Steuersatz Einpresswerkzeug Cyclus

Blackwater Park

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Ich habe folgendes Werkzeug von Cyclus und möchte damit einen normalen 1 1/8" Steuersatz einpressen:

6549b9d59c.jpg


Zwei Fragen zur Bedienung:

1. Auf diesem Bild von der Cyclus Homepage ist der Kugelring unten eingebaut, auf dem Bild in der sehr einsilbigen Anleitung oben. Was ist besser?

2. Die Gewindestange hat oben ein flacheres Gewinde als unten. Sollte man den "Propeller" auf dem oberen Gewinde vor dem einpressen ganz bis zum Anschlag auf die Gewindestange schrauben, oder dort ein paar Windungen übrig lassen?

Ich vermute mal:
Kugelring oben einbauen und auf dem oberen Gewinde genug Windungen für die gesamte Einpresstiefe übrig lassen. Dann muss sich nur der Propeller drehen, und man hat beim einpressen eine bessere Hebelwirkung mit dem flacheren oberen Gewinde. Kann das jemand bestätigen oder hab ich etwas nicht bedacht?
 
Zuletzt bearbeitet:
1. das lager sollte oben hin, weil damit auch gedreht wird
2. das feinere gewinde dient nur als einmalige befestigung für den oberen griff

einfach mit schmagges festziehen, da gibts nicht viel zu beachten, nur dass die pressflächen vorher dünn eingefettet sind und das beim einpressen nicht verkanten.
 
Wenn du eingepreßt hast, schreib mal wie gut das geklappt hat - ich überlege nämlich mir auch dieses Werkzeug zuzulegen.

Hast auch zum Ausschlagen der alten Schalen ein Werkzeug?

Das kannst du selbst bauen: Gewindestange M12 oder M16, zwei Unterlegscheiben, die einen entsprechend großen Außendurchmesser haben und ein paar Muttern. Funktioniert super und kostet nicht soviel.
 
2. das feinere gewinde dient nur als einmalige befestigung für den oberen griff
Ich benutze das Cyclus Tool seit ca. 5 Jahren und bin zufrieden. Mit dem groben Gewinde stelle ich den Abstand ein. Das Einpressen erfolgt mit dem feinen Gewinde und das Kugellager kommt nach oben.
Achtung: Es gibt Steuersätze, die damit nicht montiert werden dürfen/können bzw. einen speziellen Einpressadapter benötigen (ACROS, ...).
Grüße,
Bartenwal
 
Mit dem groben Gewinde stelle ich den Abstand ein. Das Einpressen erfolgt mit dem feinen Gewinde und das Kugellager kommt nach oben.
So hatte ich mir das auch vorgestellt.

Achtung: Es gibt Steuersätze, die damit nicht montiert werden dürfen/können bzw. einen speziellen Einpressadapter benötigen (ACROS, ...).
Dafür gibts ja diese schweineteuren Acros-Adapterhülsen, die in diesem Thread diskutiert werden:
http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=395515
Kann es irgendwelche Probleme geben, wenn man stattdessen ne stabile Unterlegscheibe nimmt, die so einen Durchmesser hat, dass sie beim Acros Steuersatz auf dem äußeren Lagerring aufliegt? Also dann knapp unter 42mm Durchmesser beim AH-06S.
 
Das kannst du selbst bauen: Gewindestange M12 oder M16, zwei Unterlegscheiben, die einen entsprechend großen Außendurchmesser haben und ein paar Muttern. Funktioniert super und kostet nicht soviel.

Da kommste aber mangels Führung ziemlich schnell schief.
Besser ists passende Drehteile zu fertigen, die für die 1. Schale gegenüberliegend sauber in den Rahmen greifen und für die 2. Schale sauber in die 1. Schale passen.
 
Da kommste aber mangels Führung ziemlich schnell schief.
Besser ists passende Drehteile zu fertigen, die für die 1. Schale gegenüberliegend sauber in den Rahmen greifen und für die 2. Schale sauber in die 1. Schale passen.

Hat bisher zweimal prima funktioniert. Leider hat nicht jeder die Möglichkeit, Drehteile zu fertigen.
 
Wenn du eingepreßt hast, schreib mal wie gut das geklappt hat - ich überlege nämlich mir auch dieses Werkzeug zuzulegen.

Hast auch zum Ausschlagen der alten Schalen ein Werkzeug?

das einpressen hat sehr gut geklappt, das werkzeug kann ich auch empfehlen. natürlich kriegt man es auch billiger hin mit gewindestange und unterlegscheiben, aber ich stelle es mir schon etwas fummeliger vor, die muttern mit nem maulschlüssel zu drehen als mit so nem schönen großen doppelgriff auf nem kugellager, zumal es ja nur 32,- kostet.

die alten schalen hab ich nicht ausgeschlagen, da der rahmen gebrochen und der alte steuersatz schrott war. habs aber sonst bisher immer mit hammer und schraubenzieher herausgeschlagen, oder mit so ner verlängerungsstange aus dem werkzeugkasten.
 
Warum nehmt ihr nicht einfach ein Plastikhammer?

Kann man wieder 40€ sparen.

Die methode mit den Gewindestangen und dann Muttern anziehen ahbe ich damls auch versucht, verkanntet nur der Mist.

Das austreiben mit den Schraubendreher ist auch Mist, lieber Holz nehmen, so bleiben die Lagerschalen heile und man haut keine Macken in Steuerrohr
 
Warum nehmt ihr nicht einfach ein Plastikhammer?

Kann man wieder 40€ sparen.

Die methode mit den Gewindestangen und dann Muttern anziehen ahbe ich damls auch versucht, verkanntet nur der Mist.

Das austreiben mit den Schraubendreher ist auch Mist, lieber Holz nehmen, so bleiben die Lagerschalen heile und man haut keine Macken in Steuerrohr

Schraubstock, Schraubschwinge... geht alles um die Lagerschalen einzupressen. Aber wer öfters Steuersätze wechselt, für den lohnen die 30 € defintiv, dauert 1 min, nichts verkantet und alles ist sauber drin.

Mit dem Holz seh ich allerdings genauso.
 
Schraubstock, Schraubschwinge... geht alles um die Lagerschalen einzupressen. Aber wer öfters Steuersätze wechselt, für den lohnen die 30 € defintiv, dauert 1 min, nichts verkantet und alles ist sauber drin.

Mit dem Holz seh ich allerdings genauso.

Nun ja wie oft wechselt ihr denn die Steuersätze?
Ich mache das meist wenn ich mir ein neuen Rahmen zulege :D

Bisher war neu keine Steuerlager hin bei mir, und sellbst wenn wird dann einfach das Wälzlager erneuert was drin ist oder der Kugelring :)

Habe damals auch gedcaht das Ding brauche ich, aber nachdem ich den Hammer benutzt habe, war das für mich eine Investition die ich mir sparen kann :)

@Blackwater sowie ich das hier manchmal lese machen das 99% mit Schraubendreher :D
Und das Steuerrohr kann dadurch beschädigt werden, dann ist es auch egal ob man den alten oder neuen wieder einschlägt :)
 
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