Schlechter Service - Erfahrungen

naja das hab ich auch immer gehört: schlechter service bei canyon da wird einem eh nicht geholfen...
hab cih auch gedacht, hab mir letzten dienstag n gebrauchtes canyon besorgt...
eine schraube am bremshebel gefehlt, einfach mal bei denen vorbei gefahren, wohne ja in koblenz... und das ding wurde obwohl keine garantie drauf war kostenlos gewechselt!
dazu kam eine umfassende beratung zu pflege und wartung des rades, ich muss sagen ich bin da super zufrieden mit canyon bisher!

mfg antilles
 
Habe vor kurzem auch schlechte Erfahrungen gemacht, ich habe als ich das Rad neu hatte (vor ca. einem Jahr) eine eMail an Canyon geschrieben welches Lenkerklemmmaß mein Lenker im Nerve AM 6.0 von 08 hat, und bekam als Antwort 25,4mm. Dann habe ich mir einen 25,4mm Vorbau bestellt und siehe da... passt nicht. Jetzt habe ich Canyon auf diese Mail geantwortet und mich beschwert, dass ich jetzt noch einen 25,4mm Lenker bestellen musste und bekomme keine Antwort. Natürlich hätte ich auch selber messen können, aber eigtl. sollte man ja dem Hersteller bei so etwas vertrauen können.
mfg
MTBnoob
 
Habe vor kurzem auch schlechte Erfahrungen gemacht, ich habe als ich das Rad neu hatte (vor ca. einem Jahr) eine eMail an Canyon geschrieben welches Lenkerklemmmaß mein Lenker im Nerve AM 6.0 von 08 hat, und bekam als Antwort 25,4mm. Dann habe ich mir einen 25,4mm Vorbau bestellt und siehe da... passt nicht. Jetzt habe ich Canyon auf diese Mail geantwortet und mich beschwert, dass ich jetzt noch einen 25,4mm Lenker bestellen musste und bekomme keine Antwort. Natürlich hätte ich auch selber messen können, aber eigtl. sollte man ja dem Hersteller bei so etwas vertrauen können.
mfg
MTBnoob

am besten rufste da mal an. weil die chance, eine e-mail bestätigt zu bekommen liegt wohl bei 1:100000000 (eigene erfahrung :D)

hoffe es findet sich eine lösung
 
Genau das gleiche Erlebnis hatte ich auch, meine Gabel kam 2x vom Canyonservice unrepariert zurück nachdem sie massiv Öl verloren hat und nicht mehr korrekt federte. Danach habe ich sie auf eigene Rechnung zu Toxoholics geschickt und auf einmal wurde die Gabel repariert. Bis heute habe ich von Canyon keine Aussage wer nun die Kosten übernimmt.

Ich betrachte die Sache für mich jetzt als abgeschlossen. Nach diversen Hinhaltemanövern von Michael hier im Forum und Versprechungen sich darum zu kümmern ist natürlich wie erwartet nichts passiert.

Wenn die mittlere Führungsebene dieses Verhalten so vorlebt, schlägt sich das natürlich auf den normalen Canyonmitarbeiter durch.

Da ich von Canyon nichts mehr erwarte, werde ich den gesamten Schrift + Mailverkehr an die Zeitschrift Mountainbike weiterleiten. Zumindest habe ich das mit denen so besprochen. Ob davon wirklich was gedruckt wird steht natürlich in den Sternen. Die Beschwerden über den Service scheinen sich aber zu mehren sonst hätten sie nicht auf meine Anfrage reagiert.

Anstatt Euch hier im Forum auszuheulen, solltet Ihr den gleichen Weg gehen. Nur negative Publicity wird Canyon dazu bewegen etwas zu ändern.
 
Auf der Suche nach einem neuen Drahtesel bin ich auf Canyon gestoßen.
Mit einem Freund bin ich am 14.03.2009 mit dem Auto die rund 650km von Berlin nach Koblenz gefahren, um mir vor Ort einen Eindruck der Bikes zu machen.

Die Beratung die ich von dem Angestellten erhielt war soweit ok und er war auch in der Lage mir technische Merkmale der Räder zu erklären.
Der Mitarbeiter hat uns vermessen und uns passende Modelle und Größen empfohlen.

