Rennberichte 2017

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  1. FoxCross

    FoxCross

    Dabei seit
    12/2011
    26. Sebnitzer MTB Cup: Nach einer recht straffen Trainingswoche wollte ich zum Abschluss noch ein schönes Trainingsrennen einplanen. Da kamen mir die 48 km mit ca. 1300 Höhenmeter mehr als gelegen. Da das ganze nicht so ganz meine Distanz ist, machte ich mir im Vorfeld keine Hoffnung auf eine gute Platzierung. Bei dem Starterfeld war das eh nur Wunschdenken. Der Start war recht chaotisch und ich fuhr sehr weit hinten los und musste mich ersteinmal ein wenig nach vorne arbeiten, was natürlich einiges an Kraft braucht. Ich beschloss aber recht schnell, es ruhiger angehen zu lassen und mein eigenes Tempo zu fahren. Das gelang auch sehr gut, sodass ich mich schnell einsortierte. Leider kam nie eine richtige Gruppe zustande, da sie immer gesprengt wurden. Kam doch mal ein Begleiter zu mir, fuhr er davon oder ich holte einen ein und fuhr ebenso voraus. Die Strecke war recht knackig mit schönen Cross Country Einlagen. Besonders viel ist unterwegs nicht passiert, nur dass ich eine Menge Spaß hatte. Nach 4 Runden war es dann aber auch mehr als genug und ich fuhr mit einer Fahrzeit von 2h35min ins Ziel. In der AK sprang so ein 16. Platz raus. War schön den Steffen mal wieder zu treffen, dessen Begleitung noch ein paar Bilder geschossen hat. Natürlich gibt es auch diesmal wieder ein kleines Video.




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  3. monkeyfat

    monkeyfat Einzelfällchen

    Dabei seit
    01/2015
    26. Sebnitzer MTB - Cup.

    Da ich auf Grund von Krankheit schon die ersten beiden geplanten Marathons dieses Jahr absagen musste und in Riva noch deutlich die Kraft fehlte, wollte ich bei meinem Heimrennen auf jeden Fall dabei sein. Also habe ich die 9 km Anreise gleich zum warmfahren genutzt. Nach dem Start war ich erst mal etwas weit hinten. Im ersten Streckenteil ist überholen schwierig, erst auf den Drückerpassagen konnte ich einige Plätze gutmachen. Dafür flog in der ersten längeren Wurzelabfahrt meine Trinkflasche im hohen Bogen davon.
    Ein Streckenposten, welchen ich kannte, hat sie mir in der zweiten Runde wieder gereicht, Danke Rene. Sonst war es ähnlich wie bei Patrick, die vielen angereisten Tschechen ließen sich nicht wirklich zur Zusammenarbeit bewegen. Naja fährt man eben seinen eigenen Cup. Ab der dritten Runde kam ich eigentlich erst so richtig in das Rennen. Der Kreislauf arbeitete stabil und der Puls war in einem akzeptablen Bereich.
    Nach vier Runden, 2:46 Stunden und Platz 26 in der AK war alles auch schon wieder vorbei.
    Der Heimweg wurde gleich noch zum ausrollen genutzt. Was bleibt, ist die Erkenntniss, das der Marathon für mich zu kurz war aber es langsam wieder vorwärts geht. Wenn ich meine Startträgheit in den Griff bekomme, sollten die nächsten Rennen besser werden.
    Bis zum nächsten Sonntag bei der Miriquidi Bike Challenge.

    Fotos seht Ihr im Bericht von FoxCross.
     
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  4. __Stefan__

    __Stefan__

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    08/2009
    Auerbergmarathon Kaufbeuren (Langstrecke) … wieder batzig. Gesamt 8 / AK 3

    Momentan steht mein Training voll im Fokus auf die Salzkammergut Trophy im Juli. Lange, sehr lange Einheiten. Immer wieder Berge rauf im Tempo/SST Bereich. Es ist diese Phase des Trainings, die Trainingsaltmeister Joe Friel so beschreibt:

    One other concept to bear in mind is that many weekly workouts by this time in the season are physically and mentally challenging. If you aren’t frequently tired then you simply aren’t training hard enough.

    So habe ich das recht kurze Rennen in Kaufbeuren eher in die Kategorie Trainingsrennen abgelegt. Wobei wir natürlich alle wissen, es gibt keine Trainingsrennen.

    Kaufbeuren ist mir bei mir immer gesetzt, egal was kommt. Ist nicht so weit weg von mir daheim. Zudem eines dieser kleineren, familiären Rennen. Macht einfach Spaß da. Die Strecke ist aber kein Trailfeuerwerk, sondern ein klassischer Forstwege Marathon.

