Rotwild Ritter? Wo seid ihr? - Teil 2

Mmm ,trainiere auch schon lange und kann mir nicht vorstellen dass ich zu wenig stützmuskulatur habe.Die Probleme hab ich seit dem E1 .hab also gerade einen 53 er vorbau drauf .dann lieber gleich den 65er ausprobieren ?0 Grad oder doch einen 6grad vorbau ?
Will nicht gleich den Rahmen tauschen.
 

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Re: Rotwild Ritter? Wo seid ihr? - Teil 2
Mmm ,trainiere auch schon lange und kann mir nicht vorstellen dass ich zu wenig stützmuskulatur habe.Die Probleme hab ich seit dem E1 .hab also gerade einen 53 er vorbau drauf .dann lieber gleich den 65er ausprobieren ?0 Grad oder doch einen 6grad vorbau ?
Will nicht gleich den Rahmen tauschen.

Bevor ich den Rahmen tauschen würde, würde ich lieber erstmal einen Vorbau nach dem anderen Probefahren um den richtigen zu finden.
 
Mmm ,trainiere auch schon lange und kann mir nicht vorstellen dass ich zu wenig stützmuskulatur habe.

Die Stützmuskulatur hat auch einen Gegenspieler - den Hüftbeuger. Der ist extrem stark und wenn der durchs biken verkürzt, zieht der wie ein Teufel an seinen Befestigungen, u.a. an der LWS. Das tückische ist dass er beim biken ständig “scharf“ gemacht wird und nur durch starkes und häufiges Dehnen in den Griff zu bekommen ist.

Kannst ja vielleicht mal probieren, in meinem Umfeld war das bei vielen Kollegen und bei mir der Grund - neben den kleinen Einstellungen am Bike.

Ein Spowi hatte mir dann geholfen weil er sehr viele Sportler mit diesen Problemen betreut.

Probieren schadet nicht und kostet nichts.
 
kann das alles zu einer kreuzbeinblockate führen? Also wenn man z.B sein leben lang nur radeln tut und für die muskeln ausenrum eigentlich nix macht .

Nach ca einer woche mit täglich 40-50km konnte ich mich plötzlich nicht mehr setzen oder wenn ich dann saß , nimmer aufstehen. Schuhe binden ging nicht usw. Ein monat bike pause. Dann auf dem weg zur arbeit, sturz. Hüfte gebrellt und lendenwirbel gestaucht. Rückfall, bewegung noch mehr eingeschränkt.
Jetz gehts wieder, aber radeln trau ich mich nicht wirklich. Arzt meinte, das kreuzbein sei/war übel blockiert.. Ich könne, wenn ich nicht aufpasse, meinen heilprozess um monate zurück werfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin kein Arzt, habe aber in vielen Bereichen die Erfahrung machen müssen/dürfen, dass viele Orthopäden, Kardiologen und Allgemeinärzte mit Sportlern ihre liebe Not haben und die Lösungen oftmals sehr simpel sind.

Leider ist deren Studium eher wenig Praxis- und Zusammenhangsorientiert. Die können alles im Körper haarklein erklären, kennen teilweise aber nicht die Zusammenhänge ( haben mir mehrere Ärzte so bestätigt ). Dafür liegt ein Schwerpunkt im Verschreiben von Medikamenten.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nochmal Thema Kette....
Benutzt jemand das Tool zum Kette messen von Park-Tool??

Des tool zeigt den Verschleis in % an. In 0,5 und 0,75% Längung.

Was ist fürs mtb relevant?

Bei 0,5 kann ich das Tool mit starkem Daumendruck reinpressen.
Kurbel ist bei mir ethirteen
Kassette Shimano
Kette Shimano

Grüße
 
Nochmal Thema Kette....
Benutzt jemand das Tool zum Kette messen von Park-Tool??

Des tool zeigt den Verschleis in % an. In 0,5 und 0,75% Längung.

Was ist fürs mtb relevant?

Bei 0,5 kann ich das Tool mit starkem Daumendruck reinpressen.
Kurbel ist bei mir ethirteen
Kassette Shimano
Kette Shimano

Grüße

Ich verwende das Park-Tool auch, und mache ausschließlich daran fest, wann ich die Kette wechsel.
Das Ritzelpaket tausche ich nach Optik, meist wenn 2 oder 3 Ketten darauf gefahren wurden.
Genau so auch bei den Kettenblättern, obwohl ich da sagen muss, dass die Shimano-Kettenblätter meist für mindestens 3 Ketten gut sind.