So weit, so gut.

Ein Probefahren war nur im Kreis auf dem Parkplatz möglich.
Andere Häuser haben dafür eine kleine Teststrecke mit Hügelchen, Schotter und Kopfsteinpflaster. Für einen Hersteller, solche Fahrräder herstellt und die vor allem solche Preise haben, habe ich anderes erwartet, aber nun gut: es gibt Schlimmeres.

Mein Kumpel hat sich vor Ort für ein Modell entschieden und wollte es bestellen. Mangels anderer Mitarbeiter an den Terminals tat er dies direkt an der Kasse. Der Mensch an der Kasse hat immer wieder die Bestellannahme unterbrochen, weil die Kasse vorrang hat. Die Schlange die sich bildete wurde bevorzugt behandelt und die
Bestellung zog sich dramatisch in die Länge. Des Weiteren hatte der Angestellte eine flapsige Art mit den Kunden umzugehen, die ich eher von einem langjährigen Freund, als von einem seriösen Mitarbeiter erwarte.

Die Teile des Bikes waren nicht auf Lager und sollten gut 2 Wochen später, in den ersten Apriltagen, wieder auf Lager sein. Dann sollte das Bike kommissioniert und am 20.04.2009 geliefert werden. Ich selber habe mich Anfang April für genau das gleiche Modell entschieden und telefonisch bestellt. Zu den Wartezeiten bei der Canyonhotline wurde hier im Forum in einem anderen Thread schon Stellung bezogen. Von mir dazu später mehr.

Ich war sehr enttäuscht, dass sich die Firma derart unflexibel bei der Änderung von Teilen zeigte. So war es nicht möglich, einen anderen Lenker (Der Mitarbeiter vor Ort sagte übrigens immer "Lenkrad" :D ) zu montieren. Ich weiß nicht, ob ich damit alleine stehe, aber wenn ich ein Bike für 2.000 EUR erstehe, erwarte ich dass sie mir zur Not auf meinen Wunsch hin das Fahrrad mit "Käpt'n Blaubär"-Stickern und Fuchschwanz versehen. Bei Canyon war jedoch keine Änderung der Modelle möglich.
Die Fahrräder scheinen außerdem grundsätzlich ohne Pedale zu kommen.
Für mich völlig unverständlich.

Der Mitarbeiter der Hotline fragte mich während der Bestellung, ob ich mein Schutzblech "Manitou oder nicht" haben möchte. Damit konnte ich nichts anfangen und wollte mich nach dem Unterschied erkundigen. Leider konnte er mir darauf keine Antwort geben. Ich googelte also und fand heraus, dass es wohl ein Schutzblech speziell für Manitoufedergabeln sei und da das Fahrrad keine Manitougabel hatte, entschied ich mich für die Option "oder nicht". Die Bestellbestätigung erreichte mich: und? "Schutzblech - Manitou - XX EUR" Herzlichen Glückwunsch dachte ich. Ich kümmerte mich aber nicht weiter darum, weil ich vermutete, dass sie bei der Kommissionierung schon merken werden das etwas nicht stimmt (und vielleicht irrte ich mich ja auch und das Blech ist doch das richtige).

Ich wies bei der Bestellung am Telefon den Menschen darauf hin, dass mein Freund und ich aus Berlin nach Koblenz gefahren sind und wir als Studenten Artikel im Wert von 4.000 EUR gekauft haben und fragte nach einem Entgegenkommen. Finanziell oder materiell. Das klappte eigentlich in jedem Bikeshop, aber auch hier erwies sich Canyon als unflexibel. Dafür teilte mir der Call-Center-Agent mit einem Tonfall echter Großzügigkeit mit, dass er Handbuch und Drehmomentschlüssel kostenlos beilegt.
Er klang dabei, als habe er mir gerade den heiligen Gral überreicht und erwartete von mir einen Kniefall. Tatsache ist: Das Bike darf ich selber zusammenbasteln und das Mindeste was ich erwarte ist Handbuch und Drehmomentschlüssel.

