Rat(d) gesucht!!!

Das meinst Du jetzt aber nicht wirklich im Ernst oder?

Doch. Meine ich ernst. Ein Tourenfully ist nämlich gerade kein "Bike für alles". Sondern ein Bike für längere Touren im leichten und mittleren Gelände. Für richtig CC, ob rennmäßig oder nicht, ist es zu schwer. Für richtiges Gelände hat es die falsche Geo.
 
Ein heutiges 29er 120mm Fully in Carbon wiegt inkl. 2/3x10 und Variostütze unter 12kg, Fahrfertig inkl. Pedal in L wohlgemerkt, und reicht für alles was nicht wirklich "Enduro" ist aus, daher Mittelgebirge und Alpencross und das bei einem Lenkwinkel von ca. +-68,5°. Selbst das Speci Enduro hat nur 67,5°.

Und damit lässt sich eben für nicht Rennfahrer alles fahres was keine große Drops/Sprünge beinhaltet. Warum es damit für hobbymäßigen CC Einsatz als auch den ein oder anderen härten Trail sowie ein bisschen Stolperbiken nicht geeignet bist darfs du mir gerne erklären.
 
Ein heutiges 29er 120mm Fully in Carbon wiegt inkl. 2/3x10 und Variostütze unter 12kg, Fahrfertig inkl. Pedal in L wohlgemerkt, und reicht für alles was nicht wirklich "Enduro" ist aus, daher Mittelgebirge und Alpencross und das bei einem Lenkwinkel von ca. +-68,5°. Selbst das Speci Enduro hat nur 67,5°.

Und damit lässt sich eben für nicht Rennfahrer alles fahres was keine große Drops/Sprünge beinhaltet. Warum es damit für hobbymäßigen CC Einsatz als auch den ein oder anderen härten Trail sowie ein bisschen Stolperbiken nicht geeignet bist darfs du mir gerne erklären.

Ich kann auch mit einem CC-HT Endurorennen fahren - macht aber weder Spaß noch Sinn. Und genau so ist es mit einem Tourenfully außerhalb seines angedachten Einsatzbereiches.
 
Und damit lässt sich eben für nicht Rennfahrer alles fahres was keine große Drops/Sprünge beinhaltet. Warum es damit für hobbymäßigen CC Einsatz als auch den ein oder anderen härten Trail sowie ein bisschen Stolperbiken nicht geeignet bist darfs du mir gerne erklären.
Voll meine Meinung.

Außerdem dachte ich bisher, hier gehts um die Ambitionen des TE und nicht die von Schoeppi und anderen (Halb-)Profis.
Daß niemand mit nur einem einzigen Bike professionelle Endurostrecken fährt und bei CC-Rennen aufs Treppchen fährt, ist wohl klar (und hat so weit ich lesen kann, auch keiner behauptet).

Es geht bei der Diskussion doch in erster Linie um Streckencharakteristika (heißt, mit welchem Bike, welcher Schaltung, welchen Übersetzungen, etc. man welche Strecke GRUNDSÄTZLICH fahren kann)
Und wenn in ähnlichen Threads hier immer wieder mal von Bikern glaubhaft erklärt wird, daß man selbst mit HTs alles (außer vielleicht Downhill) fahren kann, dann geht das mit nem klassischen Tourenfully und total unakzeptabler Geometrie (wie mein altes 26" Fully) aber auf jeden Fall.
 
Ich kann auch mit einem CC-HT Endurorennen fahren - macht aber weder Spaß noch Sinn. Und genau so ist es mit einem Tourenfully außerhalb seines angedachten Einsatzbereiches.
Schon mal daran gedacht, daß nicht jeder das Geld für mehrere Bikes hat?
Stell mir auch gerade vor, wie ätzend es für Dich sein muß, mal ne längere Flachstrecke mit Deinem Endurobike fahren zu müssen, weil das eigentliche Einsatzgebiet für das Bike zufällig mal 10 km entfernt beginnt.
 
Schon mal daran gedacht, daß nicht jeder das Geld für mehrere Bikes hat?
Stell mir auch gerade vor, wie ätzend es für Dich sein muß, mal ne längere Flachstrecke mit Deinem Endurobike fahren zu müssen, weil das eigentliche Einsatzgebiet für das Bike zufällig mal 10 km entfernt beginnt.

Ich hab auch bloß ein MTB - meihr aus Platzgründen, aber egal.

