Trekkingrad, nur Welches?

Registriert
1. Juli 2004
Reaktionspunkte
0
Hi,
Jeden Tag fahre ich ca. 15 km pro Strecke zur Arbeit. Dies auch bei Wind und Wetter und zu jeder Jahreszeit. Den größten Teil der Wegstrecke lege ich in kleinen Ortschaften und im Stadtgebiet zurück. Dabei fahre ich viel auf der Straße. Berge gibt es hier nicht.

Was für ein Fahrrad ist hier angebracht? Der preisliche Rahmen liegt bei höchstens 900€ inkl. Zubehör.
Nabendynamo, Schutzbleche sollen dabei sein.

Ich würde beim Händler das Gudereit SX 75 von 2007 für 800€ bekommen, kennt ihr bessere alternativen?

Dank und Gruß
efte
 
Ich würde beim Händler das Gudereit SX 75 von 2007 für 800€ bekommen, kennt ihr bessere alternativen?
Definitiv nicht. Kaufen. allerdings solltest Du den Scheinwerfer (ich hatte auch so einen Basta Pilot Steady - der leuchtete sehr vorsichtig) gegen zB. den B+M IQ Fly (den hab ich derzeit - einfach nur gut) tauschen lassen. Zur Not gegen den Differenzbetrag. Dann siehst Du wenigstens auch was.

E.
 
Definitiv nicht. Kaufen. allerdings solltest Du den Scheinwerfer (ich hatte auch so einen Basta Pilot Steady - der leuchtete sehr vorsichtig) gegen zB. den B+M IQ Fly (den hab ich derzeit - einfach nur gut) tauschen lassen. Zur Not gegen den Differenzbetrag. Dann siehst Du wenigstens auch was.

E.

Dito!

Nimm es!

Alternativ noch SXM08(Inter8 Premium,V-Brakes) oder LCM 08(HS11,I-Motion 9) - Letzteres kostet aber schon so 900€.

Wichtig ist der IQ Fly - fahre ich als N Plus mit Standlicht.
 
Alternativ noch SXM08(Inter8 Premium,V-Brakes) oder LCM 08(HS11,I-Motion 9) - Letzteres kostet aber schon so 900€.

Wichtig ist der IQ Fly - fahre ich als N Plus mit Standlicht.


Kannst Du denn inzwischen schon die Granulatkörner Deiner Reifen bemerken?

Mein neues Rad kommt anfang nächster Woche.
Es sollte eigentlich schon am Donnerstag da sein, der Hersteller hat jedoch an meinen Händler die falsche Größe geliefert.
 
was hältst du denn von einem rennrad/crossrad? mit nem renner bist du richtig fix unterwegs und mit dem crosser könntest du sogar noch etwas ins gelände, bist aber auf der straße ähnlich schnell wie mit dem renner.
ich fahre in der city/zur arbeit/zur uni eigentlich auch nur noch mit dem renner. da bin ich bei gemütlicher fahrweise genauso schnell wie mit dem auto und wenn ich gas geb sogar deutlich schneller.
 
Kannst Du denn inzwischen schon die Granulatkörner Deiner Reifen bemerken?

Das Rad hat seit Freitag nachmittag genau 401,38km auf dem Tacho. Also - ja Natürlich kann ich die bemerken und auch sehen.



jasper schrieb:
was hältst du denn von einem rennrad/crossrad? mit nem renner bist du richtig fix unterwegs und mit dem crosser könntest du sogar noch etwas ins gelände, bist aber auf der straße ähnlich schnell wie mit dem renner.
ich fahre in der city/zur arbeit/zur uni eigentlich auch nur noch mit dem renner. da bin ich bei gemütlicher fahrweise genauso schnell wie mit dem auto und wenn ich gas geb sogar deutlich schneller.

Überdenke bitte deine Antwort nochmal! Klar kann ich auch mit dem Renner zur Arbeit fahren, was ich im Sommer wo´s morgens und abends hell ist, bestimmt auch mal machen werde.

ABER:
-keine ordentlichen Schutzbleche
-schmale Reifen(Straßenbahnschienen, etc. pp)
-keine unabhängige Beleuchtung
-unkomfortable Sitzposition
-Pannenanfällige Reifen(ich hatte mit dem Alltagsrädern seit 2005 in übner 25tkm keine Platten mehr)

Das wären mal so die wichtigsten Dinge, die mir als Argumente gegen ein RR/Cyclocrosser als Alltagsrad einfallen würden.
 
Yoa, ein reinrassiges Rennrad oder nen Cyclo ist wahrscheinlich wirklich nicht das Wahre, aber wie steht es mit einem "normalen" Crossrad?

Ich hatte vor gut einem Jahr exakt die selbe Entscheidung zu treffen, hatte 17km hinfahrt zur Arbeit (also 34km am Tag) und auch über das ganze Jahr sollte der Esel getrieben werden, ein Teil über Land und ein Teil in der Stadt.

