Propain Tyee-Luftdämpfer oder Stahldämpfer?

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Hallo zusammen,
Ich bin letztens das Tyee probegefahren und es hat mir sehr zugesagt, weshalb ich es mir jetzt bestellen möchte. Bei der Konfiguration bin ich mir noch unsicher und wollte euch jetzt fragen.
1. Man hört ja viel davon, dass die Abfahrtsqualitäten des Tyee mit einem Stahldämpfer deutlich steigen. Ist es wirklich so ein großer Unterschied, dass es sich lohnt? Würde sonst eher zum Luftdämpfer tendieren, da ich es schon auch als Allrounder nutzen würde.
2. Gibt es spezielle Parts die beim Tyee eher unpassend sind oder welche die super sinnvoll sind? Habe die Konfiguration mal unten angehängt.
Vielen Dank schonmal!
Daniel

Ach ja, wollte circa 4500€ ausgeben. Bin da aber flexibel.


FEDERGABEL:
RockShox Lyrik Ultimate RC2
DÄMPFER:
RockShox Super Deluxe Ultimate RCT Air
ANTRIEB:
SRAM GX Eagle
LENKER:
SIXPACK Millenium 805 (20 mm Rise)
VORBAU:
SIXPACK Vertic 50mm
SATTELSTÜTZE:
KindShock LEV SI 150mm
SATTEL:
SIXPACK Kamikaze
BREMSEN:
SRAM Code RSC
LAUFRADSATZ:
Stans Flow MK3 Team
REIFENSET:
Schwalbe Magic Mary Addix Soft Set
REIFEN-SETUP:
Tubeless-Kit
KETTENFÜHRUNG:
Ohne
 
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Hi,
ich stand auch vor der Entscheidung Coil oder Air. Hatte Coil probegefahren und war bergab echt super. Ich finde deine Anwendung als Allrounder zeigt eindeutig in Richtung Air. Ich habe auch Air genommen und bin sehr zu Frieden, würde auf die Einstellmöglichkeit auch nicht verzichten wollen. Ich habe auch den Ultimate Dämpfer drin. Vorbau hab ich den ganz kurzen genommen, der lohnt sich bergab finde ich schon.
 

Skunkworks

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Warum sollte ein Coil nicht an ein Allrounder? Wegen des Mehrgewichts?

Ich habe den Lockout am Coil noch nie nutzen müssen, für mich komplett überflüssig und ich fahre häufig im Stehen.

Einzig wenn man Touren mit Rucksack <5Kg machen will, sollte man sich am oberen Bereich der Federwahl befinden oder sicherheitshalber 50 lbs höher gehen.
Oder eine progressive Feder wie z.B. die Valt von Cane Creek verbauen.

Und Einstellmöglichkeiten gibt's am DHX2 wahrlich genug und am RS ausreichend.
 
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@outatime23 Ach, okay. Das mit dem Vorbau ist interessant. Hast du den 35er oder den 45er genommen?
Ich habe den 35er Vorbau genommen.

Warum sollte ein Coil nicht an ein Allrounder? Wegen des Mehrgewichts?

Ich habe den Lockout am Coil noch nie nutzen müssen, für mich komplett überflüssig und ich fahre häufig im Stehen.

Einzig wenn man Touren mit Rucksack <5Kg machen will, sollte man sich am oberen Bereich der Federwahl befinden oder sicherheitshalber 50 lbs höher gehen.
Oder eine progressive Feder wie z.B. die Valt von Cane Creek verbauen.

Und Einstellmöglichkeiten gibt's am DHX2 wahrlich genug und am RS ausreichend.
Der Coil reagierte bei der Probefahrt sehr sensibel und wippte deswegen beim Treten deutlich mehr als es mein Rad mit Air macht. Dazu hatte er keine Sperre, so ließ sich das Wippen nicht vermeiden. Das Mehrgewicht ist natürlich auch noch ein Faktor. Ich finde eben, dass der Coil seine Stärken vermehrt bei Downhill ausspielt. Daher kommt es sehr stark auf den Einsatzbereich des Bikes an. Wenn man damit nur in Parks fährt ist der sicher super. Aber für Touren von 40-50 km mit ca. 30-40% Trailanteil würde ich mir das nicht antun.
 

