Sofern die Kette für sich richtig saß:
Lehmiger Boden wird unter Druck (zwischen Kette und Kettenblatt) oft wie ein Tonklumpen, lässt sich sehr schwer restlos entfernen. Von Werkzeugen muss ich ihn mit Spatel abkratzen.
Dazu sind je nach Bodenbeschaffenheit Sandkörner bis kleine Steine darin. Ging mir oft so, dass die Kette auf der Kassette sprang oder sich vom Kettenblatt auf den Kettenblattschutz aufarbeitete, da sich die "Masse" dazwischen quetschte.
Das Kettenblatt hat dank weitem Umschlingungswinkel nicht derart hohe Anpresskräfte pro Zahn, wie es bspw. ein kleines Ritzel hinten aufweist (bei gegebenem Kettenzug), somit kann der grobe, haftende Schmutz ausreichen, um die Kette nicht mehr richtig in Position zu halten. Und: umso schwergängiger die einzelnen Glieder sind, umso wahrscheinlicher ist das Aufarbeiten auf die Zähne, da die Kette dann wie eine Stange nach vorne geschoben wird.
Die gewachste Kette klebt sicherlich auch sehr gut mit dem Lehmboden zusammen.