Du musst auf jeden Fall die 0,5er Seite nehmen, die 0,75 sind für Stahlkettenblätter /-ritzel.
Wenn die 0,5er Seite einfach rein fällt, würde ich die Kette tauschen, also hast du noch ein wenig Zeit, wenn du das Tool richtig rein drücken musst.

Von der Laufleistung her ist es bei den Ketten, wie die Vorredner schon sagten, natürlich sehr davon abhängig wie die Kette belastet wurde.
Ich hatte bisher so ziemlich alles, von gerade mal 900km (incl. Extrembelastung bei Alpencross) bis knapp 2000km bei vorrangig Grundlagenbelastung und wenig schlechtem Wetter.

Gruß Dirk
 
So, dann melde ich mich jetzt auch wieder. Am 13.2. war es dann soweit: ich durfte mein X1 abholen. Trotz des schlechten Omens (Freitag der 13. ) war es um 15 Uhr im Kofferraum verstaut und um 16 Uhr im ersten Einsatz. Heute, knapp 200 km später, kann ich sagen: Ich bin verliebt! Nie hätte ich gedacht, dass der Unterschied Hardtail zu Fully so enorm ist. Nur die Reifen... 3 Schläuche durfte ich bereits wechseln, alle vorne. Ärgerlich.
 
Danke für die ganzen Antworten. Ich werde mir mal so ne Kettenlehre beschaffen. Beim nächsten Kettenwechsel werde ich dann auch mal die Kassette tauschen und über die vorderen Zähne nachdenken
 
Mein Tipp bei Rückenproblemen:
Lenker im Vorbau lösen damit er sich drehen kann - aufs Bike setzen und irgendwo ablehnen - AUGEN ZU- FINGER VON DEN HEBELN- Lenker so drehen dass es sich gut anfühlt -festschrauben und testen.
In der Regel schaut man beim ausrichten zuviel aufs Logo und die Optik.
Meine Lenker sind seit dem weiter nach vorne gedreht als gedacht, das Logo verschwindet etwas nach unten.
 
Die Stützmuskulatur hat auch einen Gegenspieler - den Hüftbeuger. Der ist extrem stark und wenn der durchs biken verkürzt, u.a. an der LWS. ....
...habe den Satz beim Fersehabend nebenher laut mitgelesen, da hat ihn meine Freundin (Physiotherapeutin) genauso beendet. Rund um Hüftbeuger, da hängt viel dran...Google mal "m.iliopsoas Dehnen" zur Info, ob dehnen richtig.. besser Physio fragen.

Finde kurze Vorbauten zwar trailig&cool, aber für Langstrecke darfs auch mal mehr sein.
 
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...vor allem der Bezug auf die Langstrecke...hat mir etwas Angst gemacht.
Kurze Vorbauten sind mir auch lieber.....

Spaß beiseite, die Physio- und Ergotherapeuten sind für mich die wahren Helden. Nur sie können uns Bikern bei den meisten Problemen richtig helfen :anbet:
 
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...vor allem der Bezug auf die Langstrecke...hat mir etwas Angst gemacht.
Kurze Vorbauten sind mir auch lieber.....

Spaß beiseite, die Physio- und Ergotherapeuten sind für mich die wahren Helden. Nur die können uns Bikern bei den meisten Problemen richtig helfen.

Können die uns kein Viagra verschreiben?
 
..späte Posts gelingen immer besonders schön;-)
Immerhin nun gelernt, daß so ein radelnder Hüftbeuger gern mal kürzer wird und quer durchs Becken dann an der Lendenwirbelsäule zieht und es da schmerzt. Wollte doch eigentlich mal Werbung für die unterschätzten ganzheitlich denkenden Physios machen.
Aber schön, wenn nicht nur das Rad optimiert wird, sondern auch dessen Antrieb hier Beachtung findet:daumen:

Zurück zu Vorbau <-> Lenkerbreit :
=> von meinem beachtlichen 65mm Vorbau bleiben gerade noch effektiv 25mm übrig, da ich die Stange (74/9°/-6 ) extrem nach hinten drehe und flacher mag. Andere s.o. drehen nach vorn, da wird dann aus wenig mehr....jeder wird im Mix (Vorbau, Lenker, Oberrohr, Rahmengrösse, Fahrertyp, Oberkörper, Beinlänge, Einsatzziel, Erfahrung) das Beste für sich finden.

http://www.mtb-news.de/news/2012/10...cht-straitline-ssc-und-spank-spike-race-35mm/
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich komme mit 65mm auch an der Rennfeile in jeder Hinsicht wesentlich besser klar als mit den 120mm anno 2007... wer wegen Rückenbeschwerden wirklich einen längeren Vorbau braucht, der bevorzugt entweder die Liegeposition oder hat den falschen Rahmen!
 
Es kommt immer auf die Körpergröße an. Und dann noch auf deren Verteilung auf Oberkörper und Beine. Selbst große Rahmen sind meist nicht länger als 620 mm und da komme ich bei einem Racebike und 1.91 m Körpergröße nicht mit Vorbauten von unter 100 mm hin.
 
Hallo ,

ich habe mal eine Frage an Euch, eventuell könnt ihr mir weiterhelfen. Passt ja auch thematisch so einigermassen, es ging ja gerade um die Vorbaulänge…

Ich fahre seit ca. 2009 ein ´05 Rotwild RCC 1.0, welches ich seitdem eigentlich nicht mehr verändert habe, weil ich mich unverändert darauf wohl fühle und alles so funktioniert, wie ich es mir vorstelle. Ich weiss auch, dass sich in den letzten Jahren im CC einiges getan hat, ich habe mich damit aber nicht eingehender beschäftigt.

Nun war ich vor kurzem bei einem Radhändler, der mich, nachdem er mein Rad gesehen hatte, mal darauf angesprochen hat, dass sich ja in der Bikeentwicklung viel getan hat und die CC-Räder der neuesten Generation sich in keinster Weise mit den neuen 10 Jahre alten Racern vergleichen lassen. Das glaube ich ihm schon, allerdings hat er auf meine konkrete Nachfrage, was denn genau nun deutlich besser ist, auch nur rumlaviert.

Ich vermute mal, er wollte einfach mal die Stichwörter ´29, 2fach und breiter Lenker anbringen aber das ist ja nun wohl nicht alles.

Daher meine Frage an die versammelte Fachkompetenz bei den RotwildRittern:

Was ist jetzt konkret anders/besser an den Racefullies 2015 im Vergleich zu den Racern der älteren Generation? (abgesehen von den üblichen ´29 Kram, Carbon steifer als Alu etc.)

Dank Euch schon mal für ein paar Anregungen!


Anbei die Daten:

RH 490mm
OR: 575mm
Steuerrohrwinkel: 70,5
Sitzrohrwinkel:74,5
Hinterbaulänge:425mm
Radstand: 1075mm
Tretlagerhöhe: 320mm
Standover: 760mm

Reach/Stack weiss ich nicht, ich wüsste auch nicht, wie ich das berechne...

Teileliste:
 
Ola,

Also ich glaube das Vehält sich so ähnlich wie auch bei Autos. Vergleich mal ein 15 Jahre altes Auto mit nem Neuen.
Da gibt es einfach Unterschiede. Aber ob man das will oder braucht ist ne andere Sache... solange das Auto noch fährt, sprich Verschleiß ;)

Und du hast ja schon einige Punkte genannt. Um dich zu zitieren...
Rahmen, Carbon, Geo, Laufräder... Und auch auf der Komponenten Seite hat sich ja einiges getan. Federgabel, Dämpfer, Bremsen, Schaltung...

Es gibt also Sachen die anderes sind, was dann da "besser" ist, ist jedem selbst überlassen würde ich sagen.
Und das du mit deinem Bike genauso viel Fun haben kannst wie mit nem neuen, ist ja gar keine Frage.
 
Technisch hat sich an den Bikes zwar sehr viel geändert, was aber immer noch gleich geblieben ist: Der Biker bestimmt mit seiner Fitness und Fahrtechnik wie schnell es voran geht.

Was sich leider nicht geändert hat ist die Vorstellung von vielen Bikern, durch Einsparen von 5gr oder mit Material, das im Test mit “sehr gut“ bewertet wurde, könnten sie so schnell fahren wie Nino Schurter.
 
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