Ich bin damals auf das Focus Long Lake gekommen, gutes Cross/Trekkingrad mit solider Ausstattung und ich würde mal sagen gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Man sollte außerdem nicht vergessen, das Fahrradzubehör & Klamotten auch nicht gerade billig sind, weswegen ein Rad um die 800€ fast schon zu viel ist wenn er insgesamt nur 900€ ausgeben mag.
Kommt natürlich auch darauf an was er schon zu Hause hat, also Dinge wie vernünftige Pumpe, Werkzeug, Licht, Schutzbleche & ebend Klamotten.

Das Long Lake kostet hier z.B. nur 550€ - ich weiß nicht ob das '08er Modell auch so günstig zu haben ist, ich füge aber trotzdem mal ein Bild ein.

4385_image001.jpg


Ich bin bis jetzt sehr zu frieden damit, einziges Problem ist, das ich dadurch eigentlich erst richtig vom Radfahren angefixed worden bin und in nächster Zeit was besseres her muss damit ich richtig aktiv fahren kann & nicht nur Arbeitsweg ansteht :)
 
Hi,
danke für eure Hilfe, ich habs nun gekauft! Ein Crossfahrrad kam nicht in Frage da ich jeden Morgen damit zur Arbeit fahre und auf Schutzblech, Gepäckträger, Licht nicht verzichten kann/will.

MFG
Efte
 
Überdenke bitte deine Antwort nochmal! Klar kann ich auch mit dem Renner zur Arbeit fahren, was ich im Sommer wo´s morgens und abends hell ist, bestimmt auch mal machen werde.

ABER:
-keine ordentlichen Schutzbleche
-schmale Reifen(Straßenbahnschienen, etc. pp)
-keine unabhängige Beleuchtung
-unkomfortable Sitzposition
-Pannenanfällige Reifen(ich hatte mit dem Alltagsrädern seit 2005 in übner 25tkm keine Platten mehr)

Das wären mal so die wichtigsten Dinge, die mir als Argumente gegen ein RR/Cyclocrosser als Alltagsrad einfallen würden.

danke, nicht nötig, da ich als alltagsrad nen renner nehme.
klar, wenn´s hünde und katzen regnet oder glatt ist, dann fahr ich damit nicht. aber das würde ich dann auch mit keinem anderen rad machen, wenn ich danach arbeiten wollte.

klar, es gibt einschränkungen bei nem renner. radweg ist z.b. no-go, bremsen kann man auch nicht so dolle.
bei straßenbahnschienen kann´s einen aber auch mit dem mtb ordentlich hinmaulen. in der tat hat´s mich nur mal auf dem mtb in diesem kontext geerdet.
 
jasper schrieb:
danke, nicht nötig, da ich als alltagsrad nen renner nehme.
klar, wenn´s hünde und katzen regnet oder glatt ist, dann fahr ich damit nicht. aber das würde ich dann auch mit keinem anderen rad machen, wenn ich danach arbeiten wollte.

klar, es gibt einschränkungen bei nem renner. radweg ist z.b. no-go, bremsen kann man auch nicht so dolle.
bei straßenbahnschienen kann´s einen aber auch mit dem mtb ordentlich hinmaulen. in der tat hat´s mich nur mal auf dem mtb in diesem kontext geerdet.

Du bestätigst also meine Angaben - nu frag ich mich warum du dem TE zum Renner rätst.? :confused:

Wieso ist ein Radweg ein No-Go? Da gehört man, entsprechend ordentliche Infrastruktur vorausgesetzt, als Radfahrer in der Stadt hin!
 
Yoa, ein reinrassiges Rennrad oder nen Cyclo ist wahrscheinlich wirklich nicht das Wahre

Wenn der Rahmen Befestigungsmöglichkeiten für Schutzbleche und Gepäckträger hat - warum nicht?

Ich fahre solch ein Rennreisecrossrad (also ohne Federgabel und mit Rennlenker). Ist die eierlegende Wollmilchsau.

Wenn an schönen Sommerwochenenden eine RTF anliegt, kurz Bleche und Träger ab und den Laufradsatz mit den schnellen Reifen drauf.

Wenn eine Teutoburger Wald Fahrt mit den MTB Kumpels angesagt ist, kommen die 42er Smart Sam Reifen drauf und es geht ab ins Gelände.

Und im Urlaub mit Vollausstattung und vier Packtaschen flitzt das Rad trotz Gepäck immer noch sehr sportlich schnelle Abfahrten in den Bergen hinunter.

Sowas gibts aber auch fertig z.B. von Stevens das Gran Turismo. Meines sieht ziemlich ähnlich aus, ist aber mit einem Kinesis Cyclocross-Rahmen und -Gabel aufgebaut.
 