Und ja, wäre ätzend wenn ich 10 km zum Trail fahren müsste. Aber warum sollte ich auf Fähigkeiten am Berg verzichten, nur weil es mir den Anfahrtsweg ein kleines bißchen erleichtert?
 
Und ja, wäre ätzend wenn ich 10 km zum Trail fahren müsste. Aber warum sollte ich auf Fähigkeiten am Berg verzichten, nur weil es mir den Anfahrtsweg ein kleines bißchen erleichtert?
Ich kann auch mit einem CC-HT Endurorennen fahren - macht aber weder Spaß noch Sinn. Und genau so ist es mit einem Tourenfully außerhalb seines angedachten Einsatzbereiches.
Ehrlich gesagt, Du verwirrst mich.
 
Wir reden doch aneinander vorbei hier.

@corsa222 : ja, mit so einem Bike lässt sich (fast) alles fahren.
Ich bin der Erste der das immer wieder sagt, sogar häufig zu einem 100mm Marathon-Bike rät wenn viele bei "Tour" schon gleich fragen
ob 140mm überhaupt reichen.

Und auch mit einem HT geht sehr viel und macht sogar Spass.
Ich hatte meine Crave im Sommer in der Gardaseeregion dabei und das war auch lustig.
(An sich wars aber dusselig da ich für sowas wesentlich besser geeignete Bkes habe. Hatte mich im Vorfeld verschätzt
und nicht erwartet solche Touren zu fahren wie wirs aber dann getan haben. Das nur nebenbei.)

Das das stimmt was du und @rhnordpool sagen macht aber das was ich und @Florent29 sagen noch nicht falsch.

Drum verstehe ich die Diskussion auch nicht.

Ihr werdet doch nicht in Frage stellen wollen, das ich mit nem Sub-10kg-HT bei leichterem Gelände und der Massgabe auf Druck fahren zu wollen besser bedient bin als mit nem Touren-Fully.
Oder mit einem AM wiederum besser wenn die Strecken an Holprigkeit zu nehmen.
Ich hab gerade den Umstieg vom 120er Tourer (Trance X 29er) auf ein AM/Light Enduro (Trance SX, 160/140) gemacht
und fahre damit die gleichen Strecken.
Wir brauchen nicht darüber zu reden, dass das ein deutlicher Unterschied ist.

Achso,@corsa222 , mit dem von dir beschrieben Carbon-Fully macht auch hobbymässiger CC keinen Sinn,
da bist du nur Opfer.
Der Teil deines posts ist echt falsch.
 
Wir reden doch aneinander vorbei hier.

@corsa222

Achso,@corsa222 , mit dem von dir beschrieben Carbon-Fully macht auch hobbymässiger CC keinen Sinn,
da bist du nur Opfer.
Der Teil deines posts ist echt falsch.

Kommt immer drauf an wie verbissen man das sieht und welchen Anspruch man hat... Ich nehme ebenfalls an solchen "Rennen" teil, allerdings ohne Wertung, und bei der Verpflegungssation bleibt man schonmal 10 Minuten stehen und unterhält sich. Genau den Wechsel den du gerade vollzogen hast, habe ich andersrum vollzogen. Von 29er Tourer auf das Advanced SX, damit aber überhaubt nicht glücklich geworden (ja, ich habe zb. 10 km flache Anfahrt in die Berge) und wieder zurück auf ein 29er Tourer. Warum soll ich ein Rad nutzen das vielleicht auf 5% der gesamten Fahrzeit (bergab) Vorteile bringt, und mir bei 95% der Fahrzeit Nachteile beschert? (Anfahrt, Ebene, Bergauf)

Allgemein sehe ich die meisten Biker auf Rädern die den Federweg gar nicht ausnutzen können und mit Bereifung unterwegs sind die sie nicht benötigen, um sich nur selbst das Leben damit schwer zu machen... Das fahrerische Können reicht bei weitem nicht aus das Potenzial dieser Räder nutzen zu können. Klarer Fall von Falschberatungen in den Shops. Diese Sonntagmorgenbiker (bin selbst einer) sitzen auf diesen Bikes einfach bequemer und nicht so sportlich. Das ist denke der Hauptgrund warum immer mehr Bikes mit mehr Federweg verkauft werden. Sie wären aber besser damit bedient ein leichteres Bike mit weniger Federweg (29er!) zu nutzen und es etwas bequemer modifizieren zu lassen.
 
