Radical_53
Heimatforscher
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- 3. März 2003
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An Schraubenköpfe kann man sicherlich ein Schmiermittel auftragen, aber doch nicht ans Gewinde! Das ist potenziell lebensgefährlicher Schwachsinn!
Das Gewinde vorm Anziehen zu fetten kann tödlich enden. Beim Flaschenhalter vielleicht nicht, bei anderen Teilen durchaus.
Von daher alles Gute und viel Glück! ich hoffe, du hast einen Organspenderausweis?
Selbstverständlich.
Und jedem, der in irgendeiner Form eine Ausbildung im Metallhandwerk genossen hat, ist das bewusst.
Die empfohlenen oder vorgeschriebenen Drehmomente beziehen sich auf den Reibwert des Gewindes im blanken Neuzustand.
Wenn ich das Gewinde manipuliere, indem ich es z.B. mit Schmiermittel belege, verändere ich den Reibwert signifikant.
Ebenso ist es, wenn das Gewinde ausgeleiert, verdreckt oder verrostet ist. Dann muss ich den üblichen Zustand durch reinigen, nachschneiden o.ä. wiederherstellen.
Abweichungen davon sind in der ensprechenden Dokumentation oder Arbeitsanweisung hinterlegt.
Wer etwas anderes behaupt hat schlichtweg keinen Plan, wovon er redet. Er kann zwar mit seinem eigenen Kram tun und lassen, was er glaubt, verantworten zu können, aber bitte nicht andere mit auf den gleichen gefährlichen Holzweg nehmen.
Selten so einen Müll gelesen. Sorry, aber dir nehme ich weder eine Ausbildung und schon gar kein Studium in dem Bereich ab.
Selbst bei geölten Schrauben kann man im Labor die Flächenpressung nicht perfekt nachvollziehbar angleichen über ein & dasselbe Anzugsdrehmoment. Selbst da gibt es schon Abweichungen.
Aber wer kennt sie nicht, die Jungs & Mädels die die frisch gelieferten Schrauben erst einmal sauber entfetten

Aber ist ok, kann ja jeder machen wie er möchte. Dafür sind ja die eingerechneten Sicherheiten (auch) da.