Skunkworks

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Ich habe den 35er Vorbau genommen.


Der Coil reagierte bei der Probefahrt sehr sensibel und wippte deswegen beim Treten deutlich mehr als es mein Rad mit Air macht. Dazu hatte er keine Sperre, so ließ sich das Wippen nicht vermeiden. Das Mehrgewicht ist natürlich auch noch ein Faktor. Ich finde eben, dass der Coil seine Stärken vermehrt bei Downhill ausspielt. Daher kommt es sehr stark auf den Einsatzbereich des Bikes an. Wenn man damit nur in Parks fährt ist der sicher super. Aber für Touren von 40-50 km mit ca. 30-40% Trailanteil würde ich mir das nicht antun.
Du redest vom Tyee 2020? Damit fahre ich auch solche Touren mit Coil. Das ist mM ein Rad was kein Lockout benötigt.
Ich hatte vorher immer Luft und wollte es mal probieren. Richtig gut. Der Grund warum ein Luftdämpfer offen weniger wippt ist Reibung, weil den rebound kam man ja beim Coil genauso zudrehen wie bei Luft.
Tja und das Mehrgewicht? Hatte ich als alter Leichtbauer auch bissi Angst vor. Merkt man aber nicht. Aber einen LRS mit in Summe 200g leichteren Felgen, den merkt man sehr. Zumindest beim Fahren.

Aber jeder so wie er will :)
 
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Ich habe den 35er Vorbau genommen.


Der Coil reagierte bei der Probefahrt sehr sensibel und wippte deswegen beim Treten deutlich mehr als es mein Rad mit Air macht. Dazu hatte er keine Sperre, so ließ sich das Wippen nicht vermeiden. Das Mehrgewicht ist natürlich auch noch ein Faktor. Ich finde eben, dass der Coil seine Stärken vermehrt bei Downhill ausspielt. Daher kommt es sehr stark auf den Einsatzbereich des Bikes an. Wenn man damit nur in Parks fährt ist der sicher super. Aber für Touren von 40-50 km mit ca. 30-40% Trailanteil würde ich mir das nicht antun.
Ein Stahlfederdämpfer zeigt seine Stärken nicht "vermehrt bei Downhill" sondern bei jedem Meter Trail bergab. Das wären dann 30-40 Prozent deiner Tour.

Um es aber zu relativieren: ein Fox X2 performt auch erstklassig und lässt das Performanceplus des DHX2 bspw. ziemlich stark schmelzen.

Ich bin vom X2 (Nomad 4, 2020er Dämpfer) auf den DHX2 (Spindrift, 2021er Dämpfer) gewechselt. Man merkt es. Aber der X2 ist trotzdem super.
Anzumerken ist aber auch, dass ein X2 halt auch viele andere Luftdämpfer alt aussehen lässt (außer vielleicht bei der Serviceanfälligkeit).
 
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@fx:flow Okay, das ist interessant. Denkst du dass sich der Aufpreis vom Super Deluxe Ultimate zum X2 lohnt(Das gleiche von der Lyrik zur 36er)?
 
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Dir eine glasklare Empfehlung zu geben wäre glaube ich unseriös. Ist ja dein Geld.

Aber: ich bin im Nomad 4 (2020er S Kit, super deluxe select+ war das glaube ich) auf den X2 gewechselt, und richtig eingestellt war der X2 schon deutlich besser. Vielleicht auch teilweise deswegen, weil er unfangreich einstellbar war. Wenn du kein Problem damit hast, dir in Ruhe ein schönes Setup rauszufahren, kann das schon gut werden.

