Rohloff Nabe -- Alles rund um die "Cola" Dose !!! - Teil 2

Ich frage mich jetzt gerade warum ein Titanblech hier die Reibung erhöhen soll.

Wenn sich die Schrauben mit der Zeit lösen braucht man irgendeine Art von
Schraubensicherung. Sprengringe, diese Propellerscheiben, Schraubensicherungslack
oder wenn möglich (Platz ?), am besten kontern.

Eigentlich sollten sich die Stahlschrauben im Aluausfallende mit der Zeit eher
festfressen als lösen. Irgendwie muss da recht viel Bewegung stattfinden.
Vielleicht hilft ja schon Carbonmontagepaste zwischen Rahmen und Ausfallende.
 
...........würde auf jeden Fall die Scheiben drunter packen und die Schrauben tauschen gegen normale Imbusschrauben. Die Scheiben habe die selbe Größe wie die Köpfe der Imbus. Vorteil der Imbus ist der größere Schlüssel bei gleicher Nenngröße, ist halt ein paar Gramm schwerer. Oder wirklich Loctite mittelfest probieren. Wenn nicht vorhanden hilft auch Nagellack :D
Grüße
Fifumo:cool:
 
...........würde auf jeden Fall die Scheiben drunter packen und die Schrauben tauschen gegen normale Imbusschrauben. Die Scheiben habe die selbe Größe wie die Köpfe der Imbus. Vorteil der Imbus ist der größere Schlüssel bei gleicher Nenngröße, ist halt ein paar Gramm schwerer.
Ja, danke, hatte ich eh auch vor.
Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass das hält :o.

Ich frage mich jetzt gerade warum ein Titanblech hier die Reibung erhöhen soll.
Nicht die Reibung, sondern die Auflagefläche soll erhöht werden.
Diese ist eben wesentlich größer und dicker als die normalen dünnen Beilagscheiben.

Wenn sich die Schrauben mit der Zeit lösen braucht man irgendeine Art von Schraubensicherung. Sprengringe, diese Propellerscheiben, Schraubensicherungslack oder wenn möglich (Platz ?), am besten kontern.
Da ist leider kein Platz zum kontern.

Eigentlich sollten sich die Stahlschrauben im Aluausfallende mit der Zeit eher festfressen als lösen. Irgendwie muss da recht viel Bewegung stattfinden.
Naja, offensichtlich bringen Bunny Hops, seitliches Springen, Hinterrad versetzen und Bremsen :eek: das Ganze in Bewegung :(.

Vielleicht hilft ja schon Carbonmontagepaste zwischen Rahmen und Ausfallende.
Hm, könnte vielleicht helfen.

Naja, dann werd ich mal die(se) Anschlagschrauben, Inbusschrauben und/oder die Nord-Lock probieren.

Wobei es eigentlich ein konstruktionsbedingter Witz Seitens Lynskeys ist. Denn so etwas darf nicht passieren, dass sich die Ausfallende(n) lockern.
 
Nicht die Reibung, sondern die Auflagefläche soll erhöht werden.
Diese ist eben wesentlich größer und dicker als die normalen dünnen Beilagscheiben.

Ich habs noch nicht ganz kapiert was das Problem ist.

Es geht doch nicht darum dass sich die Ausfallenden verschieben, oder ?
Die werden durch den Kettenzug und Beschleunigungskräfte nach vorne
gegen die Einstellschrauben gedrückt und können nicht weiter rutschen.
(Ausser direkt nach dem Einstellen, wenn sie ggf. wie bei mir noch mal
satt gegen die Einstellschrauben setzen, wodurch die Kettenspannung
ggf. erneut justiert werden muss).

Edith :
Beim Bremsen zieht es das Rad natürlich nach hinten, aber eigentlich
gleichmässig, und nicht nur die linke Seite.
Das ist bei mir, mit vergleichbarem System, aber bisher kein Problem.

Da würde eine Vergrösserung der Auflagefläche aber auch nichts ändern
weil dadurch nur die Anpresskraft auf eine grössere Fläche verteilt wird,
also auch keine wirklich grössere Reibung erzeugt wird.
Falls Titan elastischer ist könnte es eher noch dazu beitragen dass noch
mehr Bewegung entsteht, die die Schrauben mit der Zeit aufarbeitet.

Dann sollte es wohl eher darum gehen dass sich die Bolzen der Ausfallenden
selbstständig lösen. Und da helfen wie vorgeschlagen eben die ganzen
Schraubensicherungstips, wie Nagellack usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Braucht jemand eine neue Rohloffbremsscheibe im aktuellen XT-Design (180mm)? Falls ja dann PN, gerne im Tausch gegen eine Hope Saw in 183mm für Rohloff.
 
Ich habs noch nicht ganz kapiert was das Problem ist.

