer Gruppe fahren wir bergauf meist sportlich-gemütlich und unterhalten uns auch gern dabei...
Und ob ich da ein bisschen schneller bin oder net, das ist doch egal.

Bergab, ja, dann heißts: Attacke! Und genau das verspricht das NS Scout doch?!

Anstelle Schlauch, Dichtmittel rein und Vollgas auf dem Trail!

Und wenn man sein Fahrrad nach der Frage kauft:
Was fahre ich zu 95% der Zeit eigentlich für Trails?

Dann kommt bei mir eher ein HT in Frage als ein Enduro-Fully mit 150mm vorne/hinten.

Das Scout werde ich ab Ende September fahren und ich freu mich wie bolle drauf!!!

PS: Es ist leichter an sich selbst runter zu schauen und ein paar Kilos zu verlieren als am Bike. Und auch gesünder... ^^
 
Oben