Bei der Gabel glaube ich, dass beide super gehen können. Manchmal liest man, dass die RS nicht alle super ordentlich geölt und gefettet sind von Werk aus, aber was daran (noch) dran ist... Keine Ahnung. Wenn du kein Kashima willst und mit der Optik der RS zufrieden bist, würde ich die nehmen (und das sage ich, obwohl ich nach einer Fox 36 Elite auf 38 gewechselt bin und mich jetzt wieder für eine entschieden habe).

Hatte an meinem Nomad 3 eine Lyrik, und die ging richtig (!) gut.

Zum Gewichtsunterschied: für 230x65er (an einem Focus SAM gemessen) X2 2020 und DHX2 (2020, 400er Feder) sind es 310g gewesen.
 
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Zum Thema Luft vs. Coil
Luft ist auf jeden Fall der bessere Allrounder. Das fängt schon bei der Einstellung an. Luft kann man viel feiner abstimmen, bei Coil bist du an die Federstärken gebunden. Und ein Tausch ist viel aufwendiger. Dazu ist Luft leichter und durch Tokens in der Progression variabler.
Für Coil spricht das leicht sattere Fahrgefühl, das bessere Ansprechverhalten und die Wartungsfreundlichkeit.

Wippen ist mit Lockout bei beiden kein Problem. Coil wippt prinzipiell etwas mehr wenn offen.

Ich hab mich für Coil entschieden weil die Vorteile für mich überwiegen. Musste aber bei 73kg nackt die 500er Feder nehmen. Sonst hätte ich bei sehr großen Sprüngen oder unsauberen Landungen zu oft Durchschläge. Dadurch ist das Fahrwerk noch ordentlich straff und schlägt nicht durch, aber gleichzeitig bis zum Endanschlag schön linear.
 
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Wippen beim Coil habe ich hier auch nur, wenn die Dämpfung (vor allem LSC) zu weit offen ist. Wenn ich die Dämpfung für die sonstigen Zwecke richtig einstelle, dann ist das Restwippen quasi unmerklich. Ich fahre viel Touren mit dem Coil und habe den Lockout einmal ausprobiert, mochte das Gefühl nicht und habe ihn dann nie wieder angerührt (oder gebraucht).

Imho spricht nur der Gewichtsvorteil für den Luftdämpfer. Was die Federhärte angeht muss man zwar vielleicht ein paar Federn ausprobieren, aber dann ändert man da tendenziell eh nichts mehr. (Propain Empfehlungen sind imho 1-2 Stufen zu weich.) Wenn man schnelle Feineinstellung will, funktioniert Sprindex einwandfrei.
 
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Finde LSC macht den Dämpfer sehr schnell holzig. Lieber ne stärkere Feder und LSC offen. Nur bei Jumplines im Bikepark fahr ich mit 2-3 Klicks LSC, ansonsten komplett offen.
 
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Finde LSC macht den Dämpfer sehr schnell holzig. Lieber ne stärkere Feder und LSC offen. Nur bei Jumplines im Bikepark fahr ich mit 2-3 Klicks LSC, ansonsten komplett offen.
Klar, erstmal sollte die Härte passen. Aber selbst dann (hier: bei 85kg nackig 585lbs) bevorzuge ich beim RS Coil Ultimate die LSC ca. in der Mitte (bzw. aktuell ein Klick härter), was wohl ungefähr dem Select+ entspricht. Bei weniger habe ich in manchen Situationen wie bestimmten Bodenwellen zu viel Eigenbewegung bzw. es federt bei einer Kompression mit etwas Schwung zu weit durch.
Bei der Lyrik vorne fahre ich wegen der Holzigkeit LSC ganz offen, am Coil Ultimate kann ich das so nicht feststellen.