Die Teile wurden wie angekündigt in den ersten Apriltagen an Canyon geliefert. Zumindest vermute ich das, da das Bike auf Canyon.com plötzlich als Expressbike zu kaufen war. Die Tage verstrichen und ich erhielt vor Ostern eine E-Mail mit dem Hinweis mein Fahrrad kommissioniert sei und in den nächsten 4 Werktagen an DHL übergeben wird. Am 14.04.2009 erhielt ich dann eine E-Mail mit Trackingnummer und dem Hinweis, dass die Ware versendet wurde. Mein Freund, der gut 2 Wochen vor mir bestellt hatte, stand immernoch im Dunkeln. Ich, in freudiger Erwartung meines Fahrrades, versuchte immer wieder über die Paketverfolgung den Status der Lieferung abzufragen. Leider bekam ich bei jeder Anfrage bei der DHL: "Keine Datensätze gefunden!" Was solls dachte ich. Das wird schon alles seinen Weg gehen.

Mittlerweile wurde mein Kumpel ungeduldig, weil er immernoch keine Nachricht von Canyon bekommen hatte und rief gegen 18:30 Uhr bei Canyon an. Er landete in der Warteschleife und um 19 Uhr passierte das Unglaubliche: Die Hotline ist nur bis 19 Uhr zu erreichen und *PENG* er wurde aus der Leitung gekickt.

Er rief am 16.04.2009 an (vorsorglich morgens) und wartete 33 Minuten in der Warteschleife bis sich ein Mitarbeiter meldete. Der teilte ihm mit, dass sein Fahrrad noch in Einzelteilen in der Werkstatt liegt. Er wolle prüfen woran es liegt und sich wieder bei ihm melden. (Woran soll das schon liegen? Sie haben es verpeilt! Die sollen Weniger prüfen und mehr schrauben - dachte ich bei mir)

Aufgrund der Erfahrungen wollte ich es nun genau wissen und fragte telefonisch bei der DHL nach meinem Paket. Es war kein Paket unter der bekannten Trackingnummer zu finden und ich solle mich an den Absender des Paketes wenden. Ich rief also bei Canyon an (47 Minuten Warteschleife) und meine Befürchtung wurde bestätigt: Die Trackingnummer war falsch und der Call-Center-Agent war nicht in der Lage mir den Status meiner Bestellung mitzuteilen. Er versprach mir, sich mit der Versandabteilung in Verbindung zu setzen und mich innerhalb der nächsten 48 Stunden zurück zu rufen. Hurra...

Auch wenn der angestrebte Liefertermin noch nicht verstrichen ist: der schlechte Service, der patzige Umgang mit den Kunden und die Fehler bei der Bestellannahme sind es mir allemal Wert, hier meinem Unmut Luft zu machen.

Sämtliche Angestellten bei Canyon hatten meinem Gefühl nach mir gegenüber die Einstellung: "Pf.. mir scheiss egal was mit deinem Bike ist und ob du vom Vertrag zurücktrittst! Kaufst du es nicht, kaufts ein anderer."

Als überzeugter Zweirad-Stadler Kunde bin ich eine andere Art von Service gewohnt. Nach diesen Erfahrungen werde ich wohl nie wieder Geschäfte mit Canyon machen und es auch niemandem empfehlen.

Nun warte ich gespannt auf den Rückruf und den vorgesehenen Liefertermin am 20.04.
Ich hätte selbstverständlich keine Probleme mit einer verspäteten Lieferung, aber aufgrund des Chaosses und dem Umgang der mit mir gepflegt wurde, behalte ich mir vor, bei auch nur einem Tag verspäteter Lieferung die Annahme des Paketes zu verweigern.

Gott sei Dank habe ich mich für eine Bezahlung per Nachnahme entschieden!
 
Warum sollte Canyon Pedale mitliefern? Fährt sowiso jeder was anderes!
Warum solltest ausgerechnet du nen Preisnachlass bekommen?
Probefahren kannste zuhause, das Rückgaberecht mahcts dir möglich ...über die beschränkte Möglichkeit bei Canyon probezufahren weis man eigentlich im allgemeinen bescheid.
Junge, du hast dich für ein Canyon entschieden und da is eben nix mit Käptn Blaubär Lenker! Auch das weis man eigentlich oder hast du irgendwo irgandwas über Individualiesierungsoption gelesen?