    Wie dem Höhendiagramm zu entnehmen ist, man schraubt sich von Kaufbeuren aus langsam zur 1030m Erhöhung Auerberg rauf und dann wieder zurück. Dabei liegen etliche kurze Stiche auf dem Weg. Das Rennen läuft also so ab: man fährt los und jeder dieser Stiche wird mit fast vollem Anschlag gefahren. Ist also eigentlich eine lange VO2max Intervall Einheit.

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    Eine Besonderheit ist auch, dass man sich einen Platz im ersten Startblock erarbeiten kann, das Vorjahresergebnis, meist 20 min hinter der Siegerzeit, wird berücksichtigt. Also ein Ansporn, sich anzustrengen. Wobei dies für mich dieses Jahr mit Lizenz gar nich relevant gewesen wäre.

    Da ich aber mal wieder zu spät war, konnte ich mich nur noch ganz hinten im ersten Startblock einreihen. Das hat mich definitiv Platzierungen gekostet, da es am Schluss sehr eng wurde, mit den Zeitunterschieden.

    Startschuss, los. Zuerst geht es auf Wiesen entlang dem Fluss Wertach. Da streckt sich das Fahrerfeld ziemlich und die ersten Grüppchen bilden sich. Es war für mich frustrierend zu sehen, wie weit hinten ich war. Wie da vor kommen, keine Chance. Dann haben sich auch noch direkt vor mir wegen nichts zwei hingelegt, Adrenalin rauf. Glück gehabt.

    Und es war naß. Das Wetter der Tage konnte man an der Strecke sehen. Na wenigstens war es warm.

    Erster Stich, nun ging es richtig los. Ich volle Pulle rauf, mein Grüppchen konnte ich stehen lassen und die nächste erreichen. Zweiter Stich, gleiche Geschichte. Volle Pulle rauf, Grüppchen stehen lassen und zur nächsten aufschließen. In der Ferne konnte ich noch etliche andere Grüppchen vor mir erkennen. Frustrierend (wobei da natürlich auch Mittelstreckler dabei waren).

    Dann war ich platt. In der Ebene hatte ich immer wieder Probleme mit der Gruppe zu halten. An Anstiegen konnte ich immer wieder aufschließen. Kurz vor dem höchsten Punkt rief mir dann ein Zuschauer zu: 19er. Na ja, gar nicht so schlecht, dachte ich mir. Das setzte dann doch etwas Energie frei. Aber eher nach hinten, wollte nicht noch mal überholt werden.

    Auf dem Rückweg merkte ich, wie meine Mitstreiter die kurzen Stiche nicht mehr so voll fahren konnten. Mir dagegen ging es immer besser. Hätte ich in der ersten Hälfte noch kotzen können, so lief es jetzt. Bei jedem Stich konnte ich Leute stehen lassen und zu anderen aufschließen. Wieder sah ich den Effekt meines Salzkammergut Trophy Trainings, hinten raus läuft es einfach.

    So konnte ich mich dann noch von einem 19. Platz bei Hälfte der Strecke zu einem 8. Platz im Ziel vorarbeiten. In der Alte Säcke Klasse, Senioren II, war es dann noch das Podium mit einem 3. Platz.

    Wenn ich mir nun die Ergebnislisten ansehe, fehlen mir nur 1.5 Minuten zu einem Gesamtpodiumsplatz. Plätze 3-8 (Gesamt) sind sehr eng beeinander. Wäre ich gleich von Anfang an in einer vorderen Gruppe gewesen, dann wäre bestimmt das eine oder andere Plätzchen noch drin gewesen. Nächstes Jahr stelle ich mich schon eine Stunde vorher da hin.

    In zwei Wochen steht dann der erste Alpenmarathon an, die Premiere in Achenkirch (ehemals Tegernsee). Und das Wochenende drauf dann 12h Penzberg als Solofahrer. Da bin ich auch mal gespannt.