Ist vielleicht auch Geschmackssache. Aber für mich soll die Federung so sein, dass ich sie eigentlich nie spüre - außer dadurch, dass der Untergrund merkwürdig glatt ist.
 
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Klar, erstmal sollte die Härte passen. Aber selbst dann (hier: bei 85kg nackig 585lbs) bevorzuge ich beim RS Coil Ultimate die LSC ca. in der Mitte (bzw. aktuell ein Klick härter), was wohl ungefähr dem Select+ entspricht. Bei weniger habe ich in manchen Situationen wie bestimmten Bodenwellen zu viel Eigenbewegung bzw. es federt bei einer Kompression mit etwas Schwung zu weit durch.
Bei der Lyrik vorne fahre ich wegen der Holzigkeit LSC ganz offen, am Coil Ultimate kann ich das so nicht feststellen.

Ist vielleicht auch Geschmackssache. Aber für mich soll die Federung so sein, dass ich sie eigentlich nie spüre - außer dadurch, dass der Untergrund merkwürdig glatt ist.
Da sieht man mal wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Ich fahre die Lyrik mit HSC und LSC ca. mittig. Sonst sackt sie mir zu weit ein.
 
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Ich fahre den DHX2 im Spindrift 2021. Das Ansprechverhalten ist echt top, den Climb-Switch brauche ich eigentlich nie. Ich fahre aber auch immer im Sattel, selten im Wiegetritt. Aber ob Coil oder Air, den von Fox! Beim RockShox solltest du andere Buchsen verbauen, die originalen sind der letzte Müll, die haben viel zu viel Reibung. Ich hatte den SuperDeluxe im Jeffsy und war enttäuscht. Stark überdämpft und nicht genügend gut einstellbar (Bin relativ leicht).
Der Fox hat einen viel grösseren Einstellbereich. Der einzige Nachteil, er ist etwas komplexer zum Einstellen. Die Empfehlungen von Fox sind aber schon viel besser, als mein SuperDeluxe jemals war.

Das sind meine eigenen Eindrücke, beim passenden Gewicht ist der SuperDeluxe sicher top. Oder vielleicht hat Propain Custom-Tunes, die zur Federhärte passen.
 
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Ach ja: Was sind eigentlich eure Erfahrungen mit Bremsen? Code R, MT7 und Code RSC kommen alle für mich in Frage. Auch wenn das vermuglich etwas sehr individuelles ist, welche sagen euch am meisten zu?
 
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Darf ich fragen wie leicht du bist(Musst du natürlich nicht sagen)? Könnte für mich relevant sein.
Ich bin 60 kg, mit Rucksack und Kleider ein wenig mehr. Aber ich habe keine Ahnung was der Dämpfer für einen Tune hat, das Jeffsy hatte auch ein anderes Übersetzungsverhältnis. Was ich aber meine: Den (DH)X2 wirst du sicher optimal einstellen können, der SuperDeluxe vielleicht halt nur beschränkt. Ich möchte jetzt auch nichts schlechtreden, da ich den SuperDeluxe nicht im Spindrift habe, aber mit dem Fox bin ich echt wahnsinnig zufrieden.

Ach ja: Was sind eigentlich eure Erfahrungen mit Bremsen? Code R, MT7 und Code RSC kommen alle für mich in Frage. Auch wenn das vermuglich etwas sehr individuelles ist, welche sagen euch am meisten zu?
Ich habe die MT7. Manchmal liebe ich die Bremse, manchmal hasse ich sie. Meine rubbelt und macht Geräusche. Die Code RSC finde gut, hat Power und ist einfach zu dosieren. Ich bin halt nicht so SRAM-Fan, aber die Bremse ist wirklich nicht schlecht.
 