Um mal wieder etwas Positivstimmung zu versprühen. Ich hab letztes Jahr zwei MTB bei Canyon gekauft und dies Jahr ein MTB und ein Rennrad. Es lief alles reibungslos, Termin wurden eingehalten bzw. sogar übererfüllt. Eine Gewährleistungsabwicklung ner gerissenen DT-Felge verlief zu meiner absoluten Zufriedenheit. Hab ich nun nur fünf mal Glück gehabt???
 
Hast recht... Pedale fährt sowieso jeder andere.
Ebenso ist es mit dem Rahmen, dem Sattel, den Reifen, dem Lenker usw.
Fährt eh jeder was anderes.. müssen sie alles nicht mitliefern....

Wenn du alles mit dir machen läßt ist das dein Ding.
Ich stehe halt auf den guten alten Spruch: Der Kunde ist König!
Käpt'n Blaubär steht übrigens nicht für Käpt'n Blaubär, sondern für Wünsche der Kunden, die man in meinen Augen zu erfüllen hat, wenn man sich auf einem Markt behaupten will.
Und man behauptet sich nicht auf einem Markt, wenn man die Kunden enttäuscht und verbittert zurückläßt.

Das was du und wie du schreibst passt genau zu deren Geschäftsphilosophie.
Friss oder stirb. Und da mach ich einfach nicht mit! ;)
 
Na dann hättest dich von vornherein für was anderes entscheiden müssen. Mich z.b. würde es ärgern wenn ich Pedale mitgeliefert bekomme die ich abschrauben würde und in die Tonne schmeißen würde.
Canyon behauptet sich ja wohl nicht schlecht aufm Markt ...ich weis eben was ich erwarten kann, nämlich genau das was angeboten wird, nicht mehr, aber auch nicht weniger! Ich fahre Canyon weil ich anderswo nicht solch schlüssigen Ausstattungspakete erhalte!
 
Wir halten uns hier gerade am kleinsten Kritikpunkt auf.

Die Summe der Erfahrungen macht mein Eindruck der Firma aus.


Das die Fahrräder pornös sind bezweifelt niemand.

Topic ist: "Schlechter Service - Erfahrungen" und dazu habe ich meinen Senf gegeben.
 
Ja bei Canyon ist der Kunde auch König. Aber halt ein eher sparsamer König ^^ Daher gibts Abstriche über die ich mich auch schon geärgert habe, mit denen man aber leben muss. Die Bikes sind so wie sie im Netz sind PUNKT
Ich habe beides mitgemacht. Vor paar Jahren hatte ich mir ein Bike komplett aus Einzelteilen vom netten viel teureren Händler um die Ecke aufgebaut. Fährt super und ich werde es auch weiter fahren. Letztes Jahr wollte ich mir ein XC bestellen. Hm, zu spät & war ausverkauft. Naja dieses Jahr nochmal probiert und alles durchgemacht was 80% der Leute hier auch durchmachen (warten ... ) Heute habe die Kommissionierung erhalten.
Dafür habe ich aber eine ganze Stange Geld gespart. Rechne mal zusammen was die Parts allein kosten ... sparsamer König halt ^^
 
Wir halten uns hier gerade am kleinsten Kritikpunkt auf.

Die Summe der Erfahrungen macht mein Eindruck der Firma aus.


Das die Fahrräder pornös sind bezweifelt niemand.

Topic ist: "Schlechter Service - Erfahrungen" und dazu habe ich meinen Senf gegeben.

Dann lass es doch einfach bleiben, wenn du dich schon vor der Lieferung so Aufregst... oder bist du auf der Suche nach schlechten Erfahrungen, damit du dich dort auslassen kannst? Soll ja Menschen geben die daran Freude haben.
 