Es geht doch nicht darum dass sich die Ausfallenden verschieben, oder ?
Doch.
Genau das.
Und offensichtlich nur das auf der Bremsenseite.

Dann sollte es wohl eher darum gehen dass sich die Bolzen der Ausfallenden selbstständig lösen. Und da helfen wie vorgeschlagen eben die ganzen Schraubensicherungstips, wie Nagellack usw.
Auch das ist richtig.
Ich werd mal diese Sicherungsmittel probieren.

Mich hätte aber auch interessiert, ob andere ähnliche Probleme haben.
Oder ist das Konstruktionsbedingt einfach nicht anders zu lösen?

Und das Lynskey offensichtlich schon mal unterdimensionierte Schrauben verbaut ist auch kein Ruhmesblatt. Außer sie haben keine Erfahrung mit Nabenschaltungen und welche Kräfte darauf wirken. Schließlich haben sie zu allen Fragen Rohloff betreffend, mich an den Deutschen Importeur verwiesen; sinngemäß: die haben mehr Ahnung mit Rohloff&Co....
 
Um es richtig zu verstehen,

die Ausfallenden verstellen sich erst nachdem sich die Schrauben gelöst haben ?
Du schriebst ja, eine Zeit lang hält es.

Bei meinem Singlespeed bleiben die Schrauben bisher fest, ich nehme ca. 15 Nm und
die Schrauben sind sogar gefettet.
Allerdings ist sowohl Rahmen als auch Ausfallende Stahl, vielleicht kann sich da
insgesamt weniger was bewegen.

Also klar, alle Versuche in Richtung "Schraubensicherung".
Aber ich würde bei Dir zusätzlich schauen dass weniger Bewegung in den Ausfallenden
stattfinden kann. Den Titanblock würde ich rausnehmen.

Ich hatte bei meinen Ausfallenden, wie überall wo etwas zusammengefügt wird,
Teflonfett verteilt. Das hatte dazu geführt dass die Ausfallenden nach dem Einstellen
wandern bis sie wirklich an den Gewindestäben anstehen.
Ich hab daraufhin das Fett gegen Carbonmontagepaste getauscht, das gibt mehr Reibung
ohne dass Teile zusammenbacken oder quietschen.
Das hält, seither muss ich nicht mehr nachjustieren.
 
...

Und das Lynskey offensichtlich schon mal unterdimensionierte Schrauben verbaut ist auch kein Ruhmesblatt. Außer sie haben keine Erfahrung mit Nabenschaltungen und welche Kräfte darauf wirken. Schließlich haben sie zu allen Fragen Rohloff betreffend, mich an den Deutschen Importeur verwiesen; sinngemäß: die haben mehr Ahnung mit Rohloff&Co....

Diese Ausfallenden am gezeigten Rahmen sehen mir etwas windig aus. Die sind mA auch Ursache des Problems.
Sie haben sehr große Ähnlichkeit mit Singlespeedausfallenden, nur daß da noch die verstellbaren Teile reingebastelt wurden.
Der Abstand der Schrauben zueinander ist nicht sehr hoch. Dadurch ist die Stützbreite nicht ausreichendl.
Dadurch werden auch die Schrauben locker.
Diese ganze Ausfallendenkonstruktion mag optisch schön sein, technisch ist sie durch die Hebelkräfte einfach Mist.
Eine kleine Fehlkonstruktion eben...Schade.
Mit Schraubensicherung und Carbonpaste kann man es versuchen dort Ruhe hineinzubringen.
Die Rohloff ist mA nicht die Ursache des Problems. Das diese Ausfallenden locker werden, kann auch mit einer Singlespeednabe passieren.
US-amerikanische Fehlkonstruktion.


 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Ausfallenden am gezeigten Rahmen sehen mir etwas windig aus. Der Abstand der Schrauben zueinander ist nicht sehr hoch. Dadurch ist die Stützbreite nicht ausreichendl.
Dadurch werden auch die Schrauben locker.

Die Stützbreite der Schrauben sieht nicht so gross aus, aber auf den
Schrauben sollte sich da auch nichts abstützen.
Welcher vorstehende Bauteil vom Ausfallende sich in dem Langloch am
Rahmen abstützt kann man hier leider nicht erkennen.
(Bei mir mit Stahl sind das je zwei Zylinder um die Schraubgewinde)

So riesige Momente um die Schrauben muss man hier auch nicht erwarten
da der Hebel bis zur Achse doch recht kurz ist.


Die Rohloff ist mA nicht die Ursache des Problems. Das diese Ausfallenden locker werden, kann auch mit einer Singlespeednabe passieren.