Wieso ist ein Radweg ein No-Go? Da gehört man, entsprechend ordentliche Infrastruktur vorausgesetzt, als Radfahrer in der Stadt hin!
Die ordentliche Infrastruktur ist genau der Knackpunkt. Selbst in der "Fahrradhauptstadt" Münster sind nach meinem Bewertungssystem (1 - Zustand [Oberfläche, Führung, Ampelregelung, Sauberkeit] genauso oder besser als die danebenliegendes Straße, 2 - Zustand ähnlich wie die Straße [zB. ordentliches Kleinpflaster statt Asphalt], 3 - Zustand deutlich schlechter als die Straße [zB. amateurhafte Auffahrten bei Straßenüberquerung, kombinierter Rad-Fußweg zu schmal], 4 - Radweg auch mit Hollandrad eine Zumutung, 5 - nicht mehr der Rede wert) die allermeisten Radwege im Zustand 2- bis 3+...
Der Sinn und Unsinn von Radwegen ist ja zum Glück auch wieder in der Diskussion.

E.
 
Die ordentliche Infrastruktur ist genau der Knackpunkt. Selbst in der "Fahrradhauptstadt" Münster sind nach meinem Bewertungssystem (1 - Zustand [Oberfläche, Führung, Ampelregelung, Sauberkeit] genauso oder besser als die danebenliegendes Straße, 2 - Zustand ähnlich wie die Straße [zB. ordentliches Kleinpflaster statt Asphalt], 3 - Zustand deutlich schlechter als die Straße [zB. amateurhafte Auffahrten bei Straßenüberquerung, kombinierter Rad-Fußweg zu schmal], 4 - Radweg auch mit Hollandrad eine Zumutung, 5 - nicht mehr der Rede wert) die allermeisten Radwege im Zustand 2- bis 3+...
Der Sinn und Unsinn von Radwegen ist ja zum Glück auch wieder in der Diskussion.

E.

ganz genau. bei jeder straßeneinmündung geht´s erstmal runter, nur um dann gleich wieder mit ner stufe über den lausig abgesenkten bordstein auf den radweg zu gehen. da hab ich mir mehr als ein mal nen platten geholt. toll sind auch wurzeldurchbrüche auf dem radweg. was mir gut gefällt, das sind irgendwelche aufgeschütteten baustellen auffahrten, die sich quer über rad- und gehweg erstrecken. außerdem ist in berlin jede hauseinfahrt schön mit kopfsteinpflaster ausgekleidet. das ist leider in schlechtem zustand und es passt i.d.r. mehr als ein reifen zwischen die steine. ach ja, was ich auch sehr mag sind die andauernden fußgänger auf dem radweg und fahrradfahrer, die entgegen der fahrtrichtung auf dem radweg fahren und nicht mal merken, dass sie was falsch machen.
kurz und gut: rennradfahren ist in berlin auf dem radweg nicht praktikabel. wer was anderes behauptet, der hat´s noch nie gemacht.
Das kann nur an einer nicht optimalen Einstellung liegen. Früher am Rennrahmen die Ultegra-Bremsen und jetzt am Crosser die Mini-V lassen bei mir keine Wünsche an Bremsleistung mehr offen. Beide sind übrigens mit den roten Koolstop Belägen bestückt.
danke für den tip! mini-v kommt wohl nicht in frage, aber die ultegra bremsen werde ich mal testen.
 
Von Deiner Borg-Signatur gibts noch eine knuffigere Version:

"Wir sind allet Borg. Und Du ooch gleich. Dein Widastand kannste vajessen. Weil wa nämlich Deine janzen Eijenschaften in unsre mit rintun werden. So sieht det aus!"
 
hallo folks,
ich hoffe, wenn ich hier meien fragen poste, dass ihr mir schnel und gut helfen könnt. Von unserer Schule wollen wir quer durch deutschland laufen (800km). Der plan sieht so aus, das wir uns mit dem laufen abwechseln, und dann mit dem fahrrad fahren. (z.b. 5 leute laufen, 25 fahren fahrrad, es wird gewechselt, 5 andere laufen, und die gelaufen sind, fahren jetzt fahrrad). Wir wollen versuchen, alle sachen, dir wir brauche, mit dem fahrrad mitzunehmen, so das wir kein begleitfahrzeug brauchen. Jetzt gibt es einige leute, die haben kein, bzw. ein schlechtes fahrrad, und welche die haben ein supergutes. Nun ist die Frage, was sollten die alten fahrräder auf jedenfall haben (stabiler rahmen, etc. besonderheiten zu beachten ? ) und was für ein trekkingrad zu kaufen wäre, wenn das alte zu schlecht ist. ich denke, das budget liegt bei den meisten so um die 500 bis 600 euro.
Also ich würd gern wissen, was für mindestanforderungen an das fahrrad gestellten werden sollten.

Hoffe ich hab mich einigermaßen gut ausgedrückt und ihr habt mich verstanden. würde mich über schnelle antworten freuen

greetz cazar
 
das haben wir uns auch schon überlegt. was für eine qualität haben die denn? und was ist wenn die kaputt gehen?
 
Zurück