Von einem Canyon kann ich zwischenzeitlich nur abraten. Habe am 08.01.09 mein Canyon Torque ES 9.0 LTD. bestellt. Sollte am 22.01.09. geliefert werden, dann später am 06.04.09. Lieferung bisher Fehlanzeige. Angeblich ist der Rahmen nicht lieferbar, wobei Expressbikes bei Canyon mit exakt diesem Rahmen (allerdings mit anderer Ausstattung) zu kaufen sind. Miserable Erreichbarkeit, auf 3 Mails warte ich bisher auf Antwort, natürlich auch auf die Bestätigung meiner Stornierung. Ich war 2000 bereits bei Canyon Kunde, habe dann aber wegen der miserablen Qualität die Marke gewechselt. Habe gestern meinen Kauf storniert und mich gefreut, seit Anfang Januar Canyon ein zinsloses Darlehen über fast 4000.- gegeben zu haben. Ich kaufe mir nun ein anderes Bikes beim Händler um die Ecke. Zwar muss ich geringfügig mehr zahlen, doch den Ärger mit einem Versender erspare ich mir so. Canyon? Einmal und nie wieder!
 
Jetzt muß ich mir vorwerfen lassen, dass ich auf der Suche nach schlechten Erfahrungen bin um mich darüber aufregen zu können.

Wo bin ich denn hier gelandet?

Wie auch immer. Mein Erfahrungsbericht steht für sich und ich bin anscheinend nicht alleine.
 
Also es ist schon so, dass Canyon derzeit nicht ganz zufriedenstellend arbeitet. (wobei ich bisher nur gute Erfahrungen gesammelt habe)

Trotzdem verstehe ich manche Aussagen hier nicht.
(Das mit dem Torque ist natürlich wirklich ärgerlich)

Aber ich finde dass viele vorher nicht wissen worauf Sie sich einlassen.
Testparcour / Preisnachlass bei 4000 € -> Hallo ??

Schließe mich "Mirobiker" an:
Zieht Eure Bestellung zurück, ärgert Euch alleine und kauft ein anderes Bike.
Aber :heul: net so rum.
 
Ich stehe halt auf den guten alten Spruch: Der Kunde ist König!
Käpt'n Blaubär steht übrigens nicht für Käpt'n Blaubär, sondern für Wünsche der Kunden, die man in meinen Augen zu erfüllen hat, wenn man sich auf einem Markt behaupten will.

...versuchste das auch einem Wirt zu erklären, wenn er dich darüber informiert das er kein Elefantenpoposteak auf der Karte hat?


Gruß

P.S. Mein Yellowstone hatte Bärentatzen dran. Skandal ;)
 
Ich kann buZZdEE49 nur Recht geben: Der Service ist einfach inakzteptabel, wobei ich in diesem ZUusammenhang lediglich in meinem Fall Verbindlichkeit und adäquaten Informationsfluss beanspruche.

Ich selbst erhielt aus dem freundlichen Servicecenter nur Mails, in denen man die Verzögerung bedauerte und mir fröhliche Ostern wünschte. Ich erwarte zumindest, dass man nach Lösungen sucht und mir, nachdem der erste Liefertermin bereits mehr als 2 Monate überfällig war, verbindlich mittelt, wann das Bike denn nun kommt. Das Schlimmste ist ja eigtl., dass sich Canyon, nachdem auch der 2. Liefertermin verstrichen war, nicht von sich aus gemeldet hat, um den neuerlichen Status mitzuteilen.

Als ich in einem dann nicht mehr freundlichen Ton versuchte, die Kontaktdaten des Geschäftsführers herauszubekommen, hat man mich an die Verkaufsleiterin verwiesen. Die Dame hat auch prompt und verbindlich reagiert und mir die Zusendung des Bikes für KW17 zugesichert, da zwischenzeitlich alle Teile vorhanden seien.

Seltsamerweise wurde mir dann wenige Tage später in einer neuerlichen Mail aus dem Servicecenter mitgeteilt, dass mein Rahmen bis auf weiteres nicht verfürgbar sei. Man würde sich dann schon wieder melden, wenn es Neues zu melden gäbe. Versucht man, das Servicecenter zu erreichen, macht die Stimme vom Band dann auf die Möglichkeit aufmerksam, sog. Expressbikes zu kaufen. Und siehe da: in Expressbikes kann der nicht lieferbare Rahmen verbaut werden.

Meine Mail, welche Information denn nun stimme, blieb bis heute unbeantwortet.

Am schnellsten war Canyon mit der Rechnungsstellung: diese lag bereits am Tag nach erfolgter elektronischer Bestellung vor und wurde von mir am selben Tag angewiesen, da Canyon mitteilte, dass der Kaufpreis spätestens drei Wochen vor Lieferung des Rades überwiesen sein sollte.