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Zum Thema Luft vs. Coil
Luft ist auf jeden Fall der bessere Allrounder. Das fängt schon bei der Einstellung an. Luft kann man viel feiner abstimmen, bei Coil bist du an die Federstärken gebunden. Und ein Tausch ist viel aufwendiger. Dazu ist Luft leichter und durch Tokens in der Progression variabler.
Für Coil spricht das leicht sattere Fahrgefühl, das bessere Ansprechverhalten und die Wartungsfreundlichkeit.

Wippen ist mit Lockout bei beiden kein Problem. Coil wippt prinzipiell etwas mehr wenn offen.

Ich hab mich für Coil entschieden weil die Vorteile für mich überwiegen. Musste aber bei 73kg nackt die 500er Feder nehmen. Sonst hätte ich bei sehr großen Sprüngen oder unsauberen Landungen zu oft Durchschläge. Dadurch ist das Fahrwerk noch ordentlich straff und schlägt nicht durch, aber gleichzeitig bis zum Endanschlag schön linear.

Nachdem ich ähnlich schwer bin wie du, bei folgenden Einsatzgebieten:


Normale Touren(Maximal 2,5 Stunden, keine langen Anstiege), Flowtrail, Single/Wurzel-Trail, Bikepark/Jumplines.
Primär möchte ich aber, dass das Fahrrad bergab, also auf den Trails und Bikepark gut funktioniert.


empfiehlt sich für mich wohl auch ein Coil oder?

Hast du die 450er Feder auch probiert, hast du damit Erfahrungen?
 
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Nachdem ich ähnlich schwer bin wie du, bei folgenden Einsatzgebieten:


Normale Touren(Maximal 2,5 Stunden, keine langen Anstiege), Flowtrail, Single/Wurzel-Trail, Bikepark/Jumplines.
Primär möchte ich aber, dass das Fahrrad bergab, also auf den Trails und Bikepark gut funktioniert.


empfiehlt sich für mich wohl auch ein Coil oder?

Hast du die 450er Feder auch probiert, hast du damit Erfahrungen?
Du machst weder mit Luft noch mit Coil was falsch. Und wenn Du beide nicht parallel testen kannst, wirst Du mit jedem super zufrieden sein.
Ich fahre z.B. keine Touren in dem Sinn. Ich fahre nur hoch um wieder runter zu können. Deshalb liegt bei mir der Fokus auf Dowhill und somit auf Coil.

Ich konnte die 450er nur kurz auf dem Parkplatz testen, konnte diese aber schon fast im Stand "durchschlagen". Würde sicherlich gehen, man müsste nur bei Jumplines halt ordentlich LSC eindrehen. Das bringt aber wieder andere Nachteile mit sich.
Die 500 fühlt sich auf Trails schon etwas straff an und bringt bei mir ca. 25% SAG. Da ich aber ein straffes Fahrwerk vom alten Bike gewohnt bin, passt mir das super. Durchschläge kommen sehr selten vor.

Eine Feder kostet ca. 25€. Also ist ein Fehlgriff nicht weiter schlimm.
 
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Ach ja: Was sind eigentlich eure Erfahrungen mit Bremsen? Code R, MT7 und Code RSC kommen alle für mich in Frage. Auch wenn das vermuglich etwas sehr individuelles ist, welche sagen euch am meisten zu?
Bremsen sind ein ganz anderes Thema...

Hier hat sich gefühlt in den letzten Jahren garnichts getan. Hier scheint die Serienstreuung immer noch so schlecht wie vor 10 Jahren zu sein.

Eigene Erfahrung:
Ich bin jahrelang die "unfahrbaren" Guide RS Bremsen gefahren. Ich hatte nie Probleme, musste einmal nach 3 Jahren entlüften. Außerdem waren sie sogar im Nassen absolut still und konsistent. Bei 1000hm Abfahrten in den Alpen gabs Fading, konnte man aber ohne Probleme handeln.