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  5. FoxCross

    FoxCross

    Dabei seit
    12/2011
    Miriquidi Bike Challenge: Die Miriquidi Bike Challenge war das erste Highlight in dieser Saison, wo ich mal ein richtig gutes Ergebnis einfahren wollte. Zunächst sah auch alles danach aus, aber beginnen wir mal von Anfang an. Beim warmfahren fielen schon die ersten Regentropfen, sodass ich schnell zum Auto geeilt bin und mir noch Armlinge und meine Windweste übergezogen habe, perfekte Entscheidung, denn nun fing an es an zu regnen. Zum Glück konnte ich mich diesmal in die erste Startreihe stellen. Zwar schützte mich ein Baum einigermaßen vor dem Regen, aber trocken war man nun nicht mehr. Der Startschuss fiel und es regnete wie aus Kübeln, im Hintergrund noch Gewitter. Dramatik pur. Ab genau hier hat man so gut wie nichts mehr gesehen. Im Blindflug durch den Schlamm, genau mein Ding. Ich sortierte mich sehr gut ein und hielt mich auf den ersten Kilometern unter den ersten Fahrern, bis diese das Tempo kräftig anzogen und alles auseinander brach. Leider gab es zwei Situationen, wo mein Vordermann die Lücke aufgehen lies, die ich erst einmal wieder schließen musste. Jedenfalls war ich dann eine Weile alleine unterwegs. Zu den Jungs vor mir kam ich langsam Meter um Meter näher. In einigen fiesen Anstiegen lief einem so viel Wasser entgegen, dass man dachte, man fährt einen Bach hoch. In einer schmierigen Abfahrt konnte ich aufschließen und eine Lücke reißen. Im folgenden Anstieg konnte ich den nächsten schon fast schnappen. In der Abfahrt merkte ich dann, wie ich deutlich schneller war und freute mich schon, das ich dann spätestens am Ende dieser aufgeschlossen haben sollte. Doch dann verabschiedete sich die Luft aus meinem Hinterreifen und die Sache war für mich gegessen. Zu diesem Zeitpunkt müsste ich so um den 9. Platz gelegen haben. Freundlicherweise konnte mich eine Streckenpostin zurück ins Ziel fahren. Vielen Dank an dieser Stelle, das war wirklich super! Für mich war das eine bitter Pille, denn die Strecke war super geil, aber immerhin weis ich, dass die Leistung wieder einen Schritt nach vorn gemacht hat. Jetzt ist wieder Zeit zum trainieren und die nächste Gelegenheit kommt dann in zwei Wochen.

    Ein paar Filmschnippsel konnte ich noch aus der Schlammschlacht rauspicken:

     
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  6. DasMatze

    DasMatze mitGlied

    Dabei seit
    07/2003
    Am Samstag 13. Mai startete mal wieder der Marathon im Rahmen des Harzer MTB Events in Clausthal Zellerfeld.
    Das Datum hätte mir eine Warnung sein müssen, der Tag lief nach dem Motto: "Erst hat man kein Glück und dann kommt noch Pech dazu"

    Der Austragungsort ist von Altenau nach Clausthal Zellerfeld gezogen und die Strecke wurde neu zusammengestellt. Die Vorbereitung lief gut, im letzten Training hatte ich das Gefühl, dass der Knoten geplatzt ist und das Wetter spielte auch mit. So weit so gut.

    Am Start gab es wegen einer Engstelle kurz Stau, dann hängte ich mich an eine starke Verfolgergruppe. Die Strecke kam mir entgegen. Die erste halbe Runde war eher flach und wechselte zw. Forstweg und Trails, teils mit derben Wurzeln durchsetzt. Nach 40min dann an einer Schlüsselstelle abgestiegen (Hinterrad umsetzen ist nicht meins), dann beim Laufen ausgerutscht... Zack war die Gruppe ein Stück weg. Ich kämpfte mich im anschließenden Stück zwar wieder ran, das hat mich aber zuviel Körner gekostet, so dass ich im nächsten Anstieg abreißen lassen musste.

    Dann auf einer schnellen Abfahrt mit grobem Schotter: pfft-pfft-pfft... Hinterrad platt (ein drei cm langer Riss an der Seite - Trotz EXO Ausführung). Also Schlauch rein, beim HR Ausbau noch ein hübsches Branding von der Disc geholt... 7min später ging es weiter. Jetzt mehr auf Forstwegen und mit mehr Höhenmetern. Ich kämpfte mich wieder an zwei kleinen Gruppen vorbei, die mich beim Flicken passiert hatten. In der ersten Rundendurchfahrt nach ca. 1:30h wollte ich eigentlich einen neuen Schlauch mitnehmen, aber da meine Frau grad mit der Tasche unterwegs war, wurde daraus nix...

    In der zweite Runde kam es, wie es kommen musste: an der selben Stelle, wie in der ersten Runde hat auch der Schlauch sein Leben ausgehaucht. Nach einer Weile konnte ich von einem Kontrahenden einen passenden Schlauch erbetteln. Leider war der Ventilschaft ziemlich kurz bzw. mein Felgenprofil zu hoch... Ich habe es nicht geschafft die Pumpe vernünftig anzusetzen. Ich hatte noch Hilfe von einem THW Streckenposten aber es gelang uns nicht den Reifen wieder aufzupumpen... Nach einer halben Stunde Zeitverlust sah ich dann ein, dass es zwecklos ist und machte mich auf den 6km Fußmarsch richtung Clausthal.

    Seit 15 Jahren fahre ich jetzt Maraton und dieses Rennen war das erste, bei dem ich das Ziel nicht sah...
    Verdammt schade, denn zum erstem Mal in diesem Jahr schien alles zu passen... Zum Zeitpunkt des Ausscheidens lag mein Schnitt in Bewegung bei glatt 24km/h... eine Zeit knapp unter 4,5h wäre wohl locker drin gewesen

    Ich hoffe mal, dass Clausthal auch nächstes Jahr wieder als Marathon ausgetragen wird, dann gibt es Revanche
     
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