Sollen andere mit dem von mir stornierten Bike glücklich werden. Entweder hat man es bei Canyon nicht nötig, im Sinne einer langfristigen Kundenbindung zu arbeiten, oder man erstickt z.Zt. in vergleichbaren Problemen und ist schlichtweg überfordert und wird von Kundenreklamationen überschlagen.
 
So nun muss ich mich ja als Ersteller dieses Threads mal wieder melden.

Hab nun endlich meine Belagschraube für meine Formula Bremse bekommen. Jedoch nicht von Canyon sondern von Formula direkt. Was jedoch auch "gefühlte Jahre" dauerte. Nun gut Servicewüste Deutschland, stimmt schon ganz gut.

Muss aber sagen, das ich mir immer wieder ein Canyon Rad kaufen würde. Diese sind einfach super verarbeitet und unschlagbar im Preis-/Komponentenverhältniss.
Das nächste Bike wird dann wohl ein Torque FRX 9.0.
Wie gesagt nur am Service müssen sie noch arbeiten, aber dies wird sogar von Canyon bestätigt. :-)


Das die Räder ohne Pedale geliefert werden ist schon ganz gut so. Denn dereine will SPD, der andere Tatzen und wieder ein anderer Plattform oder ... also warum dafür bezahlen:confused: wenn man diese nicht benötigt.
Und nur weil Canyon knapp kalkuliert und keine Extrawünsche erfüllt, können sie dieses niedrige Preisniveau halten. Das ist einfach TOP.

So nun also auch mal mein positiver Eindruck :-)), sonst hätte ich es mir ja nicht gekauft :daumen:

Grüssle
 
Super! Das nenn ich ein Entgegenkommen. Entschuldigt zwar nicht alles was vorher war, macht es aber IMO viel erträglicher.

Naja, leider geht die Chose weiter, denn die neu gelieferte (angeblich neue Gabel) ist leider defekt. Das Talassystem hält die Gabel nicht abgesenkt. Die Gabel fährt immer wieder aus der abgesenkten Position auf den maximalen Federweg aus. Ebenso verklemmt sich der Lockouthebel mit dem Einstellrad der Lowspeeddruckstufe. Jetzt scheint es mit dem Service nicht mehr soweit her zu sein, denn Canyon verweigert den Austausch der neuen Gabel, die als Ersatz für die vorher in 2 Einsätzen verpfuschte Gabel geliefert wurde. Ich halte die Gemeinde hier mal auf dem Laufenden. Momentan ist das ein schwebendes Verfahren. Habe Canyon eine Frist zur Lieferung einer mangelfreien neuen Gabel gesetzt. Das Rad ist jetzt nun seit Mitte Dezember 2008 praktisch nicht nutzbar und steht abgedeckt im Keller !!
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hier ja nur von schlechtem Service berichtet wird, möchte ich auch einmal die positive Seite beschreiben.

Zwei Räder im Abstand von einem Jahr bestellt: Nerve AM8.0 und Torque FR8.0. Das FR8.0 hat die längste Lieferzeit gehabt: 8 Tage (= 4 Werktage).

Kleinere Defekte (TALAS im Eimer, verbogene Bremsscheibe beim Torque, Nachbestellung 3er Pack Schaltaugen :-)) wurden innerhalb einer Woche, bzw. die Gabel innerhalb von 2.5 Wochen erledigt. Alles top.

Für die meisten Kunden dürfte dies wohl der Standardfall sein, die anderen treffen sich hier im Forum und weinen sich aus.

Ansonsten kann ich nur sagen, daß es offensichtlich bei Canyon jemanden Fähigen im Top-Management gibt, der eine Firmenstrategie hat und konsequent umsetzt:

Eigenentwickelte Top-Bikes zu aggressiven Preisen


a) Markenstrategie und -positionierung: CANYON ist in D-Land fast synonym mit Top-Versender :daumen:
b) die Produktmanager nehmen die Kritik der Bike-Bravo ernst und setzen ihn oft sogar schon im näcshten Modelljahr um
c) Canyon folgt nicht nur dem Trend, sondern ist aktiv an der Definition von neuen Trends beteiligt --> Wahrnehmung als Technologieführer bzw. Close-Follower
d) Aggressive Preise durch minimale Konfigurierbarkeit (d.h. geringe Kosten durch geringe Lagerhaltungskosten, Built-to-order, ...)
e) Aggressive Preise durch minimalistischen Service: Hier kann Canyon nicht gewinnen, es wird immer Händler vor Ort geben, die einen Top-Service bieten