Beim neuen Rad konnte ich wählen. Wollte eigentlich die Code nehmen, da ich mit SRAM keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Da ich aber inzwischen sehr viel neatives gelesen habe und der Kollege die MT5 seit 4 Jahren stressfrei fährt, wählte ich die MT5. Und was soll ich sagen... Musste schon zweimal entlüften, der Standardbremshebel kommt aus der Hölle (hab nun den 1Fingerhebel montiert, der viel besser ist) und die Bremse gibt das maguratypische Geheule bei niedriger Geschwindigkeit von sich und rubbelt etwas. Alles nicht wirklich schlimm, weil die Power passt, aber es ist halt nicht richtig geil.
Aktuell würde ich wohl einfach die Cura nehmen und hoffen, dass die das besser macht. Aber selbst da liest man hin und wieder nichts gutes.

tl;dr
Du kannst bei allen Bremsvarianten nichts falsch und nichts richtig machen. Alles was Du brauchst ist etwas Glück...
 
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Code 2020 R zufrieden, Code RSC noch etwas besser, wenn man den Druckpunkt zwingend verstellen will (wäre mir keine 30 Euro Aufpreis wert), MT7 nochmal bissiger und besser, ist wohl aber nicht bei jeder MT7 so.
 
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Bremsen sind ein ganz anderes Thema...

Hier hat sich gefühlt in den letzten Jahren garnichts getan. Hier scheint die Serienstreuung immer noch so schlecht wie vor 10 Jahren zu sein.

Eigene Erfahrung:
Ich bin jahrelang die "unfahrbaren" Guide RS Bremsen gefahren. Ich hatte nie Probleme, musste einmal nach 3 Jahren entlüften. Außerdem waren sie sogar im Nassen absolut still und konsistent. Bei 1000hm Abfahrten in den Alpen gabs Fading, konnte man aber ohne Probleme handeln.

Beim neuen Rad konnte ich wählen. Wollte eigentlich die Code nehmen, da ich mit SRAM keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Da ich aber inzwischen sehr viel neatives gelesen habe und der Kollege die MT5 seit 4 Jahren stressfrei fährt, wählte ich die MT5. Und was soll ich sagen... Musste schon zweimal entlüften, der Standardbremshebel kommt aus der Hölle (hab nun den 1Fingerhebel montiert, der viel besser ist) und die Bremse gibt das maguratypische Geheule bei niedriger Geschwindigkeit von sich und rubbelt etwas. Alles nicht wirklich schlimm, weil die Power passt, aber es ist halt nicht richtig geil.
Aktuell würde ich wohl einfach die Cura nehmen und hoffen, dass die das besser macht. Aber selbst da liest man hin und wieder nichts gutes.

tl;dr
Du kannst bei allen Bremsvarianten nichts falsch und nichts richtig machen. Alles was Du brauchst ist etwas Glück...

einfach mit den Füßen bremsen, spart auch Gewicht am Rad ! :lol::D
 
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Du machst weder mit Luft noch mit Coil was falsch. Und wenn Du beide nicht parallel testen kannst, wirst Du mit jedem super zufrieden sein.
Ich fahre z.B. keine Touren in dem Sinn. Ich fahre nur hoch um wieder runter zu können. Deshalb liegt bei mir der Fokus auf Dowhill und somit auf Coil.

Ich konnte die 450er nur kurz auf dem Parkplatz testen, konnte diese aber schon fast im Stand "durchschlagen". Würde sicherlich gehen, man müsste nur bei Jumplines halt ordentlich LSC eindrehen. Das bringt aber wieder andere Nachteile mit sich.
Die 500 fühlt sich auf Trails schon etwas straff an und bringt bei mir ca. 25% SAG. Da ich aber ein straffes Fahrwerk vom alten Bike gewohnt bin, passt mir das super. Durchschläge kommen sehr selten vor.

Eine Feder kostet ca. 25€. Also ist ein Fehlgriff nicht weiter schlimm.
Stimmt! P.S.: nur dass es gerade weit und breit weder schwarze noch rote Federn gibt
 
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