Alle Momente, durch das Gewicht und den Bremssattel, drehen die
Ausfallenden erst mal in Richtung Laufradfahrtrichtung. Diese sollten sich
in den Rahmenlanglöchern verkeilen und für Ruhe sorgen.
Der Kettenzug bei Singlespeed mit den kleinen Ritzeln kann man gegen
das Moment des Gewichts vernachlässigen.
Das einzige Moment in Gegenrichtung kann vom Stützmoment der Rohloff
herrühren.
(bei untersetzten Gängen ? Oder das Bremsen in Rückwärtsfahrt).

Ich denke die Rohloff ist Schuld ;)
Deshalb lockert sich wie beschrieben auch nur die Bremsseite.


Dann sollte man sich vielleicht doch mal den Teil genauer ansehen, der
von den Ausfallenden in das Langloch eingreift - ob der evtl. schon sehr
abgenudelt ist oder gar von Anfang an sehr viel Spiel und Rotation der
Ausfallenden zu lässt.
Vielleicht kann man dort ggf. noch etwas einlegen, korrigieren oder
gar ein neues Ausfallende anfertigen.

Schlimmstenfalls die externe Drehmomentabstützung der Rohloff
verwenden.
 
Die Stützbreite der Schrauben sieht nicht so gross aus, aber auf den
Schrauben sollte sich da auch nichts abstützen.
Welcher vorstehende Bauteil vom Ausfallende sich in dem Langloch am
Rahmen abstützt kann man hier leider nicht erkennen.
(Bei mir mit Stahl sind das je zwei Zylinder um die Schraubgewinde)

Sicherlich sollte sich auf den Schrauben nichts direkt abstützen.
Aber hat das der Hersteller auch bedacht?
Wenn ich an den festen Ausfallenden hinten die Säge ansetzen würde;), dann hätte ich warscheinlich normale Singlespeedausfallenden.:D
Die beweglichen Aluausfallenden bei meinem Stahlrahmen sind in einer Nut geführt, dadurch wirkt keine direkte Kraft auf die Schrauben. Optisch gibt es aber trotzdem schöneres...:(
Wie es hier gelöst ist, kann ich nicht eindeutig erkennen. Ein weiteres Bild wäre recht aufschlußreich.


Die Rohloff ist trotzdem unschuldig.:cool:

weil ein Rahmen für eine Rohloffnabe ist, und wenn er sie nicht sicher halten kann....
behaupte ich jetzt etwas spitzfindig.

Trotzdem schade, daß nicht sicher funktioniert.

Vielleicht findet sich noch was.:)
 
Ich habe bei den z.Zt. herrschenden Temperaturen Schwergängigkeiten in der Schaltung, besonders bei den Gängen 1-3 und 12-14.
Hat jemand ähnliches festgestellt?
Liegts vielleicht an Feuchtigkeit, die im Bereich Griff oder externe Betätigung eingedrungen ist?
Falls ja, gibts da typische (Schwach-)Stellen?
 
Bei mir sind's die Gänge 8 und 9 (wenn 14 die kürzeste Übersetzung ist). Die Nabe hatte ein wenig Wasser gezogen und bei Temperaturen unter 0°C konnte man sie nur mit einem kurzen Hüpfen zum Einlegen des Ganges überreden - nachdem sie die trockene Wohnung verlassen hatte, brauche sie ca. 15min Fahrzeit, bis das Verhalten auftrat. Nach einem Ölwechsel war dann alles wieder gut. Gang 4 oder so war auch betroffen. Den brauchte ich bei den aktuellen Temperaturen aber eher weniger.
 
Ich habe bei den z.Zt. herrschenden Temperaturen Schwergängigkeiten in der Schaltung, besonders bei den Gängen 1-3 und 12-14.

Also vom Schalten her hab ich soweit keine Probleme. Ich merk halt nur, daß die Züge etwas schwergängiger sind... ;)

Letztens hatte ih eher das Problem, daß mir bei 2m rückwärts schieben die Kette abgesprungen ist (zwischen Rahmen und Ritzel). Ich hab so 15 Minuten gebraucht, bis das Dingens endlich wieder drauf war - und das bei -15°C... *brrrrrrr*

Also mein Rad steht ja während der Arbeitszeit draußen und z.B. das Fett der Kette ist dann richtig derb zäh...
 
Bekomme ich (m)eine Rohloff mit Schnellspanner in nach hinten offenen Ausfallenden zuverlässig fest?

Genauer in diese Ausfallenden:
Transition TransAM29 Sliding Dropouts



Suche einen 29er Stahl-HT Rahmen der meiner Rohloff ein neues Zuhause bietet und sich mit meiner 120/140mm Gabel verträgt... gar nicht so einfach...


- Kona Honzo ist schwer zu bekommen
- Transition TransAM hat nur diese offenen Ausfaller (oder mit Kettenspanner)
- 2Souls Quarterhorse ist mir zu teuer
 
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