Kommt immer drauf an wie verbissen man das sieht und welchen Anspruch man hat... Ich nehme ebenfalls an solchen "Rennen" teil, allerdings ohne Wertung, und bei der Verpflegungssation bleibt man schonmal 10 Minuten stehen und unterhält sich.

Sowas kann lustig sein - aber ein Rennen ist es dann eben gerade nicht.
 
OT:
Deshalb auch in " gesetzt. Es sind "Jedermannrennen". Nen abgesteckten Parcour zu fahren macht schon Spass... Da sind welche dabei die das Ding auf Speed fahren ;) und welche wie ich die das Niveau eh nicht mithalten können und aus Spass mitfahren...
 
Ich kann mich nicht entsinnen in Zusammenhang mit CC das Wort "Rennen" geschrieben zu haben. Ich frage mich warum daher schon wieder alle davon sprechen? Ich rede von Menschen die in Ihrer Freizeit einfach gerne Rad fahren....
 
Ich meine mit CC nicht den Wettbewerb sondern wie es sich im Sprachgebrauch eingebürgert hat den Begriff als Beschreibung der Strecken/des Anforderungsprofils die gefahren werden sollen . Auch nicht jeder der hier ein Enduro sucht möchte sich ein Specialized kaufen, obwohl es das einzige "Enduro" ist :)
 
Allgemein sehe ich die meisten Biker auf Rädern die den Federweg gar nicht ausnutzen können und mit Bereifung unterwegs sind die sie nicht benötigen, um sich nur selbst das Leben damit schwer zu machen... Das fahrerische Können reicht bei weitem nicht aus das Potenzial dieser Räder nutzen zu können.

Generell gut geschriebener Post.
Meine Zustimmung!

In zitiertem Text sehe ich allerdings keine Falschberatung verkäuferseitig, sondern einfach die Auswirkungen von Werbung/ Marketing.
Enduro ist cool, also fahren viele von da an mit dem Enduro die Trampelpfade entlang.

Im Radladen sieht man es häufig: breit, fett, will ich!

Die meisten merken dann früher oder später, was too much war, was geändert werden muss usw.
Da sind wir alle mehr oder weniger durch, meine ich :)

Deswegen gibt es ja Kaufberatungsthreads.
Man sollte bloß mehr auf die Bedürfnisse der Rat(d)suchenden eingehen, dann passt das auch ;)
 
Man sollte bloß mehr auf die Bedürfnisse der Rat(d)suchenden eingehen, dann passt das auch
Also dann doch wieder das dicke, fette, geile Enduro. :D
Spaß beiseite. Geb Dir Recht. Allerdings ist das nur die eine Seite der Medaille. M.E. zu viele Ratsuchende (Anfänger OHNE MTB-Erfahrung) theoretisieren in den Anfängerthreads ellenlang rum, werden entsprechend "bedient" und wissen trotz guter Beratung am Ende doch nicht, was sie eigentlich brauchen (sollten). Ich hab so manchen Thread mitgelesen, manchmal kommentiert. Mein Eindruck ist, daß eine Mehrheit viel zuviel Geld ins erste Bike investieren will, eine enorme Schwellenangst vor dem Betreten eines Fahrradadens hat. Und nur eine Minderheit kommt mal auf die Idee, Bikes auszuprobieren (muß ja nicht mal im Laden geliehen werden). Ich hoffe immer noch, daß in den Anfängerthreads eher die komplizierten Fälle auftreten und ne Mehrheit der Biker pragmatischer veranlagt sind.
 
Mein Eindruck ist, daß eine Mehrheit viel zuviel Geld ins erste Bike investieren will,

Ich habe eher den gegenteiligen Eindruck - vielen ist nicht bewusst, dass ein MTB ein Hightech-Sportgerät ist, dass eben ein bißchen Geld kostet (mind. 1k). Statt dessen kommen sehr viele Anfänger mit Budgets um die 600 € und wollen damit aber gleich nächstes Jahr den ersten Alpencross fahren, das gleiche Rad jedoch jeden Tag zum Radeln an die Uni benutzen.
 
Ich bin jetzt übrigens zu einer Entscheidung gekommen und habe mich für das Cube Pro Ltd entschieden. Jetzt muss ich mir noch überlegen, ob ich die Gabel direkt oder später tauschen lasse.
 
Du erhälst natürlich etwas mehr Geld dafür wenn du die jetztige Gabel neu verkaufen kannst. Ich würde aber auch mal den Händler fragen was es kosten würde die Gabel direkt gegen eine Reba zu tauschen, und die verbaute in Zahlung geben.
 
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