Andererseits hakt es momentan ganz klar am Bestellprozeß. Die Hotline selbst zum Bestellen ist komplett überlastet (schon mal an Outsourcing gedacht?), Lieferzusagen werden oftmals wegen offensichtlich falscher Info in den ERP-Systemen falsch gegeben, eigentlich immer zum Nachteil des Kunden.

Beste Grüße
Eddie
 
Andererseits hakt es momentan ganz klar am Bestellprozeß. Die Hotline selbst zum Bestellen ist komplett überlastet (schon mal an Outsourcing gedacht?), Lieferzusagen werden oftmals wegen offensichtlich falscher Info in den ERP-Systemen falsch gegeben, eigentlich immer zum Nachteil des Kunden.
Also wenn bei canyon mittlerweile Microsoft dynamics Produkte verwendet werden, wie ich den Stellenausschreibungen entnehme, dann sollte mit der vorhanden Software eigentlich alles grundnotwendige erschlagen werden können um den Dialog mit dem kunden entsprechend zu bändigen. Wenn auch wirklich akkurat damit gearbeitet wird.... Wenn man 30min in der warteschleife hängt liegt das einfach daran das nicht genug Leute da sind. Ob outsourcing dann die lösung ist ? Bekommt man zwar nach 5sec jemand ans Tel, aber derjenige hat von nix eine Ahnung. Muss da gerade an finsterste Telekomhotlinezeiten (aus Kundensicht) denken....

Keine Ahnung was man bei canyon jeweils monatlich zahlt.Wenn ich sowas lese.... "Überdurchschnittliches Engagement, Einsatzbereitschaft und Flexibilität" (Quelle jobs unter canyon.com ) wird wohl erwartet das man auch mal in der Firma übernachtet oder sich für lau den Arsch in Sachen überstunden aufreisst oder als Ingenieur an der Hotline sitzt ? ;)

Meine Erfahrungen sind bisher so, das canyon in erster Linie das ausbaden darf, was z.b. bei Rockshox, Fox & co bei den Gabeln und Dämpfern verhunzt wird und ich deswegen nicht wirklich canyon etwas vorwerfen kann. Ich kann mir vorstellen das da die Frage nach wer macht und zahlt was zwischen Canyon u. Hersteller auch nicht immer 'einfach' ist....

Ansonsten: Lieferzeiten haben immer gepasst, bei mir und was ich aus meinem Umfeld mitbekommen habe bei Bestellungen.

Aber was verstehst du unter Service ?

Ich bin jedenfalls letzten Sommer nicht im showroom verdurstet als ich auf meine Gabel gewartet habe. Der Archidreck gehört einfach nur erschlagen für sein Belüftungs und Beschattungskonzept :D


Gruß
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich betrachte die Sache für mich jetzt als abgeschlossen. Nach diversen Hinhaltemanövern von Michael hier im Forum und Versprechungen sich darum zu kümmern ist natürlich wie erwartet nichts passiert.

Wenn die mittlere Führungsebene dieses Verhalten so vorlebt, schlägt sich das natürlich auf den normalen Canyonmitarbeiter durch.

Da ich von Canyon nichts mehr erwarte, werde ich den gesamten Schrift + Mailverkehr an die Zeitschrift Mountainbike weiterleiten. Zumindest habe ich das mit denen so besprochen. Ob davon wirklich was gedruckt wird steht natürlich in den Sternen. Die Beschwerden über den Service scheinen sich aber zu mehren sonst hätten sie nicht auf meine Anfrage reagiert.

Anstatt Euch hier im Forum auszuheulen, solltet Ihr den gleichen Weg gehen. Nur negative Publicity wird Canyon dazu bewegen etwas zu ändern.

Das ist eine gute Idee. Vielleicht springe ich auf diesen Zug auch mit auf...;)
 
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